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Ich-AG kontra Nebenerwerbstätigkeit bei ALG II

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eskima

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#1
Bei der ICH-AG darf der Existenszgründungszuschuss nicht angerechnet werden, wie ich eben recherchiert habe. Bis einschließlich November wurden 600 Euro Existenszgründungszuschuss gezahlt.Nun handelt sich um das zweite Bewilligungsjahr, 360 Euro Existenzgründungszuschuss werden gezahlt. Davon werden 260 Euro für Krankenkasse und Rentenversicherung fällig, bleiben 100 Euro. Der Gewinn war bis November 05 bei Null, im November 200, im Dezember 300 Euro.

Rein rechnerisch besteht ein Anspruch auf ALG II. Ist es nun rein rechnerisch bei Antrag auf ALG II günstiger, die Ich-AG weiterlaufen zu lassen, oder sollte sie lieber als Nebenerwerb angemeldet werden? Bleiben die abzugsfähigen Ausgaben und der Freibetrag auf Einkommen in beiden Fällen die gleichen?

Gruß

eskima
 

Silvia V

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#2
Wenn Du als Empfänger eines Existenzgründungszuschusses nicht in der
Lage bist,Deinen Lebensunterhalt zu sichern,kannst Du einen Antrag auf ergänzendes ALG II stellen.
Sollte Deine ICH-AG nicht wirklich gute Perspektiven bieten,dann wäre zu überlegen,ob für Dich ALG II und nebenberufliche Selbständigkeit nicht besser ist.
Aber wie gesagt,das ist immer eine Einzelfallentscheidung.


Gruß

Silvia
 

zulu

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#3
Was soll das sein: "Nebenberufliche Selbständigkeit"?
Das Finanzamt interessiert sich nicht dafür, ob man 8 oder 80 Stunden in seinem Betrieb arbeitet, das Arbeitsamt auch nicht (es sei denn, bei einer "Ich-AG"= Existenzgründungszuschuss müssen es mehr als 15 Std./Woche sein), die Krankenkasse will bei freiwilligen Mitgliedern die "gesamte wirtschaftliche Leistungsfähigkeit" wissen (für die Beitragsberechnung), das Gewerbeamt interessiert sich null für "haupt-" oder "neben-"beruflich: Gewerbeanmeldung ist Gerwerbeanmeldung. Fertig.
Was soll das also sein: "Nebenberuflich"
ALG2+Gewerbeanmeldung schliesst sich nicht aus.
Viele Selbständige/Gewerbetreibende/Freiberufler sind im ALG2-Bezug.
Die Zeiten sind eben finster ...
 
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