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axellino

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Die Seite ist "erstmal" down :icon_klatsch:
 

Raffi

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Leider nicht mehr,:animaus: leider kann ich die nicht schreddern mit DDoS Attacken.. schade eigentlich...
 

axellino

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Ich hole das Thema mal wieder hoch, denn es gibt eine neue Seite, die zum teil sogar noch mehr Details eines Insolvenzschuldners in die Welt und für jeden preis gibt.

Insolvenzen.to

Kein Impressum, nix.
Ich bin jetzt kein betroffener, frage mich aber wie so etwas eigentlich passieren kann und was ggfls. Betroffene dagegen machen könnten, denn einen Bekannten habe dort gefunden und werde ihm darüber auch gleich informieren.
 

ZynHH

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Wenn ihr euch oder noch schlimmer andere dort sucht, schafft ihr erst google-Treffer....
 
G

Gast1

Gast
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OT:

*.to-Domains stellen, so muss ich mal wieder feststellen, illegale Informationen bereit. Bei Chefduzen wurde ich mal von anderen Usern blöde angemacht, weil ich schrieb, dass ich von *.to-Domains nichts halte. Es ging damals bei Chefduzen um das Herunterladen/Streamen urheberrechtlich geschützter Videos über in gewissen Kreisen bekannte *.to-Domains.
 

axellino

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@ZynHH

Ich habe keinen auf der Seite gesucht, sondern er steht schon dort und brauchte nur drauf klicken.

Deiner Antwort nach, hat er sich also selber dort gesucht oder jemand anderes tat es und nun steht er mit allen Details seiner Insolvenz samt Anschrift dort, muss ich nicht verstehen.
Die Daten müssen doch alle durch ein offenes Leck oder wie auch immer, geklaut sein.
 

ZynHH

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Ich habe keinen auf der Seite gesucht, sondern er steht schon dort und brauchte nur drauf klicken.
Dann gehört er zu den insolventen, die als Lockvogel dort platziert wurden, damit weitere Opfer anfangen zu suchen und dann hinterher tatsächlich bei Google zu finden sind....Und dann findet man Werbung für Firmen die diese Daten für 45-150€ wieder löschen lassen....

Klar stammen die Daten aus einer offiziellen Datenbank die gestohlen wurde.
 

hunter11

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Ich kann mich noch erinnern, dass zu Beginn meiner damaligen Insolvenz die offizielle Gerichtsseite
insolvenzbekanntmachungen.de im Jahre 2010 von dubiosen Machern gekapert wurde und die Daten auf x- beliebigen Seiten zu erwerben / einzusehen war. Läppischer Kommentar eines Inkassoanwaltes war, dass man als Insolventer eben jetzt damit leben müsse, dass sein wirtschaftliches Schicksal nun von aller Welt
begutachtet werden könne. Der Datenschutzbeauftrage hatte dies seinerzeit auch nicht abändern können - oder wollen... weiß jetzt auch nicht mehr genau wie das ausging, aber mit diesen Daten wurde schon immer gerne gehandelt
 

Sprotte

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Ich bin jetzt kein betroffener, frage mich aber wie so etwas eigentlich passieren kann

Solange solche Daten von Gerichten öffentlich gestellt werden, sind sie ganz leicht abzufischen.

und was ggfls. Betroffene dagegen machen könnten

Verbraucherzentrale,Polizei,Internetbeschwerdestelle


Bundesnetzagentur oder Kartellamt sind ja anscheinend nicht zuständig....obwohl ich die Netzagentur möglicherweise mit einer Anfrage nerven würde,ebenso den Bundesdatenschutzbeauftragten :)icon_hihi:)

Sitzt die Seite im Ausland,vermutlich : Pech gehabt.
 

