hundewelpenverkauf anrechnung

Leser in diesem Thema...

halloworld

Elo-User*in
Startbeitrag
Mitglied seit
27 Januar 2011
Beiträge
29
Bewertungen
1
Eine freundin die kei internet hat hat mich gebeten dies reinzusetzen
wer kann helfen?

Ja hallo
wir haben durch einen unfall 4 Hundwelpen bekommen
diese haben wir verkauft für 150€ da stück
jetzt hat es irgendein fieser kerl der wind davn bekommen hat bei der arge angezeigt
daher haben wir besuch von kripo zoll und arge bekommen
man hat sich gefühlt wie schwerverbrecher

jetzt will die arge alles einkommen anrechnen
sprich 600€
dürfen sie das eigentlich? ich hatte ja auch kosten (futter/tierarzt/kastration der mutter/.......)
es ist doch umwandlung von sachen was ich gemacht habe oder?

kann mir einer das helfen?

grüsse

achso kann man irgendwie rausbekommen wer der anzeiger war?
war über email
 

Seepferdchen 2010

Super-Moderation
Mitglied seit
19 November 2010
Beiträge
25.612
Bewertungen
19.161
Hallo,

es ist doch umwandlung von sachen was ich gemacht habe oder?
Nein ist es nicht, weil es werden Tier hier die Welpen im juristischen Sinne als
Sache gesehen, hat aber nichts mit Vermögensumwandlung zutun!

Für die Unkosten TA, Futter usw. hast dafür Belege/Rechnungen?

wir haben durch einen unfall 4 Hundwelpen bekommen

Was verstehst du unter einem "Unfall"?

:icon_pause:
 

Roter Bock

VIP Nutzer*in
Mitglied seit
2 Juni 2011
Beiträge
3.269
Bewertungen
3.303
Die Anzeiger werden meistens gut gedeckt - ohne Anwalt schwer rauszufinden.

Warum bei den läppischen Verkauf der Zoll und die Kripo da war, entzieht sich meiner Kenntnis - das versteh ich nicht.

Wahrscheinlich wird gewerbsmäßiger Handel unterstellt, aber mein Instinkt sagt mir das an der Geschichte was faul ist. Wie kommt man durch Unfall zu 4 Welpen? Da gab es doch einen Besitzer und wenn der nicht mehr lebt eventuell Erben. Tiere gelten rechtlich als Sache und gehen in eine eventuell Erbschaft über.

Davon unbenommen - das JC kann (zu Recht, ja leider) anrechnen, jedoch gibt es einen Freibetrag von 100 Euro, näheres findest Du im § 11 SGB II. Die Ausgaben für Futter und Arzt usw. kann Sie in den Kamin schreiben - wird nicht anerkannt da nicht gewerblich.

Wie ist das Geld überhaupt geflossen? Bar oder Konto. Gab es ne Verkaufsanzeige im Internet oder Käseblatt.

Roter Bock
 

Speedport

VIP Nutzer*in
Mitglied seit
15 Mai 2007
Beiträge
3.334
Bewertungen
998
Der Denunziant muß doch alles Wesentliche (Zeitpunkt, Käufer, Adressen, Pries, Geldfluss usw.) gewußt haben. Anders hätte die Denunziation doch keinen Erfolg haben können.

Also suche den "fiesen Kerl" in Deinem engeren Freundes- oder Familienkreis. Je nachdem, wie weit Ihre diese Informationen unter das Volk gestreut habt, vergrößert oder verkleinert sich der in Frage kommende Kreis.

Aber nichts Genaues weiß man nicht, Du kannst etwas falsch interpretieren und dadurch Unschuldige verdächtigen.

Im Grunde stellt sich mir die Sache so dar:

Ihr seid selbst schuld, über solche Dinge schweigt man.

Im Zweifelsfall hat man die Mischlingswelpen zum Beispiel auf einem Flohmarkt verschenkt.

Oder noch schlimmer:

Ihr wurdet von Kripo, Zoll und ARGE mit den Vorwürfen konfrontiert und habt sie durch eigene Einlassungen bestätigt.

