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ExitUser

Gast
Hallo zusammen...ich bin 27 jahre jung und bekomme ab 1.02.2006 eine umschulung zum bürokaufmann nach berufsunfähigkeit durch meine arge finanziert.
bisher beziehe ich alg2(345EUR) + einen befristeten zuschlag von 80EUR nach bezug von alg1.
was bekomme ich ab dem 1.02.?
welche förderungsmöglichkeiten kann ich noch beanspruchen bzw. beantragen?
meine beraterin hüllt sich stetig in schweigen.
ich wohne in einer separaten dachgeschosswohnung im hause meiner oma ( oma wohnt im erdgeschoss und meine tante und onkel im mittelgechoss) und zahle weder miete( es besteht kein mietvertrag) noch strom( der läuft über meine tante, da kein verteiler für mich vorhanden ist, aber noch eingabaut werden könnte).dafür habe ich aber kein geld.
da ich jetzt meine küche fertig gestellt habe, würde ich mir diese gerne einrichten.schon im hinblick auf mein neues berufsleben, da ich jetzt nicht mehr bei oma essen kann, was ich eh nicht regelmäßig konnte, weil oma nicht regelmäßig gekocht hat). ich habe schon fussboden,wandfarbe, alte küchenmöbel, einen tisch, spüle und stühle bekommen ( von freunden und bekannten, alles gebraucht nichts neu). habe aber kein geld für herd,kühlschrank, geschirr,töpfe und besteck und stromanschluss.
habe ich eine möglichkeit zuschüsse für diese sachen zu beantragen?
es ist meine erste wohnung. wohne allerdings schon seit juli 2003 dort.
im übrigen habe ich auch keine eigene klingel für die wohnung.freunde klingeln bei oma oder rufen telefonisch kurz durch und ich geh runter und öffne.
in der küche (und auch im bad) ist auch kein strom und starkstrom angeschlossen, das müßte dann über einen verteiler gemacht werden.witzige sache hierzu, ich laufe immer mit einem riesigen verlängerungskabel abends durch die wohnung. mir reicht es so. kann mir einfach nicht mehr leisten. besser als anders.

wer kann mir hilfreiche tipps zu anträgen oder sonstigen geben?

schönen abend euch noch...
 

hummellinge

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Hallo,

eine Frage hab ich noch dazu - bist du im evt. im REhaprogramm eines Rententrägers mit drin oder läuft alles nur über die ARGE?

Tschüß hummellinge
 
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Gast
bisher läuft alles über die ARGE...bei einer informellen Auskunft bei der Stadt und des dortigen Versicherungsamtes
sagte man mir, dass der Rehaträger nicht zuständig sei.
Ich bin vorher lange selbständig gewesen und habe nur in meiner Ausbildung dort eingezahlt. Dann kam die Berufsunfähigkeit. Beim Versorgungsamt liege ich allerdings nur bei 20%.
 
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Gast
ich werde jetzt einen antrag auf erstausstattung für meine küche stellen.schließlich habe ich diese sache noch nie besessen.
kühlschrank 200,00EUR
Elektroherd incl. Montage 250,00EUR
Hausrat 70,00EUR
Küchenlampe 10,00EUR
Badezimmerlampe 10,00EUR

jetzt habe ich das problem das kein strom in küche und bad vorhanden ist, da ja kein zähler für mich da ist. soll ich das auch noch beantragen? z.b. bin ich ja ein rehafall und kann dahin argumentieren das ich den strom und zähler nicht selber anschließen kann, aus gesundheitlichen gründen.
bezahlen die den zähler wohl auch?
 
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Gast
ich wohne in einer separaten dachgeschosswohnung im hause meiner oma ( oma wohnt im erdgeschoss und meine tante und onkel im mittelgechoss) und zahle weder miete( es besteht kein mietvertrag) noch strom( der läuft über meine tante, da kein verteiler für mich vorhanden ist, aber noch eingabaut werden könnte).dafür habe ich aber kein geld.
... dir steht in diesem Fall auch keine Erstattung irgendwelcher Kosten für diese Unterkunft zu.
 
