Hilfe!! Termin beim Amtsarzt - sehr schlechte Erfahrung mit diesem Arzt!!

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Brennessel

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Hallo,

ich bin total verzweifelt, eben öffnete ich einen Brief der Rentenversicherung, da ich Arbeitsunfähigkeitsrente beantragt habe und nun haben sie mir einen Termin bei einem Amtsarzt gegeben.

Das Problem: Ich KENNE diesen Arzt!! Ich war vor Jahren bei ihm und habe GANZ SCHLECHTE Erfahrung mit ihm gemacht (Neurologe) er hatte nach 10 Minuten Gespräch (Suggestivfragen!!) eine vollkommen falsche Diagnose gestellt (das sage nicht nur ich, sondern mindestens 3andere Ärzte bei denen ich war auch!) und mir ein Medikament für eine bipolare Störung verschrieben (ich hatte NIEMALS in meinem Leben eine Manie!) ich war total geschockt über diese Diagnose und recherchierte erstmal im Internet, merkte aber gleich dass diese Diagnose nie und nimmer stimmen kann (ich habe Depressionen und Postraumatische Angsstörungen diagnostiziert von 3 Ärzten die in keinem Zusammenhang miteinander stehen!) und sprach dies beim zweiten Gespräch mit diesem Arzt an dass ich starke Zweifel hege und das Medikament vorerst nicht genommen habe, danach warf er mich raus!

Und zu DIESEM Mensch soll ich jetzt gehen um ein Gutachten zu erstellen? :icon_sad: KANN ich das verweigern?! Kann ich anfordern dass ich zu einem anderen Arzt möchte?! Ich habe totale Panik davor wieder zu diesem unfähigen Menschen zu gehen, das geht einfach gar nicht!

Bitte hat wer schonmal einen solchen Fall gehabt und kann sagen was dann in der Regel gemacht wird?
 

gismo41

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Ich sage Ja , man kann den Arzt ablehnen.Man kann dich nicht zwingen einen Arzt aufzusuchen ,der dich dann gesundheitlich in Schwierigkeiten bringt (Arztfehler ,Diganose ),was für dich mit Nachteil verbunden ist.

Geh zu deinem Hausarzt ,und erzähl ich bitte die ganze Story ,die du hier gepostet hast. Und das du Angst hast ,weder von diesem Gutachter begutachtet zu werden .

Dein behandelter Arzt soll bitte ein Schreiben mit Ablehnung dieses Gutachter an die DRV (wo du begutachtet werden sollst und um einen anderen Gutacher bitten ,) da du bereits von diesem Gutachter in der Vergangenheit begutachtet worden bist , es nicht zum Ziel geführt hat für dich und du dich da sehr schlecht behandelt worden bist.


Der Gutachter ist nicht dein Hausarzt ,wo du Vertrauen hast , da du ihn nicht kennst .

Das ist ersteinmal was mir dazu einfällt .
Gruß Gismo41
 

Anna B.

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Hallo,

ich sollte auch zu einem Gutachter, von dem ich wußte::mit dem wird das nie was...

beruflich hatte ich früher mit dem zu tun..und es war ein A..loch..vor dem Herrn..

eine meiner Bekannten ist dort sogar noch Arzthelferin...auweia..

die trötet nachher noch rum, weshalb ich dort war..

also hat meine Anwältin die DRV angeschrieben, die Gründe dargelegt...aus persönlichen Gründen...und mir wurde ein anderer Gutachter genannt.

du kannst m.E. auch schreiben, dass du bereits bei ihm mal in Behandlung warst und ihn als Gutachter ablehnst...dann müßtest du auch einen neuen Gutachter benannt bekommen..

und viel Erfolg...
 

Brennessel

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@Anna.B und Gismo : Vielen Dank! Ich hoffe dass das wirklich geht mi der Ablehnung und nicht nur ein Einzelfall war...habe sonstüber Google nur neative Meldungen zu dem Thema gefunden, allerdings wurde da nicht genau erläutert ob der AA VOR oder ACH dem Guachten abgelehnt werden sollte..

