Hinzuverdienst bei Aushilfstätigkeit (unregelmäßiges Einkomm

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Nelly

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Es war eine schwere Geburt (von wegen: ich sei zu vermögend und mein Auto zu neuwertig) - aber nicht zuletzt dank Eurer Hilfe liegt mir seit gestern der AlgII-Bescheid vor (auch wenn mir ein neuer Job wesentlich besser gefallen würde...).

Mir stellt sich nun noch eine Frage bzgl. des Hinzuverdienstes. Hier gelten ja seit kurzem neue Regeln. Für regelmäßige Einkünfte ist mir das auch soweit klar; allerdings handelt es sich in meinem Falle um eine Aushilfstätigkeit, die nur je nach Bedarf anfällt.

Da der neue Freibetrag i.H.v. 100 EUR die bisherigen monatlichen Zuschüsse für Versicherungen und Co. ersetzen soll, frage ich mich, ob dieser Freibetrag zum Monatsende verfällt oder ob ich einen nicht ausgenutzten Freibetrag "ansparen" kann.

Um es anders zu formulieren: Im Prinzip stünden mir für einen Bewilligungszeitraum von 6 Monaten 600 EUR an anrechnungsfreiem Hinzuverdienst zu. Wenn ich nun z.B. 2 Monate keinerlei Einkommen habe, darf ich dann in den restlichen 4 Monaten entsprechend mehr verdienen (oder: 4 Monate nix verdienen, 1 Monat 400 EUR, 1 Monat 200 EUR)? Oder bleibt es grundsätzlich bei 100 EUR pro Monat und wenn ich in einem Monat kein Einkommen erziele, dann habe ich halt Pech gehabt?

Weiß einer von Euch da was Genaueres?
 

Bruno1st

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Hinzuverdienst - auch noch keine Antwort

Hallo,
da geht es dir wie mir. Ich habe aus Berufszeiten noch einen selbstständigen Nebenverdienst behalten. Im Dezember hatte ich eine Bestellung, mußte Vorkasse leisten und der Kunde hat im Januar bezahlt. Lt. Fallmanager soll das Minus vom Dezember mein Bier sein und die bezahlte Rechnung voll als Einkommen zählen. Angeblich sollen nur Ausgaben aus dem jeweils laufenden Monat gegengerechnet werden können. Meine Frage, wieso die Arge hier allen wirtschaftlichen und steurlichen Grundsätzen widerspricht und kommunistische Formen (Gewinn wird sozialisiert und Verlust privatisiert), bzw. zur Heuschrecke wird, wurde nur mit "so ist das Zuflußprinzip und sie können ja klagen".
Das aber alles nur mündlich. Auf meine schriftliche Anfrage (Gesprächsnotiz) und der Bitte um schriftliche Antwort warte ich immer noch. Und weil mündliche Antworten ja nicht zählen, von stimmen ganz zu schweigen, bleibt mir jetzt nur abzuwarten was passiert, wenn ich meine "Einnahmen 1300,- lt. Rechnung und 75,- als Rohgewinn" gemeldet habe.
viel Erfolg
Bruno
 

Nelly

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@Bruno

Zwischen Deinem und meinem Problem gibt es einen grundlegenden Unterschied:

Du sprichst von selbständiger Tätigkeit, bei mir geht es um eine nicht-selbständige Aushilfstätigkeit (konkret: Zeitungszustellung).



Tja, scheint wohl ein komplexeres Problem zu sein;
da werd ich mich noch ein bißchen gedulden...
 

Bianca.Aachen

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Hallo Nelly,

nette Idee, geht leider nicht dei 100 Euro stehen dir jeden Monat zu was du nicht verbrauchst verfällt.

Bianca
 

heinbloed

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moin moin,

im gegensatz zu selbständigen, bei denen 1/12 des in einer gewinn- und verlustrechnung ermittelten jahresgewinns einfliesst, gilt bei abhängig beschäftigten das zuflussprinzip, sodass auch nur die in dem monat wirksamen freibeträge berücksichtigt werden.

grüsse
 
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