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Gast
Da du freies Wohnrecht hast, hast du keine Kosten zu tragen. Und wer keine Kosten hat, kann auch keine Kosten geltend machen ... so einfach ist dies. Und wenn du noch (so wie es war) bei Omi futterst, dann steht dir auch kein ALG II Geld in voller Höhe zu, (nur die Krankenversicherung) da für dich rundum gesorgt wird.

Watt sagst nun ???
 
E

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Gast
ich verstehe dich ehrlich gesagt nicht. schließlich möchte ich keine miete haben. das eine hat doch überhaupt nichts mit dem anderen zu tun.das habe ich auch heute von meiner rehaberaterin der arbeitsagentur bestätigt bekommen.ich wohne allein und esse nicht mehr regelmäßig mehr bei oma. oma ist alt geworden und kocht nicht mehr regelmäßig. außerdem ist es vollkommen egal, wo man ißt. es gibt rechtsansprüche...schönes deutschland...
 
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Gast
außerdem ist es vollkommen egal, wo man ißt.
da hast du aber einen Denkfehler.

SGB II § 9 Hilfebedürftigkeit
(5) Leben Hilfebedürftige in Haushaltsgemeinschaft mit Verwandten oder Verschwägerten, so wird vermutet, dass sie von ihnen Leistungen erhalten, soweit dies nach deren Einkommen und Vermögen erwartet werden kann.

Du solltest mal das SGB II studieren
 
E

ExitUser

Gast
wie ich oben beschrieben habe lebe ich nicht in der haushaltsgemeinschaft meiner verwandten. ich habe eine eigene wohnung und zahle mein tägliches essen selber . nur ab und an besuche ich meine im gleichen haus lebenden verwandten, da die mir aufgrund meiner finanziellen lage die möglichkeit geben und dulden dort ihren herd zu benutzen.
 

hellucifer

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Mit 27 bei der Oma wohnen

Die ARGE sollte sich darüber freuen, dass sie für Dich keine Miete zahlen muss. Vielleicht hätte sie es lieber, dass du einen Mietvertrag mit deiner Oma abschließt?

Ich denke, dass man es deiner Oma nicht zumuten kann, dass du als Berufstätiger oder Auszubildender Ihren Haushaltsstand mitbenutzt und noch dazu kostenfrei. Die Großzügigkeit deiner Oma in der Vergangenheit sollte man ihr (bzw. dir) für die Zukunft nicht ankreiden. Sie (und auch du) hat Recht auf ein normales Leben, und dazu gehört auch, dass sie in ihrer Lebensführung nicht durch ihren berufstätigen Enkel gestört und benachteiligt wird. Hier lohnt sich bestimmt eine Klage.

Allerdings glaube ich nicht, dass dir die ARGE den Einbau eines Stromkostenzählers bezahlt. Das muß im Normalfall ein Vermieter oder Hauseigentümer tun, also deine Oma.
 
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Gast
den stromzähler wird meine oma bezahlen.
also, ist es der nächste schritt für mich einen mietvertrag mit meiner oma abzuschließen.
problem, die dgw hat 65qm. wäre aber auch ok wenn ich nur 45 qm finanziert bekomme. wie soll ich das am besten regeln?
wie hoch ist so eine miete? ich komme aus beckum.kreis warendorf.
wie berechnet man strom und nebenkosten?
danke für eure hilfe.
 
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Gast
Hallo Regenlauscher,ich verfolge ja nun schon eine ganze Weile deine hier geschriebenen Beiträge.

Du hast geschrieben
ich verstehe dich ehrlich gesagt nicht. schließlich möchte ich keine miete haben. das eine hat doch überhaupt nichts mit dem anderen zu tun.das habe ich auch heute von meiner rehaberaterin der arbeitsagentur bestätigt bekommen.ich wohne allein und esse nicht mehr regelmäßig mehr bei oma. oma ist alt geworden und kocht nicht mehr regelmäßig. außerdem ist es vollkommen egal, wo man ißt. es gibt

Desweiteren hast du geschrieben,dass du mietfrei wohnst.

