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HRE vollständig verstaatlicht

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FrankyBoy

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Das die HRE verstaatlicht werden musste steht ausser Frage - die haben Verbindlichkeiten, die etwa 3.500 mal so hoch sind, wie der aktuelle Marktwert des Instutes ausmacht.

Ein Skandal ohne Beispiel sind aber folgende beiden Konsequenzen:

Pleite-Bank

HRE-Aktionäre fordern eine Milliarde Schadenersatz

(22) 25. September 2009, 22:36 Uhr
Die verstaatlichte Krisenbank Hypo Real Estate (HRE) wird für die künftige Bundesregierung zu einem immer größeren Risiko. Nach Medienberichten fordern Aktionäre jetzt eine Milliarde Euro Schadenersatz, weil sie getäuscht worden seien. Bisher lag die geforderte Summe bei 200 Millionen Euro.


http://www.welt.de/wirtschaft/article4628831/HRE-Aktionaere-fordern-eine-Milliarde-Schadenersatz.html
Berlin - Georg Funke erhöht den Druck auf seinen ehemaligen Arbeitgeber: Der Ex-Chef der von der Pleite bedrohten Immobilienbank Hypo Real Estate (HRE) hat das Institut laut einem Bericht der "Bild"-Zeitung auf Gehaltszahlungen in Millionenhöhe verklagt.

Demnach hat Funke zunächst auf die Weiterzahlung von zwei Monatsgehältern in Höhe von rund 150.000 Euro geklagt. Nun will er offenbar vom Landgericht München klären lassen, ob sein bis September 2013 laufender Vertrag weiter gilt (Az: 5 HKO 2683/9). Ein Gerichtssprecher sagte: "Herr Funke will feststellen lassen, dass sein Anstellungsverhältnis nicht aufgelöst ist und die Ruhegehaltszusage nicht widerrufen wird." Der Zeitung zufolge würden sich allein die Gehaltszahlungen auf rund 3,5 Millionen belaufen. Hinzu kämen vertraglich zugesicherte Pensionsansprüche von 560.000 Euro im Jahr. Diese Ansprüche würden sich bei einer angenommenen Laufzeit der Pension von 15 Jahren auf weitere 8,4 Millionen Euro belaufen.
Dabei steht der Immobilienfinanzierer am Rande des Zusammenbruchs. Nur Finanzhilfen von Steuerzahlern und Banken in Höhe von rund 102 Milliarden Euro haben die HRE bisher vor der Pleite bewahrt. Funke selbst war im Oktober 2008 zurückgetreten. Der neue Aufsichtsrat hatte den Manager im Dezember wegen angeblich gravierender Fehler nachträglich fristlos gekündigt.
Funke galt vielen als maßgeblich verantwortlich für die Krise der Bank. Zuletzt hatte der niedersächsische Ministerpräsident Christian Wulff ein härteres Vorgehen der Justiz gegen das ehemalige Management der HRE gefordert. "Eine pflichtwidrige Vernichtung von Kapital ist eine Straftat", hatte Wulff gesagt. Er erwarte von den Strafverfolgungsbehörden, dass die verantwortlichen Vorstände und Aufsichtsräte der Hypo Real Estate jetzt vernommen würden.
Funkes Rechtsvertreter hatte die Kritik am Donnerstag zurückgewiesen: "Wir wehren uns gegen eine Vorverurteilung", sagte der Anwalt des Managers, Wolfgang Kreuzer, der "Süddeutschen Zeitung". Es sei nicht in Ordnung, seinen Mandanten zum Sündenbock zu machen.
http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,611664,00.html
Wenn ich jetzt pleite gehe und jemand käme auf die Idee, meinen Betrieb zu verstaatlichen, bekomme ich dann auch solche Bezüge? Dass währe für mich jedenfalls das selbe, was hier gerade passiert aber realistisch hafte ich mit allem was ich besitze.

Das ein Kreditinstitut was anderes ist ist klar aber warum muss ausgerechnet ein Typ, der dafür gesorgt hat, dass der Steuerzahler mit mittlwerweile über 100 Mrd. € für dessen Fehler gerade steht auch noch solche Gehälter und Pensionen einfordern?

Wenn der jetzt Geld erhält, dann ist es aus dem gleichem Topf aus denen alle ALG-II Empfänger ihre Bezüge erhalten und dass kann und darf nicht wahr sein!
 

Volker

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Das die HRE verstaatlicht werden musste steht ausser Frage - die haben Verbindlichkeiten, die etwa 3.500 mal so hoch sind, wie der aktuelle Marktwert des Instutes ausmacht.
Und genau das ist die Frage, ob nicht doch lieber sinnvoll darüber diskutiert und vielleicht auch anders entschieden werden kann oder hätte gar müssen.


Volker
 

Clint

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Ich finde das Geschrei der "Kleinaktionäre" disgusting. Wenn dem Staat nun die HRE egal gewesen wäre, hätten sie sich mit ihren Aktien den Hintern apputzenkönnen. Und jetzt sind sie noch nichtmal mit 1,30 fürn ein Stück Klopapier zufrieden! Wer in Aktien investiert zockt! Und beim Zocken kann man alles verlieren.
Hab mal auf der Rennbahn Horst meinen letzten 5er auf "Butterblume" gesetzt. Hät 1:X00 gebracht. Wäre ne schöne "Altersversicherung gewesen" leider war ein anderer Zossen schneller und für meinen Tipschein hab ich noch nichtmal nen Pfennig gekriegt.
Allein das Ansinnen wäre hw. mit ner Trachtprügel beantwortet worden weil man sich verarscht gefühlt hätte.
Und wenn Frankyboy seine "Klitsche" zumachen muß gibt ihm auch keiner etwas. Also warum wollen die Aktionäre was?
Solln sie doch ihre bonikassierenden Ex-Banker auf Schadensersatz verklagen und denen die Villa leerräumen lassen.
Das ist nun wirklich nicht das Problem des Steuerzahlers. Es interressiert auch keinen, daß ich meinen behinderten Sohn nicht vom Regelsatz ernähren kann.

LG

Clint
 
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