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Eisstern67

Elo-User/in

  Th.Starter/in  
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#1
Hallo Ihr Lieben,

ich habe folgendes Problem:

Seit 3 Jahren wohne ich mit meinem "Freund" in einer Bedarfsgemeinschaft. Vor kurzem haben wir uns nun aber getrennt. Wohnen aber noch zusammen. Da "unser" Antrag am 31.12.2005 ausläuft und ich eh zum Amt musste, um eine Verlängerung zu beantragen, habe ich dann auch gleich mitgeteilt, das ich mich von meinem Freund getrennt habe. Daraufhin musste ich dieses schriftlich unterschreiben, das ich nun wieder Single bin.

Ich hatte dann auch gleich gefragt, ob sie für mich die Umzugskosten übernehmen würde, was mir bejaht wurde. So weit so gut. Schwieirg wird es nur, überhaupt eine Whg. in der Preislage zu finden, die mir vom Amt vorgegeben wird...schwitz...

Mein Exfreund hätte nichts dagegen, wenn ich hier mit ihm wohnen bleibe, wir wären dann inoffziell dann nur noch eine Wohngemeinschaft.

Folgendes Problem worauf mich nun mein Exfreund drauf hingewiesen hat ist:

Wenn ich nun wirklich ausziehe, dann bekommt er ein Problem mit seinem Auto, da es mehr wert ist als 5.000 ,- Euro. Sein Auto hat einen Wert von 10.000 Euro (welches er aber schon vor der Arbeitslosigkeit erworben hat ), was innerhalb der Bedarfsgemeinschaft kein Problem wäre.

Was würde nun passieren, wenn wir nun keine Bedarfsgemeinschaft mehr sein wollen?

Kann man das Problem mit dem Auto irgendwie umgehen, wenn er es an jemand anderen überschreiben würde, würden sie dann ja sicher auch fragen, wo das Geld geblieben ist, was er dann nachweisen muss, ebenso wäre es auch, wenn er es verkaufen würde...oder...:kinn:...?...

Ich muss ja nun in den nächsten Tagen wieder zum Amt, um mitzuteilen, was ich nun in punkto Wohnungssuche erreicht habe.

Bin momentan total verunsichert...so viele Frage tun sich auf...

soll ich nun ausziehen, werde ich überhaupt eine entsprechende Whg. finden, soll ich nun erstmal so alles weiter laufen lassen mit der BG und könnte ich das Schreiben welches ich unterzeichnet habe, das ich Single bin wieder zurückziehen, wenn ja, wenn ich mich doch eines Tages dazu entschliessen würde, auszuziehen, würde ich dann Probleme bekommen, würden sie mir noch glauben...

Wäre für jeden Rat dankbar!!
 
E

ExitUser

Gast
#2
soll ich nun ausziehen, werde ich überhaupt eine entsprechende Whg. finden, soll ich nun erstmal so alles weiter laufen lassen mit der BG
diese Fragen kannst du dir nur alleine beantworten.
Wohnungen kannst du hier suchen
ImmobilienScout24 und
http://www.immonet.de/
Wie alt bist du?
 

Martin Behrsing

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#3
Folgendes Problem worauf mich nun mein Exfreund drauf hingewiesen hat ist:

Wenn ich nun wirklich ausziehe, dann bekommt er ein Problem mit seinem Auto, da es mehr wert ist als 5.000 ,- Euro. Sein Auto hat einen Wert von 10.000 Euro (welches er aber schon vor der Arbeitslosigkeit erworben hat ), was innerhalb der Bedarfsgemeinschaft kein Problem wäre.
Das sollte bei einer Trennung nicht mehr Dein Problem sein. Es kann ja wohl nicht sein, dass Du dich trennst aber für das Auto noch verantwortlich bist.
Dann muss es halt verkauft werden und er kauft sich erstmal ein billigeres.
Ich verschieb den Beitrag mal zu ALG II
 

heuschrecke

Elo-User/in

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#4
>Umzug
Teile Deinem SB nach ausführlicher Recherche ggfs. mit, dass es Dir nicht gelingt zu seinen Vorgaben eine menschenwürdige Behausung aufzutuen. Bitte ihn um 3 Angebote, die seine Preisvorstellungen erfüllen. Wenn das alles nichts Akzeptables ist und Du noch soweit mit Deinem Ex vernünftig reden kannst, dass er Dich da mit Untermietvertrag zumindestens befristet wohnen lässt, bis Du etwas eigenes gefunden hast, dann geh zum Anwalt und lass Dich beraten. Denn das muss wasser- und beamten-dicht in Sack und Tüten verpackt werden. Sonst nervt Dich das Arbeitsamt dreimal täglich mit Kürzungen, Lebensgemeinschaft, Partnereinkommen, etc. Denn eins ist numal klar: Solange Du noch mit Deinem Ex unter einem Dach wohnst wird das Amt Dir alle Nasen lang eine Beziehung zu ihm unterstellen wollen. Allein schon, weil es für sie wesentlich!!! billiger wäre.


>Das sollte bei einer Trennung nicht mehr Dein Problem sein. Es kann ja wohl nicht sein, dass Du dich trennst aber für das Auto noch verantwortlich bist.

Man man man! Nur weil man sein Leben nicht mehr gemeinsam verbringen will, weil man sich auseinander gelebt hat, heisst das doch noch lange nicht, dass man dem Exfreund Pest und Cholera an den Hals wünscht. Man sollte vielleicht nicht von sich auf andere schliessen. :p

Ich würde Deinem Ex empfehlen, sich zu einem Anwalt zu begeben und diesen um Rat zu fragen. Sicher liegt ihm sein Auto sehr am Herzen. Vielleicht kann er es ja in eine Nutzungsgemeinschaft einbringen(privater Carsharing Vertrag) oder sowas. Ausserdem wäre ich mir bei dem Wert des Autos ohne eine fachgerechte Untersuchung garnicht mal eben so schnell sicher wieviel es wert ist. Oft haben nämlich solche Autos sehr viele kleine verdeckte Mängel, die einem selbst nicht auffallen und die einen selbst nicht stören, die aber den TATSÄCHLICHEN Wert des Autos stark beeinflussen. (Beispiel: Oftmals sieht man Autos auf Autohöfen, die eigentlich noch recht gut aussehen, die aber denn och ein wirtschaftlicher Totalschaden sind. )
Wert ist ein Auto das, was es nach Gutachter wert ist und nicht das was man dafür bezahlt hat, oder was man bei oberflächlicher Betrachtung schätzen würde.
 
E

ExitUser

Gast
#5
"Nur weil man sein Leben nicht mehr gemeinsam verbringen will"
Genau das ist das Problem. Das wollen sie ja, zusammen wohnen bleiben. Wie glaubwürdig soll es da sein, dass man sich dann nicht plötzlich doch wieder "zusammenrauft" und zusammen ist und das Auto doch auch gemeinsam genutzt wird etc. ?
Entweder so oder so. Man kann sich nicht einfach die Rosinen rauspicken und die schlechten Konsequenzen ablehnen.
Mir würde es zwar auch leid tun, aber das Auto wäre mir ebenfalls sowas von egal. Schliesslich muss der ja auch noch dann einen Nachmieter suchen und hat noch mehr Unannehmlichkeiten, die eben bei ner Trennung hinzunehmen sind. So ist das nun mal.
 
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