HILFE !Mit den Nerven am Ende

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Shera

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Hallo möchte mich zuerst mal kurz vorstellen.Bin 51 Jahre und im August 2007
erkrankt.Folgende Krankheiten habe ich.
Arthrose re.Knie / 7 Op`s
Schulterarthrose rechts.
Hüftgelenksarthrose li. & re.
2 Op`s linke Hüfte,kein Tep.
Bei letzter Hüftop Nerv verletzt,linker Oberschenkel taub mit Nervenschmerzen.
Depressionen und Angstzustände.
Spondylarthrose C2-4
Streckfehlhaltung der HWS
Spondylose D3-D10
Hyperkyphose der BWS
Skoliose der BWS
Spondylose L2-S1
Habe durch meine Erkrankung meinen Job verloren...zeitweise sitze ich im Rollstuhl...mit einem Matrix Rückenteil.Wenn ich gehe..dann nur mit Achselgehstützen.Unterarmgehstützen darf ich wegen meinem Rücken nicht mehr nehmen.
Mittlerweile bin ich zum Pflegefall geworden...Im Januar 2009 einen Pflegeantrag (Kombinationspflege) gestellt.Am 25.Mai war Gutachterin vom MDK da...Bescheid kam 14 Tage später...Antrag abgelehnt...da angeblich nur 29 Minuten pro Tag anfallen...und man braucht ja minimum 45 Min.
Mein Mann hat eine Pflegezeit für alles gesamt 40 Stunden..:Haushalt ;Pflege,einkaufen usw. Widerspruch eingereicht.
Habe 18 Monate Krankengeld bezogen..dann ausgesteuert.
Bezug von Arbeitslosengeld...jetzt wurde ein Gutachten nach Aktenlage vom Ärztlichen Dienst des Arbeitsamtes erstellt...Nach Aktenlage!!! In diesem Gutachten steht ...ich bin für 6 Stunden und mehr vollschichtig arbeitsfähig.Leichte Tätigkeit überwiegend stehend,sitzend und gehend.Eine Nahtlosigkeitsregelung sei nicht erforderlich.Rentenverfahren sei abzuwarten.
Habe bei dem ärztlichen Dienst angerufen ..da diese Aus`sagen ja nicht stimmen.Mir wurde dann gesagt,daß ich gegen ein Gutachten keinen Widerspruch einreichen kann.Habe letztes Jahr einen Antrag auf Erwerbsunfähigkeitsrente gestellt.Jetzt ist die Angst groß das mir dieses Gutachten nach AKTENLAGE vom AA zum Verhängnis wird.
Was kann ich tun?
:confused:
Danke Shera

Muss noch dazu sagen..ich habe einen Schwerbehindertenausweis GDB 80 Merkzeichen G und aG
 
E

ExitUser

Gast
Hallo Shera und herzlich willkommen im Forum,

leider kenne ich mich in dem von Dir genannten Bereich nicht besonders aus.

Würde Dir aber dringend empfehlen Dich umgehend, also am besten sofort, an eine Beratungsstelle, Sozialverband (z.B. VDK), Caritas oder Diakonie zu wenden und Dich dort umfassend in Deiner Angelegenheit beraten zu lassen. (Wichtig: Nimm alle Unterlagen mit zu dem Gespräch!)

Wichtig ist, daß Du bezüglich des Gutachtens des Medizinischen Dienstes keine Fristen versäumst bezüglich Widerspruch, Einspruch .... Hoffe, daß Dir diesbezüglich noch jemand anders vom Forum kompetente Antwort geben kann.

Hol Dir in jedem Fall rechtlichen Beistand. Sprich aber vorher mit einer der o.g. Institutionen drüber. Auch die vertreten Menschen in den von Dir genannten Angelegenheiten und setzen die Ansprüche durch. Ich war beim VDK und der hat mir persönlich sehr geholfen meine Belange durchzusetzen. Hab aber auch schon anderes gehört.

Beratungsstelle kannst Du z.B. hier finden: Beratungsstelle finden

Wünsche Dir alles Gute und halt uns auf dem Laufenden!

