Home Office - Wie steht ihr dazu?

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Linuxfan

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Hallo zusammen,

ich wollte mal nachfragen wie ihr zum Thema "Home Office" bzw. "Entferntes Arbeiten" steht. Persönlich stehe ich dem eher positiv gegenüber und habe mir eine entsprechende Ausrüstung (Multifunktionsgerät, PC etc.) zugelegt.
 

Kerstin_K

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Ich arbeite ja im Homeoffice, meine Kollegen sitzen auf der ganzen Welt.

Nicht jede Arbeit ist dafür geeignet. Wichtig ist auch ein regelmässiger Austausch mit den Kollegen und Ansprechpartner bei Problemen.
 

Birgit63

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Meine Tochter macht 3 - 4 Tage Homeoffice. Sie würde gerne weniger Tage machen. Ihr fehlt der Austausch mit den Kollegen. Allerdings geht das wegen der Kinder nicht. Sobald diese etwas älter sind, wird sie die Tage Homeoffice wieder auf max. 2 Tage reduzieren. Klar ist es schön, dass man den Arbeitsweg nicht hat. Auch hat sie die Ruhe zu Hause zu arbeiten, weil die Kids in der Kita sind. Sie ist aber eben alleine und kann nicht zwischendurch mal mit einer Kollegin oder einem Kollegen Gespräche führen.
 

erwerbsuchend

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Es kommt auf die vertraglichen Regelungen an, insbesondere zur Arbeitszeit und Erreichbarkeit für den AG. Ich würde zudem niemals private Geräte oder Telefon- und Internetanschluss für den AG nutzen. Es geht dabei um Fragen des Datenschutzes, als auch darum, wer dafür zuständig ist, Ersatz zu schaffen, falls die Geräte ausfallen. Es kann gerade bei Telefon- und Internetanschlüssen Unterschiede im Service geben, wenn diese als Geschäftsanschlüsse statt als Privatanschluss gebucht werden.

Wärst du denn als Selbstständiger oder angestellter Mitarbeiter für den AG tätig?
 

Heidschnucke

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Ich bin kein Freund von Home Office wäre in meinen Beruf (Fleischermeister) auch wohl kaum möglich. Auch wenn ich die Vorteile in der Home Office nicht von der Hand zu weisen sind, sollte hier gleiches Recht für alle gelten, schon diese Gleitzeit ist für mich mit viel unnötiger und Zeitraubender Arbeit verbunden gewesen.

Deshalb gleiche Recht und Möglichkeiten für alle und da muss man sich wie der Mathematik beim kleines gemeinsamen Vielfachen treffen.
 

Linuxfan

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Wärst du denn als Selbstständiger oder angestellter Mitarbeiter für den AG tätig?
Ich mache Übersetzungen von zu Hause aus. Die wenigsten Übersetzer sind im Angestelltenverhältnis. Falls DSL mal ausfallen sollte habe ich notfalls auch noch einen LTE-Hotspot, den ich verwenden kann.
 

Allimente

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Das mache ich schon ganz viele Jahre und würde es immer wieder machen.
 

erwerbsuchend

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Sind dies Geschäfts- oder Privatkundenanschlüsse? Hast du auch genügend Ersatzhardware, falls du Ausfälle bei Rechner, Drucker usw. hast? Wie wird das Thema Datenschutz gehandhabt oder übersetzt du nur nicht personenbezogene Text, z.B. Bedienungsanleitungen, die nicht personen- oder unternehmensbezogen sind, also keine Betriebsgeheimnisse beinhalten? Solltest du jedoch auch mit Betriebsgeheimnissen zu tun haben, wie hast du dies geregelt?
 

Linuxfan

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Handyvertrag und DSL sind beides Geschäftskundenanschlüsse, wo man ein entsprechendes Service-Level-Agreement zur Verfügbarkeit und ggf. Entstörungsdauer hat. An Hardware habe ich noch einen Laptop sowie einen Ersatz-PC. Mein Spezialgebiet ist das Thema "Softwarelokalisierung" also die Übersetzung von Dialog-Boxen und ggf. auch Online-Hilfen. Da sind eher weniger personenbezogene Daten enthalten.
 

erwerbsuchend

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Du musst diese Daten auch nicht besonders schützen, z.B. durch Verschlüsselung?
 
