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Hilfsarbeiter auf 400 Euro Basis von Arge "vermittelt"

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Doug

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#1
Mich würde mal interessieren was ich von der Aege noch an Geld beziehe wenn ich einen Hilfsarbeiterjob auf 400 Euro Basis annehme den ich von der Arge zugeschickt/vermittelt bekomme?

Zudem, wieviel dürfte ich bei einem EEJ dazuverdienen ohne dass von der Arge Geldkürzungen eintreten?

Beides hat jetzt nichst miteinander zu tun!
Mich interessieren einfach beide Sachverhalte.
 

Dopamin

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#2
Mich würde mal interessieren was ich von der Aege noch an Geld beziehe wenn ich einen Hilfsarbeiterjob auf 400 Euro Basis annehme den ich von der Arge zugeschickt/vermittelt bekomme?

Zudem, wieviel dürfte ich bei einem EEJ dazuverdienen ohne dass von der Arge Geldkürzungen eintreten?

Beides hat jetzt nichst miteinander zu tun!
Mich interessieren einfach beide Sachverhalte.
Du hast bei einem 400 € Job unterm Strich 160 mehr als ohne - auch wenn du krank bist, oder Urlaub nimmst...

Ich weiß nicht ob diese Konditionen auch bei einem EEJ zutreffen...

Dopamin
 

Doug

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#3
Kannst du mir das bitte etwas genauer veranschaulichen?
Was heißt das genau, wenn mich der Arbeitgeber auf 400 Euro Basis einstellen würde?
 

Arania

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#4
das heisst das Dir 160 Euro verbleiben, die ARGE wird Dir kaum einen 1-Euro-Job geben wenn Du einen Minijob hast, sollte sie jedenfalls nicht
 

Martin Behrsing

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#5
Bei 400 Euro hast du einen Freibetrag von 100 EUR. Also werden nur noch 300 Euro angerechnet. Von diesen darst Du 20% behalten (also 60 Euro). Du kannst bei dem Freibetrag von 100 Euro aber keine sog. Werbungskosten abziehen. Tatsächliche kosten kannst Du erst ab 401 Euro abziehen. Allerdings ist das dann ein sog. "Midijob" der sozialversicherungspflichtig ist und der Einkommenssteuer unterliegt. Damit erwirbst Du auch Ansprüche.
 

gelibeh

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#6
Zudem, wieviel dürfte ich bei einem EEJ dazuverdienen ohne dass von der Arge Geldkürzungen eintreten?
Beim EEJ gibt es keinen Verdienst sondern nur eine Mehraufwandsentschädigung und die ist anrechnungsfrei.
 

Dopamin

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#7
Beim EEJ gibt es keinen Verdienst sondern nur eine Mehraufwandsentschädigung und die ist anrechnungsfrei.
Und so weit ich weiß, fällt sie weg, wenn man aus welchen Gründen auch immer nicht dort ist...

Dopamin
 

gelibeh

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#8
Richtig, denn nach deren Auffassung hat man ja an den Tagen keinen Mehraufwand
 

Doug

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#9
Hi all,

hatte heute einen Vorstellungstermin für einen Minijob (den ich mir selber gesucht habe - nicht von Arge vermittelt).
Habe aber erst einmal nur Infos eingeholt!!!

Da ich aber noch nicht ganz durchblicke, wende ich mich nochmal an euch und da es mit dem Thema zu tun hat, schreibe ich es auch in meinen eröffneten Thread.

Ich könnte laut der Frau, wo ich heute meinen Termin hatte, 165 Euro dazuverdienen.
Es sind von der Arge aus nur 100 Euro frei, d.h. von den 165 Euro bekomme ich 100 Euro - soweit ja schon verstanden.
Nun bleiben noch 65 Euro übrig.
Zieht die Arge mir diese 65 Euro von meinem ALGII ab oder werden von den 65 Euro jetzt erst noch 20% berechnet (13 Euro) die ich behalten darf und die Arge zieht mir von meinem ALGII nur 52 Euro (65-13) ab?

