Ich bin einfach nur verzweifelt! Fühle mich zu alt, kann nicht mehr so, suche Aufgabe, finde keine geeignete...

habich

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Ich bin 45 und habe vor über 20 Jahren eine Ausbildung zur Köchin gemacht.

Damals wollte ich Altenlflegerin werden und mein Traum wurde zerstört, weil ich zu jung war und der Job nich FÖRDERUNGSFÄHIG...

Jetzt viele Jahre später und nach langer Zeit, als Kellnerin merke ich, dass ich alt werde und nicht mehr so kann...

Ich hatte im Januar einen psychischen Zusammenbruch... Kein vernünftiger Job und privates Zeugs.... Ich habe mir Hilfe beim Arzt gesucht und nahm ein halbes Jahr Pharmazeutische Hilfe....

Ich rappelte mich langsam auf und fasste neue Ziele....

Ich suchte nach einer Aufgabe die ich bis ins Rentenalter machen kann...ich erfuhr dann, dass mein zweiter Traumberuf jetzt vom Schulgeld befreit ist... Ich suchte mir eine Schule und hab mich angemeldet... Podologin sollte es sein... Das Land Niedersachsen hat verstanden, dass dieser Beruf gefördert werden muss, weil es kaum interessierte gibt...

Dann kam Corona und der Kurs wurde verschoben, dann abgesagt und jetzt schließt die Schule...

Ich suchte eine Neue... Hier war es statt Teilzeit, Vollzeit...

Ich telefonierte einige Male mit der Arge und dem Jobcenter... Keine Unterstützung zu erwarten... Egal.. Ich wollte das... Dann trage ich halt die Fahrtkosten...

Dann das forschen nach Unterhalt... Für Bafög zu alt... BAB ich habe eine Berufsausbildung... Jetzt Jobcenter... Nö.... Ich könnte ja Bafög bekommen, wenn ich nicht zu alt wäre, also auch hier keine Hilfe...

Aber ich könnte eine Umschulung in die Altenpflege machen...

Hallo... Als ich wollte war ich zu jung und der Job war nicht förderfähig... Jetzt bin ich 45 und jetzt komme ich selber fast ins Altersheim und darf? Wie lange soll ich den Job machen? Bis über 60?was ein Blödsinn... Ich will, aber darf nicht... Es wird mit Steuergelder um sich geworfen. Umschlungen unterstützt die totaler Unfug sind und ich steh hier und bin verzweifelt... Was tun?
.. Ich habe Angst und bin frustriert... Mein Traum futsch...
 

atasteofbunny

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Vielleicht möchtest du eine betriebliche Ausbildung machen? Das hätte den Vorteil, dass du währenddessen ergänzend ALG II erhalten kannst, wenn die Ausbildungsvergütung nicht reicht.
 

Helga40

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Podologe ist m. W. n. eine rein schulische, bafögfähige Ausbildung. Aber selbst bei betrieblicher Ausbildung würde die Ablehnung von BAB wohl zur Ablehnung von ALG2 führen.
 

franzi

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Podologin würde ich dir nicht empfehlen. Habe selbst eine ähnliche Ausbildung.
Du findest dann kaum einen Job im Angestelltenverhältnis, musst dich selbstständig machen.

Der Beruf ist auch völlig überlaufen.
 

Tripod

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M. a. W. die Überschrift ist etwas übertrieben, denn (ich darf mir das erlauben) wenn Du dich wirklich alt fühlen würdest, träumtest Du nicht von einem "Neuanfang". Du bist also offenbar in der Blüte deiner Jahre und willst noch mal richtig Gas geben- das müsste von alle Jobcentern der Welt doch angemessen goutiert werden.
Leider ist das aber nicht so, die genannten wollen Dich lediglich los werden und dazu ist fast jeder Aufwand recht. Bei jüngeren Menschen mag das anders sein, bei Leuten in vorgerücktem Alter, hört man da verzweifelt schlechtes.
 

habich

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Podologin würde ich dir nicht empfehlen. Habe selbst eine ähnliche Ausbildung.
Du findest dann kaum einen Job im Angestelltenverhältnis, musst dich selbstständig machen.

Der Beruf ist auch völlig überlaufen.

Ist nicht böse gemeint, aber eine ähnliche Ausbildung gibt es nicht. Ich habe viel recherchiert und es gibt wenige Fußpfleger die diese spezielle Ausbildung haben und man wird direkt aus der Ausbildung rausgesucht....

