Hilfe mein Browser - Opera - flippt aus

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H

hierheute

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Moin,

ich bin seit längerer Zeit mit Opera unterwegs. Während eines hier geposteten Beitrages ist plötzlich mein Rechner abgestürzt.

Trotz "Stromaus" und Warten öffnet sich seitdem das Operafenster mit einer Lesezeichenliste, wie ich sie vor Monaten mal geöffnet hatte - alles ollscher Tobak von annodunnemal. Egal was ich mache, alle Browserdaten inkl. Cookies etc. gelöscht, erscheint immer wieder das gleiche Fenster beim Öffnen.

Wenn jemand Rat wüsste, wäre das schön. Habe jetzt zum FF geswiched,ist ja auch OK, aber in Opera kann ich leichter diesen Adobe-Kram ignorieren.

Ausserdem wäre es schade um die Lesezeichen, die ich dort gemarkert habe und es wäre schade, wenn die verlorengehen würden.

Hat das von euch schonmal jemand gehabt? Bleiben die Lesezeichen bei einer Neuinstallation - vom Browser meine ich - *ähöm* erhalten?

:icon_sad:
 

Hartzeola

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Trotz "Stromaus" und Warten öffnet sich seitdem das Operafenster mit einer Lesezeichenliste, wie ich sie vor Monaten mal geöffnet hatte

Versuche mal mit Menü-Einstellungen-Browser, weiter zur Benutzeroberfläche, dort Haken bei "Tabvorschauen zeigen" entfernen o.a.
 
H

hierheute

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ahhsooo... unter Einstellungen->Browser "Beim Starten" die Startseite öffnen

war vorher "dort fortsetzen, wo ich aufgehört habe" angemarkert

"Tabsvorschauen zeigen" war aus...

wooooooow wie geil ist das denn, es FUNZT wieder!!! Jetzt hat er gerade gemeckert, dass er nicht mein "Standardbrowser" ist und ob ich ihn als Solchen möchte, ich habe verneint...

Shitte, damit sieht mein ganzer Desktop ziemlich "reduziert" aus, alles wech.....

was ist DAS denn für ein Klamauk... solcherlei Erpressungsversuche kenne ich vom FF nicht.

Jetzt probier ich nochmal, die Frage mit JA zu beantworten. Ob er dann meinen alten Desktkop wieder zurückverwandelt? :icon_hihi:

meld mich gleich nochmal wieder...


Nachtrag:
Nee, leider alles wech, hat nichts genützt, das interessiert den Opera offenbar nicht, ob man den als Standard benutzen möchte oder nicht, alles gelöscht, der ganze Desktop, meine "gesammelten-und-wohlsortierten" Werke sind vordergründig WEG!!! :icon_stop:

Das wird mir eine Lehre sein.... wobei ich das ziemlich ärgerlich finde, dass man da nen "alternativen" Browser benutzt, um sich dann mal wieder veräppelelen zu lassen...

...kennt evtl. jemand nen anderen Brower, der ohne solcherlei "Allüren" verlässlich funktioniert?
 

HartzVerdient

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Folgende Vorgehensweise:

1) Ich würde erstmal ins Nutzerverzeichnis und Installationsverzeichnis des Opera Browsers gehen und mir dort die Dateien ansehen (alle). Bekannte Verdächtige sind z.B. Namen wie "Bookmarks" oder so ähnlich.

2) Da der neue Opera Browser auf der Chrome Engine aufbaut, wird dort vermutlich (das ist nicht sicher) auch irgendwo eine sqlite3 (Datenbank) Datei herumfliegen mit cryptisch anmutendem Inhalt, wo zusätzlich zur Bookmarks Datei auch noch die Bookmarks in eine SQL Datenbank hineingeschrieben werden.

Ich würde da mal mit einem Editor (Nicht Word) die Datei so wie sie ist laden und mir den Inhalt mal ansehen. Vielleicht kommt dir dort das Eine oder Andere an Bookmarks verdächtig vor.

sqlite3 Datenbanken kann man mittels:

sqlite3 <dateiname> ".dump"

... auf der Console ausgeben lassen (Das Windows Terminal Ding mit dem Promptzeichen). Der ausgeworfene Text sofort irgendwo abspeichern. Du kannst die Ausgabe auch "pipen" und schreibst dazu:

sqlite3 <dateiname> ".dump" > Neue-Bookmarks.txt

Mit <dateiname> meine ich natürlich die entsprechende sqlite3 Datenbank irgendwo im Opera Verzeichnis (sofern vorhanden). Allerdings würde ich erstmal generell so im Opera Nutzerverzeichnis und Installationsverzeichnis suchen.