TazD

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Solange solche Daten von Gerichten öffentlich gestellt werden, sind sie ganz leicht abzufischen.
Was wäre denn dein praktikabler Gegenvorschlag, damit Gläubiger (die nur eine bestimmte Frist haben, um ihre Forderungen im Insolvenzverfahren anzumelden) von der Insolvenz ihres Schuldners erfahren?
Nicht jeder Schuldner weiß, wie viele Gläubiger er überhaupt hat und wer somit ggf zu benachrichtigen wäre.
 

Sprotte

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Hi TazD :bigsmile:

Insolvenzbekanntmachungen besser schützen,Zugang nur angemeldet,mit Klarnamen,zu einzelnen Personen zulassen.
So könnte man Zugriffe besser kontrollieren......Admin einstellen,der genau das macht.

Nicht die kompletten Daten online stellen,nur Namen und Stadt....
für Missbrauch muss man sich dann die vollständige Adresse vom Einwohnermeldeamt holen,zu umständlich und kostet.
 

TazD

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Insolvenzbekanntmachungen besser schützen,Zugang nur angemeldet,mit Klarnamen,zu einzelnen Personen zulassen.
So könnte man Zugriffe besser kontrollieren......Admin einstellen,der genau das macht.
(Fast) jeder in Deutschland meckert über die umständliche Bürokratie, aber dann soll der bürokratische Aufwand doch irgendwie erhöht werden.
Ich muss also als Gläubiger angemeldet sein (wäre okay), kann dann aber nur zu einzelnen Personen eine Abfrage starten. Am besten noch mit Extra-Antrag?
Wie machen das Großunternehmen, die unter Umständen eine Vielzahl von Verträgen (>1000) prüfen müssen, damit ihnen keine rechtmäßigen Forderungen entgehen?
Für jede Überprüfung auch einen Extra-Antrag?

Nicht die kompletten Daten online stellen,nur Namen und Stadt....
Mit Namen wie Müller oder Meier oder Schulz oder Schmidt mit allen möglichen Varianten wird das dann insbesondere in Großstädten ja eine sehr genaue Abfrage.
Da werden dem Gläubiger dann 500 potentielle Müllers angezeigt und dann? Dann schreibt er die zuständige Behörde wieder extra an, damit nochmal geprüft wird, ob auch genau sein "Hans Müller" im Insolvenzregister eingetragen ist?

Ich verstehe ja deine Bedenken, aber allein für diese Abfragen und Bearbeitungen könntest du eine eigene mittelgroße Behörde schaffen.
Es gibt jeden Monat in Deutschland knapp 10.000 Insolvenzen und dabei sind ja auch in der Regel mehrere Gläubiger involviert. Nehmen wir einfach mal einen Schnitt von fünf Gläubigern an, dann sind das 50.000 potentielle Anfragen pro Monat. Selbst wenn nur 10% angefragt werden, sind das immer noch 5000 Anfragen pro Monat, verteilt auf ca 21 Arbeitstage macht das fast 240 Anfragen pro Tag.
 
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Sprotte

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Ich muss also als Gläubiger angemeldet sein (wäre okay)

Nun....DAS würde eventuell schon reichen .

Zumindest eine Möglichkeit die schützenswerten Interessen von Gläubigern und Schuldnern unter einen Hut zu bringen.

Das jetzige Verfahren lässt,im Zweifel,den Schuldner schutzlos.....sonst hätte axellino wohl nicht gefragt,an wen man sich nun wenden kann,im Falle missbräuchlicher Nutzung.
Im I-Net-Zeitalter so eine Sache.....auch ein InsolvenzGERICHT sollte die Möglichkeiten des Netzes nicht nur nutzen,sondern im Vorfeld die Menschen schützen.Prävention.

Andere Zeiten,andere Sitten.
 

ZynHH

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Ich verstehe ja deine Bedenken, aber allein für diese Abfragen und Bearbeitungen könntest du eine eigene mittelgroße Behörde schaffen.

Warum nicht, schafft sichere Arbeitsplätze...wir sollen doch weg vom Industrie zum Dienstleistungssektor....
 
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