Ich bin lt äD dauerhaft erwerbsunfähig und sollte zum Sozialamt abgeschoben werden. Wegen Corona konnte ich jetzt nicht -zum DRV Gutachten und habe jetzt ein Ga nach Aktenlage bekommen, JC zahlt ab 1.7. nicht mehr, krankenversichert bin ich auch nicht meh

Sowhat

Priv. Nutzer*in
Startbeitrag
Mitglied seit
1 August 2016
Beiträge
1.378
Bewertungen
902
Hallo habe heute Brief vom JC bekommen mit o.g. Inhalt. Bin übrigens auch seit vier Jahren AU geschrieben (hatte Schlaganfall und bin psychisch nicht mehr belastbar, habe Einschränkungen an der rechten Hand und Probleme mit dem Gleichgewicht).
Habe nun furchtbare Angst, der 1.7.20 ist ja so kurzfristig, ich brauche doch eine Krankenversicherung und Geld für meine Miete (bin grade erst mühsam umgezogen und kämpfe noch um die Umzugskosten).
EMR Rente kriege ich ja nicht und meine gesetzliche Rente trotz GdB50 erst mit 66 Jahren und 8 Monaten (GJ62), steht auch im Brief.
Was soll ich jetzt tun, kann man Formulare aus dem Internet drucken und wie geht das mit der Krankenkasse, ich soll mich feiwillig versichern (wie soll ich das denn bezahlen). Sitze hier tränenüberströmt.
Ich wollte mich nur mal auskotzen. Ans Telefon geht ja niemand mehr, alle haben Partner und ein normales Einkommen und Leben, nur ich stehe so da seit meiner Krankheit und Scheidung. Keiner will meinen Schwachsinn noch hören. Ich versteh das schon irgendwie.
 

avrschmitz

Priv. Nutzer*in
Mitglied seit
25 Juli 2019
Beiträge
1.836
Bewertungen
4.733
Ich kann mir nicht vorstellen, dass das JC nichts mehr zahlt. Bis die Leistungen vom Sozialamt bewilligt werden, muss das JC weiter zahlen. Das ist bei mir auch so. Muss Erwerbsunfähigkeitsrente beantragen, währenddessen zahlt das JC aber weiter. Das haben die mir sogar schriftlich gegeben.

Stell doch die Scheiben mal anonymisiert ein, das man weiss, was genau da drin steht.
 

Sowhat

Priv. Nutzer*in
Startbeitrag
Mitglied seit
1 August 2016
Beiträge
1.378
Bewertungen
902
Doch, das JC schreibt, dass alle Leistungen ab 1.7.2020 aufgehoben sind, alle Bewilligungen ausser Kraft gesetzt sind, da ich nicht mehr erwerbsfähig bin und auch meine Krankenversicherung ab 1.7. nicht mehr besteht, ich solle mich darum kümmern mich freiwillig zu versichern. Das hat mich ja so verstört, dachte ja das läuft dann lückenlos weiter mit dem Sozialamt. Aber ich muss mir morgen wohl Formulare fürs Sozialamt ausdrucken und ausfüllen. Was man von so einem "Psycho" wie mir noch so verlangt. Aber ich schaff auch das.
Das Aktenlage-Gutachten habe ich ja gar nicht von der DRV, was soll ich wohl dem Sozialamt vorlegen? Naja ich hoffe dass meine VdK Dame nicht gerade wieder im Urlaub ist und mir helfen kann.
Aber dank Corona wollen die halt solche "Schmarotzer" wie mich umgehend los werden, wegen der vielen anderen, die jetzt H4 beantragen müssen.
 
Zuletzt bearbeitet:

avrschmitz

Priv. Nutzer*in
Mitglied seit
25 Juli 2019
Beiträge
1.836
Bewertungen
4.733
Doch, das JC schreibt, dass alle Leistungen ab 1.7.2020 aufgehoben sind, alle Bewilligungen ausser Kraft gesetzt sind, da ich nicht mehr erwerbsfähig bin und auch meine Krankenversicherung ab 1.7. nicht mehr besteht, ich solle mich darum kümmern mich freiwillig zu versichern.
Dann legst Du eben dagegen Widerspruch ein, mit der Begründung, dass bis zur Bewilligung der Leistungen durch DRV und Sozialamt das JC weiter zahlen muss. Gleichzeitig einen Eilantrag ans SG. Das JC muss zahlen und darf Dich nicht ohne Leistungen stehen lassen. Das verrechnen die dann zwar untereinander, aber das ist nicht Dein Problem.
 

