Hilfe wg.EGV +Zwangsrente 60Jahre bei Arbeitsmarktrente+Schwerbehinderung

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doglover

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Hallo,

ich bitte höflichst um Hilfestellung:

am 24.03. habe ich schon einmal wegen einer EGV geschrieben; diese habe ich nicht unterschrieben und bei mir zuhause abgelegt. Seitens des JCs kam keinerlei Reaktion. Mitte August erhielt ich plötzlich eine schriftliche Einladung, man beachte den Meldezweck“ gerne hätte ich mein Anliegen telefonisch mit Ihnen besprochen, konnte Sie aber nicht erreichen…“. Auf meine schriftliche Anfrage bzgl. eines konkreten Meldezwecks kam ebenfalls keine Reaktion, also nahm ich den Termin wahr.

Das Gespräch dauerte 40 Minuten, und der Sinn des „Anliegens“ hat sich mir immer noch nicht erschlossen, denn es war nur blabla….bis auf die letzten 5 Minuten, da sagte die SBlerin: „jetzt müssen wir noch eine EGV machen (habe ich eingestellt), und am besten, Sie unterschreiben diese gleich hier!“ Was ich natürlich nicht machte, und habe diese mitgenommen. Fristsetzung zur Rücksendung ist 30.9.

Mein Status ist folgender: Jahrgang 1955, also jetzt 59 Jahre, unbefristet schwerbehindert GdB 60 - Arbeitsmarktrente seit 2005, wiederum befristet verlängert bis einschl. 03/2017 (weil ich nach Feststellung der Rentenversicherung in der Lage bin, unter den üblichen Bedingungen…..mind. 3 Std. täglich erwerbstätig zu sein und der Anspruch daher auch von der jewl. Arbeitsmarktlage…..); Rentenbeginn mit 63 Jahren zum Mai 2019 lt. Rentenauskunft. Mitte 2010 musste ich leider Leistungen zur Sicherung des Lebensunterhaltes nach SGBII beantragen, woran sich auch zukünftig nichts ändern wird.

Seit meiner Antragstellung auf SGBII hat sich das JC erstmalig und auch einmalig bei mir im März gemeldet mit der postalisch übersandten EGV. Ansonsten habe ich vom JC weder was gehört noch gesehen, und ich weiss nicht und habe auch keine Auskunft darüber erhalten, warum sich das JC jetzt um mich „bemüht“ :icon_surprised: Auf meine Frage, warum ich die ganze Zeit nichts vom JC hörte, war lapidar: „das war nicht richtig“ und dass ich mich jetzt alle 6 Monate melden muss bzw. das JC sich bei mir meldet, vorzugsweise telefonisch, ansonsten müsste ich dort wieder erscheinen???

Und so ganz nebenbei fiel die Bemerkung, dass es sein kann, dass die Leistungsabteilung auf mich zukommen könnte wegen „Zwangsverrentung mit 60 Jahren!“????

Also habe ich im Grunde genommen zwei Anliegen: zum einen wie ich mich hinsichtlich der EGV verhalten soll, ob diese überhaupt rechtsmäßig ist und von mir unbedingt unterzeichnet werden muss, da die darin gemachten Angaben was Ziele, Unterstützung und Bemühungen anbelangt, nix mit Eingliederung in den Arbeitsmarkt zu tun haben und ich mich auch nicht diesen unsäglichen Gängeleien bzgl. Ortsabwesenheit usw. unterwerfen will. M.E. ist dies eine reine Statistik-EGV, und am liebsten würde ich darauf garnicht reagieren. Sollte diese dann als VA kommen, könnte ich immer noch reagieren, oder?

Und das zweite Anliegen ist die Zwangsverrentung, da findet man ja viel im Netz, aber nichts so rechtes kann ich für mich zuordnen. Es ist wohl so, dass das JC so handeln kann, aber spielt da auch der Rentenversicherer mit und gibt es evtl. Möglichkeiten, sich dagegen zu wehren? Ich habe im Netz was gefunden, und zwar wurde geschrieben, dass man jetzt schon einen offiziellen Rentenantrag für die Rente ab 63 stellen soll, und dadurch dem JC den Wind aus den Segeln nehmen könnte?? Und noch was fand ich: wenn man innerhalb von 12 Monaten, nachdem man 58 Jahre geworden ist, keinen Vermittlungsvorschlag seitens des JC erhalten hat, man nicht mehr als arbeitssuchend gilt????

Sorry, dass es so viel geworden ist und danke schon mal im Voraus für Hilfeleistung, da ich jetzt doch bissl verwirrt bin.

