Ich ALG 2 Empfänger und meine berufstätige Freundin wollen zusammenziehen, was kommt finanziell etc. auf uns zu ?

Besucher und registrierte Nutzer in diesem Thema...

Status

Dieses Thema ist geschlossen.
Geschlossene Themen können, müssen aber nicht, veraltete oder unrichtige Informationen enthalten.
Bitte erkundige dich im Forum bevor du eigenes Handeln auf Information aus geschlossenen Themen aufbaust.

Themenstarter können ihre Themen erneut öffnen lassen indem sie sich hier melden...

Seemann

Elo-User*in
Startbeitrag
Mitglied seit
4 Juli 2017
Beiträge
18
Bewertungen
6
Hallo zusammen! Meine Freundin und ich wollen in meine Wohnung zusammen ziehen. Der Mietvertrag läuft auf mich. Ich beziehe ALGII und habe eine ehrenamtliche Tätigkeit auf 165,- Basis. Vom Amt erhalte ich 804,- (davon Grundmiete 300,-). Meine Freundin ist Berufstätig (Vollzeit). Nun würde ich gerne wissen was mir beim Einzug meiner Freundin abgezogen wird. Entstehen auch noch andere finanzielle Nachteile? Vielleicht sogar für meine Freundin? Muss ich den Namen meiner Freundin beim Amt nennen? Beim Jobcenter stellte man sich auf meine Fragen ziemlich dumm und konnte (oder wollte!) mir keine Auskunft geben. Ich danke für eure konstruktiven Antworten und Hinweise!
 

franky0815

VIP Nutzer*in
Mitglied seit
22 Oktober 2007
Beiträge
3.928
Bewertungen
3.225
Solltest du sein lassen, ihr werdet als BG gewertet das heisst das dass Einkommen deiner Freundin voll angerechnet wird, wenn sie genug verdient bekommst du gar kein geld mehr vom Amt, deine Freundin wird dadurch auch Teil der BG mit allen konsequenzen.

Du könntest ihr vll. ein Zimmer untervermieten, aber auch das wird zu Problemen führen.
 

Birgit63

Priv. Nutzer*in
Mitglied seit
11 Mai 2011
Beiträge
721
Bewertungen
692
Ihr wirtschaftet zusammen. D. h. ihr Gehalt wird mit deinem Geld zusammengelegt und dann wird geschaut, ob ihr beide bedürftig seid. Sowas nennt sich Bedarfsgemeinschaft.
 

[HartzFear]

Forumnutzer/in
Mitglied seit
14 Dezember 2010
Beiträge
512
Bewertungen
172
Kann dir auch davon nur abraten. Ihr könnt ja trotzdem eine Beziehung führen und euer beider Wohnungen behalten. Das ist auch insofern gut, dass du trotzdem noch ein Backup hast, falls es mal nicht mehr mit deiner Freundin klappt. Ansonsten würdest du nämlich erst mal auf der Straße stehen, wenn sie dich herausschmeißt.
 

TazD

Super-Moderation
Mitglied seit
12 März 2015
Beiträge
7.903
Bewertungen
20.748

[HartzFear]

Forumnutzer/in
Mitglied seit
14 Dezember 2010
Beiträge
512
Bewertungen
172
Das dürfte ausgeschlossen sein, denn:
Dürfte, hätte, könnte...Die Freundin verfügt über Arbeit und somit auch Mittel. Sie kann genau so gut sich einfach eine neue Wohnung suchen. Dann bleibt TE als Hauptmieter und HE mit einer Wohnung zum Marktpreis sitzen, die er von seinem ALG II nicht finanziert bekommt.
 

Seemann

Elo-User*in
Startbeitrag
Mitglied seit
4 Juli 2017
Beiträge
18
Bewertungen
6
Vielen Dank für die vielen guten Beiträge! Hat mir sehr weitergeholfen. Wir werden das mit dem zusammenziehen lassen bis ich wieder eine Vollzeitstelle habe.
 
Status

Dieses Thema ist geschlossen.
Geschlossene Themen können, müssen aber nicht, veraltete oder unrichtige Informationen enthalten.
Bitte erkundige dich im Forum bevor du eigenes Handeln auf Information aus geschlossenen Themen aufbaust.

Themenstarter können ihre Themen erneut öffnen lassen indem sie sich hier melden...
Oben Unten