Wenn Ihr Euch rechtzeitig über den Ablauf Gedanken gemacht hättet, hätte das mit der Gegenrechnung der Kosten funktionieren können. Aber so?

Mit Sicherheit werdet Ihr nicht die Kastration der Mutter (vermutlich die höchsten Kosten) geltend machen können, die haben mit dem Wurf doch nichts zu tun.

Ein Argument wäre vielleicht noch zu Euren Gunsten: Ihr habt das städtische Tierheim kostenmäßig entlastet.
 

Fuzzi

Elo-User*in
Mitglied seit
2 März 2012
Beiträge
310
Bewertungen
103
Hallo

Klar muß man das melden.
Da Du sie verkauft hast, wird das Geld angerechnet.
Im Internet besonders in den Kleinanzeigen sehe ich auch Anzeigen von Hunden die da für 800-900 Euro verkauft werden:icon_neutral:
Tja dumm gelaufen:biggrin:
 

gila

StarVIP Nutzer*in
Mitglied seit
20 Dezember 2008
Beiträge
15.064
Bewertungen
24.579
Sehe ich auch so - Problem ist JETZT erst zu fragen, was man machen soll ... wichtig wäre: WAS wurde nun zu Protokoll gegeben???
 

Speedport

VIP Nutzer*in
Mitglied seit
15 Mai 2007
Beiträge
3.334
Bewertungen
998
Hallo

Klar muß man das melden.
Da Du sie verkauft hast, wird das Geld angerechnet.
Im Internet besonders in den Kleinanzeigen sehe ich auch Anzeigen von Hunden die da für 800-900 Euro verkauft werden:icon_neutral:
Tja dumm gelaufen:biggrin:

Ärgerlich ist, daß die Profis mit sowas meistens durchkommen, die unbedarften, harmlosen XXXXXXXX werden aber erwischt, weil sie sich schlicht zu dumm anstellen (weil ihnen eine solche Denkweise fremd ist).

Ohne der TE jetzt einen Heiligenschein verpassen zu wollen.

Wenn man den Schaden begrenzen will, sollte man sich in die Richtung Gedanken machen, wie es @gila anspricht.

Besteht ein wahrheitsgemäßes Protokoll? Wurde es von den Beschuldigten unterschrieben?
Besteht Kontakt zu einem RA?

Ich würde alles Erdenkliche unternehmen, um eine Verurteilung zu verhindern, die mich, einer solchen Sache wegen, zum Vorbestraften abstempelt
 

halloworld

Elo-User*in
Startbeitrag
Mitglied seit
27 Januar 2011
Beiträge
29
Bewertungen
1
ja hallo
falsch verstanden
unfall in dem sinn das ein rüde unsere hündin besprungen hat als sie läufig

was sie jetzt über die beratung eines anwalts herausbekommen haben ist

das sie sozusagen selbständig gearbeitet haben! und der verdienst dann auf die 10 wochen aufgerechnet werden muss wie die welpen im haus waren!
sprich die 600 euro durch 10 wochen also 60 euro woche / 240€ im monat!
dabei gelten aber dann die anrechnungsfreien beträge
sprich die arge dürfte nicht alles anrechnen! und die kosten für futter und tierarzt/impfungen müssten auch in abzugegebracht werden!
und kripo / zoll war da, da man davon ausgegangen wäre das sie einen gewerblichen tierhandel hätten!
die haben eine hündin die wie gesagt durch einen dummen zufall gedeckt wurde!
gelder sind persönlich geflossen sprich ohne konto etc
 

halloworld

Elo-User*in
Startbeitrag
Mitglied seit
27 Januar 2011
Beiträge
29
Bewertungen
1
wie gesagt ich bins nicht um den es geht ist eine befreundete familie

nein rechnungen und so sind nicht gestellt worden
aber weil man sie so überumpelt hat haben sie gesagt das die welpen verkauft wurden

weiss ja nicht ob man das noch anfechten kann oder sagen kann2 sind verkauft worden die anderen 2 verschnekt
 

Speedport

VIP Nutzer*in
Mitglied seit
15 Mai 2007
Beiträge
3.334
Bewertungen
998
ja anscheinend aber ist schin hammer sowas

Nochmal: Es war die eigene Dummheit welche dazu geführt hat.