M. a. W. die Überschrift ist etwas übertrieben, denn (ich darf mir das erlauben) wenn Du dich wirklich alt fühlen würdest, träumtest Du nicht von einem "Neuanfang". Du bist also offenbar in der Blüte deiner Jahre und willst noch mal richtig Gas geben- das müsste von alle Jobcentern der Welt doch angemessen goutiert werden.
Leider ist das aber nicht so, die genannten wollen Dich lediglich los werden und dazu ist fast jeder Aufwand recht. Bei jüngeren Menschen mag das anders sein, bei Leuten in vorgerücktem Alter, hört man da verzweifelt schlechtes.
Ich finde sie nicht übertrieben, wenn man im jetzigen Beruf einfach die Kraft nicht mehr hat. Ich habe viele Jahre den Beruf geliebt, aber jetzt merke ich, dass ich noch 20 Jahre, bis zur Rente das definitiv nicht schaffe und die Nachfrage ist auch geringer ü40. Meine Knochen wollen nicht mehr so wie ich will und ich schaffe es nicht mehr 8 Stunden zu rennen wie eine Bekloppte.

Und wenn nicht jetzt wann dann? In 4 bis 5 Jahren geht dann nix mehr und dann habe ich noch immer eine Ewigkeit vor mir. Ich denke ja an meine Zukunft und nich daran "Was kost die Welt?"

... Und wenn ich dann höre, dass ich etwas bezahlt kriege was mir in wenigen Jahren auch nichts mehr bringt, dann ist man verzweifelt, weil einem eine reelle Chance einfach genommen wird...
 

Matt45

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Ich kann die Probleme grundsätzlich verstehen. Kenne natürlich reichlich Leute um die 50 mit ähnlichen Fragen/Problemen.

Meistens hat diese "Gruppe" einen Partner(in) oder Kinder die versorgt werden müssen mit eher kleinen Geld, dann bleibt meistens nur Aufstockung möglich. Manche sind schon seit Jahren beim JC trotz Vollzeit und nichts ändert sich!

Dann kommt die Frage: Wie komme ich aus der "Nummer" raus und wie kann ich Geld verdienen ohne zum Amt zu müssen?

Das Ergebnis ist allerdings sehr ernüchternd. Die Wirtschaft interessiert sich kaum für die "Fälle" und die JC unterstützen zwar mit Aufstockung, aber viel mehr passiert kaum. Selbst die JC würden lieber deutlich höhere Löhne favorisieren.
Zum Schluss macht die Politik bei kleinen Einkommen(Mindestlohn) mit den Abgaben(Steuern, Sozialversicherung....) vieles leider zu nichte.

Der Virus hat ordentlich den Arbeitsmarkt "gewürfelt" und wütet natürlich immer noch heftig. Keiner weiß derzeit die Lösung und auch die einzelnen Branchen sind verunsichert.

Noch bist du ja relativ jung(im Vergleich zu 60) und gebe dir einfach mehr Zeit, vielleicht hast du eine richtige Idee/Lösung in den nächsten Tagen oder.......Gebe die Hoffnung nicht auf.
 

franzi

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Der Beruf ist übrigens auch nicht für Menschen zu empfehlen, die gesundheitliche Probleme mit dem Rücken haben, mit der Atmung / Allergien sowie ein geschwächtes Immunsystem haben.
Ich musste aus diesen Gründen aufgeben.
 

Gollum1964

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Vielleicht möchtest du eine betriebliche Ausbildung machen? Das hätte den Vorteil, dass du währenddessen ergänzend ALG II erhalten kannst, wenn die Ausbildungsvergütung nicht reicht.

Ataste,

schöner Vorschlag. Aber mit 45 noch ein Unternehmen zu finden, dass einem ausbildet, dürfte eine wahre Mammutaufgabe werden.
 

Antihartzer19

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eine Freundin im ähnlichen Alter lernt gerade auf Kosten des Arbeitsamtes einen Beruf. Vielleicht nicht 100% vergleichbar.
 

Zermürbt38

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Aber mit 45 noch ein Unternehmen zu finden, dass einem ausbildet, dürfte eine wahre Mammutaufgabe werden.
Finde ich nicht. Ich kenne viele Personen die Anfang und Mitte 40 noch eine reguläre Ausbildung und zwar ohne Amt wahrnehmen. Man ist für eine Ausbildung bzw auch für eine Umorientierung nie zu alt. Kommt immer auf den Bereich an. In sozialen, gesundeitlichen, pflegerichen, handwerklichen Berufen und im Verkauf hat man meistens die besten Chancen, auch im höheren Alter.
 

ela1953

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Der Beruf ist übrigens auch nicht für Menschen zu empfehlen, die gesundheitliche Probleme mit dem Rücken haben, mit der Atmung / Allergien sowie ein geschwächtes Immunsystem haben.
Ich musste aus diesen Gründen aufgeben.

