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ibääh verkäufe

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wuselfritze

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Hallo

Dicke Luft bei uns!

Ich hätte jetzt gerne bei ibääh ein paar Sachen verkauft vor Weihnachten... allerdings rechnet die Arge hier im Landkreis ibääh Verkäufe als Einkommen an ... ich dürte für 100 Euro verkaufen das wäre frei dannach blieben mir nur noch 20 % der Rest würde vom Hartz abgezogen.

Ich finde das ungerecht! Die Sachen sind aus meinem Hausstand gebrauchte Sachen ... alte Kinderkleidung die noch zu gut für die Kleiderspende ist oder ein paar Spielsachen mit denen die Kinder nicht mehr spielen!

Am telefon (hab nachgefragt wie diese Verkäufe gehandhabt werden) erwähnte ich auch das es doch Vermögensumwandlung wäre... dies verneinte die Dame und sagte Klipp und klar das sei als Einkommen zu werten.

Ich bin total verunsichert.... was nun?


Euer wuselchen
 

trama417

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In der Tat ist es sehr ungerecht.
Meine SB ist da recht kulant, und rechnet im "Kleinkram"-Bereich nix an.
Allerdings, wenn du die Rechnung für die eingekauften Dinge noch hast, hilft dir vielleicht dieser link:
http://http://www.gegen-hartz.de/nachrichtenueberhartziv/bundessozialgericht1187804.php

Ansonsten hast vielleicht nen guten Freund, der die Dinge für dich bei ibääh verkauft...

Oder dann, jeden Monat nur etwas einstellen und verkaufen.. so dass du über die 100 Euro Marke im Monat nicht kommst...
 

Hotti

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Hallo

Dicke Luft bei uns!

Ich hätte jetzt gerne bei ibääh ein paar Sachen verkauft vor Weihnachten... allerdings rechnet die Arge hier im Landkreis ibääh Verkäufe als Einkommen an ... ich dürte für 100 Euro verkaufen das wäre frei dannach blieben mir nur noch 20 % der Rest würde vom Hartz abgezogen.

Ich finde das ungerecht! Die Sachen sind aus meinem Hausstand gebrauchte Sachen ... alte Kinderkleidung die noch zu gut für die Kleiderspende ist oder ein paar Spielsachen mit denen die Kinder nicht mehr spielen!

Am telefon (hab nachgefragt wie diese Verkäufe gehandhabt werden) erwähnte ich auch das es doch Vermögensumwandlung wäre... dies verneinte die Dame und sagte Klipp und klar das sei als Einkommen zu werten.

Ich bin total verunsichert.... was nun?


Euer wuselchen
Hast du nicht schon mal was für Bekannte bei Ebääääh eingestellt, weil diese da keinen Account haben?:wink: Ansonsten sehe ich da keine Einnahmen, weil das doch eine Art Vermögensumwandlung ist, oder irre ich?
 

tiger1965

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um gar nicht in Erklärungsnot zu kommen, lass Dir das Geld auf Konten von Verwandten oder Bekannten überweisen die kein H4 bekommen und lässt es Dir dann in bar geben. So hast Du Ruhe.
 

michel73

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Wenn das eine Einnahem wäre müsste man auch Flaschenpfand bei der ARGE angeben.
 

Weihnachtsmann69

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Wenn das eine Einnahem wäre müsste man auch Flaschenpfand bei der ARGE angeben.
Folgt man der Logik des Bundessozialgerichtes, auf jeden Fall!

Ok, das Urteil war nicht über Flaschenpfand und auch nicht über ibääh, aber im Prinzip das Gleiche. Da wurde einem ozialhilfebezieher die Rückzahlung von zuviel vorausbezahltem Strom (Kaution, ergo auch sowas wie Pfand) als Einkommen angerechnet. Völlig zu Recht, sagt das Bundessozialgericht!!!!

Wohlgemerkt, das ist defacto eine Hinterrücks-Kürzung des Regelsatzes!! Denn Strom wird im Gegensatz zur Heizung nicht extra und in tatsächlicher Höhe vom Amt geragen, sondern gehört pauschal zum Regelsatz.

Deutschland, deine Richter....