Sowhat

Priv. Nutzer*in
Startbeitrag
Mitglied seit
1 August 2016
Beiträge
1.378
Bewertungen
902
Ja, Danke Avrschmitz
Eigentlich müssten sie solange aufkommen, aber vielleicht ist mit Vorona alles anders, damit die anderen Coronabeürftigen schneller an ihr Geld kommen. Wer weiss das alles?
Aber mit Eilantrag habe ich ja nun schon beim Umzug schlechte Erfahrungen gemacht. Wenn da dann wieder erst das JC lange um Stellungnahme gebeten wird und ablehnt ich trotzdem einstweilen ohne Geld für Miete und ohne Krankenkasse dastehe. Dann ist es wieder keine Eilbedürftigkeit mehr, weil mir dann auf mein Gebettel hin eventuell jemand ein Darlehen gibt, bevor ich wieder aus meine schwer erkämpften Wohnung muss.
Na, ich frage mal den VdK.
Bei mir hört es prinzipiell nie auf, das ist auch der Grund warum ich nie in den ganzen Jahren mal ein paar Tagen wegfahren konnte, wie ihr alle. Bei mir kommt immer irgendein Mist, eine Verhandlung, früher Maßnahmen und dann so ein Mist.
Grundsätzlich ist das ja okay, ich wollte ja weg vom JC, weil ich nicht mehr kann - aber halt lückenlos und weiter mein bisschen Miete und die Krankenversicherung. Was ich mir aber auch immer so einbilde, als ob bei mir jemals irgendwas ohne Tränen, Verzweiflung und Kampf ablaufen könnte. Ich bin allmählich so entsetzlich müde, so innerlich erschöpft und ausgebrannt.
 

Sowhat

Priv. Nutzer*in
Startbeitrag
Mitglied seit
1 August 2016
Beiträge
1.378
Bewertungen
902
Werde drüber nachdenken. Vielen Dank, dass du so einer Nervensäge wie mir noch antwortest.Mit mir spricht eigentlich sonst kaum jemand mehr. Der Ramazotti und der Erdbeerwein (hat mir mein Sohn geschenkt) vertragen sich wohl nicht so gut und Abendessen ist mir vergangen.
Gute Nacht
 

Helga40

StarVIP Nutzer*in
Mitglied seit
30 Dezember 2010
Beiträge
9.022
Bewertungen
9.537
Da war der Sachverhalt anders. Jetzt stehst Du ohne Leistungen, bei Deinem anderen Eilantrag ging es "nur" um die Kosten für das Umzugsunternehmen.

Es geht um den 1.7.! Es liegt überhaupt keine Eilbedürftigkeit vor! Niemand steht ohne Geld da. Für Juni wird noch ALG2 gezahlt und das Sozialamt braucht bei einer so einfachen Sachlage (erwerbsunfähig, keine Rente) nun wirklich nicht ewig, um Sozialhilfe zu bewilligen.

Die/der TE stellt jetzt den Antrag, legt alle Unterlagen bei (Aufhebungsbescheid JC, Mietvertrag, Kontoauszüge, Gutachten der DRV), meldet das Ganze (Aufhebungsbescheid und Gutachten) auch seiner/ihrer Krankenkasse und beantragt die freiwillige Versicherung und dass er/sie Sozialhilfe ab 1.7. beantragt hat. Wenn der Beitragsbescheid der Krankenkasse dann da ist, wird der noch beim Sozialamt eingereicht.
 

Sowhat

Priv. Nutzer*in
Startbeitrag
Mitglied seit
1 August 2016
Beiträge
1.378
Bewertungen
902
Ich habe aber kein Gutachten vom DRV, sonst klingt es plausibel.
Danke Helga40 und Avrschmitz. Es steht nur in dem Brief vom JC, dass die DRV bestätigt hat , dass ich dauerhaft erwerbsunfähig bin.
Weiss nicht, warum das JC mir da nicht einen Ausdruck mitgeschickt hat.
Ohne kriege ich ja keine Sozialhilfe.
Oder es ist in Zeiten von Corona vereinfacht worden und es reicht, wenn ich eine Kopie des Briefes einreiche beim Sozialamt. Muss ich mal beim VdK fragen. Und von wievielen Monaten muss ich da Kontoauszüge mitschicken und darf oder sollte man da was scwärzen? Vor drei Monaten war ja da noch die Überweisung für den Umzug drauf, die 1400€ um die ich jetzt kämpfe, die ich vorlegen musste. Kann mir das jetzt auch wieder auf die Füsse fallen? Und die Doppelmiete ist auch drauf, die ich damals vom JC bekam.
 
