Höhere KdU? Ab 2010 gelten höhere Wohnraumgrößen für Sozialleistungsbezieher

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Hoffe, dass diese Info nicht bereits gepostet wurde. Gerade bei TACHELES fündig geworden:

Zum 1. Januar 2010 sind die neuen Wohnraumnutzungsbestimmungen NRW in Kraft getreten. Darin regelt die Landsregierung sämtliche Vorgaben für die soziale Wohnraumförderung. Hierunter fallen auch die Bestimmungen für den Personenkreis mit Anspruch auf einen Wohnungsberechtigungsschein. In der Neufassung wurden die angemessenen Wohnraumgrößen für Personen mit Anrecht auf eine geförderte Wohnung um fünf Quadratmeter angehoben. Nach der Rechtssprechung des Bundessozialgerichts sind die in den landesrechtlichen Regelungen für die Wohnraumförderung festgelegten Wohnraumgrößen auch für die Leistungsbeziehenden der Grundsicherung für Arbeitssuchende (Hartz IV) und der Sozialhilfe anzuwenden. Damit erhöhen sich die als angemessenen geltenden Wohnungsgrößen für eine alleinstehende Personen von 45 m² auf 50 m² und für einen zwei Personenhaushalt von 60 m² auf 65 m². Für jede weitere Person im Haushalt erhöht sich Wohnfläche um zusätzlich 15 m².

Mit der neuen Bestimmung erhöhen sich auch die angemessenen monatlichen Mietobergrenzen für Hartz IV- und Sozialhilfebezieher/innen in Wuppertal um 24,75 Euro. Außerdem wirkt sich die Regelung erhöhend auf die Heizkosten aus, die von ARGE und Sozialamt als angemessen zu übernehmen sind. „Alle Leistungsbezieher/innen, die ab Januar dieses Jahres in eine angemessene Wohnung umziehen müssen, weil die alte Wohnung zu teuer ist, oder bei denen der Umzug aus anderen Gründen erforderlich ist, profitieren von den neuen Bestimmungen“, erläutert Harald Thomé, Vorsitzender des Vereins Tacheles. Ein Umzug könne z.B. erforderlich sein, wenn gesundheitliche oder soziale Gründe vorliegen, die Bedarfsgemeinschaft sich vergrößert, Partner sich trennen oder die Kündigung der alten Wohnung durch den Vermieter erfolgte .....

Link:
Tacheles e.V. / Haralds Ecke
 
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