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Pete

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War eben beim Amt und bin kurz davor zu platzen, mache es aber nicht, weil's zu nichts führt!

Kurz gesagt: Mein Antrag wird laut meiner Sachbearbeiterin nicht bewilligt werden. Dies soll ich in Kürze schriftlich bekommen.

Grund: Ich habe für den Monat Januar am 15.02. Geld von der Post bekommen welches auf dem Konto sich auf 1100 € beläuft. Dies ist zuviel laut meiner Sachbearbeiterin und sie wird mir für diesen Monat nichts mehr anrechnen können.

Nächsten Monat bekomme ich auch nochmal Geld für die Überstunden vom 01. - 17. Februar, schätzungsweise 500-600 €.

Ist das rechtens, das Argument das ich Unterstützung nicht nötig habe und es in meinem Fall keiner Hilfe Bedarf oder wie sind die Chancen bei Einlegung eines Widerspruchs ???

Bin grad ziemlich aufgewühlt, sorry.
 

Pete

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Das war das Problem in der Leistungsabteilung. Eigentlich sollte ich heute "freiwillig" an einem Englischkurs teilnehmen. Habe die Eingliederungsvereinbarung allerdings nicht unterschrieben und zu meinem Jobvermittler gesagt das der Antrag nicht bewilligt wurde. Daraufhin meinte er der Kurs sei keine Pflicht, da ich die Eingliederungsvereinbarung ja noch nicht unterschrieben habe.
 

Arania

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War eben beim Amt und bin kurz davor zu platzen, mache es aber nicht, weil's zu nichts führt!

Kurz gesagt: Mein Antrag wird laut meiner Sachbearbeiterin nicht bewilligt werden. Dies soll ich in Kürze schriftlich bekommen.

Grund: Ich habe für den Monat Januar am 15.02. Geld von der Post bekommen welches auf dem Konto sich auf 1100 € beläuft. Dies ist zuviel laut meiner Sachbearbeiterin und sie wird mir für diesen Monat nichts mehr anrechnen können.

Nächsten Monat bekomme ich auch nochmal Geld für die Überstunden vom 01. - 17. Februar, schätzungsweise 500-600 €.

Ist das rechtens, das Argument das ich Unterstützung nicht nötig habe und es in meinem Fall keiner Hilfe Bedarf oder wie sind die Chancen bei Einlegung eines Widerspruchs ???

Bin grad ziemlich aufgewühlt, sorry.

Sehe da momentan keine Chance auf Widerspruch , wenn zuviel gezahlt wurde und das auch nur für den einen Monat müsste man ja auch mit dem Geld auskommen können, denke ich, und wenn man nicht bedürftig ist, gibt es auch nicht, aber den Monat drauf müsste alles wieder normal laufen, allerdings müsstest Du einen Änderungsbescheid bekommen
 

Pete

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Wieso arbeite ich überhaupt noch auf steuer... FUCK.

Danke für die Antwort erstmal, sitze hier schon auf heissen Kohlen und dachte das ihr mich nicht verstanden habt.
 

Arania

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Es können ja durchaus noch bessere Antworten kommen, kann nur meine Meinung ausdrücken:icon_stern: Vielleicht gibt es eine Möglichkeit, die ich nicht sehe
 

Pete

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Danke Arania!

Ich bin noch verschuldet aus meiner Hartz IV Zeit und hole deswegen das Geld immer schnellstens vom Konto, um es an meine Schuldner zu bezahlen.

Wenn ich das beim Widerspruch angebe und die Schuldner mir das schriftlich bestätigen, bekomme ich doch Geld da sie sehen ich kann mir nix mehr zu essen leisten.

An die Anderen: Das wäre eine Option, oder?

Ich meine: Wenn ich einen Job habe, kann ich das Geld doch ausgeben, für Freunde, Parties, Kleidung etc. Verstößt es dann nicht gegen das Grundgesetz, wenn mir gesagt wird ich darf mein Geld nicht ausgeben für Kleidung etc.
 

Bianca.Aachen

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Hallo Pete,

ich verstehe dich nicht ganz, so wie ich es verstehe hast du im Janua Lohn von 1100 Euro am 15.02 erhalten.
Ist das richtig?