Liebe Grüße
doglover
 

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wolliohne

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Hallo,

ich bitte höflichst um Hilfestellung:

am 24.03. habe ich schon einmal wegen einer EGV geschrieben; diese habe ich nicht unterschrieben und bei mir zuhause abgelegt. Seitens des JCs kam keinerlei Reaktion. Mitte August erhielt ich plötzlich eine schriftliche Einladung, man beachte den Meldezweck“ gerne hätte ich mein Anliegen telefonisch mit Ihnen besprochen, konnte Sie aber nicht erreichen…“. Auf meine schriftliche Anfrage bzgl. eines konkreten Meldezwecks kam ebenfalls keine Reaktion, also nahm ich den Termin wahr.

Das Gespräch dauerte 40 Minuten, und der Sinn des „Anliegens“ hat sich mir immer noch nicht erschlossen, denn es war nur blabla….bis auf die letzten 5 Minuten, da sagte die SBlerin: „jetzt müssen wir noch eine EGV machen (habe ich eingestellt), und am besten, Sie unterschreiben diese gleich hier!“ Was ich natürlich nicht machte, und habe diese mitgenommen. Fristsetzung zur Rücksendung ist 30.9.

Mein Status ist folgender: Jahrgang 1955, also jetzt 59 Jahre, unbefristet schwerbehindert GdB 60 - Arbeitsmarktrente seit 2005, wiederum befristet verlängert bis einschl. 03/2017 (weil ich nach Feststellung der Rentenversicherung in der Lage bin, unter den üblichen Bedingungen…..mind. 3 Std. täglich erwerbstätig zu sein und der Anspruch daher auch von der jewl. Arbeitsmarktlage…..); Rentenbeginn mit 63 Jahren zum Mai 2019 lt. Rentenauskunft. Mitte 2010 musste ich leider Leistungen zur Sicherung des Lebensunterhaltes nach SGBII beantragen, woran sich auch zukünftig nichts ändern wird.

Seit meiner Antragstellung auf SGBII hat sich das JC erstmalig und auch einmalig bei mir im März gemeldet mit der postalisch übersandten EGV. Ansonsten habe ich vom JC weder was gehört noch gesehen, und ich weiss nicht und habe auch keine Auskunft darüber erhalten, warum sich das JC jetzt um mich „bemüht“ :icon_surprised: Auf meine Frage, warum ich die ganze Zeit nichts vom JC hörte, war lapidar: „das war nicht richtig“ und dass ich mich jetzt alle 6 Monate melden muss bzw. das JC sich bei mir meldet, vorzugsweise telefonisch, ansonsten müsste ich dort wieder erscheinen???

Und so ganz nebenbei fiel die Bemerkung, dass es sein kann, dass die Leistungsabteilung auf mich zukommen könnte wegen „Zwangsverrentung mit 60 Jahren!“????

Also habe ich im Grunde genommen zwei Anliegen: zum einen wie ich mich hinsichtlich der EGV verhalten soll, ob diese überhaupt rechtsmäßig ist und von mir unbedingt unterzeichnet werden muss, da die darin gemachten Angaben was Ziele, Unterstützung und Bemühungen anbelangt, nix mit Eingliederung in den Arbeitsmarkt zu tun haben und ich mich auch nicht diesen unsäglichen Gängeleien bzgl. Ortsabwesenheit usw. unterwerfen will. M.E. ist dies eine reine Statistik-EGV, und am liebsten würde ich darauf garnicht reagieren. Sollte diese dann als VA kommen, könnte ich immer noch reagieren, oder?

völlig Richtig,EGV NICHT unterschreiben und Va abwarten wogegen dann widerspruch möglich ist !

Und das zweite Anliegen ist die Zwangsverrentung, da findet man ja viel im Netz, aber nichts so rechtes kann ich für mich zuordnen. Es ist wohl so, dass das JC so handeln kann, aber spielt da auch der Rentenversicherer mit und gibt es evtl. Möglichkeiten, sich dagegen zu wehren? Ich habe im Netz was gefunden, und zwar wurde geschrieben, dass man jetzt schon einen offiziellen Rentenantrag für die Rente ab 63 stellen soll, und dadurch dem JC den Wind aus den Segeln nehmen könnte??

das ist natürlich Unsinn,es sei denn die Rente mit dementspr.Abzügen reicht auch zum Leben !