Deshalb passiert manchen Menschen ständig sowas und andere gehen mehr oder weniger unbehelligt durchs Leben.

Die Freundin soll froh sein, wenn sie mit der Nachzahlung alles erledigen können.

Für so wenig Geld in so kurzer Zeit so schnell Erfahrung gesammelt.

Dafür zahlen andere tausende Euros.
 

gerda52

Elo-User*in
Mitglied seit
21 März 2007
Beiträge
4.330
Bewertungen
370
ja hallo
falsch verstanden
unfall in dem sinn das ein rüde unsere hündin besprungen hat als sie läufig

was sie jetzt über die beratung eines anwalts herausbekommen haben ist

das sie sozusagen selbständig gearbeitet haben! und der verdienst dann auf die 10 wochen aufgerechnet werden muss wie die welpen im haus waren!
sprich die 600 euro durch 10 wochen also 60 euro woche / 240€ im monat!
dabei gelten aber dann die anrechnungsfreien beträge
sprich die arge dürfte nicht alles anrechnen! und die kosten für futter und tierarzt/impfungen müssten auch in abzugegebracht werden!
und kripo / zoll war da, da man davon ausgegangen wäre das sie einen gewerblichen tierhandel hätten!
die haben eine hündin die wie gesagt durch einen dummen zufall gedeckt wurde!
gelder sind persönlich geflossen sprich ohne konto etc

Wenn man mal davon ausgeht, dass ohne die Haltung der Hündin die Einnahme gar nicht möglich gewesen wäre, müssten m.E. noch wesentlich mehr Kosten absetzbar sein, als die, die durch die Welpen alleine veranlasst wurden. :icon_kinn:

Sprich: sämtliche Futter- und Tierarztkosten für die Hündin im in Frage kommenden Bewilligungszeitraum und selbstverständlich auch die Kosten für die anschließende Kastration. :icon_pause:
 

vagabund

Redaktion
Redaktion
Mitglied seit
22 Juni 2005
Beiträge
4.424
Bewertungen
694
§ 11b Absetzbeträge

(1) Vom Einkommen abzusetzen sind
....
3. Beiträge zu öffentlichen oder privaten Versicherungen oder ähnlichen Einrichtungen, soweit diese Beiträge gesetzlich vorgeschrieben oder nach Grund und Höhe angemessen sind; ...

....
....
5. die mit der Erzielung des Einkommens verbundenen notwendigen Ausgaben,


Je nach Bundesland ist für Hunde eine Haftpflichtversicherung Pflicht ...
 

Speedport

VIP Nutzer*in
Mitglied seit
15 Mai 2007
Beiträge
3.334
Bewertungen
998
Wenn man mal davon ausgeht, dass ohne die Haltung der Hündin die Einnahme gar nicht möglich gewesen wäre, müssten m.E. noch wesentlich mehr Kosten absetzbar sein, als die, die durch die Welpen alleine veranlasst wurden. :icon_kinn:

Sprich: sämtliche Futter- und Tierarztkosten für die Hündin im in Frage kommenden Bewilligungszeitraum und selbstverständlich auch die Kosten für die anschließende Kastration. :icon_pause:

Dann versuche doch einfach mal, so was vor Gericht durchzusetzen.

Vielleicht springt eine Einstellung des Verfahrens dabei heraus, weil die anwesenden Juristen der Lachkrämpfe wegen nicht mehr verhandlungsfähig sein werden.
 
H

hass4

Gast
ob unfall oder nicht wird das jobcenter nicht interessieren! die welpen wurden verkauft und die einnahmen nicht dem jobcenter gemeldet.

ob nahrung von den einnahmen abgezogen wird oder sonstiges wird im jobcenter auch erst drüber nach gedacht wenn man sich entschieden hat ob man das als sozialbetrug zur anzeige bringt oder nicht!?

der zoll ist nun mal zuständig wenn hartz empfänger schwarz arbeiten. auch wenn erst einmal nur der verdacht besteht. ob das eine einmalige angelegenheit war werden die dann prüfen!

nächste mal jemanden beauftragen der nichts mit alg zutun hat!!
 

vagabund

Redaktion
Redaktion
Mitglied seit
22 Juni 2005
Beiträge
4.424
Bewertungen
694
Frag mal einen Züchter ... der wird dir erklären, was bei einem Wurf für Kosten entstehen.... da sind die 150 € pro Welpe hier garantiert nicht mal kostendeckend.