Wenn das so ist steht die vieleicht wergäntzendes ALG2?

Bianca
 

Arwen

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Danke Arania!

Ich bin noch verschuldet aus meiner Hartz IV Zeit und hole deswegen das Geld immer schnellstens vom Konto, um es an meine Schuldner zu bezahlen.

Wenn ich das beim Widerspruch angebe und die Schuldner mir das schriftlich bestätigen, bekomme ich doch Geld da sie sehen ich kann mir nix mehr zu essen leisten.

An die Anderen: Das wäre eine Option, oder?

Ich meine: Wenn ich einen Job habe, kann ich das Geld doch ausgeben, für Freunde, Parties, Kleidung etc. Verstößt es dann nicht gegen das Grundgesetz, wenn mir gesagt wird ich darf mein Geld nicht ausgeben für Kleidung etc.

Hallo
...nein, leider wäre dies keine Option, da die ArGe Schulden nicht interessieren und noch einmal "leider"... in deren Augen sind sie sozusagen Dein "Privatvergnügen". Stell' Dir vor, jemand macht laufend Schulden, um sich dies und das leisten zu können und macht sich durch die Rückzahlung dieser bedürftig. In einigen Fällen gab's auch schon Ärger, weil die ArGe sich fragte, wie man es schafft, aus dem Regelsatz auch noch die Tilgung von Schulden zu bestreiten und es wurden Zuwendungen Dritter unterstellt.

Normalerweise wird es auch nicht so geregelt, dass Du ganz aus dem Bezug fällst, sondern ein Zuviel an Einkommen auf mehrere Monate aufgeteilt wird, so dass immer noch eine Restanspruch an AlgII bestehen bleibt wegen der Krankenkassenbeiträge. Du möchtest diesen und nächsten Monat ja nicht ohne Versicherungsschutz dastehen...

Gruß, Arwen
 

Pete

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Versicherung.... Ein Punkt über den ich noch gar nicht nachgedacht habe. Vielen Dank.

PS: Deine Antwort ist zwar hart, aber hilft mir in jedem Fall schon mal weiter. Danke.
 

Pete

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Könnten sie wohlmöglich meinen, dass die Krankenversicherung von meinem Überstundengeld privat bezahlt werden soll ???
 

Arwen

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Versicherung.... Ein Punkt über den ich noch gar nicht nachgedacht habe. Vielen Dank.

PS: Deine Antwort ist zwar hart, aber hilft mir in jedem Fall schon mal weiter. Danke.

Die "Härte" bekommt ja jeder hier zu spüren... ich auch... zahle monatlich über 35 Euro Ratenzahlung an Energielieferant für 2005 ab und über 70 Euro Schulden, die mein werter Ex mir hinterlassen hat - interessiert die Arge auch nicht... oder hast Du im AlgII-Antragsbogen irgendwo ein Feld BESTEHENDE SCHULDEN gefunden? ^^ ... Ich auch nicht:icon_cry:

Könnten sie wohlmöglich meinen, dass die Krankenversicherung von meinem Überstundengeld privat bezahlt werden soll ???
Also "normalerweise" läuft das so (ich finde gerade leider keinen passenden Link dazu, suche aber nachher mal weiter...):
Du liegst ja mit Deinem Einkommen diese 2 Monate nur "ausnahmsweise" über Deinem Bedarf. Damit Du nicht komplett aus dem Bezug fällst und auch keinen Krankenversicherungsschutz hast, wird dieses den Bedarf übersteigende Einkommen über einen bestimmten Zeitraum aufgeteilt. Wie beschrieben also in der Form, dass immer noch ein "Restbedarf" bleibt und somit die KK -Beiträge von der ArGe übernommen werden.

Wer kann hier mit einem passenden Link helfen? Ich suche aber noch weiter...

Gruß von Arwen
 

Arwen

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Handelt es sich bei Deinem Antrag eigentlich um einen Erstantrag oder um einen Fortzahlungsantrag (hast Du also auch bisher bereits AlgII bezogen)?
 