Und noch was fand ich: wenn man innerhalb von 12 Monaten, nachdem man 58 Jahre geworden ist, keinen Vermittlungsvorschlag seitens des JC erhalten hat, man nicht mehr als arbeitssuchend gilt????

Jein,wir als Ü58 fallen lediglich aus der Statistik.

Sorry, dass es so viel geworden ist und danke schon mal im Voraus für Hilfeleistung, da ich jetzt doch bissl verwirrt bin.

Liebe Grüße
doglover

Also, lass dich von niemandem Bange machen-du entscheidest ganz alleine !

schau mal hier:
https://www.elo-forum.org/schwerbeh.../118114-zwangsverrentung-ubergang-abwehr.html


Gruß
ww
 
S

silka

Gast
@doglover
1. Keiner braucht eine EGV zu unterschreiben. Keiner braucht deswegen Konsequenzen zu fürchten.
2. Deine EGV ist ein Witz und diese EGV könnte man sogar locker unterschreiben. Aber man braucht es nicht. Es wird auch kein VA kommen, denke ich.
3. Du bist ein LB, der so quasi nebenbei geführt wird. Deswegen nervt man dich auch nicht.
4. Was ausserhalb der eingerahmten Felder zu 1 und 2 noch steht, ist auch gesetzlich geregelt. Da kommst du nicht drumrum, ob mit oder ohne EGV.
5. Zwangsverrentung mit 60? Lass sie kommen, die schriftliche Aufforderung zur Rentenantragstellung...dann erst kann man weitersehen.
6. Was sagt deine Rentenauskunft? wann könntest du frühestens überhaupt in Rente ( auch mit Abschlägen)? Mit 63?
7. Lies mal den gestrigen Thread des Users @Internetti. Ganz ähnliche Lage.
 

obi68

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Also habe ich im Grunde genommen zwei Anliegen: zum einen wie ich mich hinsichtlich der EGV verhalten soll, ob diese überhaupt rechtsmäßig ist und von mir unbedingt unterzeichnet werden muss, da die darin gemachten Angaben was Ziele, Unterstützung und Bemühungen anbelangt, nix mit Eingliederung in den Arbeitsmarkt zu tun haben und ich mich auch nicht diesen unsäglichen Gängeleien bzgl. Ortsabwesenheit usw. unterwerfen will. M.E. ist dies eine reine Statistik-EGV, und am liebsten würde ich darauf garnicht reagieren. Sollte diese dann als VA kommen, könnte ich immer noch reagieren, oder?


An alles, was im Gesetz steht (und da gehört beispielsweise diese Frechheit mit der Ortsabwesenheit dazu) musst du dich leider halten, egal ob du eine EGV unterschreibst oder nicht, wenn du Leistungen beziehst. :wink:
 

Anna B.

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Hallo,

ich bin ebenfalls Jahrgang 55 und habe dauerhaft GDB 50....und ich kann frühestens mit 60 Jahren und 9 Monaten in die vorgezogene Altersrente für Schwerbehinderte gehen...allerdings mit Abzügen....

das wäre bei mir Febr. 2016....

du kannst nun also ganz leicht ausrechnen, ab wann sie dich ggf. auffordern dürften einen solchen Rentenantrag zu stellen...

nimm deinen Geburtsmonat und schlage noch 9 Monate oben drauf...

60 + 9

EGV nicht unterschreiben und abwarten, was kommt...

zusätzlich solltest du deine Telefonnummer und e-mail beim JC löschen lassen..du mußt lediglich postalisch erreichbar sein...

und einen Grund für eine Einladung müssen sie angeben und es gibt nur wenig "Meldegründe"..

s. § 309 SGB
§ 309 SGB III Allgemeine Meldepflicht

die dort genannten Meldegründe müssen sie nennen, sonst entspricht die "Vorladung" nicht der rechtlichen Grundlage..

Pappnasen versuchen allerdings immer wieder, einen für doof zu verkaufen...
 

doglover

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@silka:
meine letzte Rentenauskunft ist von 2010 und da steht, dass ich zum 01.05.2019 in Rente gehen kann; steht allerdings nix dabei, ob mit oder ohne Abschläge. Ich werde mich daher beim RV erkundigen.
 

doglover

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Hallo,

vielen Dank Euch Allen.


Dann werde ich zum einen die EGV nicht unterschreiben und abwarten, ob da was nachkommt oder nicht und zum anderen mich mit dem Thema Zwangsrente mal näher befassen im Vorfeld und auch hier mal abwarten, ob die Leistungsabteilung dann zu entsprechender Zeit auf mich zukommt.

doglover
 
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