Hoch-Zeit der Wendehälse (1 Betrachter)

Betrachter - Thema (Registriert: 0, Gäste: 1)

Martin Behrsing

Redaktion
Startbeitrag
Mitglied seit
16 Juni 2005
Beiträge
21.601
Bewertungen
4.193
von Dr. Gero Jenner Prof. Dr. Dr. h.c. Honorius Dankwart war ein überaus angesehenes Mitglied der wissenschaftlichen Gemeinschaft – vielleicht ist er es immer noch. Auf der Rangliste der meistzitierten ökonomischen Wissenschaftler behauptet er einen beneidenswert hochrangigen Platz. Als begehrter und vielbeachteter Gast war er auf internationalen Konferenzen eine bekannte Erscheinung; in großen Unternehmen wurden [...]

weiterlesen auf: PR-SOZIAL, das Presseportal...
 
Mitglied seit
18 Juli 2011
Beiträge
722
Bewertungen
189
Moment mal, der Begriff Wendehals wurde in Neufünfland für ehemalige Parteigenossen der SED (Rechtsnachfolger im Übrigen die Linke) geprägt, die sofort nach Mauerfall zu Demokraten wurden.

Zitat Bürgerbewegung: In diesen Zeiten muss man wendig sein!
 

druide65

VIP Nutzer*in
Mitglied seit
24 Februar 2006
Beiträge
4.691
Bewertungen
287
Was die sogenannte Rechtsnachfolge der SED mit einem Vogel zu hat weiß ich nicht.:icon_mued:
 

Martin Behrsing

Redaktion
Startbeitrag
Mitglied seit
16 Juni 2005
Beiträge
21.601
Bewertungen
4.193
Moment mal, der Begriff Wendehals wurde in Neufünfland für ehemalige Parteigenossen der SED (Rechtsnachfolger im Übrigen die Linke) geprägt, die sofort nach Mauerfall zu Demokraten wurden.

Zitat Bürgerbewegung: In diesen Zeiten muss man wendig sein!
Du irrst. Wendehalt wurde 1982 mit Hans Dietrich Genscher (FDP) eingeläutet. Damit war die sozilad-liberale Koaltion beendet. Man sprach damals auch von "Genschern". Und genau das ist hier im Artikel gemeint. Das selbe Verhalten.
 
E

ExitUser

Gast
Die Frage, auf die Dr. Jenner trotz vieler Worte keine Antwort bietet, ist: Warum?
Die Reputation in der Fachwelt war für Dr. Dankwart und (zu) viele andere seiner Zunft nur Mittel zum Zweck, er ist jetzt genauso unglaubwürdig wie zuvor. Seine Funktion war und bleibt es, als "Experte" den Mächtigen zur Rationalisierung ihrer Schweinereien zu dienen.
Deutet sich da ein Wirtschaftspolitikwechsel an? Ich glaube nicht.
Vermutlich wird nur die Ideologie gewechselt, das Handeln bleibt gleich. Es wird scheinbar nötig, den ach so "radikalen, freien" Markt im Sinne der Mächtigen zu lenken, also nur auf andere Art zu kontrollieren, um nicht unterzugehen.

Über die durchscheinende Empörung musste ich schmunzeln. Einer geht immer voran und die anderen Mitläufer blöken "Verrat!"
Merkwürdiges Thema für das ELO-Forum.
 
Oben Unten