Nur der "Gewinn" darf angerechnet werden, sofern "Verlust" entstanden ist, wird der nicht berücksichtigt.
 
E

ExitUser

Gast
Hallo,Was verstehst du unter einem "Unfall"?

Wahrscheinlich wird gewerbsmäßiger Handel unterstellt, aber mein Instinkt sagt mir das an der Geschichte was faul ist. Wie kommt man durch Unfall zu 4 Welpen? Da gab es doch einen Besitzer und wenn der nicht mehr lebt eventuell Erben.

wem gehörten die Welpen vor dem Unfall?

ja hallo
falsch verstanden
unfall in dem sinn das ein rüde unsere hündin besprungen hat als sie läufig


Himmel, was man alles falsch verstehen kann. :icon_twisted: Die einfachsten Dinge muß man anscheinend doppelt und dreifach erklären, damit sie keiner falsch versteht und sofort eine "faule" Sache wittert. :icon_eek:
 

Speedport

VIP Nutzer*in
Mitglied seit
15 Mai 2007
Beiträge
3.334
Bewertungen
998
Und warum, wenn ich fragen darf?

Weil sich mit Deiner Argumentation jeder HE vom JC die Kastration seiner Hündin oder auch Rüden finanzieren lassen könnte.

Eine schöne Wunschvorstellung, aber völlig irreal.

Mit Aussicht auf Erfolg könnte man die zusätzlichen Futterkosten, die Tierarztkosten für die Geburt incl. Vor- und Nachsorge, Fahrtkosten falls angefallen, geltend machen.
Alles sollte natürlich belegbar sein, was bei so einer ungeplanten Aktion schon Probleme geben dürfte.

Was mir vorhin noch eingefallen ist: Hundezucht gilt, soviel ich weiß, beim Finanzamt als Hobby, nicht als Gewerbe. Man muß also die Einnahmen durch den Verkauf nicht versteuern.
Das gilt aber eben nur für Hobbyzüchter, einmal im Jahr oder alle zwei, drei Jahre mal ein Wurf.

Ich würde mal beim Finanzamt anrufen und mich nach dieser Regelung erkundigen. Wenn das tatsächlich so wäre, würde ich dann mit der Finanzamtargumentation beim JC aufschlagen.
Denn wenn das FA keine Gewinnmöglichkeit für Privatzüchter sieht, wird jeder verständige Mensch davon ausgehen, daß da tatsächlich nichts zu verdienen ist.

Und da würde ich dann auch wieder eine Chance vor Gericht erblicken.
 

gerda52

Elo-User*in
Mitglied seit
21 März 2007
Beiträge
4.330
Bewertungen
370
Weil sich mit Deiner Argumentation jeder HE vom JC die Kastration seiner Hündin oder auch Rüden finanzieren lassen könnte.
Blödsinn! Nicht jeder HE generiert automatisch auch Einnahmen aus der Hundehaltung. Die Ausgaben sollen folglich nicht erstattet, sondern ausschließlich mit evtl. Einnahmen verrechnet werden.

Eine schöne Wunschvorstellung, aber völlig irreal.

:icon_laber:
 

Speedport

VIP Nutzer*in
Mitglied seit
15 Mai 2007
Beiträge
3.334
Bewertungen
998
Blödsinn! Nicht jeder HE generiert automatisch auch Einnahmen aus der Hundehaltung. Die Ausgaben sollen folglich nicht erstattet, sondern ausschließlich mit evtl. Einnahmen verrechnet werden.
Netter Umgangston, will hier ein Redaktionsmitglied die Art seiner Umgangsformen demonstrieren?

Wenn jemand durch Schwarzarbeit (krimineller Akt) Geld erwirtschaftet, darf dieses durch die Behörde an den Schwarzarbeiter ausgezahlt oder verrechnet werden?
Das wäre mir neu.

Siehe oben.
 
Oben Unten