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Hilfe zum Antrag auf Erlass der Kindergartengebühr.

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Wissuchthilfe

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Thematiker*in
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Hallo zusammen,

kennt sich jemand da aus mit der Einkommensgrenze etc da wir etwas Angst haben dieses Jahr einen weiteren Antrag zu stellen damit wir nicht noch geld Nachzahlen müssen.

Hier mal ein Auflistung unserer Einkommen und Ausgaben vielleicht weis jemand wie es da mit dem Anspruch aussieht.

Einkommen.

Gehalt Frau: 1300€ Netto ab und zu je nach WE und Schicht auch mal 1390€
Kindergeld: 164€
Kindergeldzuschlag: 140€
Wohngeld: 40€

Ausgaben:
Miete: 487,50€
Farhkosten Arbeit mit Buss 60€
Bei WE Aribeitszeiten da Arbietsstelle weiter entfernt und keine Verbindungen am WE kommen Monatlich noch an die 50€ KFZ Fahrkosten hinzu.
Strom: 80€
Telefon: 35€ aber hat denke ich nichts zu sagen ;-).
KFZ Versicherung 120€ Quartal
Haftpflicht 7€ Mtl.
Und dann kommt ja noch der Lebensunterhalt dazu.

Die Kindergartengebühren für einen Normalen Platz also kein Ganztags oder ähnliches betragen 95€.

Veilleicht kennt sich ja jemand mit der Berechnung aus und kann uns sagen ob wir einen Antrag stellen sollen oder es gleich lassen.
 

Erolena

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Die Kindertagesstätten sind Sache der Kommunen. Die Kommunen entscheiden nach meinem Wissen auch über die jeweilige Gebührensatzung. Diese sind sehr unterschiedlich in ihrer konkreten Ausgestaltung, z.B. Erlasse für Geschwister usw., Alleinerziehende. Vielleicht lässt sich die Satzung im Internet finden unter Gebührensatzung. Sonst ist das auf dem Jugendamt oder Gemeindeverwaltung zu erfragen.
Unterschiedlich ist auch, was die Kommunen unter normalem Platz verstehen. Ich würde sagen, "Gebühren für einen normalen Platz also kein Halbtagsplatz oder ähnliches", bei Euch ist es umgekehrt.
 

Carmen

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wie die grenzen sind, kann ich dir leider nicht sagen.

was ich dir aber sagen kann:

es werden maximal 5 h bezahlt und kein essen!

bei deinen zahlen, hört es sich aber schon so an,
als ob du es probieren solltest. wir haben zwar
250-300 € weniger als du, aber warum nicht.

kann dir ja nicht mehr passieren als das sie es
ablehnen.
 

Erolena

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Euch steht vermutlich eine Kitagebührenbefreiung zu, wie einem ALG 2-Bezieher.
Ich habe ein paar mal mit Euren Daten hin- und her gerechnet. Obwohl einige Daten fiktiv sind (wg. fehlendem Bruttogehalt u.ä.) komme ich darauf, dass ihr noch einen ALG 2 Bedarf von ca. 200 Euro haben könntet. Insofern solltet ihr gleichbehandelt werden.

Höheres Wohngeld und rückwirkend höheres ALG 2 (Überprüfungsantrag?)
Ich vermute, ihr könntet mehr Leistungen nach Wohngeldgesetz (WGG) und früher auch mehr ALG 2 erhalten. Im Wohngeldgesetz ist direkt festgelegt, dass vom steuerpflichtigen Einkommen ausgegangen wird. D.h. vermutlich wurden zuwenig Absetzbeträge zusammengetragen. Werbungskosten: Reinigungskosten für Berufsbekleidung!!! (zu Hause, professionell), ausführlich Fahrtkosten (jeweils verschiedene Anrechnungsregeln), Kosten Berufsschule, jetzt Fortbildungskosten (Fachbuch, Fachzeitschrift, Lehrgang, Prüfungskosten), Kontoführung, Beitrag Gew.+ Berufsverband, Bewerbungskosten); außergewöhnliche Belastungen; Kitakosten sind auch Ausgaben, die zu versteuerndes Einkommen senken; Vorsorgeaufwendungen (Riesterrente auch bei ALG2; weitere Versicherungsbeiträge) Dabei immer ganz ausführliche Hinweise zum WG-Antrag zu Hand haben (aus Internet) und verschiedene Rechner ausprobieren.Es würde sich wirklich lohnen.
Falls ihr die Sammlung aller Ausgaben gemacht habt, dann analog die ALG2-Bescheide checken. Vier Jahre rückwirkend ist ein Überprüfungsantrag möglich.

ALG 2 Einkommensanrechnung + Schichtzuschläge (90 Euro)
Die steuerfreien Zuschläge werden beim ALG 2 als Einnahmen angerechnet.
ABER: Wenn die Zuschläge für konkrete Belastungen gezahlt werden, dann können erhöhte Belastungen (zusätzliche Abzüge) geltend gemacht werden.
Z..B. Nachtzuschlag: gezahlt wegen Arbeit zu ungünstigen Arbeitszeiten. Also abziehen erhöhte Aufwendungen, die durch Nachtarbeit entstehen. Bei jeder einzelnen Zuschlagsart prüfen, wofür entschädigt wird. In der Richtung weitersuchen, bis die 90 Euro möglichst durch die erhöhten Aufwendungen aufgefressen werden.

Die Schichtzuschläge gibt es ja für erhöhte Aufwendungen. Eine völlig sinnlose Anstrengung, die dem ALG 2-Bezieher aufgenötigt wird. Gegen diese Diskriminierung sollte auch mal einer Klagen.
 
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