Ich habe aber auch ein Pech! :icon_sad: die RV hat doch bestimmt viele AA die für sie arbeiten denke ich oder? ich fahre auch gerne in eine andere Stadt, das ist mir alles lieber als zu diesem egozentrischen Volidioten zu gehen! Ich dachte echt mich trifft der Schlag als ich den Namen gelesen habe....

Brauche ich dafür ubedingt eine RA? Vielleicht geht es auch wenn ich einfach bei der DRV anrufe und um einen anderen Arzt bitte? Andererseits muss ich wegen einer anderen Sache wahrscheinlich sowieso schon zum RA, ich habe leider Angst vor dem Gespräch beim RA und versuche daher dieses zu vermeiden, ich werde im Moment von allen Seiten trangsaliert...:icon_sad:
 

gismo41

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Laß dich bitte nicht verrückt machen .Ein Ra ist dazu da um dir zu helfen .Aber da muß man auch aufpassen ,wem man beauftragt .Ich würde mir dann nein Ra speziell für Gesundheitsrecht ,wenns das ist wo du noch weitere Probleme hast beauftragen (einer der sich damit auskennt).

Den Gutachter natürlich vor der Begutachtung ablehnen. Ist dein gutes recht. Rede da am besten mit deinem Hausarzt .

Ich würde mit der DRv nicht telefonisch agieren ,dann hast du nähmlich nichts in Händen (kein Nachweiss ,was gesprochen wurde ):icon_eek:
Immer besser mit denen Schrftlich kommunizieren ,so hat man mmer was in Händen .Generell sollte man Nie mit denen telefonisch agieren ,mit keiner Behörde .

Viel Erfolg .!
 

gelibeh

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Brauche ich dafür ubedingt eine RA? Vielleicht geht es auch wenn ich einfach bei der DRV anrufe und um einen anderen Arzt bitte? Andererseits muss ich wegen einer anderen Sache wahrscheinlich sowieso schon zum RA, ich habe leider Angst vor dem Gespräch beim RA und versuche daher dieses zu vermeiden, ich werde im Moment von allen Seiten trangsaliert...
Ich rate Dir für das gesamte Rentenverfahren zu einem RA. Eventuell über VDK oder SoVD. Warum? Weil es besonders bei psychischen Störungen schnell eine Ablehnung von der DRV gibt. Kann gut sein, dass die darum diesen Gutachter nehmen, weil der gut in deren Sinne mit denen zusammenarbeitet. Du hast aber trotzdem das Recht einen anderen Gutachter zu fordern.
 

hope40

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Hallo,

ich bin total verzweifelt, eben öffnete ich einen Brief der Rentenversicherung, da ich Arbeitsunfähigkeitsrente beantragt habe und nun haben sie mir einen Termin bei einem Amtsarzt gegeben.

Das Problem: Ich KENNE diesen Arzt!! Ich war vor Jahren bei ihm und habe GANZ SCHLECHTE Erfahrung mit ihm gemacht (Neurologe) er hatte nach 10 Minuten Gespräch (Suggestivfragen!!) eine vollkommen falsche Diagnose gestellt (das sage nicht nur ich, sondern mindestens 3andere Ärzte bei denen ich war auch!) und mir ein Medikament für eine bipolare Störung verschrieben (ich hatte NIEMALS in meinem Leben eine Manie!) ich war total geschockt über diese Diagnose und recherchierte erstmal im Internet, merkte aber gleich dass diese Diagnose nie und nimmer stimmen kann (ich habe Depressionen und Postraumatische Angsstörungen diagnostiziert von 3 Ärzten die in keinem Zusammenhang miteinander stehen!) und sprach dies beim zweiten Gespräch mit diesem Arzt an dass ich starke Zweifel hege und das Medikament vorerst nicht genommen habe, danach warf er mich raus!