Dann dürften Menschen mit den o.g. Problemen gar keinen Beruf mehr ausüben.
Denn irgendeine Einschränkung hat doch fast jeder.
 

Helga40

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Trotzdem kann nicht einfach auf sonstwas umgeschult werden, was nicht leidensgerecht ist. Eine Bekannte von mir, selbes Baujahr (1972) hat vor ein paar Jahren, so mit 42 oder 43 auch Podologin gelernt. Die Durchfallquote ist hoch, die körperliche Belastung auch und sozialversicherungspflichtige Stellen selten. Da stimme ich zu, es ist was für jemanden, der dann in die Selbständigkeit gehen will. Der Bedarf selbst ist eigentlich da, denn medizinische Fußpflege darf nunmal nur ein Podologe machen und nicht jemand, der einfach nur kosmetische Fußpflege macht.

Wenn es tatsächlich gesundheitliche Einschränkungen gibt, ist die Berufsgenossenschaft oder die Rentenversicherung erster Ansprechpartner. Es müsste geprüft werden, ob Berufsunfähigkeit besteht (wobei es ja sicherlich auch einen Unterschied zwischen der Ausübung des gelernten Berufs als Beikoch und der ausgeübten Tätigkeit als Kellnerin gibt). Sollte dem so sein, müsste dann der Rehaträger über den weiteren Werdegang und ggf. eine Umschulung entscheiden. Beim JC wird es wohl keine geben, denn wenn es wegen Gesundheit ist, ist ein Rehaträger zuständig und für "einfach mal so" gibt es keine Notwendigkeit.
 

Elgaucho

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Mit 45 ist der Zug nochnicht abgefahren und er sollte im Leben eigentlich nie abgefahren sein. Du bist sicherlich nicht mehr die
jüngste - das ist klar und um eine dir gefallende - adäquate Umschulung wirst du auch hart kämpfen müssen. Geschenkt wird niemanden etwas mehr. Aber mit Hilfe des hier sehr kompententen Forums sollte eine Umschulung machbar sein. Ich arbeite
zur Zeit auch weit unter meiner eigentlichten Wertvorstellung - aber die Flinte ins Korn schmeissen würde ich nie. Die Hoffnung
stirbt immer zuletzt. Setz dir nicht allzu große Ziele und versuch die Stück für Stück zu erreichen - Rom wurde nicht an einem Tag erbaut. Und steigere Stück für Stück dein Selbstbewußtsein mit dem was du jeden Tag erfolgreich schaffst. Und wenn es mal nicht so klappt wie gewünscht - nie aufgeben.
 

habich

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Vielen Dank Ihr lieben für Eure Worte.ich sitze das ganze jetzt erstmal aus. Im Moment is es eh schwer überhaupt irgendwie was zu planen.Vielleicht ändern sich ja die Regeln.Ich finde es nur immer sehr fragwürdig was so abgeht.Ich meine, die Vermittler sollten doch schon schauen was Sinn macht. Für einen jungen Menschen mag z. B. die Altenpflege gut sein, aber wir müssen ja nunmal bis mind. 65 arbeiten und die Altenpflege heißt ja nicht nur die Menschen füttern. Sie müssen aus dem Bett gewuchtet werden und gestützt werden. Sie fallen evtl. hin und müssen gehoben werden. Aber egal...hauptsache die Statistiken stimmen und notfalls gibt es ja dann noch die Schlafkurse😉
 

Tripod

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Wenn man was ohne das JC gewuppt kriegen könnte, dann sollte man das versuchen (ein paar andere und ich haben da schlechte Erfahrungen gemacht).
Ich weiß nicht, ob dergleichen für Dich infrage kommt, aber z. B. engagierte Betreuer sind auch immer schwer zu finden... (Nebenerwerbsluschen, die sich nicht kümmern mögen gibt es aber zuhauf wie man hi und dort hört).