Die Frau hat mir das nämlich so erklärt, dassw enn ich mehr als 100 Euro verdiene mir die Arge weniger zahlt, so dass ich dann zum Schluss trotzdem keinen Verlust habe sondern eher einen Gewinn von 100 Euro.

Jetzt mal etwas zu der Arbeitszeit:
Es ist in dem Sinn keine feste Arbeitszeit vorgegeben, d.h. wenn die Ware kommt - die 2 Tage kenne ich - muss ich früh anwesend sein, aber wann Arbeitsende ist, weiß man nicht genau.
Arbeitszeit hier 8-12 Uhr (pro Tag) oder auch länger, jenachdem.

Jetzt kommt aber das schärfste:
An einem anderen Tag (3. Tag) - den ich auch schon weiß - kommt gesonderte Ware, nur wissen die Arbeiter dort nicht zu welcher Uhrzeit die Ware kommt (ist unterschiedlich).
So im Herbst/Winter wäre für diese gesonderte Ware eine Arbeitszeit von geschätzen 1 1/2 Stunden/Tag, im Sommer bis zu 3 Stunden/Tag veranschlagt.

Was mir da gleich noch auffällt:
Arbeite ich da nciht mehr als ich dann im Monat bekomme?

Rechnung:
2 Tage pro Woche sagen wir mal 4 Stunden pro Tag (8-12 Uhr)
3. Tag in derselben Woche (für Sommer) 3 Stunden
Haben wir in der Woche schon 4*2+3=11 Stunden
Für den Monat 11*4=44 Stunden im Monat bei einem "Gehalt" von 165 Euro!

Gleiche Rechnung für Herbst/Winter:
2 Tage pro Woche sagen wir mal 4 Stunden pro Tag (8-12 Uhr)
3. Tag in derselben Woche sagen wir mal nur 1 Stunde
Haben wir in der Woche schon 4*2+1=9 Stunden
Für den Monat 9*4=36 Stunden im Monat bei einem "Gehalt" von 165 Euro!

Entweder komm ich mir jetzt verarscht vor oder meine Rechnung geht nicht auf weil ich falsch rechne.:icon_pfeiff::icon_evil:

Edit:
Natürlich mehr Geld am Ende zu haben als nur das ALGII wäre schon gut.:icon_wink:
 

Kerstin_K

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#10
Ich finde es schon äußerst mekkwürdig, dass Du nie weißt, wann Du Feierabend hast.

Ich habe ja Verständnis dafür, dass man den Wareneingang nicht so genau voraussagen kann, aber dann muß man das ander organisieren.
 

Doug

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#12
Ich finde es schon äußerst mekkwürdig, dass Du nie weißt, wann Du Feierabend hast.
Die konnten wie schon geschrieben nur ungefähr sagen wie lange es dauern könnte, falls länger muss ich natürlich auch länger arbeiten.

An den 2 Tagen wo normale Ware kommt sind es mind. 4 Stunden pro Tag, aber kann auch länger sein.
An dem Tag wo gesonderte Ware kommt, da wissen sie 1. nicht wann die immer eintrifft (uhrzeitmäßig) und 2. wie lange es da dann dauern könnte.

Im Vertrag, welchen ich mir durchlesen konnte, stand zudem, dass man sich verpflichtet an Mehr-, Nacht-, Sonntags- und Feiertagsarbeit zu leisten falls es vom Arbeitgeber gewünscht wird <- so in der Art.

Edit:
@Hartziger
Wurde mir ja auch nicht - wie schon geschrieben - von der Arge vermittelt sondenr habe ich mir selber gesucht.
Weiß nciht ob das einen Unterschied macht.
 

Arania

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#13
Das soll sie ja auch nicht sein , das ist ein ganz normaler Minijob:cool:
 

Kerstin_K

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#14
Die konnten wie schon geschrieben nur ungefähr sagen wie lange es dauern könnte, falls länger muss ich natürlich auch länger arbeiten.