Und zu DIESEM Mensch soll ich jetzt gehen um ein Gutachten zu erstellen? :icon_sad: KANN ich das verweigern?! Kann ich anfordern dass ich zu einem anderen Arzt möchte?! Ich habe totale Panik davor wieder zu diesem unfähigen Menschen zu gehen, das geht einfach gar nicht!

Bitte hat wer schonmal einen solchen Fall gehabt und kann sagen was dann in der Regel gemacht wird?


ich empfehle ...geh mit einem beistand zum gutachten , das wirkt wunder, glaubs !

jeder , der sich begutachten lassen musste hat (vermutlich )die erfahrung gemacht , das die gutachter nicht vorurteilsfrei sind .(mir wurde auch unterstellt , ich bin nur zu faul zum arbeiten und simuliere )

mitunter isses gar nicht so leicht , nen anderen gutachter zu finden , besonders im ländlichen raum und dies ist mitunter ja auch mit immensen fahrtkosten verbunden, diesen dann auf zu suchen und wer ggf. nich in der gegend rum fahren kann :icon_kinn::icon_kinn:

mein erstes (orthopädisches )gutachten fiel auch so aus , nach dem motto "naja, was man sieht , kann man ja nicht leugnen , aber, die patientin is nur unfähig , damit um zu gehen und (im sinne von "arbeit ")das beste draus zu machen ."

stehts du dem gutachter ALLEIN gegenüber , biste fast machtlos...du kannst ja nix beweisen , da steht aussage gegen aussage .

ich bin , beim 2-ten gutachten mit einem beistand "aufgeschlagen "...es ging komischerweise alles wie "geschmiert ":biggrin:..höflich , fachlich korrekt (kann ich beurteilen , komme aus dem fach ) und das ergebnis....überwältigend wahr ...

belies dich , wie die rechtslage ist "gutachterbesuch /beistand "..hier gibts jede menge threads ...

klar,isses zum :icon_kotz:für alles und jedes e halbes jurastudium hin zu legen , aber, die mühe isses wert , es geht ja um DICH !

desweiteren lege ich dir die beiträge von @ferdinand ans herz ...denn mitunter werden bei gutachten daten erhoben , die NICHT in unmittelbarem zusammenhang mit den zu begutachtenden sachverhalten stehen .

ein guter anwalt in der "hinterhand "sollte den "rest "erledigen , wenn es mit /nach dem gutachten noch unstimmigkeiten geben sollte .

naja...ich habe sehr gute erfahrungen mit dem UPD gemacht ...sehr kompetent .

Startseite*

viel erfolg
 

Brennessel

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@Anna.B - nannte dein RA die genauen Gründe, oder hat er nur geschrieben "aus persönlichen Gründen" ? Ich will ja nicht unbedingt die ganze leidige tory niederschreiben (das wären Seiten!) wie schäbig und mies ich von dem "Arzt" behandelt wurde, aber ich vermute mal wenn ich nur "aus persönlichen Gründen" schreibe, ohne eine Erklärung wird das sicher auch nix?

Ja ich habs schon wieder getan - telefoniert - aber ich hatte solches Bauchweh wegen der Sache und da hab ich heute Morgen bei der Beratngsstelle der DRV angerufen und der Mitarbeiter meinte gleich dass das System grade nicht funktioniert, mein Glück, ich habe meinen Namen nur "genuschelt und auch keine Nummer genannt, somit wird auch kein Vermerk gemacht. Ich schilderte kurz mein Problem und der Mensch sagte mir ich solle das schriftlich einreichen und dann sieht er kein großes Problem darin dass ich einen anderen GA zugewiesen bekomme.