Zuletzt bearbeitet:

Helga40

StarVIP Nutzer*in
Mitglied seit
30 Dezember 2010
Beiträge
9.022
Bewertungen
9.537
Ich habe aber kein Gutachten vom DRV, sonst klingt es plausibel.
Danke Helga40 und Avrschmitz.
Weiss nicht, warum das JC mir da nicht einen Ausdruck mitgeschickt hat.
Ohne kriege ich ja keine Sozialhilfe.

Vielleicht weiß das Sozialamt auch schon Bescheid. Normalerweise wird es nach der Feststellung des ÄD der BA schon involviert, damit ein 41a Verfahren eingeleitet werden kann.

Als das Gutachten des ÄD der BA kam, war da das Sozialamt schonmal Thema zwischen dir und dem JC?

Ansonsten mach dir nicht zuviel Gedanken. Beantrage schnellstmöglich Sozialhilfe. Du hast doch den Einstellungsbescheid. Wenn das Sozialamt tatsächlich noch nicht involviert ist (was ungewöhnlich wäre), kann es das Gutachten der DRV doch auch selbst vom JC abfordern. Dass Verfahren JC zu Sozialamt ist doch im Normalfall Routine für das Sozialamt.
 

Atze Knorke

VIP Nutzer*in
Mitglied seit
28 Februar 2009
Beiträge
2.415
Bewertungen
2.922
Hallo Sowhat,

einige gute Hinweise hast du ja schon von @Helga40 erhalten.

Um nochmal Klarheit hier rein zubekommen:

Der 'Ärztliche Dienst' wird vom JC beauftragt. Das Gutachten 'dauerhaft erwerbsunfähig' nach Aktenlage
ist nicht von DRV, sondern vom ÄD/JC? Das erstellte Gutachten nA ist notwendig für die SGB XII-Antragstellung.

Die Antragstellung SGB XII (4. Kapitel) mit allen Unterlagen ist unverzüglich beim zuständigen Sozialamt vorzunehmen.

Diese Berechnung der Grundsicherungsleistung orientiert sich an den Regelungen und dem Berechnungs-
modus 'Hilfe zum Lebensunterhalt'.

Zur Krankenversicherung:
und auch meine Krankenversicherung ab 1.7. nicht mehr besteht, ich solle mich darum kümmern mich freiwillig zu versichern. Das hat mich ja so verstört, dachte ja das läuft dann lückenlos weiter mit dem Sozialamt.

Wie war denn deine Krankenversicherung im SGB II (ALG II) geregelt? Warst du bisher nicht 'pflichtversichert'?

Ja, du solltest bei der Kranken- und Pflegeversicherung aufpassen und den Krankenversicherungsschutz
prüfen. Der JC/KV-Beitrag(Schutz) endet zum 30.06.2020.

Da du keine EMrente (Bruttorente abzüglich Sozialversicherungsabgaben gleich Nettorente - Einkommen)
von der DRV beziehst, wird die 'freiwillige KV' per Antrag bei deiner KK erforderlich, da du demnach die
Kriterien für die KV für Rentner nicht erfüllst. Daraus ergibt sich für freiwillig Versicherte, dass die Beiträge
zur gesetzlichen Krankenversicherung vom Sozialamt übernommen werden.

Ratsam wäre in diesem Zusammenhang:
Deine zuständige Krankenkasse sollte dir außerdem die bisherige KV-Zeit bescheinigen.
 

Sowhat

Priv. Nutzer*in
Startbeitrag
Mitglied seit
1 August 2016
Beiträge
1.378
Bewertungen
902
Aha, vielen Dank.
Ja war klar schon Thema zwischen JC und Sozialamt. Das Sozialamt hatte ja die DRV eingeschaltet und der Gutachtentermn fand dann halt wegen Corona nicht statt. War sowieso überflüssig.
Ja also die müssten da auf dem Sozialamt auch schon Unterlagen haben, hatte dem JC eine Einverständniserklärung unterzeichnet, dass sie die Unterlagen weiterleiten dürfen.
Na wird schon seinen Gang gehen, werde mich Montag kümmern.
Beitrag wurde automatisch zusammengeführt:

Ich bin natürlich gesetzlich kranken versichert und war es auch immer.
Das äD Gutachten auf dauerhaft erwerbsunfähigt hatte ich schon länger, aber laut dem Brief wurde es jetzt von der DRV bestätigt. Die haben vermutlich wegen Corona nicht mehr lange rumgetan. Wer will jetzt auch schon eine Risikopatientin (das bin wohl mit meinen Vorerkrankungen) drei Stunden durch die Mangel drehen zumal der Termin ja schon einmal geplatzt ist.
 

