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Ice Queen

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#1
Hallo liebe Forengemeinde,
ich bin seit 7/2010 durchgehend AU ( zur Zeit lfd. KrG + Alg II ergänzend zum KrG)( mehrere neurol.,teilweise seltene neurol. erkrankung, zzgl schwere Schlafstörungen).Ich habe einen GdB von 60.Nachdem ich 4/2010 (wo ich mich noch zur Arbeit schleppte zu dem Zeitpunkt) einen Antrag auf med Reha gestellt habe und dieser natürlich abgelehnt wurde und ich diesen per Klage über SG 1/2011 durchgesetzt hatte ging ich 3/2011 zur med. Reha. Leider blieb diese meines Erachtens erfolglos.Ich kam aus der Reha mit der sozmed Beurteilung:
6Std und mehr für eine leichte bis mittelschwere Tätigkeit auf dem allgem. Arbeitsmarkt unter Berücksichtigung der Einschränkungen:
keine Nachtschichttätigkeiten, keine häufig wechselnde Arbeitszeiten, keine Tätigkeiten die das Konzentrations und Reaktionsvermögen insbesondere beanspruchen, keine Steuerung komplexer Arbeitsvorgänge, keine monotonen Tätigkeiten, keine Leitern und Gerüstarbeiten, keine Höhenarbeiten, keine Hitzeexposition.Autofahren ist auf Dauer nicht gestattet.
Aus der Reha wurde ich AU entlassen.Im Rehebericht fiel mir auf das die eine gesicherte Diagnose ( die seltene neurol. Erkr) in eine Verdachtsdiagnose umgewandelt haben obwohl die Vorbefunde die Diagnose eindeutig sichern. Im Rehabericht sind teilweise Dinge verdreht worden die ich so wie es geschrieben ist gar nicht gesagt habe. Ich habe während der Reha eine Art "Beschwerdetagebuch"bezüglich Einschränkungen während den Anwendungen geschrieben. Die Wiedereingliederung ( Vorschlag kam von mir in der Reha) wurde seitens meines AG abgelehnt wegen der gesundheitlichen Einschränkungen. Zwischenzeitlich erstellte der MDK ein Gutachten in dem es lautet:
das ich austherapiert bin ( bei meinem Krankheitsbild stehen nur sehr geringe Medis und Behandlungsmöglichkeiten zur Verfügung)
Autofahren ist auf Dauer nicht gestattet, Ob auf dieses Leistungsbild verwiesen werden kann, bleibt kassenseitig zu prüfen, Ergebnis:
aus med.Sicht auf Dauer AU, Minderung der EF liegt vor, keine Empfehlungen.
Ich bin dann in meiner Verzweiflung beim Integrationsfachdienst vorstellig gewesen und habe mich intensivst beraten lassen, jedoch leider auch ohne Erfolg. Vom IFD heist es:
Aus Sicht des IFD bestehen zusätzliche erhebliche Vermittlungshemmnise für ein anderweitiges Beschäftigungsverhältnis.Vermittlungsbemühungen sind aufgrund der Diagnose(n) wenig aussichtsreich.Aus fachdienstlicher Sicht ist die grundsätzliche Belastbarkeit für ein SV-pflichtiges Arbeitsverhälnis wäre bei mir nicht mehr gegeben. Eine Belastungserprobung könnte zur Überprüfung unserer Einschätzung ( IFD) hilfreich sein.
Nachdem der IFD meine letzte Hoffnung war arbeitstechnisch noch irgendetwas auf die Beine zu stellen rief ich bei meinem Sb von der KK an ( der auch für die DRV Rentenberater ist) und teilte ihm das Ergebnis des IFD mit und so stellte ich 9/2011 einen EM Rentenantrag. 10/2011 war ich beim DRV Gutachter und bekam letzte Woche das Ergebnis der DRV. Natürlich abgelehnt mit der Begründung das nach denen Ihrer Einschätzung (lachhaft) ich die med.Vorraussetzungen dafür nicht erfülle. Ich könnte noch nach denen ihrer Auffassung täglich mind 6 Std täglunter den üblichen Bedingungen des allg Arb.marktes erwerbstätig sein.Die Einschränkungen meines Krankheitsbildes würden sich nicht negativ auf die Erwerbsfähigkeit auswirken.
Gleichzeitig haben die mir noch die Psychodiagnose "kombinierte Persönlichkeitsstörung" angedichtet zumal in den ganzen Vorbefunden und Vorgutachten davon nicht ansatzweise die Rede war. Ich habe gleich bei der Gerwerkschaft angerufen und für den nächsten Tag gleich einen Termin bekommen für den Widerspruch.Wie kann ein DRV Gutachter in einem persönlichen Gespräch von max einer / anderthalb Std. so eine Diagnose stellen obwohl ich zum Gutachtertermin alle Papiere und Dok ( unter anderem auch eine Art "Tagebuch" wie sich die Einschränkungen von meinem Krankheitsbild auf meinem Alltag auswirken ) betreffen mit abgegeben habe?
Ich werde bald ausgesteuert ( bis jetzt noch keinen Aussteuerungsbescheid erhalten) Wie geht es weiter?Nervlich bin ich ziemlich unten wegen dem ganzen rumgezuchtel und unwahrheitsgemäßen Unterstellungen.
Meine SGB II SB ist auf dem neuesten Stand ( außer EM Ablehnung).
Sie hat aber auch nach Reha Entlassung keine Anstanden gemacht wegen Amtsarzt oder andere Maßnahmen. Ist das normal?
Ich finde es einfach nur zum :icon_kotz2:wie man mit Kranken umgeht!
Habt Ihr einen Rat? Ich danke euch für eure Meinungen und Ratschläge.
LG
Ice Queen
 