Dies ist eine Gemeinschaftspraxis, ich möchte aber auch zu keinem anderen Arzt aus dieser Paxis, da ich mit 3weiteren Ärzten aus Aschaffenburg (kein Witz! der pure Horror!) schlechte Erfahrung gemacht habe möchte ich am liebsten einen GA aus Frankfurt. Meine beiden behandelnden Ärzte sind auch aus Frankfurt und mit ihnen komme ich gut zurecht (diese schüttelten nur den Kopf über das Verhalten der anderen Ärzte) Ich verzichte sogar freiwillig auf die Fahrtkosten, bloß möchte ich zu keinem dieser unmenschlichen Egozentriker! Ich könnte ja glatt ein Buch/Ratgeber schreiben zu diesem Thema, es ist unglaublich....:icon_sad:

Nun wird das mit dem RA etwas schwierig, denn eigentlich bräuchte ich einen Fachanwalt zumThema Sozialrecht, weil das Jobcenter mir einfach so ohne Gründe das Geld sperren will (ist noch nicht passiert aber ich bekomme ständig Androhungen!) und nun auch noch einen RA für Gesundheitsrecht? Geht das überhaupt dass ich mit dem Beratungsschein zu 2Anwälten gehen kann? Oder muss ich mich dann für einen Entscheiden? Oh Mann, was da grad bei mir abläuft ist schrecklich..aber anscheinend geht es vielen anderen auch so....

@Gelibeh:
Ich rate Dir für das gesamte Rentenverfahren zu einem RA. Eventuell über VDK oder SoVD. Warum? Weil es besonders bei psychischen Störungen schnell eine Ablehnung von der DRV gibt. Kann gut sein, dass die darum diesen Gutachter nehmen, weil der gut in deren Sinne mit denen zusammenarbeitet. Du hast aber trotzdem das Recht einen anderen Gutachter zu fordern.
Ich bezahle dann quasi den Mitgliedsbeitrag für die VDK und dann bekomme ich über die einen RA? Oder brauche ich trotzdem noch diesen Schein...das gibt aber ein Problem da ich ja wie gesagt anscheinend 2RAs brauche....*seufz*

Liebe Grüße
Brennessel
 

Anna B.

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Hallo,

er hat geschrieben aus persönlichen Gründen und beruflichen früheren Kontakten..

und wenn du mit dem Gutachter schon mal zu tun hattest...dann schreib doch so was ähnlich..kann doch eh keiner nachkontrollieren...

viel Erfolg
 

gismo41

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Zitat Brennessel :Nun wird das mit dem RA etwas schwierig, denn eigentlich bräuchte ich einen Fachanwalt zumThema Sozialrecht, weil das Jobcenter mir einfach so ohne Gründe das Geld sperren will (ist noch nicht passiert aber ich bekomme ständig Androhungen!) Bevor dein Alg 2 gekürzt wird , müßen Sie dir erst eine Anhörung kommen und man muß dir Gelegenheit dazu geben dich zu äußern .Wenn gleich eine Sanktion kommt , ohne Anhörung kann man gleich zum SGG . So einfach können sich die Mobcenter es nicht machen . Wo kommen wir dann dahin , das einfach so sanktioniert wird , ohne Begründung ? :icon_neutral: Klar der Mobcenter läßt sich viel einfallen .Trotzdem hast du Rechte ,und du solltest du auch wahrnehmen.
Stell doch mal das Schreiben geschwärzt mit den Androhungen ein.

und nun auch noch einen RA für Gesundheitsrecht? Geht das überhaupt dass ich mit dem Beratungsschein zu 2Anwälten gehen kann? Da bin ich überfragt , da bei uns in HH alles über die Öra läuft . Du könntest aber auch nur einen RA , mit 2 Fälle der für Sozialrecht und Gesundheitswesen(Rentenrecht spezialisiert ist beauftragen ). Oder muss ich mich dann für einen Entscheiden? Oh Mann, was da grad bei mir abläuft ist schrecklich..aber anscheinend geht es vielen anderen auch so....