Helga40

StarVIP Nutzer*in
Mitglied seit
30 Dezember 2010
Beiträge
9.022
Bewertungen
9.537
Das Sozialamt hatte ja die DRV eingeschaltet und der Gutachtentermn fand dann halt wegen Corona nicht statt.

Wenn das Sozialamt das Gutachten eingeleitet hat (das ist auch der normale Werdegang), dann müsste eigentlich sogar schon ein Antrag beim Sozialamt (von "damals", als das Gutachten beauftragt wurde) vorliegen, denn dann warst du bisher tatsächlich ein § 41a Fall. Dann hat das Sozialamt auch das Gutachten und die Bewilligung ab 1.7. sollte recht flott gehen.


Dann bitte auch im SGB XII GKV-pflichtversichert. So besteht wohl kein Anspruch auf 'freiwillige' Weiterversicherung.

Über SGB XII gibt es keine Pflichtversicherung wie im SGB II (schaust du in § 5 SGB V, wirst du kein SGB XII finden). Im Normalfall haben die Leistungsempfänger eine Versicherung über Rente, Familienversicherung o. ä. Da der/die TE aber keine Rente bekommt, muss er/sie sich freiwillig versichern.
 

Atze Knorke

VIP Nutzer*in
Mitglied seit
28 Februar 2009
Beiträge
2.415
Bewertungen
2.922
Über SGB XII gibt es keine Pflichtversicherung wie im SGB II (schaust du in § 5 SGB V, wirst du kein SGB XII finden). Im Normalfall haben die Leistungsempfänger eine Versicherung über Rente, Familienversicherung o. ä. Da der/die TE aber keine Rente bekommt, muss er/sie sich freiwillig versichern.

... der § 5 SGB V ist schwer zu verinnerlichen.

Die Krankenversicherung der Rentner (KVdR) trifft dann für die TE nicht zu, da wie ich oben bereits schrieb,
keine EMRente von der DRV bezogen wird.
Nochmal, daraus ergibt sich für freiwillig Versicherte, dass die Beiträge zur gesetzlichen Krankenversicherung
vom Sozialamt übernommen werden.
 

Sowhat

Priv. Nutzer*in
Startbeitrag
Mitglied seit
1 August 2016
Beiträge
1.378
Bewertungen
902
Ja wird schon irgendwie weitergehen.
Aber wenn ich damals 2007 gewusst hätte, dass ich nach diesem Schlaganfall am untersten Ende der "Nahrungskette" landen würde, mit einem Fusstritt bettelarm aus einer Ehe katapultiert, in der ich ein Leben hatte. In einem Haus gelebt mit Garten, die beiden Kinder, schöne Urlaubsreisen und jetzt werde ich enden quasi bei den Ratten. Ich hätte gesagt, laßt mich im Koma, es ist gut.
Meine Altersrente in fast 8 Jahren werde ich wohl nicht erreichen, wird ja sowieso weder zum Leben noch zum Sterben reichen.
Darf so gut wie nichts mehr haben, werde einst in einer recycelbaren Pappurne verscharrt als hätte mich niemand gekannt.
Traurig wie einen eine Krankheit und ein Mensch der einem ewige Liebe geschworen hat vernichten kann. Na w3enigstens er hat einen großen Sportwagen und eine schöne Wohnung, er ist ja auch selbstständig und kommt aus wohlhabenden Verhältnissen. So soll es sein.
Sorry bin gerade sehr traurig, jetzt muss ich also sogar um meine Krankenversicherung kämpfen, dachte jeder Deutsche Bürger muss versichert werden.
Werde später mal sehen, dass ich irgendwo ein Formular fürs Sozialamt finde und ich schäme mich so, dass meine Eltern und meine Kinder durchgeforstet werden, ob da nicht was geholt werden könnte.
ich weiss das ist off toppic oder off sonstwas. Einfach löschen wenn es stört.
 
Zuletzt bearbeitet:

grün_fink

VIP Nutzer*in
Mitglied seit
3 Juli 2019
Beiträge
3.684
Bewertungen
8.373
Wenn bei deinen Eltern und Kindern keineAnhaltspunkte sind, dass sie sehr viel Geld haben, wird nix durchforstet. Das hat sich jetzt geändert.
Deine Sozialhilfe wirst du dann jetzt bekommen und hast Ruhe vor dem JC.
Bei der Krankenkasse solltest du dich einfach in diesem Monat noch melden und denen mitteilen, dass du ab demnächst vom JC zum Sozi wechselst. Der Rest ist eher Formalität.

