Ich-AG, bitte mal helfen

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EvaSch

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Hallo

Seit einiger Zeit schon schwirrt mir die fixe Idee einer Ich-AG im Kopf herum. Genaue Pläne habe ich noch nicht geschmiedet, da ich erst mit meiner SB sprechen muss.

Allerdings interessiert es mich, ob es ein "Mindestalter" für das Gründen einer Ich-AG? Was muss ich dafür tun, um eine Ich-AG gründen zu können (irgendwelche Vorab-Infos oder Websites?)?
Das wäre sowas, was mich derzeit interessieren würde...

Eva
 

gerda52

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Etwas spät dran

und nicht wegen der Uhrzeit, denn

Das Förderinsturment "Existenzgründungszuschuss" (Ich-AG) ist zum 30.6.2006 ausgelaufen. Bereits bestehende Förderungen werden - in der gleichen Form wie bisher - fortgesetzt.

Anstelle von Ich-AG und Überbrückungsgeld wurde zum 1. August ein neues, einheitliches Förderinstrument eingeführt, der Gründungszuschuss.


Quelle

Hallo Eva, stöbere die Site einfach mal weiter nach der neuen Fördermöglichkeit und den Voraussetzungen durch.

Du kannst außerdem über Google > Gründungszuschuss noch weitere Infoquellen finden.
 

Heiko1961

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Der Grund dafür ist u.A., dass zu viele Ich-AG´s wieder dicht gemacht haben. Experten hatten damals schon gesagt, dass diese Idee nach hinten losgeht. Da hatten sie auch mal Recht gehabt.
 

ethos07

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besser aktiv gründen, als 1001 X vergeblich bewerben!

Solange mensch sich beim Gründen keine Riesenschulden aufbürdet, bringt ein Fase aktiver Existenzgründung bessere Lebenserfahrungen als sich zum xten Mal im aussichtslosen Bewerbungs- oder gar EEJ(o.ä.)-Karusell der BA bzw. ARGEN zu drehen.

Der Existenzgründungszuschuss (mit dem Unwort ICH-AG irreführend umschrieben) hat verglichen mit anderen BA-Förderinstrumenten auch keineswegs schlecht abgeschlossen:

https://www.foerderland.de/755+M5e49e806129.0.html

und hier noch ein Auszug aus: https://www.akademie.de/existenzgru...it/tipps/aktuelles/ich-ag-verbleibstudie.html

Gescheitert?

Bis Ende des Jahres 2004 haben 48.000 (von insgesamt 268.000) Ich-AGs ihre Förderung wieder beendet oder nicht verlängert (knapp 18 Prozent). "Gescheitert" ist dieses Fünftel aber nicht unbedingt: Zwar ist über die Hälfte der Geförderten (bislang also rund 10 Prozent aller Ich-AGs) wieder in der Arbeitslosigkeit gelandet. Immerhin gut 40 Prozent sind jedoch weiter erwerbstätig, rund ein Drittel als Angestellte im ersten Arbeitsmarkt.
IAB-Studie: Verbleib der Ich-AG-Abbrecher IAB-Studie: Verbleib der Ich-AG-Abbrecher
(Bild vergrößern)

Das bestätigt die Vermutung von Fachleuten, wonach Arbeitslose durch Eigeninitiative und selbstständiges Handeln (auch) ihre Vermittlungs-Chancen als Angestellte erhöhen. Wenn dann die angestrebte Selbstständigkeit die Erwartungen nicht erfüllt, ergeben sich schneller berufliche Alternativen als durch konventionelle Bewerbungen aus der Arbeitslosigkeit.
 
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