Es bietet sich für die Zukunft an, Bookmarks gelegentlich auf einen USB Stick abzuspeichern, um genau solche Vorfälle zu unterbinden.

Wenn alles weg ist (also Bookmarks und keine sqlite3 Datei), dann wäre es sinvoll sofort alle Aktivitäten auf dem Rechner einzustellen. Eine Linux CD (oder USB) zu booten und dann die Festplatte blockweise nach bekannten verdächtigen Einträgen der Bookmarks Datei zu suchen... Beispiel:

dd if=/dev/sda1 | grep -a -B 1000 -A 1000 -i "irgendeine Zeichenkette woran du dich als bookmark erinnern magst" &> log.txt

Beispiel:
dd if=/dev/sda1 | grep -a -B 1000 -A 1000 -i "elo-forum.org &> log.txt

Danach kannste paar Stunden warten da das Kommando deine ganze Festplatte nach dieser Zeichenkette durchsucht und das Ergebnis in einer log.txt Datei auf der LinuxCD (oder USB) speichert.

Gelegentlich musste ich auch auf solche Mittel zurückgreifen, da ich versehentlich mal eine Datei mit 0 Bytes "überschrieben" hatte. Diese Datei war weder zu "recovern", noch "unzudeleten"... Sie war auf der Festplatte inhaltlich aber auch "noch" nicht gelöscht und konnte inhatlich auf den Sektoren und Blöcken der Festplatte wiedergefunden werden.

...kennt evtl. jemand nen anderen Brower, der ohne solcherlei "Allüren" verlässlich funktioniert?

Das hat nichts mit Browser zu tun, sondern mit dem Stromausfall der deinem Dateissystem einen "Schaden" zugefügt hat. Dagegen helfen nur Backups!
 
H

hierheute

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HartzVerdient,
2) Da der neue Opera Browser auf der Chrome Engine aufbaut
das hab ich nicht gewusst, aber geahnt. Da läuten bei mir schon alle möglichen Alarmglocken....

Und ich werde so schnell wie möglich deine Vorschläge deutlichst beherzigen und umsetzen.

Versprechen muss ich da nichts. Ich bin schon bedient durch meine eigene Dummheit. Hätte ich vor dem "Tip" von @Harzeola entsprechend ausgiebig meine Daten gesichert, wären sie jetzt NOCH da..... (soviel zum Thema Dummheit VOR dem Computer", (@Adona findet das lustig und unser Zyn bedankt sich dafür, weil ihm mal wieder selber nix einfällt - ausser evtl. mal wieder ein Beitrag ausm Postillion) man könnte sowas auch Vertrauen nennen) - ja Vertrauen. Dieses Wort existiert.
 

arbeitslos in holland

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Das hat nichts mit Browser zu tun, sondern mit dem Stromausfall der deinem Dateissystem einen "Schaden" zugefügt hat. Dagegen helfen nur Backups!

ich weiss nicht, was du für einen merkwürdigen computer hast? bei stromausfall sind alle ungesicherten daten.weg niemals aber lesezeichen und browserverläufe.:icon_evil:

reine absicht(NSA, BKA)

in #6 steht sogar, wie man die lesezeichen wiederherstellt, wenn man sie gelöscht hat. die sind aber NICHT einmal gelöscht !
:wink:
 

HartzVerdient

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ich weiss nicht, was du für einen merkwürdigen computer hast? bei stromausfall sind alle ungesicherten daten.weg niemals aber lesezeichen und browserverläufe.

Das ist leider nicht richtig was du da schreibst.

Es muss hier differenziert betrachtet werden.

1) Bei einem Stromausfall macht es erstmal *pling* und *wech*. Der Computer (sofern kein PSU oder Notebookakku) geht schlagartig aus und *alle* Dateien die im lese/schreib-Modus bzw. schreib-Modus geöffnet wurden - sind im gefährdeten Zustand. Es kann (muss aber nicht), dass diese Dateien sehrwohl zerstört werden. Das erstmal zu den Dateien.