(mir haben sie vor Jahr und Tag eine Fortbildung verpasst (5 monatiger Zertifikatskurs) den letzten Monat und damit das Zertifikat wollten sie dann aber nicht mehr zahlen, noch etwas davon wissen, wie heiß und wichtig das vor Monaten aber noch war.
Eine Bekannten haben sie noch ärger ins Messer laufen lassen, der haben sie ne Umschulung gezahlt, aber dann, nach einen Pflichtpraktikum den letzten Ausbildungsabschnitt eingespart... so sind sie, immer auf effizientes Geldausgeben gebürstet, davon, das man Dinge entweder ganz macht, oder gar nicht, wurde in der Ausbildung dort wohl geschwiegen)
 

Zermürbt38

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Wenn man was ohne das JC gewuppt kriegen könnte, dann sollte man das versuchen (ein paar andere und ich haben da schlechte Erfahrungen gemacht).
Stimmt mir haben sie Jahre lang eine Umschulung verweigert und zu guter Letzt sogar eine richtige Qualifizierung. Bin immer noch stink sauer. Stattdessen kamen Sinnlosmaßnahmen und leere Versprechungen.
 

atasteofbunny

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Ich weiß nicht, ob dergleichen für Dich infrage kommt, aber z. B. engagierte Betreuer sind auch immer schwer zu finden... (Nebenerwerbsluschen, die sich nicht kümmern mögen gibt es aber zuhauf wie man hi und dort hört).

(ich hoffe, das ist jetzt nicht ot): Kann man "einfach so" Berufsbetreuer werden? Ich dachte immer, das übernehmen Rechtsanwälte oder Sozialpädagogen.
 

habich

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Ich habe jetzt einige Zeit gehabt um nachzudenken und ich bin dankbar dieses Forum gefunden zu haben. Ich habe hier viel gelesen und einige Kommentare mitgenommen.

Ich bin jetzt nur noch verzweifelt, dass wir uns sozial STAAT nennen und uns damit brüsten. Ein Schei... sind wir.

Ich muss auch sagen, dass diese Erfahrung die ich gerade mache nicht die erste ist...

Ich hatte vor Jahren eine ähnliche... Ich wollte nach Griechenland auswandern. Hatte ein Jobangebot in Griechenland... Voraussetzung war ein Englischkurse. Ich ging zum Arbeitsamt und fragte... Nach langem hin und her kam man zu der Erkenntnis. Nein... 75€...Es waren sage und schreibe 75 €... Für mich viel Geld. Ich hätte einen Job gehabt. In dem gleichen Gespräch, was etwas aus dem Ruder lief,🤦‍♀️wurde mir aber Hilfe in Form von Schlafkursen angeboten...

Man hätte mir etwas bezahlt was viel Geld gekostet hätte und mich nicht wieder auf den Arbeitsmarkt bringt, ausser die Erkenntniss wie schlafe ich auf Schulbänken richtig, aber keine Anstellung.

In diesem Staat läuft etwas gehörig falsch. Es werden Gelder verschwendet für Dinge die Menschen nicht wollen und die sie nicht brauchen. Hauptsache man tut was.

Wir sind Menschen. Ich möchte nicht wissen wieviele Job technisch etwas machen was ihnen nicht gerecht wird. Nur weil ein Sesselpfur... Der Meinung ist"Es muss so sein... "

Und das ist traurig. Sehr traurig.
 

hansklein

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Das Thema, das der Staat Gelder fehl investiert, gibt es schon lange. Als ich meine erste Umschulung auf Rehabasis machte ( vor ca. 30! Jahren), suchte ich mir einen anspruchsvolleren Umschulungsberuf, der Mangelware war. Der wurde nicht genehmigt, angeblich fehlte mir ein wenig Qualifikation, aber - wie ich erst später wusste - ein von der Qualifikation gleichwertiger Beruf, wurde gezahlt. Kostete dem Staat einiges und - bis die Umschulung zu Ende war, war der Beruf, der umgeschult wurde überlaufen, weil zu viele darauf ausgebildet wurden und damals viele Studenten abgingen, die den BEruf ausüben wollten und vorangig drankamen.

So ist unser Staat. Er sponsert bestimmte "Berufsbildungswerke", mit dem Wissen, das einige den Beruf nie ausüben werden und es nicht den wirklichen Interessen des Betroffenen entspricht, wohl weil irgendwann ein Industriezweig schrie "wir brauchen...". Dabei sollte heutzutage bekannt sein, woher die Unternehmen, die häufig kein Geld in die Hand nehmen um selbst auszubilden, ihre Fachkräfte dann nehmen, weil diese günstiger sind.
 

Admin2

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Ich bin verzweifelt und fühle mich alt usw....das ganze Thema in die Überschrift gepackt....wo is das Problem?ich dachte wir sind hier Menschen?!....aber Danke, dass Ihr Euch so sehr bemüht

Nichts für Ungut, aber suchst du Probleme? mein Posting ist von Dienstag wo du um ~20Uhr den Titel angepasst, und ich ihn um 23 Uhr vervollständigt habe - Laut Änderungsjournal.
Das heute aufzuwärmen, dann noch unter der Ansage, hat schon etwas Provozierendes.
 
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