Mach dich nicht verrückt. Wichtig ist bei all den exkrement seine Nerven zu behalten , sonst hast du keinen Überblick mehr .
Das könnte für dich zum Nachteil werden. Schließlich gehts ja um dich.

Viel Erfolg!
 
E

ExitUser

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Hallo Brennessel,

wie lange ist das denn her, dass Du bei diesem Menschen kurzfristig in Behandlung warst? Meiner Meinung nach könnte das Grund genug sein für eine Ablehnung. Gar nicht mal, weil du so unzufrieden warst, sondern Sinn eines solchen Gutachtens ist ja, dass man von einem Arzt begutachtet wird, der einen noch nicht kennt. Bei den eigenen Ärzten wird ja immer unterstellt, die machen da was nur aus Gefälligkeit, darum muss dann der Amtsarzt her. Vielleicht ist das Grund genug, den abzulehnen, und wär dann ja auch im Sinn der DRV, wenn du bestehst auf eine Begutachtung durch einen Arzt, bei dem Du noch nie in Behandlung warst und der daher völlig unvoreingenommen Dich begutachtet.

Zum Thema Beistand die Frage an die, die das empfehlen.
Ist das bei einer psychischen Erkrankung wirklich sinnvoll? Ok, einerseits kann einen keiner über den Tisch ziehen. Aber ich persönlich wär mit Beistand bei einer solchen Begutachtung dann sehr viel selbstsicherer, als ich es ohne wäre, und würde daher viel gesünder wirken, als ich es bin. Ist das also bei psychischen Krankheiten wirklich ratsam?
 

gismo41

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Zum Thema Beistand die Frage an die, die das empfehlen.
Ist das bei einer psychischen Erkrankung wirklich sinnvoll? Ok, einerseits kann einen keiner über den Tisch ziehen. Aber ich persönlich wär mit Beistand bei einer solchen Begutachtung dann sehr viel selbstsicherer, als ich es ohne wäre, und würde daher viel gesünder wirken, als ich es bin. Ist das also bei psychischen Krankheiten wirklich ratsam?

Nach meiner Meinung ja. Es geht ja darum ,das der Beistand mitschreibt und wenn man dort alleine aufschlägt , ist man den Gutachter hilflos ausgeliefert.
Wenn´s dann in den Widerspruch geht und man keinen Zeugen (Beistand hatte ) , hat man schlechte Karten .

Psychische Krankheiten , sind schließlich keine Körperliche Krankheiten , die Sehbar sind.

Der Gutachter könnte alles an Diagnosen erstellen ,wenn man die blöden fangfragen ohne Besitand beantwortet .:icon_neutral:
Es könnte daraus der Nachteil entstehen , Aussage gegen Aussage .
Mit Beistand hat man auch einen Zeugen und lt . einiger User machen dann die Gutachter ihre Arbeit dann korrekter , als ohne Beistand .Da den Gutachter auf die Finger geschaut wird.

Ich persönlich würde dort nicht ohne Beistand aufschlagen .Schließlich ist es nicht der Hausarzt .:biggrin:

 

Dirkus

Accountproblem bitte Admin informieren.
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Sorry,

mal wieder ich.

Gegen einen Vertrauensarzt gibt es keine Chance -KEINE -

Eine Begleitperson ist auch nur zulässig, wenn Amtsarzt (und auch kein "nur"
approbierter Arzt), Patient und Beistand vom selben Geschlecht sind und DANN auch nur in Ausnahmen - zB. Frauenarzt -

Man kann sogar bei einer Diagnose mit 15 Prof.Dr.Dr. Diagnosen gegen den AA anrennen: Chance = 0%

Warum sträuben sich alle hier in diesem Forum die Wahrheit zu schreiben - es sind teilweise harte Worte aber immerhin besser als jemand Hoffnung zu machen, wo es keine gibt?!?

Die einzige Chance besteht einen in der Region anderen AA zu kontaktieren - mehr nicht.