LG

PS: Du könntest auch einen sofortigen formlosen Widerspruch an die ARGE senden bezüglich des Gutachtens. Begründung kann dann nachgereicht werden (z.B. vom VDK ....). Wichtig ist alleine die Fristeinhaltung.
 

physicus

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PS: Du könntest auch einen sofortigen formlosen Widerspruch an die ARGE senden bezüglich des Gutachtens. Begründung kann dann nachgereicht werden (z.B. vom VDK ....). Wichtig ist alleine die Fristeinhaltung.

aber bitte nachweislich gegen eingangsstempel abgeben, solche sachen kommen bei den ARGE'n viel zu schnell "weg".

mfg physicus
 

Shera

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Danke Euch für die schnellen Antworten.
Habe am Donnerstag Termin beim VDK
und bei meinem Hausarzt.

Liebe Grüße
Shera
 

Muzel

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Shera, hast du schon einen Antrag auf einen Schwerbehindertenausweis gestellt. Der ist zwar nicht Anspruchsvoraussetzung aber hilft bei der Glaubhaftmachung deiner Anliegen.
Wegen der medizinischen Stellungnahme nach Aktenlage der BA brauchst du dir nicht all zuviel graue Haare wachsen zu lassen. Das ist wenig belastbar und Leistungen können aufgrund eines solchen Gutachtens nicht gekürzt werden. Was mich mehr ins Grübeln bringt, sind die Akten, die dem sozial medizinischen Dienst zur Verfügung gestanden haben. Kennst du diese Akten? Wenn nicht, verschaffe dir Einsicht.
 
E

ExitUser

Gast
Shera, hast du schon einen Antrag auf einen Schwerbehindertenausweis gestellt. Der ist zwar nicht Anspruchsvoraussetzung aber hilft bei der Glaubhaftmachung deiner Anliegen.
Wegen der medizinischen Stellungnahme nach Aktenlage der BA brauchst du dir nicht all zuviel graue Haare wachsen zu lassen. Das ist wenig belastbar und Leistungen können aufgrund eines solchen Gutachtens nicht gekürzt werden. Was mich mehr ins Grübeln bringt, sind die Akten, die dem sozial medizinischen Dienst zur Verfügung gestanden haben. Kennst du diese Akten? Wenn nicht, verschaffe dir Einsicht.

Muzel guckst Du:

Muss noch dazu sagen..ich habe einen Schwerbehindertenausweis GDB 80 Merkzeichen G und aG
 

Shera

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Hallo Muzel
Habe selbst ärztliche Atteste beim Arbeitsamt vorgelegt.Die dann weitergeleitet wurden an den medizinischen Dient vom AA.
Leider habe ich vergessen zu schreiben das ich letztes Jahr vom
19.8.-9.9. 2009 in Reha war.Die Klinik hat mir im Entlassungsbrief
bescheinigt,daß ich als arbeitsunfähig aus der Reha entlassen werde.
5 Wochen später kam dann der komplette Befund,und in diesem steht
das ich vollschichtig 6 Stunden und mehr arbeiten kann.
Dieser Bericht lag dem Arzt vom Arbeitsamt vor.
Noch etwas zu diesem Arzt...es ist ein Dr.med.
also kein Facharzt.
Mein Behinderten Ausweis lag ebenfalls vor.Aber darauf ist niemand eingegangen. Verstehe das ganze nicht...habe ja auch schwarz auf weiss
das ich auf fremde Hilfe angewiesen bin...aus dem Pflege Gutachten.
Aber es wird alles ignoriert:confused:
Liebe Grüße
Shera
 
E

ExitUser

Gast
Die Klinik hat mir im Entlassungsbrief bescheinigt,daß ich als arbeitsunfähig aus der Reha entlassen werde.

5 Wochen später kam dann der komplette Befund,und in diesem steht dass ich vollschichtig 6 Stunden und mehr arbeiten kann.

Dieser Bericht lag dem Arzt vom Arbeitsamt vor.

Wieso hast die Rehaärztin nicht angerufen? Sie nicht informiert, daß hier ein Fehler im Klinikbericht steht ... dass im Entlassungsbericht ganz was anderes steht und sich das widerspricht.

Würde ich an Deiner Stelle jetzt noch tun ....

Sorry, aber ich versteh immer nicht, warum man sich sowas gefallen lässt.
Ich hätte da sofort einen Rabatz vom Feinsten gemacht!

Wer hat den Bericht dem Arzt vom Arbeitsamt vorgelegt oder gegeben?
 