Jetzt schreibst du folgendes
den stromzähler wird meine oma bezahlen.
also, ist es der nächste schritt für mich einen mietvertrag mit meiner oma abzuschließen.
problem, die dgw hat 65qm. wäre aber auch ok wenn ich nur 45 qm finanziert bekomme. wie soll ich das am besten regeln?
wie hoch ist so eine miete? ich komme aus beckum.kreis warendorf.
wie berechnet man strom und nebenkosten

Was denn nun bitte schön,wohnst du mietfrei oder hast du einen Mietsvertrag?


:kratz:
 
E

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Gast
liebe lusjena, wie oben geschrieben wohne ich mietfrei.
bin aber der meinung das dies meiner oma nicht auf dauer zuzumuten ist.
da ich ab 1.02. eine umschulung beginne möchte ich ab diesem zeitpunkt einen mietvertrag mit meiner oma abschließen.
ich sehe es als nicht verantwortlich meiner oma gegenüber an das sie mich noch zwei jahre kostenlos dulden muß.
also, erwäge ich das meine oma einen zähler für mich anschließt und wir zusätzlich einen mietvertrag abschließen.
das ist ihr recht und mein recht. ich kann mir vorstellen das du meine lage nun verstehst.vielleicht kannst du nochmal stellung zu meinen fragen beziehen.vielen lieben dank.
 
E

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Gast
die dgw hat 65qm. wäre aber auch ok wenn ich nur 45 qm finanziert bekomme. wie soll ich das am besten regeln?
Die m2 sind unangemessen für eine Person und die Arge wird dir das garantiert nicht bezahlen.Vor Abschluss eines neuen Mietvertrages muss der erwerbsfähige Hilfebedürftige die Zusicherung des kommunalen Trägers (Job-Center) zu den künftigen Kosten einholen. Dieser ist nur zur Zusicherung verpflichtet, wenn der Umzug erforderlich ist und die Aufwendungen für die neue Unterkunft angemessen sind (§ 22 Abs. 2 SGB II).


wie hoch ist so eine miete?
Die Miete legt bekanntlicherweise der Vermieter fest

wie berechnet man strom
Die Stadtwerke wird dir nach Zähleranmeldung schon eine Rechnung mit Abschlagszahlungen schicken. Die Stromkosten sind aus dem Regelsatz zu zahlen.

Nebenkosten teilt dir auch der Vermieter mit ( bei dir deine Oma)
 
E

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Gast
Grundsätzlich gilt mal folgendes


Deine Oma ist dir gesetzlich nicht zum Unterhalt verpflichtet.

Für dich heißt das,deine Oma muß nicht mit ihrem Einkommen und Vermögen für deinen Unterhalt aufkommen .

Das Problem bei dir ist,dass du schon öffentlich bekannt gegeben hast,dass du mietfrei wohnst und so weiter.
Sicherlich hast du bei Antragstellung auch eingetragen,mietfrei,denn du bekommst ja laut deiner Aussage nur den Regelsatz und keine Kosten der Unterkunft.

Sprich hier ist eine Veränderungsmitteilung vorzunehmen,nächstes Problem für dich,wie willst du dem Amt erklären,dass deine Oma plötzlich Miete von dir haben möchte?

Deine Glaubwürdigkeit gegenüber der Arge wird hier getestet.

Sicherlich ist es kein Zustand,immer der Oma auf der Tasche zu liegen,du mußt aber auch gute Gründe haben,warum du jetzt plötzlich Miete zahlen sollst.
 
E

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Gast
OK, das mit den nebenkosten ist soweit klar das entscheidet der vermieter.
das mir die arge das mit den 65qm nicht bezahlt ist logisch. deswegen habe ich gefragt wie man das regeln könnte. die miete könnte sich doch nach einer angemessenen wohnung richten oder nicht? oder soll ich die wohnung kleiner machen als sie ist? lügen haben bekanntlich kurze beine. wie sieht es mit einem zuschuss für die wohnug aus? kann man sich mit der arge darauf einigen?
 

hellucifer

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Größe der Wohnung nicht ausschlaggebend

Für die Beantwortung der Frage, ob die Wohnung angemessen ist, gibt es im wesentlichen zwei Kriterien: Größe und Kosten. Wenn deine Wohnung zu groß ist, aber die Kosten im Rahmen liegen, so ist die Wohnung insgesamt angemessen.

