Höhe des möglichen Berechnungsfreien Zuverdienst

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Lobo184

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Beziehe z.Zt. gerade Alg II und habe die Möglichkeit mir ein paar Euronen mit einer Aushilfstätigkeit zusätzlich zu verdienen. Bis zu welcher Höhe bleibt ein solcher Zuverdienst anrechnungsfrei? Und wie setze ich das Job Center am effektivsten und für mich bequemsten (soll heissen ohne dort persönlich anzutanzen und stundenlange Wartezeiten ertragen zu müssen )
 

klarerhimmel

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100 euro sind anrechnungsfrei, dabei musst du aber aufpassen, dass du nicht mehr als 14,9 stunden die woche arbeitest... auf dem papier sollte das zumindest ersichtlich sein. alles was mehr ist wird prozentual abgezogen.
 

Martin Behrsing

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Es gibt beim ALG II keine zeitliche Beschränkung. Allerdings sollgten bei 100 Euro wirklich nur max. 10 Stunden im Monat gearbeitet werden. alles andere wäre Lohndumping zum nachteil von anderen.

Aber auch 100 euro must du angeben. Jeder Betrag, der über 100 Euro ist, darfst du 20 % behalten, (bis 800 Euro), Ab 800 (abzügl. des Freibetrags von 100 Euro) nur noch 10%
 

Catsy

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Es gibt beim ALG II keine zeitliche Beschränkung. Allerdings sollgten bei 100 Euro wirklich nur max. 10 Stunden im Monat gearbeitet werden. alles andere wäre Lohndumping zum nachteil von anderen.

Aber auch 100 euro must du angeben. Jeder Betrag, der über 100 Euro ist, darfst du 20 % behalten, (bis 800 Euro), Ab 800 (abzügl. des Freibetrags von 100 Euro) nur noch 10%


Frage an Martin:

Und wie ist das bei Kindern in der BG (15-jährige Schülerin, trägt 1 x pro Woche Zeitungen/Prospekte aus)?
sie hat im Juli (kommt immer auf die Anzahl Prospekte an) 87,- Euro verdient und für den August jetzt 107,- Euro überwiesen bekommen.
Dabei ist zu erwähnen, dass von ihrem "Einkommen" (Kindergeld) knapp 10,- Euro "einkommensbereinigt" werden (Versicherungen).

Werden dann die 7,- Euro (über 100,-) angerechnet?
Da es jeden Monat unterschiedlich ist - zwischen 65 - 107,- Euro - muss ich das dann jeden Monat melden?
 

Martin Behrsing

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wenn eine monatliche Abbrechnung stattfindet ja. ansonsten sollte man darauf drängen, dass der Durchschnittsverdienst zu Grunde gelegt wird. Sog. fiktive Einkommen
Frage an Martin:

Und wie ist das bei Kindern in der BG (15-jährige Schülerin, trägt 1 x pro Woche Zeitungen/Prospekte aus)?
sie hat im Juli (kommt immer auf die Anzahl Prospekte an) 87,- Euro verdient und für den August jetzt 107,- Euro überwiesen bekommen.
Dabei ist zu erwähnen, dass von ihrem "Einkommen" (Kindergeld) knapp 10,- Euro "einkommensbereinigt" werden (Versicherungen).

Werden dann die 7,- Euro (über 100,-) angerechnet?
Da es jeden Monat unterschiedlich ist - zwischen 65 - 107,- Euro - muss ich das dann jeden Monat melden?
 

Martin Behrsing

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Die Regelung gilt bei ALG I. Dort gilt nach wie vor. Ab einer Beschäftigung von mehr als 15 Stunden ist man nicht mehr arbeitslos und hat somit keinen Anspruch mehr auf die Versicherungsleistung. Deshalb kann man sich bei Trainingsmaßnahmen oder anderen Unsinn bei Bezug von ALG 1 auf so etwas nicht berufen. Man muss dem Arbeitsmarkt zur Verfügung stehen.
seht ihr und mein ex ag hat immer auf die 14,9 h bestanden. danke für die info auch gleich von mir.
 

Lobo184

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Allerdings sollgten bei 100 Euro wirklich nur max. 10 Stunden im Monat gearbeitet werden. alles andere wäre Lohndumping zum nachteil von anderen.


Dies ist leider im Hauptstadtradius nicht realisierbar. Der Tariflohn für das Sicherheitsgewerbe liegt bei 7,50€ , und wer den bekommt kann sich in einer Stadt in der sich Leute für 5€ ( unter Gefaht für Leib und Leben ) an die Tür von Clubs oder Discotheken stellen schon glücklich schätzen.
 
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