Shera

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Hallo Muci
Leider weiß ich nicht wie die an diesen Rehabericht gekommen sind.
Zum anderen,als dieser Bericht kam,war ich damit bei meinem Anwalt.
Da ich eigentlich dagegen angehn wollte,mein Anwalt aber sagte
gegen einen Rehabericht könnte man nicht angehn.
Habe sogar bei der Krankenkasse angerufen,um mich zu informieren.
Aber auch die haben mir das gleiche gesagt.
Darum habe ich nichts gegen diesen Bericht unternommen.
Obwohl ich dieses liebend gerne tun würde,zumal das eine Chaosklinik
hoch 3 ist.Es wurden Tabl. vertauscht...ich sollte 17 Stück jeden Tag nehmen
aber keiner wusste wofür die waren. Eine Frau Meier zB. hatte Tabletten von Herrn Müller im Zimmer.
Es war die Park Klinik in Bad Dürkheim...falls dort jemand hin möchte...kann ich nur abraten.

Liebe Grüße
Shera
 

Muzel

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Wenn ein Arzt "Dr. med." ist, sagt das nichts darüber aus, ob er Facharzt ist oder nicht. Die "Dr.-Prüfung" legt man an der Uni ab, die Facharzt Prüfung vor der Ärztekammer.
Gegen ein Gutachten hilft kein Widerspruch. Da kann nur ein Befangenheitsantrag helfen und der muss unverzüglich gestellt werden, also innerhalb von 14 Tagen gegenüber dem Auftraggeber des Gutachtens. Mucis Vorgehen würde ich aber erst einmal bevorzugen und mit dem Reha-Gutachter sprechen. Ein Befangenheitsantrag kannst mit fehlender Sachkompetenz oder mit Voreingenommenheit begründen.
Der Normalfall ist, dass man ein Gutachten durch ein Gegengutachten bekämpft und da solltest du durch die Gutachten, die dem Versorgungsamt vorliegen, gute Karten haben.
 
E

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Gast
Hallo Muci
Leider weiß ich nicht wie die an diesen Rehabericht gekommen sind.
Zum anderen,als dieser Bericht kam,war ich damit bei meinem Anwalt.
Da ich eigentlich dagegen angehn wollte,mein Anwalt aber sagte
gegen einen Rehabericht könnte man nicht angehn.
Habe sogar bei der Krankenkasse angerufen,um mich zu informieren.
Aber auch die haben mir das gleiche gesagt.
Darum habe ich nichts gegen diesen Bericht unternommen.
Obwohl ich dieses liebend gerne tun würde,zumal das eine Chaosklinik
hoch 3 ist.Es wurden Tabl. vertauscht...ich sollte 17 Stück jeden Tag nehmen
aber keiner wusste wofür die waren. Eine Frau Meier zB. hatte Tabletten von Herrn Müller im Zimmer.
Es war die Park Klinik in Bad Dürkheim...falls dort jemand hin möchte...kann ich nur abraten.

Liebe Grüße
Shera

Ich würde mit dem Arzt von der Reha Kontakt aufnehmen. Vorab per Fax ein kl. Anschreiben an den Arzt der Reha schicken, den Entlassungsbericht beilegen, ebenfalls den ausführlichen Klinikbericht. Im Anschreiben würde ich monieren, daß die Berichte nicht übereinstimmen und daß da ein Fehler im "ausführlichen" Klinikbericht entstanden ist.

Danach würde ich - und zwar noch am selben Tag - diesen Arzt anrufen und mit ihm drüber sprechen. (Also ich wenn in einer Klinik war, dann habe ich zu meinen Ärzten ein besonderes Verhältnis .... wenn ich danach bei denen anrufe, dann kennen die mich noch.)

Ich würde den Arzt bitten den Entlassungsbericht umzuschreiben und den verbesserten Bericht an die Stellen zu übersenden, an die der Entlassungsbericht geschickt wurde.

Käme ich so nicht weiter dann würde ich an die Klinikleitung schreiben!

Im übrigen: Wenn Du in eine Reha gehst ist es üblich, daß Du unterschreibst, ob andere Stellen (z.B. Behörden usw.) den Klinikbericht ohne Deine Einwilligung anfordern dürfen oder nicht. Ich nehme mal an, daß Du in der Reha unterschrieben hast, daß "andere" den Bericht anfordern dürfen. Das erklärt auch warum ihn der Medizinische Dienst der ARGE in Händen hatte.

