Ich arbeite in einer Wekstatt für Menschen mit einer Behinderung. Ist es richtig dass das gesamte Übergangsgeld auf die Hartz 4 Regelleistung angerechnet wird? (1 Betrachter)

Betrachter - Thema (Registriert: 0, Gäste: 1)

Schnuffi

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Hallo,

ich bin zufällig auf dieses forum gestoßen und habe auch direkt eine Frage.
Leider konnte mir bis jetzt keiner dabei helfen.

Ich bin psychisch Krank und arbeite zur Zeit in einer Werkstatt für Menschen mit einer Behinderung.

Dort bekomme ich, ich runde die Zahlen mal auf, 330,00€ Übergangsgeld von der Rentenversicherung.
Ausserdem bekomme ich 490,00€ Erwerbsminderungsrente und von der Werkstatt einen "Lohn" von 5,00€
Das Jobcenter hat mir das Übergangsgeld komplett auf meine Regelleistung angerechnet, so dass ich nur noch 70,00€ vom Jobcenter bekomme.
Insgesamt: 895.00€ - 420.00€ Miete.
Würde ich nicht arbeiten gehen bekäme ich 490,00€ Rente + 400,00€ vom Jobcenter.
Insgesamt: 890,00€ - 420,00€ Miete.

Zur Zeit steh ich also jeden Tag um 06:00h auf, stehe den ganzen Tag in der Küche und habe am Ende des Monats 5,00€ mehr auf dem Konto.

Hat da vielleicht jemand erfahrung mit und weiß ob es richtig ist dass das komplette Übergangsgeld auf die Regelleistung angerechnet wird?
Wenn das Jobcenter recht hat und mir das Geld wirklich nicht zusteht, werde ich dort nämlich kündigen.
 
Zuletzt bearbeitet:

HermineL

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Hallo @Schnuffi und Willkommen im Forum

Bitte überlege dir noch eine aussagekräftige Überschrift, am besten verbunden mit einer Frage. Du kannst deinen Beitrag insgesamt eine Stunde lang nach Erstellung bearbeiten.

Ein ganzer Satz oder eine vollständige Frage ist immer freundlich und soviel Zeit sollte sein - ergänzend verweise ich auch auf die Forenregel 11.
"Arbeit in der Behindertenwerkstatt und Frage zum Übergangsgeld" ist jedenfalls keine aussagekräftige Überschrift.

Im Editor der Überschrift findest du zudem auch den Hinweis:
Themen-Überschrift, bitte den Themeninhalt (nicht zu) kurz beschreiben
Schau bitte in diesen Link, hier hat unser @Admin2 genau erklärt warum eine aussagekräftige Überschrift so wichtig ist:

Ich wünsche dir noch einen angenehmen Aufenthalt im Forum.
 

Badener

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Ausserdem bekomme ich 490,00€ Erwerbsminderungsrente und von der Werkstatt einen "Lohn" von 5,00€
Hallo,
normal gibt es einen Freibetrag von 100 Euro den man "behalten" darf, wenn man verdient.
Ich vermute mal auch die Rente wird angerechnet ...
Vielleicht kann hier noch jemand anderes was dazu sagen?

Allerdings denke ich es hat seine Gründe warum es "nur" 5 Euro Lohn gibt!!!
Da Du vermutlich auf dem 1 Arbeitsmarkt wenig Chancen hast (sonst würdest Du ja nicht da arbeiten) dürfte das im Moment die einzige Möglichkeit sein.
Es sei denn, du bist der Meinung das es für dich "gesünder" ist nichts zu tun ???
Du schreibst ja auch keine weiteren Informationen über dich z. B. nicht wie alt Du bist, ob Du alleine Wohnst oder bei den Eltern usw.
Wie soll die weitere Zukunft aussehen?
usw.
LG
 

Helga40

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Wieso bekommst du trotz Erwerbsminderung überhaupt Leistungen vom Jobcenter? Ist das eine Arbeitsmarktrente? Oder Rente auf Zeit und du lebst nicht allein?
 

Schnuffi

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Ich bin 33 Jahre alt und wohne alleine. Die Rente ist befristet auf 2 Jahre.
 

Schnuffi

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Warum ich trotz Erwerbsminderung Leistung vom Jobcenter bekomme kann ich auch nicht sagen.
 

Helga40

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Wenn es keine Arbeitsmarktrente ist, wärst du beim Jobcenter falsch. Dann müsstest du eigentlich Leistungen nach dem 3. Kapitel SGB XII erhalten. Bei gerade mal 70 Euro würde ich eh prüfen, ob nicht Wohngeld höher wäre.
 

saurbier

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Hallo Schnuffi,

vielleicht solltest du dir mal die Seite 2. des Rentenbescheides näher anschauen, denn dort steht was für eine Erwerbsminderungsrente du erhälst.

a) ist dies eine Erwerbsminderungsrente aus rein gesundheitlichen Gründen, oder
b) ist die eine Erwerbsminderungsrente nicht nur aus rein gesundheitlichen Gründen, sondern weil der aktuelle Arbeitsmarkt derzeit als Verschlossen anzusehen ist.

Wäre es b), dann bekommst du eine auf 2 Jahre befristete Arbeitsmarktrente.


Grüße saurbier
 

Interesierter

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Das Übergangsgeld sind mindestens 800 Euro oder höher wenn man einen Berufsabschluss hat nach der Vergleichsberechnung aus Paragraph 68 SGB IX, die EM-Rente wird auf das ÜG angerechnet. Übergangsgeld gibt es aber nicht im Arbeitsbereich und nur dort gibt's es den Werkstattlohn. Das Sozialamt rechnet dann nur das tatsächlich ausgezahlte ÜG als Einkommen an. Die Angaben wiedersprechen sich aber hier total. Ich denke die Höhe des ÜG ist bereits gekürzt um die EM-Rente. Die DRV schickt aber keine Versicherten mit einer Arbeitsmarktrente in eine WfBM also müsste es eine EM-Rente aus gesundheitlichen Gründen sein und somit das Sozialamt zuständig sein.
 
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