2) Dann kommt es auch auf den Kernel an, die implementierten Funktionen für den Zugriff auf Dateissysteme und den Umgang mit Daten. Gerne werden Dateien im Speicher zwischengecached und der Kernel instruiert dann gewisse Methoden, diese Dateien dann zu "flushen". Wie im Klo wird dann ein Knopf gedrückt und die Sche!sse gespült. So auch auf dem Rechner. Das "flushen" instruiert den Funktionen, die Daten aus dem Zwischenspeicher auf die Festplatte zu schreiben.

3) Nach den Dateien kommt dann aber auch noch das Dateissystem, welches einen Journal (im Rahmen einer Dateiliste) irgendwo auf der Platte hat. Wenn diese Dateiliste nun auf Grund des Stromausfalls zerschossen wird (oder die Checksumme beschädigt wurde), dann kann dies u.U. zu Fehlern im Dateissystem führen, wo auch Dateien betroffen sein können, die eben halt nicht unmittelbar vor dem Stromausfall geöffnet wurden. In diesem Fall sind dann nicht die Dateien selbst betroffen, sondern die strukturelle Anordnung auf dem Dateissystem (Verzeichnisse, B-Tree Bäume, Journaleinträge usw.). Manchmal sehen dann Dateien augenscheinlich o.k aus, haben aber inhaltlich dann plötzlich ganz andere Daten (oder zerstörte Daten).

4) Nach den Dateien, dem Dateissystem kommt die Hardware. Das Schreiben und Lesen erfolgt (bei herkömmlichen Festplatten) mittels Strominpulsen und magnetischen Polarisationen der Schreib/Lese-Köpfe. Das Dateisystem ist nur eine Unterordnung der Rohdaten auf der Festplatte. Durch falsche Strominpulse (oder Abbruch der Strominpulse) könnten sich die magnetischen Zustände nicht so ausgerichtet sein, wie die Festplatte es im Rahmen der Datenverwaltung benötigt und *schwupps* zieht sich der Fehler durch alle Schichten. Von der rohen magnetischen Orientierung der Schreib/Lese-Köpfe, bis hin zum Dateisystem und der Dateiverwaltung des Dateissystems bis hin zur Dateibehandlung der einzelnen Files.

Mögliche Zustände der Dateien können sein: nur lesen, nur schreiben, schreiben und lesen, seeken (so eine Art vor- und zurückspulen als auch die Behandlung von "sparse" Dateien.

Der Endnutzer bekommt aber meistens nicht viel davon mit, da in solchen Fällen vom Dateissystem - im Rahmen von falschen Prüfsummen - eigenständig einen Dateisystemcheck durchführt und - wo möglich - eigenständig das Management des Dateissystems korrigiert. Allerdings kann dies, im Rahmen eines Check und Repairs, sogar noch zu größeren Fehlern führen. Das liegt darin begründet, dass diese automatischen Check und Repairs halt nur nach logischen Gesichtspunkten prüfen und reparieren und beim Schreiben und Korrigieren ggf. heile Sachen kaputtmachen.

Im Falle von Windows würde ich jetzt mit rechter Maustaste auf das Laufwerk C klicken und "Integrität testen beim Neustart" auswählen und den Rechner neu starten. Damit kann man zumindest einmal testen, ob da nicht noch anderswo - wegen Stromausfall - Schäden im Dateissystem hinterlassen wurden.
 
H

hierheute

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das war kein Stromausfall.

Das war mittendrinne während ich was geschrieben habe, so wie JETZT, rein ins Fenster, plötzlicher Blackscreen und Rechneraus.

Jetzt z.B. heult mir gerade irgendwie die "Window Mediathek" einen vor, obwohl ich die nicht benutze....

Hm. Tjo.....
 

arbeitslos in holland

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#11

tolles stochern im nebel :icon_klatsch:

solange ich nicht mal ross und reiter(betriebssystem/version) kenne, kann ich gar nix schreiben :icon_evil:

lesezeichen und browserverläufe werden auf der platte gespeichert(verzeichnis/ordner)
festplatte sollte ohnehin nach defekten sektoren untersucht werden(windows=chkdsk/ubuntu=gparted zB)

meine :glaskugel: ist gerade in reparatur :icon_mrgreen:
 
H

hierheute

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Das kann ähnlich fatale Folgen haben.
... wie was? Bitte sag es nicht :icon_stop::icon_evil:. Dass meine gesamten Daten wech sind meinst du wohl?