An den 2 Tagen wo normale Ware kommt sind es mind. 4 Stunden pro Tag, aber kann auch länger sein.
An dem Tag wo gesonderte Ware kommt, da wissen sie 1. nicht wann die immer eintrifft (uhrzeitmäßig) und 2. wie lange es da dann dauern könnte.

Im Vertrag, welchen ich mir durchlesen konnte, stand zudem, dass man sich verpflichtet an Mehr-, Nacht-, Sonntags- und Feiertagsarbeit zu leisten falls es vom Arbeitgeber gewünscht wird <- so in der Art.

Edit:
@Hartziger


Wurde mir ja auch nicht - wie schon geschrieben - von der Arge vermittelt sondenr habe ich mir selber gesucht.
Weiß nciht ob das einen Unterschied macht.
Also wenn überhaupt, würde ich das nur machen, wenn auf Stundenbasis bezahlt wird.
 
E

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#15
Edit:
@Hartziger
Wurde mir ja auch nicht - wie schon geschrieben - von der Arge vermittelt sondenr habe ich mir selber gesucht.
Weiß nciht ob das einen Unterschied macht.
Mit deinem Verhalten vernichtest Du reguläre Vollzeitarbeitsplätze und unterstützt Lohndumping und Hungerlöhne. Das ist der Punkt.
 

gerda52

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#16
Hallo Doug

Ich könnte laut der Frau, wo ich heute meinen Termin hatte, 165 Euro dazuverdienen.
Es sind von der Arge aus nur 100 Euro frei, d.h. von den 165 Euro bekomme ich 100 Euro - soweit ja schon verstanden.
Nun bleiben noch 65 Euro übrig.
Zieht die Arge mir diese 65 Euro von meinem ALGII ab oder werden von den 65 Euro jetzt erst noch 20% berechnet (13 Euro) die ich behalten darf und die Arge zieht mir von meinem ALGII nur 52 Euro (65-13) ab?
Letzteres (fett) stimmt. Aber warum ist die Frau so fixiert auf die 165 Euro?

Was mir da gleich noch auffällt:
Arbeite ich da nciht mehr als ich dann im Monat bekomme?
Für den angegebenen Verdienst solltest Du schon darauf achten, dass auch die wöchtl. Arbeitszeit genau festgelegt ist und wie evtl. Mehrarbeitsstunden vergütet werden.
 

Doug

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#17
@Kerstin_K
Erstmal Danke für die Hilfe und offene Meinung.:icon_wink:

@all
Sagt doch mal bitte etwas zu meinen Fragen, vor allem zu meinen Rechnungen und wie die Arge das jetzt (ab)rechnen würde.:frown:

Edit:
@gerda52
Dank für die Hilfe bei der Berechnung.
Warum die Frau so auf die 165 Euro fixiert ist liegt wohl daran, dass die "Festangestellten" sonst evtl. weniger bekommen würde - was ich mal vermute.
Wie Mehrarbeitsstunden verrechnet würde weiß ich auch net, wurde mir nix gesagt.

Was wäre bei einem Stundenlohn von 6 Euro Brutto gleich Netto?
Da bekäme ich pro Stunde 6 Euro raus?
 

gerda52

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#19
Warum die Frau so auf die 165 Euro fixiert ist liegt wohl daran, dass die "Festangestellten" sonst evtl. weniger bekommen würde - was ich mal vermute.
Zunächst mal: Auch ein Mini-Jobber zählt zu den Festangestellten, es sei denn, Du bekommst einen befristeten Arbeitsvertrag.

Was wäre bei einem Stundenlohn von 6 Euro Brutto gleich Netto?
Da bekäme ich pro Stunde 6 Euro raus?
Bei einem Minijob fallen keine Abzüge an. Ist die Frage damit geklärt?
 

Doug

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#20
Jepp, die Frage ist damit geklärt.:icon_smile:
 
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