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Hilfe! Übernahme der Betriebskosten - Wie???

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Kirchenmaus

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#1
Hallo,

ich habe letzte Woche meine Betriebskostenabrechnung erhalten und möchte diese gerne erstattet bekommen, weil ich das Geld wirklich nicht habe! Leider ist sie ziemlich hoch ausgefallen, 440 € :eek: inklusive Heizkostennachzahlung, wobei die Heizkostennachzahlung nur 120 € Euro ausmacht und die Betriebskstennachzahlung ganze 320 €! (Ich weiß eigentlich auch nicht warum..)

Ich hatte bis letztes Jahr noch keine Übernahme der BKA beantragt und hatte dann das Problem, dass diese BKA (von 2007, nur ca. 180 €) NICHT übernommen wurde, weil ich sie angeblich zu spät eingereicht hatte! (Ich hoffe, die von der ARGE haben mich da nicht vera**..!) :icon_neutral:

Auf jeden Fall möchte ich die neue jetzt so schnell wie möglich einreichen!

Meine Fragen:

- Wie mache ich das? Einfach abgeben, oder muss man da wieder irgend einen bestimmten Antrag ausfüllen? (Wenn ja, WO gibts den hier?? Ich finde hier absolut keine Link's zu irgendwelchen Downloads, die in den Forumsdiskussionen immer erwähnt werden!?!)

- Gibt es eine Höchstgrenze für die Betriebskosten, die übernommen werden, oder werden die 440 € problemlos gezahlt?

- Ich bekomme das dann auf mein Konto und muss das dann dem Vermieter überweisen, oder?

(Bei den Antworten bitte folgendes beachten: Mein Vermieter weiß nicht, dass ich arbeitslos bin und Leistungen beziehe und es ist mir extrem wichtig, dass das auch so bleibt!)

Vielen Dank schon mal für Eure (hoffentlich hilfreichen) Antworten! :icon_knutsch:

lg
 

Sentina

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#2
hallo maus, derselbe fall wie bei mir, auch jahrelang nix gewusst, dass die bk übernommen werden.
einfach deine abrechnung und ein formloses schreiben ( hiermit bitte ich um übernahme...bla bla bla ) und nicht vergessen: das geld bitte ich auf folgendes konto zu überweisen...( deins ). damit geht das klar. ich wollte auch nicht, daß mein vermieter von meiner situation erfährt. und somit ist das gegessen. gruss sentina.
 

Romeo

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#3
Hi,

wenn Du für zurück liegende Zeiträume die NK-Abrechnung nicht eingereicht hast, solltest Du nochmal abwarten, ob hier nicht Antworten kommen, die Dir vielleicht Hoffnung machen, vielleicht doch noch eine Nachzahlung erstattet zu bekommen, Stichwort: Überprüfungsantrag.
Aber in diesem Punkt bin ich leider nicht informiert.

Zitat:
Meine Fragen:

Frage:
"- Wie mache ich das? Einfach abgeben, oder muss man da wieder irgend einen bestimmten Antrag ausfüllen? "

Genau, die NK-Abrechnung in Kopie einreichen und um Übernahme bitten - gem. § 22 SGB.... Im Grunde formlos, ohne besonderes Formular.


Frage:
"- Gibt es eine Höchstgrenze für die Betriebskosten, die übernommen werden, oder werden die 440 € problemlos gezahlt?"

Grundsätzlich müssen die NK komplett übernommen werden, "so lange sie angemessen sind".
Die ARGE wird sicher interne Statistiken führen und bei besonderen Überschreitungen der Durchschnittszahlen aufmerksam werden und tiefer graben, ob die Zahlen ok sind.
Bei den Heizkosten müssen sie Dir "unwirtschaftliches Heizen" zB. per Gutachten nachweisen, bevor sie Dir diese nicht übernehmen wollen.

Eine Einschränkung ist zu machen: Sollte die Wohnung zu groß sein, dann werden nur die anteiligen NK übernommen, also bei einer Einzelperson bezügl. der m2 eben nur 45 - 50 m2, je nach Kommune.