Nee ne?! Das w#re nämlich einigermaßen aufwendig. Da müsste ich jetzt glatt meine externe FP irgendwo rausbuddeln und bis ich die gefunden habe hat sich das hier wahrscheinlich eh erledigt.

Also meinst du ich sollte mal buddeln gehen.....? :icon_frown:
 

arbeitslos in holland

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Ich habe seit den 80'ern mit Dateisystemen, Dateien, physikalischer Hardware usw. zu tun. Damit fing quasi alles an bei mir und was IT betraf. Dafür brauche ich keine Glaskugel... Höchstens für die kommenden Lottozahlen...

achso und deshalb beherrscht du die fernwartung übers forum :biggrin:

für mich klingt das ganze wie die folgen einer virusinfektion :glaskugel:
 

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Dass meine gesamten Daten wech sind meinst du wohl?

Nein das bedeutet es nicht. Ich spreche hier auch von möglich und wahrscheinlich und könnte. Also die selben Worte, wie sie auch in heutigen EGVs gerne verwendet werden.

Es kann möglich sein, muss aber nicht!

Was ich dir zunächst einmal vorschlagen würde ist folgendes:

- Einmal das Dateisystem zu testen.
- Mit rechter Maustaste auf die Partition C: klicken und dort irgendwo im Kontext des Dialogs einen Festplattencheck / -repair durchführen. Wie das konkret heisst weiß ich nicht, da ich lange kein Windows mehr genutzt habe.
- Das lässt du einfach mal sicherheitshalber durchlaufen.
- Optional: Kannst du auch auf intensiveren Test anwählen. Das wird aber erst dann ausgeführt, wenn du den Rechner neustartest. Während des Bootprozesses wird der Rechner in einen Zwischenschritt gefahren und die gesamte Festplatte Sektor für Sektor durchgescheckt. Kann u.U. etwas dauern. Das mit dem Zwischenschritt beim Booten ist der letzte mir bekannte Zustand, wie das unter Windows geht. Könnte sein, dass es sich ab Windows 7 aufwärts geändert hat.

Versuch's mal.

Das sich jetzt unterschiedliche Software melden (bzw. wieder im Ursprungzustand sind) könnte auch daran liegen, dass der Binärblob der Registry (für jeden jeweiligen Nutzer individuell) zerschossen wurde und nun alle Programme so tun, als wären sie noch nie vorher mal gestartet worden. Das würde auch erklären, dass Desktop "Dinge" weg sind. Zwar liegen vielleicht die jeweiligen Konfigurationen noch vor. Nur bei einer zerschossenen Registry werden diese Programme dann die jeweiligen Konfigurationen nicht auffinden (weil die Registry mehrheitlich ID basiert ist) und somit einen Ausgangszustand einnehmen.

Kann alles so sein... Muss nicht!... Ist nur so als Info.
 
H

hierheute

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jo also ich bewege mich hier auf eim billigen netbook mit WIN 7 home edition.

Das ist mein erstes Erlebnis dieser Art. Sowohl hardware- als auch sw- technisch.

Im Keller habe ich ca. 5 halbfunktionable "ordentliche" Desktoprechner zu stehen. Die SW war halt irgendwann "veraltet" und da hat z.B der Drucker nicht mehr die nötige Kompatibilität geboten...

Jetzt hier wüsste ich z.B. nichteinmal ansatzweise, wie ich da irgendwelche Sachen überprüfen geschweige denn reparieren oder austauschen könnte.


Nnn
 

arbeitslos in holland

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so geht los

computer->lokaler datenträger C->rechte maustaste->eigenschaften->Tools->jetzt prüfen->KLICK !

optionen für datenträgerüberprüfung
(beide kästchen deativieren)

Starten->KLICK !
 
H

hierheute

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Jo danke dir HV, das mach ich dann mal nächste Woche... und aih auch dir ganz ganz lieben dank, ich brauch einfach mal Pause.....

...euch allen lieben Dank und ich werde mich beizeiten drum kümmern!! Ab nächster Woche irgendwann geht´s dann weiter............. :smile:
 
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