Seepferdchen

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#2
habe noch Geduld es melden sich bestimmt noch user!
Somit schubs ich mal deine Frage nach oben
 

gelibeh

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#3
Wie kann ein DRV Gutachter in einem persönlichen Gespräch von max einer / anderthalb Std. so eine Diagnose stellen obwohl ich zum Gutachtertermin alle Papiere und Dok ( unter anderem auch eine Art "Tagebuch" wie sich die Einschränkungen von meinem Krankheitsbild auf meinem Alltag auswirken ) betreffen mit abgegeben habe?
Das ist meiner Meinung nach schon fast normal. Hier haben viele schon Probleme mit den von der DRV bestellten Gutachtern gehabt. Der DRV geht es darum nicht zahlen zu müssen und die Gutachter spielen da gerne mit. Ich hoffe Du hast Widerspruch gegen den Bescheid eingelegt.
 

Ice Queen

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#4
Das ist meiner Meinung nach schon fast normal. Hier haben viele schon Probleme mit den von der DRV bestellten Gutachtern gehabt. Der DRV geht es darum nicht zahlen zu müssen und die Gutachter spielen da gerne mit. Ich hoffe Du hast Widerspruch gegen den Bescheid eingelegt.
Guten Abend
Ja natürlich. ich habe gleich auf der Gewerkschaft angerufen und bereits am nächsten Tag hatte ich dort einen Termin. Widerspruch läuft.

LG
Ice Queen
 

Ice Queen

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#5
Hallo Seepferdchen,

Ja bestimmt, bin Neuling noch hier, sozusagen "Jungfrau" :icon_lol: , ich muß mich noch etwas durchwurschteln. Aber es wird ,es wird.
Ich kann ja auch nicht erwarten, das wenn ich heute Mittag meinen ersten Post setzte, das alle alles stehen und liegen lassen und mir gleich ne Antwort senden.
Aber danke für deine Meldung.
LG
Ice Queen
 

Mario Nette

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#6
Vielleicht ganz sinnvoll wäre eine Einschätzung deinerseits, ob du eher meinst, in die Rente zu wollen oder auf den Arbeitsmarkt. Zumindest mir ist das noch nicht ganz klar.

Mario Nette
 

Roter Bock

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#7
Ich schließe mich der MarioNette an, den mir wird das auch nicht klar.

Im Prinzip hast Du mit der Klage alles gemacht was Du tun kannst. Das Problem ist das man in Deiner Situation es nicht anders nehmen kann als "persönlich".

Grundsätzlich ist es politisch gewollt das alles was irgendwie noch stehen kann, in die Jobs getrieben wird. Es geht schlichtweg ums Geld.

An solchen Schilderungen wird klar das die Schwarzgelbe Pest ihre Auffassung per Order di Mufti nach unten in die Arbeitsagenturen und die Rentenversicherung und Krankenkassen durchgereicht hat.

Man nennt das Zielvereinbarung - soundsoviel muss gespart werden, das Geld wird für Eurorettung und marode Banken gebraucht - ja so ist das und wenn es dort gebraucht wird fehlt es halt Dir auch bei der Integration, der Reha, der Umschulung, der Rente usw.

Jetzt bin ich auch mal zart gehässig - falls Du die CDU, die FDP, die Grünen und die SPD gewählt hast, hast DU ein Stück weit die Politik befördert die Dich jetzt zum Wahnsinn treibt.

Überlegung meinerseits - wäre es denkbar das Du mit Unterstützung der Gewerkschaft (des Anwaltes) ein "Gegengutachten" erstellen lassen kannst? Sowas wäre vielleicht eine Möglichkeit.

Aber dafür müsste ich wissen was Dein Zeil ist.

Roter Bock
 

Ice Queen

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#8
Hallo Mario Nette, Hallo Roter Bock,
danke für euere Statments.Ich finde schon das mein Ziel ersichtlich ist aus meinem Hauptposting (#1).Ich hatte ja geschrieben das der Vorschlag mit der Wiedereingliederung ( Reha) von mir kam. Nur mein Arbeitgeber stimmte nicht zu. Dem Jobcenter hatte ich die abgelehnte Wiedereingliederung mitgeteilt und es kam von denen keine Reaktion. Ich war ja von meinem eigenem Willen her beim Integrationsfachdienst vorstellig um mir eine Fachberatung einzuholen wegen Arbeit in Zukunft und meine Chancen, weil ja der IFD nach dem Job Center/ AA die nächste Instuition dafür ist um eben Schwerbehinderte helfen wiedereinzugliedern. Das Ergebnis habt Ihr mit Sicherheit gelesen.Es ist leider so das ich als austherapiert ( MDK Gutachten )gelte und somit sich an meiner Symptomatik auch nichts mehr ändern wird.Darunter fallen ja auch die Behandlungsmöglichkeiten. Eine berufliche Reha wäre mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit aufgrund der Symptomatik erfolglos geblieben. Was hätte ich denn noch für eine andere Wahl?
LG
Ice Queen
 
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