Ich kann nur empfehlen immer genau durchzulesen was man denn da so alles unterschreibt. Dies gilt im übrigen nicht nur für eine Reha, sondern auch im normalen alltäglichen Leben.


@ Muzel

Zur Info: In einer Reha gibts keine Gutachter. Da gibt es nur Ärzte und Therapeuten.

LG
 
E

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Wenn ein Arzt "Dr. med." ist, sagt das nichts darüber aus, ob er Facharzt ist oder nicht. Die "Dr.-Prüfung" legt man an der Uni ab, die Facharzt Prüfung vor der Ärztekammer.
Gegen ein Gutachten hilft kein Widerspruch. Da kann nur ein Befangenheitsantrag helfen und der muss unverzüglich gestellt werden, also innerhalb von 14 Tagen gegenüber dem Auftraggeber des Gutachtens. Mucis Vorgehen würde ich aber erst einmal bevorzugen und mit dem Reha-Gutachter sprechen. Ein Befangenheitsantrag kannst mit fehlender Sachkompetenz oder mit Voreingenommenheit begründen.
Der Normalfall ist, dass man ein Gutachten durch ein Gegengutachten bekämpft und da solltest du durch die Gutachten, die dem Versorgungsamt vorliegen, gute Karten haben.

@ Muzel

Weder geht es um die Frage nach einem "Dr. med", noch geht es um einen "Gutachter" in einer Reha. Bitte verwirr doch diese Menschen nicht immer so die hier im Forum um Hilfe bitten. Warum musst Du ständig und immer vom Thema abschweifen.
 

Muzel

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Muci, da hast du natürlich recht, Mediziner in einer Reha-Klinik sind keine Gutachter. Aber der Entlassungsbericht aus der Reha Klinik ist wesentlich belastbarer vor dem Sozialgericht als ein Gutachten. Damit hat der Entlassungsbericht einen wesentlich höheren Stellungswert und wenn da irgendein Müll steht, hat man ein echtes Problem. Schließlich sieht ein Gutachter den Patienten (Wenn man das Verhältnis so nennen darf) höchsten ein paar Stunden, aber eine Klinik mehrere Tage.
 

Muzel

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Ergänzung!
Sollte einer von euch einmal eine völlig schwachsinnige Diagnose bekommen und will dagegen vorgehen, dann sollte er sich in eine Klinik einweisen lassen.
 

Shera

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Hallo!
Wollte Euch nur kurz mitteilen,daß ich heute vormittag mit meinem Anwalt
gesprochen habe.Er setzt jetzt ein Schreiben auf,an die Reha Klinik.
Anbei sendet er aktuelle Arztbefunde ...und die Klinik muß dann zum Entlassungsbefund und den Ärztlichen Attesten Stellungsnahme beziehn.
Werden Sie das nicht tun...so gehts ans Sozialgericht.Zwecks Gegengutachten.Habe ja in meinem Pflegegutachten schwarz auf weiss stehn
das ich auf Fremdhilfe angewiesen bin.Obwohl mein Pflegeantrag abgelehnt wurde...da mir nur 29 Minuten angerechnet wurden. Erforderlich sind mindestens 45 Minuten.Man hat mir sage und schreibe zum Duschen 6 Minuten angerechnet.
Zum anderen meinte mein Anwalt...das es extrem schwierig sei..einen Menschen der auf Fremdhilfe angewiesen ist als Vollschichtig arbeitsfähig
zu erklären.
Das ist jetzt der aktuelle Stand der Dinge...
Liebe Grüße und noch einen schönen Tag
Shera
 
E

ExitUser

Gast
Hi,

also ich würde da erstmal selbst anrufen in der Reha und den Arzt sprechen bzw. so handeln wie ich Dir im vorigen Beitrag geschrieben habe.

Anwalt kann dann immer noch schreiben. Aber wenn der gleich losschlägt, dann sieht das so auf "Biegen und Brechen" aus. Mit einem Anwalt hat schliesslich jeder ungern zu tun.

Ich würde es erstmal "freundlich" versuchen.

Nur meine Meinung ....
 
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