Sorry mal wieder für die harten Worte - aber Realität ist eben hart und vllt bin ich der einzige, der sie sich auszusprechen wagt.

LG
 
E

ExitUser

Gast
@gismo: daher kam meine Frage ja, weil zumindest ein Teil meiner psychischen Erkrankung (soziale Phobie, daher starkes Zittern, Schwitzen etc. bei solchen Terminen) durchaus auch sichtbar ist. Und gerade das Sichtbare wäre weniger ausgeprägt mit Beistand. Daher bin ich immer noch nicht sicher, ob ein Beistand bei sowas so sinnvoll ist? Mir sieht man irgendwie immer schon sofort an, dass ich nicht sooo fit bin.
 

gismo41

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Zitat Dirkus :Eine Begleitperson ist auch nur zulässig, wenn Amtsarzt (und auch kein "nur" approbierter Arzt), Patient und Beistand vom selben Geschlecht sind und DANN auch nur in Ausnahmen - zB. Frauenarzt -

Wie kommst du darauf ?In welchen Pragrafen steht das ? Wo kann man das konkret nachlesen .?
Ich kann zu jeder Behörde eine Begleitperson /Beistand mitnehmen.Sogar mit Rechtsanwalt dort aufschlagen. :biggrin:

Wer will das einen verbitten ?

Ich muß dir da widersprechen. Das wäre Enteignung.

Eine Mitstreiter war beim Gutachter des Medizischen Dienst der Agentur für Arbeit untersucht worden .Sie hatte eine Begleitung dabei .

Und die Begleitung hatte sich sogar mit dem Gutachter unterhalten , die Mitstreiterin leidet unter starken Depressionen.

 
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Und wenn du schon Gutachten von der DRV hast sei es so oder von einer Reha dann muss sich der Aarzt dran halten und nicht dich besser darstellen.

Bei mir hat er sogar noch ein paar Einschränkungen mehr in sein Gutachten geschrieben bzw ins positive für mich geschrieben, war mir nur recht.
 
E

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Und dir wäre es lieber, man hält dich für Stabil und gesund?

Nein, wenn ich beim Amtsarzt bin, möchte ich da so beurteilt werden, wie es mir auch wirklich gesundheitlich geht. Daher ja meine Frage, ob der Beistand so hilfreich ist. Wenn man krank ist, ist man krank. Und dann ist es doch gut, wenn der Gutachter das bei einer psychischen Erkrankung wenigstens in Teilen auch sehen kann. Denn reden kann jeder viel, was er für Beschwerden hat.
 

gismo41

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@gismo: daher kam meine Frage ja, weil zumindest ein Teil meiner psychischen Erkrankung (soziale Phobie, daher starkes Zittern, Schwitzen etc. bei solchen Terminen) durchaus auch sichtbar ist. Und gerade das Sichtbare wäre weniger ausgeprägt mit Beistand. Daher bin ich immer noch nicht sicher, ob ein Beistand bei sowas so sinnvoll ist? Mir sieht man irgendwie immer schon sofort an, dass ich nicht sooo fit bin.


Du weißt nie an welchen Gutachter du gerätst. ?Der kann dich auch ohne Zittern(soziale Phobie , schwitzen oder mit )Vollarbeitsfähig schreiben .?

Wenn du ein Gutachter vor dir hast ,der die Einstellung hat Faules Pakt ,die vollen alle nicht arbeiten gehn ,bist du da immer mit Beistand besser dran .
Damit ist die Machtpositison des Gutachter etwas eingeschränkt .

Weil ,die mögen das nicht ,wenn jemand dabei ist.
Kann aber auch sein ,das ein Gutachter ,wie bei meiner Ex -Mitstreiterin kein Problem dami hatte
.