Die NK-Abrechnung näher ansehen und zumindest schon mal auf Plausibilität prüfen bzw. mit der letzten vergleichen, das solltest Du aber schon mal selbst tun.

Frage:
"- Ich bekomme das dann auf mein Konto und muss das dann dem Vermieter überweisen, oder?"

Genau, Du bekommst einen neuen Bescheid, für den Monat der Abbuchung durch den Vermieter wird Dir die Summe zusätzlich von der ARGE überwiesen.
Also: Cool down, wird schon werden!
Romeo
 

Arania

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#4
Stichwort: Überprüfungsantrag.
Aber in diesem Punkt bin ich leider nicht informiert.
Die Abrechnungen müssen zeitnah eingereicht werden um berücksichtigt zu werden
 
E

ExitUser

Gast
#5
Während Guthaben unverzüglich mitzuteilen sind s. Landessozialgericht Nordrhein-Westfalen, Az.: L 19 B 127/09 AS, B.v. 5.05.2009, rechtskräftig in der Urteilsdatenbank unter ... Unterkunft, ist das bei Nachzahlungen nicht der Fall.

Dazu der Berliner Sozialrichter Udo Geiger:

Kein Extra-Antrag
Die Nachforderung braucht als Teil der Unterkunftskosten nicht extra beantragt zu werden. Erhält der SGB II-Träger die Rechnung, nachdem der Bewilligungsbescheid erlassen war, muss er die Nachforderung nach § 48 Abs. 1 Satz 2 Nr. 1 SGB X übernehmen (LSG Sachsen vom 3.4.2008 - L 3 AS 164/07). Nach Ablauf des Bewilligungsbescheides, in dem die Nachforderung fällig wurde, kann deren Übernahme nach LSG Sachsen vom 3.4.2008 - L 3 AS 164/07 mit einem Überprüfungsantrag nach § 44 SGB X durchgesetzt werden.
 

Kirchenmaus

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  Th.Starter/in  
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#6
Danke! Danke!

Das mag ich hier! Man fragt etwas und im Nu bekommt man gute Antworten.. :icon_daumen:

Ich denke, ich werd' das am Donnerstag einfach mal abgeben und schauen was passiert! Ich habe nur ein bisschen Angst, weil die BKA diesesmal SOOO hoch ist und letztes Jahr viel niedriger!
Die haben ja die BKA von letztes Jahr in ihren Unterlagen, auch wenn sie sie nicht genehmigt haben und ich möchte nicht, dass die auf die Idee kommen, meinen Vermieter anzuschreiben, oder ähnliches..

DAS MÖCHTE ICH AUF GAR KEINEN FALL!!! :icon_evil:

Könnte denn so etwas passieren?
Denn, bevor das passiert, versuche ich das Geld lieber irgendwie selber aufzutreiben!

---------------------------------------------------------------

Was könnte da denn im schlimmsten Fall auf mich zukommen?

Ich habe nämlich ABSOLUT KEINEN BOCK MEHR auf Ärger mit denen!!!
Ich bekomme WIRKLICH Bauchschmerzen, wenn ich nur mit dem Bus an der Arge vorbeifahre, oder wenn ich runter zum Briefkasten gehe, mit dem Hintergedanken, dass dort wieder eine neue Ekelhaftigkeit von denen auf mich warten könnte..

Hat vielleicht jemand Erfahrungen mit der Arge im Bezug auf die BK- bzw. Nebenkosten- & Heizkosten- Übernahme gemacht?
Vielleicht auch mit so hohen Betriebskostenabrechnungen? :confused:

Danke!
 

Romeo

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#7
Hi,

Du schreibst:
"Ich habe nur ein bisschen Angst, weil die BKA diesesmal SOOO hoch ist und letztes Jahr viel niedriger!"