Pete

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Geteiltes Leid........... OK Schluss mit den leeren Phrasen...


Die "Härte" bekommt ja jeder hier zu spüren... ich auch... zahle monatlich über 35 Euro Ratenzahlung an Energielieferant für 2005 ab und über 70 Euro Schulden, die mein werter Ex mir hinterlassen hat - interessiert die Arge auch nicht... oder hast Du im AlgII-Antragsbogen irgendwo ein Feld BESTEHENDE SCHULDEN gefunden? ^^ ... Ich auch nicht:icon_cry:

Gruß von Arwen
 

Arwen

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Ok, habe etwas gefunden:

Durchführungshinweise der BA zum SGB II
Zu § 11 "Zu berücksichtigendes Einkommen"

5.2 Einmalige Einnahmen (Randziffer 11.62 Angemessener Zeitraum)

(3) Einmalige Einnahmen sind auf einen angemessenen Zeitraum aufzuteilen und monatlich mit einem entsprechenden Teilbetrag anzusetzen, soweit nicht im Einzelfall eine andere Regelung angezeigt ist (§ 2 Abs. 3 Satz 3 Alg II-VO). Sind Leistungen für den Monat des Zuflusses bereits erbracht worden, ist die Anrechnung in der Regel ab dem auf den Zufluss folgenden Monat vorzunehmen. Angemessener Zeitraum (11.62) Der angemessene Zeitraum ist nach pflichtgemäßem Ermessen festzusetzen. Dabei sollte der Anrechnungszeitraum grundsätzlich so kurz wie möglich gehalten werden. Die Anrechnung ist daher im Regelfall in einer Summe vorzunehmen, wenn der aus der einmaligen Einnahme anzurechnende Betrag geringer ist als die Differenz zwischen dem Gesamtbedarf und einem ggf. anzurechnenden laufenden Einkommen. Der Zuschlag nach § 24 und Zuschüsse nach § 26 sind dabei nicht in die Berechnung einzubeziehen. Ist eine einmalige Einnahme in erheblicher Höhe (z.B. Erbschaften oder Abfindungen während des Leistungsbezuges) anzurechnen, kann auch ein vollständiger Leistungsausschluss in Betracht kommen. Dabei sind im Rahmen der Ermessensausübung die Auswirkungen einer Beendigung des Leistungsbezuges auf laufende Eingliederungsmaßnahmen, den Zuschlag nach § 24 und insbesondere auf den Krankenversicherungsschutz zu berücksichtigen.
Hinweise Seite 26 § 11
Kann der Krankenversicherungsschutz nicht über eine Familienversicherung sichergestellt werden, ist bei Anrechnungszeiträumen von bis zu sechs Monaten dem Leistungsbezieher der Abschluss einer freiwilligen gesetzlichen oder privaten Krankenversicherung in der Regel nicht zuzumuten. Die Anrechnung sollte in diesen Fällen so vorgenommen werden, dass ein Zahlbetrag verbleibt und somit der KV-Schutz erhalten bleibt. Kann mit dem Anrechnungsbetrag aus einer einmaligen Einnahme ggf. auch unter Berücksichtigung eines sonstigen Einkommens der Gesamtbedarf für einen Zeitraum von mehr als sechs Monaten gedeckt werden, so kann auch ein Verweis auf eine Finanzierung des KV-Schutzes aus dieser Einnahme zumutbar sein. Dabei gilt: je höher die einmalige Einnahme ist, und umso länger der Lebensunterhalt damit gesichert werden kann, desto eher ist die Tragung der Kosten des KV-Schutzes dem Antragsteller zuzumuten. Soll in diesen Fällen ein vollständiger Leistungsausschluss erfolgen, so sind die dem Antragsteller für die freiwillige gesetzliche oder private Krankenversicherung entstehenden Kosten bei der Ermittlung der Dauer des Leistungs-ausschlusses entsprechend § 26 Abs. 3 zu berücksichtigen
https://www.tacheles-sozialhilfe.de/Aktuelles/ALG_II/SGB_II_Durchfuehrungshinweise_Inhalt.aspx

DAS Thema musst Du also auf jeden Fall abklären
 

Arwen

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ok... das muss ich erstmal verdauen. danke.