Ich bin selber mal von einem Gutachter begutachtet worden durch die Agentur für Arbeit .
Der hat mich in die Mangel genommen , und war sehr herablassend .Ich war bei der untersuchung alleine. Das war die Hölle . Der hatte die Einstellung , ich bekomme Staatsgelder , also muß ich mich dem fügen , was der Gutachter sagt und macht. :icon_sad:Meine Mutter hatte draußen gewartet.
Wenn ich das vorher gewußt hätte , hätte ich Sie mit reingenommen.

Ich persönlich werde nie mehr alleine dort aufschlagen.
Jetzt bin ich aj auch schlauer. Vor 9 Jahren war ich es nicht so.Man lehrt immer dazu.:biggrin:
 
E

ExitUser

Gast
@gismo: Du hast sicher Recht, man weiß nie, an wen man gerät. Ich bin bisher immer allein dahin und weil ich eben wirklich bei sowas derart in Angst bin, dass man mir das ansieht schon bei der Begrüßung, bin ich bisher damit ganz gut gefahren. Man hat mir immer meine Erkrankung geglaubt. Mir persönlich hätte da ein Beistand vielleicht geschadet, da wär ich sicherer gewesen und hätte auch vieles verweigert. Ich ritze auch und vor meinem Beistand hätte ich diesem Typen nie meine Narben gezeigt. Mein Umfeld weiß zwar von meiner Krankheit, aber meine Narben zeige ich denen nicht. Mir persönlich, und ich rede da wirklich nur von mir, würde so ein Beistand bei so einer Begutachtung eher schaden, denn ich möchte ja, dass meine Gesundheit so eingestuft wird, wie sie ist. Ich möchte nicht gesünder wirken oder so.
 

hope40

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Sorry,

mal wieder ich.

Gegen einen Vertrauensarzt gibt es keine Chance -KEINE -

Eine Begleitperson ist auch nur zulässig, wenn Amtsarzt (und auch kein "nur"
approbierter Arzt), Patient und Beistand vom selben Geschlecht sind und DANN auch nur in Ausnahmen - zB. Frauenarzt -

Man kann sogar bei einer Diagnose mit 15 Prof.Dr.Dr. Diagnosen gegen den AA anrennen: Chance = 0%

Warum sträuben sich alle hier in diesem Forum die Wahrheit zu schreiben - es sind teilweise harte Worte aber immerhin besser als jemand Hoffnung zu machen, wo es keine gibt?!?

Die einzige Chance besteht einen in der Region anderen AA zu kontaktieren - mehr nicht.

Sorry mal wieder für die harten Worte - aber Realität ist eben hart und vllt bin ich der einzige, der sie sich auszusprechen wagt.

LG


ein schlichtes "nein ".

es ist PRINZIPIELL meine entscheidung , als betroffener , welchen geschlechts der beistand bei welcher untersuchung auch immer ist -punkt .

der (untersuchende )arzt hat in diese entscheidung NICHT (moralisierend )einzugreifen .

ein beistand kann ja auch ein ehemann /ehefrau /lebensgefährte /lebensgefährtin sein(es liegt nicht im ermessesn des gutachters, das verhältnis betroffener /beistand VORAB zu eruieren ) ...also, ne person , mit der man eh ein intimes verhältnis pflegt /pflegen würde ..und /oder es kann ein pfleger /ne pflegerin sein , die ja auch kenntnis von der intimität haben könnte ...es kommt einzig und allein auf das vertrauensverhältnis betroffener/beistand an und den WILLEN des betroffenen !

sicher wird gerne versucht , von den untersuchenden ärzten , die "andersgeschlechtlichkeit "zum anlass zu nehmen , den beistand abzulehnen ...aber, da geht es eben nur um den BEISTAND , das der unsachlichkeit bezeugen könnte..da hat man als betroffener das recht /die möglichkeit , den termin abzubrechen .
 

KlebeFix

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Lass dich nicht verrückt machen...Brennnessel!
Schilder der DRV schriftlich was du mit diesem Arzt erlebt hast und du wirst einen Terim bei einem anderen Arzt bekommen.