Diese Angst ist völlig unbegründet; so lange man diese hohen Nebenkosten nicht Deinem "Fehlverhalten", sprich: "Unwirtschaftlichem Handeln" zuordnen kann, so lange muss die NK-Abrechnung komplett übernommen werden - immer vorausgesetzt, die Rechnung ist korrekt und Deine Wohnung ist nicht zu groß.

Außerdem:
Immer daran denken - die Nachzahlung resultiert ja auch aus einer zu niedrigen (!) monatlichen Vorauszahlung, da kannst Du womöglich gar nichts dafür, wenn der Vermieter diese viel zu niedrig angesetzt hat.


Zitat:
"Die haben ja die BKA von letztes Jahr in ihren Unterlagen, auch wenn sie sie nicht genehmigt haben und ich möchte nicht, dass die auf die Idee kommen, meinen Vermieter anzuschreiben, oder ähnliches.."

Dazu besteht zunächst einmal kein Anlass, jedenfalls m.E. für Dich kein Grund, die Nachzahlung - auch die vom letzten Jahr (Überprüfungsantrag) verfallen zu lassen.

Der Vermieter kommt nur ins Spiel, wenn die Abrechnung offensichtlich fehlerhaft ist, und auch dann:

Du (!) hast das Vertragsverhältnis mit dem Vermieter, nicht die ARGE. D.h. die ARGE kann - wenn überhaupt - die Nachzahlung womöglich aus formalen Gründen ablehnen, weil Vermieter Fehler gemacht hat.
Dann aber hat sie sich aber gefälligst mit Dir auseinanderzusetzen und nicht mit dem Vermieter!

Frage:
"Was könnte da denn im schlimmsten Fall auf mich zukommen?"

Dass die NK "unangemessen" sind, aber das ist eher unwahrscheinlich. Das kann man aber hier nicht beurteilen, da wir die Werte nicht kennen.
Ohne Dir Angst einjagen zu wollen, im schlimmsten Fall - nur um das nicht völlig außen vor zu lassen - kann die ARGE Dich auffordern, die Kosten zu senken - zur Not durch Umzug. Da muss aber viel zusammenkommen, ist auch eher selten, kann aber hier nicht beurteilt werden: Wir kennen die Zahlen nicht!

Zitat:
"Ich habe nämlich ABSOLUT KEINEN BOCK MEHR auf Ärger mit denen!!!"

Vergiss es! Halte Du Dich an die Spielregeln und Gesetze - und erwarte genau das auch von der ARGE, alles anderes sind Mätzchen, die Dir nur unnötig Nerven kosten. Hartz-IV ist schon nervig genug.

Frage:
"Hat vielleicht jemand Erfahrungen mit der Arge im Bezug auf die BK- bzw. Nebenkosten- & Heizkosten- Übernahme gemacht?"

Klar, das haben wir womöglich alle, ich habe hier und in anderen Foren immer nur gelesen: Nebenkosten - incl. Heizung müssen komplett übernommen werden, so lange nicht offensichtlich krasse Dinge dagegen sprechen - zB. zu große Wohnung usw.

Da Du davon hier nichts ansprichst, brauchst Du Dir grundsätzlich keine all zu großen Sorgen zu machen.

Mein Rat: Setze Deine Ansprüche durch, die ARGE tut das im Zweifel genau so!

Also: Beantragen - und auch noch mal beraten lassen wg. der zurückliegenden Rechnung (Überprüfungsantrag)

Alles wird gut!
Romeo
 

Kirchenmaus

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#8
Hallo,

erstmal: herzlichen Dank für Deine Mühen! :icon_klatsch:

Ich hatte in den Betriebskosten letztes Jahr z.B.
30 € weniger für Gartenpflege und 10 € weniger für die Versicherung des Hauses!
Das läppert sich halt..
Der Löwenanteil ist aber bei "Fensterwartung": 140 €, die waren letztes Jahr GAR NICHT dabei!