Think positive... da gibt's nichts zu "verdauen", das sind gute Nachrichten! Wie ist Deine SB denn so drauf? Eventuell reicht es ja, wenn Du sie auf diesen Paragraphen hinweist? Immerhin sind das Durchführungsbestimmungen für die ArGe -Mitarbeiter ... schlimm genug, dass wir uns da durchwühlen MÜSSEN.
 

Pete

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Die ist nicht gut drauf und will immmer schnell fertig werden und mich abwimmeln.

Aber ich versuch es mal morgen.

Danke.
 
A

Arco

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... also ich glaube Wir sind da auf dem falschen Pferd ! !

@ Pete

ich habe jetzt deine anderen Beiträge nicht durchgesehen


Frage ? ? bist Du Single oder hast Du Familie ? ?

(wenn ja, Erwachsene und wieviel Kinder evtl.)

Reiche mal die Antwort rüber - bist ja gerade Online ;)
 
A

Arco

Gast
Single und alleinlebend.


Danke ...

also nach meiner Meinung ist das leider richtig das du für den Februar keine Leistung bekommst durch das Einkommen von 1.100 am 15.02. - Zuflußprinzip ! !

Du hast keinen Fortzahlungsantrag auf Alg2 gestellt sondern einen vollkommen neuen Antrag da Du ja 5 Monate in Lohn und Brot warst und nach über 2 Monaten ein Neuantrag fällig ist !

Du hast etwa einen Alg2 Anspruch von RL 345 Euro plus KdU = etwa dann ca. 630 Euro im Monat - richtig ? ?

Somit bist Du erst am dem März hilfebedürftig - auch wenn Du dann noch die besagten Überstunden von ca. 500 Euro bekommen solltest ..... diese würde mit dem Grundbedarf verrechnet und mit den Freibeträgen käme dann ein Restanspruch von Alg2 dabei raus ( im Gegensatz zu dem Februar mit den 1.100 Euro ).

Der Februar ist durch die 1monatige Nachfrist für die KV gesichert - ab März wärest Du ja wieder Hartzler .....

Der Überhang für den Februar ( 1.100 zu den etwa 630 ist Schonvermögen )

Ich nehme mal an das das so richtig ist ....... Leider ! ! !
 

Pete

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Alles klar. Soll ich ihr trotzdem morgen mal den oben besagten Wisch von weiter oben Beitrag #15 unter die Nase halten, damit die schonmal sehen das ich mich auch schlau mache und die gar nicht auf die Idee kommen mir weniger zu zahlen im März???

Ist das gleichzusetzen mit Abfindungen, Bausparverträgen und Rentenvorsorgen, dass erst alles aufgebraucht werden muss und dann erst Bedarf entsteht??? Demnach käme ich ja gar nicht mehr zum Sparen oder müsste alles zu Hause bunkern.... das kann doch nicht in Ordnung sein sowas.
 

Pete

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Haben die jetzt schon die Einsicht auf mein Konto, wie Sie die Bank auch hat - also mit allen Zu- und Abgängen, oder ab wann geht das los ???
 
A

Arco

Gast
Alles klar. Soll ich ihr trotzdem morgen mal den morgen besagten Wisch von weiter oben Beitrag #15 unter die Nase halten, damit die schonmal sehen das ich mich auch schlau mache und die gar nicht auf die Idee kommen mir weniger zu zahlen im März???


... was soll das nützen ? ?

Lohn/Gehalt ist KEIN einmaliges Einkommen ! ! !

Ist aber nur meine Meinung ......


Übrigens solange Du die Überstunden nicht auf dem Konto hast (im März) können die auch noch nicht angerechnet werden ...... erst im Nachhinein ! !

apropo ! ! ! können Die (Post) diese Überstunden nicht noch im Februar klarmachen und auf dein Konto überweisen - also Eingang auf dem Konto - dann wärst Du alle Probleme los und dieses Geld kann nicht nochmal angerechnet werden ! ! ! Versuche es ...................
 
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