Informiere dich beim örtlichen Sozialamt oder bei der ARGE, was sozialhilferechtlich für Dich als Alleinstehenden angemessen ist.

Auch solltest du klar zum Ausdruck bringen, daß du im Hause deiner Oma nur weiter wohnen darfst, wenn du dort Miete zahlst.
 
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Gast
Vor Abschluss eines neuen Mietvertrages muss der erwerbsfähige Hilfebedürftige die Zusicherung des kommunalen Trägers (Job-Center) zu den künftigen Kosten einholen.
... womit sich der Teufelskreis schließt. ;)
 

hellucifer

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Janchen schrieb:
Vor Abschluss eines neuen Mietvertrages muss der erwerbsfähige Hilfebedürftige die Zusicherung des kommunalen Trägers (Job-Center) zu den künftigen Kosten einholen.
... womit sich der Teufelskreis schließt. ;)
Vor Abschluss eines "neuen" Mietvertrages. Eben. In diesem Fall bestand vorher ja überhaupt kein Mietverhältnis und es liegt deshalb auch kein Mietvertrag vor. Das Amt kann den Mietvertrag überhaupt nur dann beanstanden, wenn die Wohnung unangemessen ist. Und selbst in diesem Fall wäre es verpflichtet, zumindest die angemessenen Kosten zu übernehmen.

Wie wäre das: der Betroffene sucht sich eine Mietwohnung, bei der alle üblichen Kosten anfallen: Kaltmiete, Heizungskosten, Müllgebühren, Grundsteuern, etc. pp. zuzüglich Erstausstattung und Kaution ...
 
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Gast
Wie wäre das: der Betroffene sucht sich eine Mietwohnung, bei der alle üblichen Kosten anfallen: Kaltmiete, Heizungskosten, Müllgebühren, Grundsteuern, etc. pp. zuzüglich Erstausstattung und Kaution ...
auch dann muß er vorher die Genehmigung der Arge einholen
 

hellucifer

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bschlimme schrieb:
Wie wäre das: der Betroffene sucht sich eine Mietwohnung, bei der alle üblichen Kosten anfallen: Kaltmiete, Heizungskosten, Müllgebühren, Grundsteuern, etc. pp. zuzüglich Erstausstattung und Kaution ...
auch dann muß er vorher die Genehmigung der Arge einholen
Gut, ich gebe mich geschlagen! Die Genehmigung der Arge braucht er in jedem Fall. Falls die nicht erteilt wird, bleibt noch der Klageweg übrig.

Und eine Klage läßt sich auch gut begründen:

Durch die Umschulung zum Bürokaufmann haben sich Veränderungen im Alltagsleben ergeben. Eine Fortführung der bisherigen Lebens- und Wohnverhältnisse sind eine Zumutung sowohl für die Omi als auch für den Azubi, der sogar älter als 25 ist und somit nicht bei den Eltern geschweige denn bei den Großeltern leben muß. Seine Situation und sein Alter berechtigen ihn zum Führen eines eigenen Haushaltes.

Er hat keinen Anspruch darauf, bei Omi miet- und kostenfrei wohnen zu dürfen. Wirft seine Omi ihn raus (und kündigt dies an), droht Wohnungslosigkeit. Die Wohnungslosigkeit könnte auch bedeuten, dass er seine Umschulung nicht machen könnte, könnte diese gefährden.

Eine Klage würde dir im schlimmsten Falle abgelehnt. Am besten du probierst es mit einem Eilantrag beim Sozialgericht.

Ich wünsche Dir viel Erfolg.
 
E

ExitUser

Gast
hellucifer schrieb:
Und eine Klage läßt sich auch gut begründen:



Eine Klage würde dir im schlimmsten Falle abgelehnt.
... nicht nur im schlimmsten Falle, sondern auch im normalem Falle. Denkt doch nicht zu kompliziert, sondern nach dem SGB II !!! ;)
 
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