Und letztes mal war meine Heizkostennachzahlung nur 30 € und jetzt 120 €, war wohl was kälter.. :icon_sleep:

----------------------------------------------------------------------

Ich habe gerade noch mal in meinen Mietvertrag geschaut und da steht,
dass meine Wohnung 53 m² hat!!!
Ich weiß nicht, wo die ganzen m² sein sollen, aber das ist zuviel, oder?? :eek:

-----------------------------------------------------------------------
 

Romeo

Elo-User/in

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#9
Hi,

Du schreibst: ""Fensterwartung": 140 €,"

Darunter soll man sich genau *was* vorstellen?

Dann stellst Du fest: "Ich habe gerade noch mal in meinen Mietvertrag geschaut und da steht, dass meine Wohnung 53 m² hat!!!"

So, das ist ja schon mal eine interessante Info, Deine Wohnung ist nach den "Fachlichen Vorgaben" um drei m2 zu groß, formal also "unangemessen".
Das bietet der ARGE aber noch keinen Anlass, Dir die Miete nicht komplett zu zahlen - incl. der NK-Nachzahlung, da sie für eine Ablehnung Dich zu einer Kostensenkung (wodurch auch immer)

erst mal auffordern muss!

Da aber bei Deiner geringen Miete - wie ich aus Deinen anderen Threads inzwischen weiß - eine Umzugsaufforderung wohl nicht erfolgen wird - Stichwort: Unwirtschaftlichkeit - Ein Umzug muss sich in HH innerhalb 36 Monate für die ARGE rentieren - wirst Du wohl nicht mit einem Umzug rechnen müssen, womöglich aber mit einer Kostensenkungsaufforderung - (Stichworte: "Was kann mir schlimmstenfalls passieren...").

Also nochmal: Einreichen - und wg. der alten Abrechnung (und wg. anderer Fragen) würde ich wirklich mich noch mal schlau machen, entweder hier - kostenlos anrufen möglich:

Arbeitslosen Telefonhilfe e.V.

Oder in der ÖRA am Dammtorwall.

Wird schon werden!
Romeo
 

Kirchenmaus

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#10
Das ging ja schnell..

Was die mit der "Fensterwartung" meinen, weiß ich auch nicht! Ehrlich gesagt, kann ich mich nicht erinnern, dass jemand hier war, der irgend etwas an den Fenstern gemacht haben soll.. schon gar nicht von Innen! Aber na gut..!

----------------------------------------------------------------------

Da hat sich jemand informiert.. :icon_smile:

(Ich hatte Ärger wegen der Baualtersklasse {Hamburg}, aber ich hab denen ordentlich
Dampf gemacht und dann haben die es gut sein lassen!
Falls jemand auch Ärger damit hat, kann er mich gerne anschreiben, ich helfe Euch!!
Denn damit kenne ich mich inzwischen BESTENS aus!)

Ja, ich habe eine sehr geringe Miete, weil ich einen speziellen Vertrag habe (+ "Indexmiete"), der aber leider nächstes Jahr ausläuft, dann müsste ich also sowieso ausziehen, weil die Miete dann schlagartig verdoppelt wird! (Hab' mich schon bei der Behörde erkundigt, die dürfen das tatsächlich, weil das halt irgend wie "Spezialverträge" sind!)

Ich denke, ich werd das dann einfach am Donnerstag abgeben und dann mal schauen, was passiert! Ich hoffe, das geht alles klar und die überweisen mir das einfach! (Aber.. bei mir geht es irgend wie NIE so einfach klar, wenn es um die Arge geht..:icon_kotz:)

Na ja..

Danke an Dich und die Anderen! :icon_daumen:

Ps: "Kostensenkungsaufforderung" heißt dann nur, dass sie die Nachzahlung erstatten, aber mir mitteilen, dass ich in Zukunft sparsamer mit der Heizung umgehen soll..?!
 

Romeo

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#11
Hi,

Frage: ""Kostensenkungsaufforderung" heißt dann nur, dass sie die Nachzahlung erstatten, aber mir mitteilen, dass ich in Zukunft sparsamer mit der Heizung umgehen soll..?!"