In Sachen ibääh kommt man normalerweise damit durch, daß man hier nur eine Vermögensumschichtung vorgenommen hat Also Sachwerte-Schonvermögen in Geldvermögen verwandelt hat. Einkommen im Sinne des SGB wären eigentlich nur Gewinne, wenn man zB. etwas für einen höheren Preis verkauft hat als man es gekauft hat. Die Differenz wäre dann Einkommen. Mit dieser Begründung würde ich erst einmal Widerspruch einlegen.
 

Hopefull

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Hallo

Dicke Luft bei uns!

Ich hätte jetzt gerne bei ibääh ein paar Sachen verkauft vor Weihnachten... allerdings rechnet die Arge hier im Landkreis ibääh Verkäufe als Einkommen an ... ich dürte für 100 Euro verkaufen das wäre frei dannach blieben mir nur noch 20 % der Rest würde vom Hartz abgezogen.

Ich finde das ungerecht! Die Sachen sind aus meinem Hausstand gebrauchte Sachen ... alte Kinderkleidung die noch zu gut für die Kleiderspende ist oder ein paar Spielsachen mit denen die Kinder nicht mehr spielen!

Am telefon (hab nachgefragt wie diese Verkäufe gehandhabt werden) erwähnte ich auch das es doch Vermögensumwandlung wäre... dies verneinte die Dame und sagte Klipp und klar das sei als Einkommen zu werten.



Ich bin total verunsichert.... was nun?


Euer wuselchen
Hallo les auch mal hier nach im Thema:

"KFZ-Verkauf, anrechenbar auf Schonvermögen? Freibetrag? "
Da wird ab 3.Bericht auch auf die Ibäh Verkäufe eingegangen mit guten Empfehlungen von Mario Nette, wie ich meine

Hopefull
 

wuppel

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Darf ich jetzt hier mal direkt nachfragen: Heißt das ich darf meine eigenen abgelegten und aussortierten Sachen bei ibääh verkaufen solange ich unter 100 Euro monatlich bleibe? (soviel würde ich niemals zusammenkriegen)?

Ich mache es nämlich jetzt über das Konto einer Freundin und das ist sooooo ein riesen Stress mit ihr.

Gibts da unter 100 euro sicher keine Abzüge?

LG
 

Weihnachtsmann69

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Du dürftest auch für weit mehr als 100 Euro im Monat alte Klamotten von dir bei ibääh verticken, und es wäre immer noch kein Einkommen. Jedenfalls nicht für einen vernünftigen Menschen.

ABER: Da in dne ARGEN und Jobcentern Bürokratenzombies arbeiten bzw. die Menschen dort gezwungen werden, als Bürokratenzombies zu handeln, ist es manchmal besser, die ARGE gar nicht erst auf die Idee kommen zu lassen, daß du etwas bei ibääh verkauft hast. Es gibt dort halt Trottel, die jeden Cent Plus auf dem Konto ohne Klärung der Herkunft als Einkommen werten. Also zB. auch von jungen Eltern verkaufte Babywäsche, mit deren Erlös sie neue Kleidung für die ständig wachsenden Kinder kaufen wollten. Hats alles schon gegeben. Und ist alles rechtswidrig.

Deshalb kann man jedem nur raten, das so zu machen, daß die ARGE davon erst gar nichts mitbekommen kann. Und das kann man guten Gewissens tun, da man das Recht auf seiner Seite hat. Aber ehe man vor den Göttern der ARGE Recht bekommt, sind im schlimmsten Fall monatelange Papierkriege und am Ende sogar Gerichtsprozesse zu bestehen.

Wenn du allerdings sicher unter 100 Euro bleibst und auch sonst keine EInnahmen hast, kannst du das auch über dein Konto machen. Sollte die ARGE dann irgendwann mal was mitbekommen, und dich fragen, sagst du eben, daß das nach geltendem Recht kein Einkommen ist, weswegen du es auch nicht gemeldet hast. Das ist wichtig, denn wenn du unter 100 Euro bleibst, könnten sie dir immer noch ein Ding reindrehen, wegen nicht erfüllter Mitwirkungspflicht. Denn grundsätzlich mußt du jeden Cent Einkommen melden. Auch wenn keine 100 Euro im Monat zusammenkommen. Aber eben nur Einkommen, und nicht jede Einnahme.
 
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