Man braucht nicht immer gleich einen Anwalt oder Sozialverbände. Das zieht es meistens alles nur in die Länge
Ich habe der DRV auch schriftlich mitgeteilt was mit ihrem mir zugewiesenen Arzt nicht stimmt und habe sofort einen Termin bei einem anderen Arzt bekommen.
 

Brennessel

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Hallo Brennessel,

wie lange ist das denn her, dass Du bei diesem Menschen kurzfristig in Behandlung warst? Meiner Meinung nach könnte das Grund genug sein für eine Ablehnung.


Hallo,
das war vor 3Jahren! Ich suchte Hilfe, wurde aber nur abgefertigt, es wurde aufgrund von 10Min-Gespräch mit Suggestivfragen!) eine falsche Diagnose erstellt, und dann auch noch das Medikament für diese Diagnose verschrieben! Vorher hatte ich 2Fragebögen ausgefüllt, diese wurden aber ignoriert! Beim 2ten Termin fragte ich nach, wieso die Auswertung der Fragebögen ignoriert wurde, dass ich erheblichen Zweifel an dieser Diagnose habe (Bipolare Störung) und dass ich vorerst deshalb auch das speziell auf diese Diagnose passende Medikament nicht eingenomen habe - Reaktion - *entsetzter und beleidigter Blick* "sie haben die Tabletten nicht genommen?" ..."nein, erstmal nicht, da ich kein Medikament nehmen möchte, das eventuell kontraproduktiv wirkt, da ich noch nie in meinem ganzen Leben eine Manie hatte!"...."das Gespräch ist hiermit beendet, verlassen sie bitte die Praxis!"..........ABSOLUT DAS LETZTE!! Dieser Kerl ist ein egomanischer Vollidiot!! Hat sich auf den Schlips getreten gefühlt dass ich seine ach so tolle Diagnose in Frage gestellt habe, und mich nicht als Versuchskaninchen für das Medikament (Off Label!) hergegeben habe! :icon_dampf:Diese Gründe sollten allemal reichen! Zumal ja nun mehrfach bestätig wurde, dass diese Diagnose falsch war! Ich habe mal gelesen, dass jeder Arzt wohl sowas wie seine "Lieblingsdiagnose" hat....das war wohl so ein Fall!

Da ich die letzten Tage mit Grippe im Bett gelegen habe, habe ich es noch nicht geschafft einen Brief für die Rentenversicherung zu verfassen :eek:( nun ist die Frage, ob ich es am Freitag dann lieber gleich den Anwalt schreiben lasse, da ich sowieso einen Termin habe wegen der anderen Sache. Der Termin in Aschaffenburg bei Dr.Egoamtsarsch (den Namen nenne ich sehr gerne per PN!:icon_twisted:) wäre am 07.03 und die Frage ist, wie lange man sich Zeit lassen kann mit diesem Brief....immerhin könnte ich aber noch als Ausrede sagen, dass ich total geschockt und verängstigt über diesen Termin war (was ja nicht gerade gelogen ist) und ich erst mal gar nicht wusste, dass man den Arzt verweigern kann, und deshalb erst beim Besuch des Anwalts erfahren habe, dass man einen anderen Arzt fordern kann. Somit kann gleich der Anwalt diesen Brief verfassen, und als nächster Pluspunkt dauert es erstmal wieder länger, bis der nächste Termin bei einem anderen GA stattfindet...:biggrin:

Oder wäre das zu riskant so lange zu warten? Wenn der Anwalt am Freitag den Brief schreibt dann wäre er quasi am 01.03 bei der DRV, also immer noch 6Tage VOR dem vermeindlichen Termin, denkt ihr das geht in Ordnung? Ich würde mich einfach sicherer fühlen, wenn der Anwalt das für mich machen könnte....:icon_kinn:

Liebe Grße
Brennessel
 
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