Ich selber denke auch öfter, dass wenn ich mit 25 nach erfolgreichem Studium schon gewusst hätte, dass aus meinem Leben nie etwas werden wird..... Nutzt nur nichts, sich dran festzubeißen. Ich hab mit dem ganzen Müll noch nen Plan.

Da du so oft den Alkohol erwähnst: Falls du das nicht so sagst, hättest du die Möglichkeit, daran etwas zu ändern.
(y)
 

Sowhat

Priv. Nutzer*in
Startbeitrag
Mitglied seit
1 August 2016
Beiträge
1.378
Bewertungen
902
Keine sorge, ich trinke nicht. Höchstens mal ein Gläschen Wein oder ein kleines Radler . Bin nur eine Labertasche.
Habe den ganzen Brief jetzt an den VdK gescannt und hoffe die helfen mir, weil Formulare vom Sozialamt habe ich jetzt nicht so auf die schnelle gefunden im Internet.
 

deori1

Elo-User*in
Mitglied seit
28 April 2009
Beiträge
161
Bewertungen
141
er ist ja auch selbstständig und kommt aus wohlhabenden Verhältnissen. S

Ich meine unter gewissen Unständen könnte auch das Sozialamt den Ex in Erwägung ziehen,egal ob Du geschieden bist,wenn er genug Kohle hat,muss er für Dich aufkommen.Ich weiss nicht ob ich hier einen Link posten darf,schicken Ihn Dir mal via PN.
 

Sowhat

Priv. Nutzer*in
Startbeitrag
Mitglied seit
1 August 2016
Beiträge
1.378
Bewertungen
902
Danke deori1, kannst du gerne machen. Ich freue mich.

Leider hat sich mein Ex als studierter Vermoegensberater schon damals arm gerechnet, es war plötzlich nichts mehr da. Es gingen Pfändungsbeschlüsse raus, man fand plötzlich nichts mehr. Wenn er es nicht könnte, wer dann?
Er hat das wohl von langer Hand geplant, ich war ja lange genug in der ReHa, konnte nicht mehr laufen und als ich dann mit dem Rollator nach Hause kam, zog er zwei Wochen später aus.
Das Leben ist hart und ich sollte langsam damit durch sein.

Wird also wohl auch jetzt noch so sein und das Vermögen meines Exschwiegervaters geht mich nun mal nichts an.

Werde ich wohl machen, das Sozialamt mal anschreiben.
Überlege gerade ob ich der Krankenversicherung den Brief in Kopie schicken sollte, bei Anruf habe ich ja doch nur wieder ein Callcenter in Hintertupfing dran. Briefe dauern ja jetzt ewig.
Na mal sehen.
Werde morgen erstmal zum Quicktest gehen und mir alles verschreiben lassen, was ich dem Arzt rauskitzeln kann (wird eh nicht viel) weil ich ja drauf angewiesen bin und da ich nicht weiss wie das mit der Krankenkasse ab 1.7. läuft.
Man hängt halt doch ein wenig an seinem beschissenen bisschen Leben.:sneaky:
 

Sowhat

Priv. Nutzer*in
Startbeitrag
Mitglied seit
1 August 2016
Beiträge
1.378
Bewertungen
902
So habe ja gestern den kompletten Brief vom JC an den VDK gescannt und als ich heute morgen wieder kam vom Arzt leuchtete bereits eine Nachricht auf meinem Telefon.
War die VDK Dame und ich habe zurückgerufen (da ist übrigens ein AB dran, dass sie beim VdK im Moment persönliche Kontakte wegen Corona meiden! Alles läuft nach Möglichkeit per Mail, Fax oder telefonisch).
Habe meine Beraterin dann auch telefonisch erreicht und sie meinte, das machen wir telefonisch den Antrag stellen, kein Problem. Am 3.6. vormittags habe ich dann mit ihr so eine Art Telefonkonferenz und ich soll mir alle Bewilligungsbescheide (die im Brief genannt sind und aufgehoben werden) zurechtlegen. Die Krankenkasse brauche ich jetzt auch nicht kontaktieren, das läuft dann mit dem Antrag.
Wobei übrigens JC und Sozialamt in keiner Weise zusammenarbeiten, habe ich erfahren. So dass das Sozialamt das Gutachten nach Aktenlage gar noch nicht haben kann. Auch interessant. Irgendwie ist bei uns in Deutschland ja kaum was vernetzt, scheint mir.
Aber gut, dann brauche ich die Krankenversicherung jetzt gar nicht anrufen, die wären sowieso nur unnötig verwirrt, weil ja immer nur Callcenter in der Wallachei dran sind und die wissen meist nicht wo hinten und vorne ist - habe alles schon erlebt.
 
Zuletzt bearbeitet:
Oben Unten