G

Gelöschtes Mitglied 64655

Gast
Habe Home-Offices fast ohne Unterbrechung seit 1992. Sei es als einziger Arbeitsplatz oder als zusätzlicher Arbeitsplatz.
Es ist wenn es von der Stelle her passt und richtig ausgestattet ist immer zu empfehlen.
Diverse Auftraggeber forderten einen separat abschließbaren Raum bei mir und lieferten auch ihre Hard- und Software.
Die üblichen Regeln sind ohnehin einzuhalten.
Habe ohnehin ein abschließbares Archiv mit den alten Akten die ich 10 Jahre aufbewahren muß.
Und meine Online archive sind immer verschlüsselt.
 

Linuxfan

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Du musst diese Daten auch nicht besonders schützen, z.B. durch Verschlüsselung?
Weniger. Das Sprachpaket "checke" ich ggf. über eine Versionsverwaltung ein. Ab und an stellt der Auftraggeber auch den Übersetzungsserver wo man dann "online" die Terminologie eingibt. Da kann die Verbindung zum Server und Übertragung in der Tat verschlüsselt werden. So Sachen wie Geheimhaltungserklärung (Non-Disclosure Agreement) unterschreibe ich aber auch notfalls.

Habe Home-Offices fast ohne Unterbrechung seit 1992.
Hast Du zu der Zeit auch schon DFÜ (Datenfernübertragung) genutzt? Gab ja auch eine Zeit vor dem World Wide Web.

Moderation:
2 Beiträge zusammengeführt. Bitte nicht mehrere Beiträge in kurzer Zeit posten. Man kann das eigene Posting innerhalb der Editierzeit (60 Minuten) jederzeit ändern oder erweitern. Des Weiteren lassen sich auch mehrere und auch verschiedene Zitate in einen Beitrag einfügen. Bitte in Zukunft beachten :) LG @HermineL
 

Birt1959

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Wenn es das häusliche Umfeld und der Job hergeben, finde ich das Angebot gut. Allerdings sollte es eine regelmäßige Rücksprache mit Kolleg/innen geben können.

Ansonsten machen die meisten Freiberufler das häufig.
 

Katzenstube

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Es steht auch bei mir zur Debatte, je nachdem wie die DRV bei mir entscheidet. Aufgrund der Sehbehinderung entfällt so die Fahrt zum Arbeitsplatz.

Allerdings habe ich Bedenken, dass mein sparendere Chef mehr an seine Kostenersparniss als an meine Augen gedacht hat. Ich bin mir recht sicher, dass er nicht in Erwägung zieht separate Kosten zu finanzieren. Und ich für meinen Teil möchte privates Handy oder Laptop nicht für geschäftliches nutzen. Speziiell Handy weil ich nachts keine Anrufe von Kunden brauche, die schnell einen Monteur benötigen.
Ich wohne in einem Tal der Ahnungslosen, da geht es schon mit Handy- und Internetanbieter los, da nur D2 Empfang hat und mein Chef grundsätzlich die günstigsten Verträge abschließen möchte.

So ganz schlüssig bin ich mir nicht, ob mich mehr Nach- als Vorteile erwarten werden.

Gruß von Katzenstube
 
G

Gelöschtes Mitglied 64517

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Mit einem Stall voller Kinder kommt HE für mich nicht in Frage. Hatte mir extra einen Kellerraum ausgebaut, wo ich ungestört sein sollte, den Kindern klare Regeln aufgestellt. Alles vergeblich, alle 5 Minuten hats an der Türe geklopft, meist wegen Lappalien (der hat sich das letzte Waldmeistereis genommen, für mich ist jetzt nur noch Zitrone da usw....).