Nein, das ist - wenn sie denn überhaupt erfolgt - die Feststellung, dass Deine Wohnung womöglich nach den "Fachlichen Vorgaben" in einem bestimmten Punkt - hier m2-Werte - "unangemessen" ist.

In der Hauptsache würde dies bedeuten, dass die ARGE dich indirekt zu einem Umzug auffordert mit dem Ergebnis, dass sie auch die kompletten Kosten dafür zahlen müsste, als da wären

-Wohnungsbeschaffungskosten (Besichtigungsfahrten usw.)
-Umzugskosten inc. Renovierung der neuen und ggf. alten Wohnung
-Kaution (als Darlehen, rückzahlbar erst nach Ausscheiden aus H4)

Wenn sich diese Kosten dann nicht (in HH 36 Monate) rentieren, weil die Differenz zu den "angemessenen" Werten zu niedrig ist, dann wird die ARGE den Schwanz einziehen (müssen) und die Aufforderung zurückstellen bzw. erst gar nicht damit kommen.

Man kann also der ARGE auch manchmal damit "drohen", umziehen zu wollen, wenn die Unterkunft "unangemessen" ausfällt, das kann nämlich auch schon mal teuer werden.

Gruß von Romeo, der in einer 70m2 großen Wohnung logiert...
 
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#12
Wartungen und andere Sachen dürfen evtl. vom Vermieter nicht gefordert werden. ARGE hat aber trotzdem zu übernehmen.ARGE hat wedwer die Aufgabe noch den Sachverstand hier meckern zu können.
Die NK-Abrechnungen der Vorjahre können heute noch eingereiicht werden. nur wennn diese bereits älter als vier Jahre sind, könnte ARGE sich ggf. weigern. Bei neueren hat ARGE zu übernehmen. Vergangenen Bedarf etc. wurde mit dem BSHG zum 31.12.2004 entsorgt; kennt das SGB II nicht.
 

Kirchenmaus

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#13
Nochmal DANKE für Eure Antworten! :icon_daumen:

Ich werde das morgen einfach abgeben und dann werd ich ja sehen,
was da kommt.. :icon_pause:

Muss ich eigentlich das Anschreiben meines Vermieter auch mit dazulegen,
oder nur das Blatt mit der Betriebskostenaufstellung? Nur das Blatt, oder? :confused:
 

Romeo

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#14
Hi,

Du fragst: "nur das Blatt mit der Betriebskostenaufstellung?

Du fertigst eine komplette Kopie der Abrechnung an - natürlich ohne das Anschreiben des Vermieters, es sei denn, dort stehen noch relevante Dinge drin, so zB. eine Neuberechnung der Miete - das kommt ja schon mal vor, wenn eine NK-Vorauszahlung angepasst wird, um zukünftige Nachzahlungen so zu vermeiden.
Viel Erfolg morgen, wird schon klappen!
Romeo
 

Kirchenmaus

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#15
Ne, da steht nur:

"Aus der Abrechnung ergibt sich.."

"Bitte überweisen Sie den Nachzahlungsbetag bis zum 22. Juli auf das Verwaltungskonto.."

Und solche Sachen!

Aber NUR da steht das Datum drauf..
nicht das die mir wieder so kommen..! :icon_neutral:

Sag mal, noch ne dumme Frage, aber..
das die Heizkosten da auch mit zuzählen ist doch selbstverständlich,
wenn die auf dem Blatt mit aufgeführt sind (extra), oder?

Wenn ich jetzt schreibe, dass ich die Betriebkostennachzahlung estattet bekommen möchte, dann könnten die die Heizkostennachzahlung ja nicht mit einschließen.. ich schreib das besser dazu..!
Hört sich jetzt vielleicht übertrieben an, aber ich geh lieber auf Nummer sicher! Denn ich habe mit denen schon Sachen erlebt.. (Wegen einer falschen Satzstellung, in einem Brief, haben die mich mal sanktioniert.. Boar.. wenn ich dran denke, was für ein Stress das war!!!:icon_eek:)

Egal..

Danke! :cool:

Müüüüüüde!
 
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