Ich bin froh wenn ich aus diesem Irrenhaus rauskomme. :D
 
G

Gelöschtes Mitglied 64655

Gast
Mit einem Stall voller Kinder kommt HE für mich nicht in Frage. Hatte mir extra einen Kellerraum ausgebaut, wo ich ungestört sein sollte, den Kindern klare Regeln aufgestellt. Alles vergeblich, alle 5 Minuten hats an der Türe geklopft, meist wegen Lappalien (der hat sich das letzte Waldmeistereis genommen, für mich ist jetzt nur noch Zitrone da usw....).
Dann ist es schlecht.
Ich hatte auch mal eine Phase vor Jahren wo eine meiner Lebensabschnittsbegleiterinnen das Prinzip des Home Offices nicht verstand und auch ständig, trotz
Erläuterung, nicht verstand oder verstehen wollte. Ich flüchtete dann tagsüber in das 30 km entfernte Büro eines Kunden, der mich aufnahm.
 

Empörtes

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Mit einem Stall voller Kinder kommt HE für mich nicht in Frage. Hatte mir extra einen Kellerraum ausgebaut, wo ich ungestört sein sollte, den Kindern klare Regeln aufgestellt. Alles vergeblich, alle 5 Minuten hats an der Türe geklopft, meist wegen Lappalien (der hat sich das letzte Waldmeistereis genommen, für mich ist jetzt nur noch Zitrone da usw....).

Ich bin froh wenn ich aus diesem Irrenhaus rauskomme. :D
Kinder brauchen halt Aufmerksamkeit, sonst muss halt Jemand anders in der Zeit in der du arbeitest auf sie aufpassen und sich mit ihnen beschäftigen.
 

Gaestin

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ich kenne sehr viele Mütter, die von zu Hause gearbeitet haben oder es noch tun.
Vielleicht können Frauen besser Arbeit/Kinder/Haushalt kombinieren, lach!!!!!!!!!!
 

Empörtes

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Das Jugendamt kann sich halt nicht um alle kümmern :pdaher musst du es aushalten Georg1975
 
G

Gelöschtes Mitglied 64655

Gast
Als meine Tochter noch klein war hatte ich nur gearbeitet wenn sie in der Kita und später in der Schule und Hort war.
Hatte sie ihre alternierende Woche bei der Mutter gab es dann bei mir immer den Verstoß gegen jede Grenzen einer Wochenarbeitszeit.
 

TazD

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Ich arbeite zwei Tage die Woche von zu Hause aus und die restlichen Tage bin ich im Büro. Ist eine Kollegin oder ein Kollege zu vertreten, dann entfällt an diesem Tag das HomeOffice und ich fahre ins Büro.
Hard- und Software wird vom AG gestellt.

Ich finde es es gut. :)
 

Buerosklave

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Ich finde es gut, gerade bei Jobs, wo man eigentlich Ruhe braucht und diese im Büro vielleicht nicht bekommen kann. Leider sind Arbeitgeber da ganz gerne mal anderer Meinung und bevorzugen eine Präsenzpflicht, weil sie glauben, dass der Angestellte daheim sowieso nur faul auf dem Sofa liegt. Bei meinem letzten Arbeitgeber haben daher nur 2 Leute das Arbeiten via Homeoffice genehmigt bekommen und selbst da nur 1 Tag pro Woche.
 

Katzenstube

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Also die Gegebenheiten von TazD finde ich super. Hätte ich nicht die Sehbehinderung wäre das genau mein Ding: der persönliche Kontakt zu Kollegen und Firmensitz wie aber auch Konzentration ohne Störungen.

Denn ein Punkt, den überlege ich mir auch: der menschliche Punkt war an meinem Arbeitsplatz mit den Kollegen schön und fehlt mir. Mache ich Homeoffice, dann ist das nicht gegeben.

Software würde mir zur Verfügung gestellt aber die Hardware nicht, und genau da beginnt es dann bei mir bedenklich zu werden; speziell wegen meiner Einschränkungen (die bereits innerhalb des Widerspruchsverfahren GdB als Angebot Abhilfebescheid bei 50 liegt - sprich: meine Arbeitsbedingungen werden anders sein. Die Arbeitserprobung der DRV schrieb von max. 4 Stunden täglich bei leichter Arbeit (mit div. Einschränkungen, wie beispielsweise keine autofahrenden Tätigkeiten).

In jedem Fall freue ich mich über das Thema, durch welches ich auch andere Gedanken mal in meine Eventualitäten einbauen kann.

Gruß von Katzenstube
 
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