Hilfe - Kontaktanfrage über Jobportal erhalten (1 Betrachter)

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kaiserqualle

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Hallo Leute,

heute habe ich eine Anfrage über ein Jobportal bekommen etwas merkwürdig....

da fragt mich jemand, der bei SThree Careers - Recruitment Consultant arbeitet, um Kontakt, behauptet aber
für eine andere internationale Personalberatung nämlich Huxley Associates zu arbeiten.

kennt jemand beide Recruiter?

In zwei Tagen muss ich antworten.
 

kaiserqualle

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Hallo DieFrettchen,

........
liebe grüße von barbara
Danke für deinen Hinweis Barbara, den und ein bischen mehr hatte ich schon selber recherchiert.:biggrin:

Was ich meinte war, ob jemand schon direkten Kontakt zu einem oder am besten zu beiden Recruitern hatte.

Ich hab keine Lust auf Reisen zu gehen in meinem Alter.....:icon_hihi::icon_hihi::icon_hihi:
 

kaiserqualle

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Hallo Leute,

es gibt Neuigkeiten:
Ich habe mich heute früh bei dem betreffenden Stellenportal, welches mir die Kontaktanfrage gesendet hatte, eingeloggt und siehe da:

In der eigentlichen Kontaktanfrage heisst es:

"Um sie regelmäßig auf dem neusten Stand über offene Vakanzen halten zu können und Ihnen eine Marktübersicht zu geben, würde ich Ihren Lebenslauf gerne bei uns aufnehmen. ":icon_kotz2:

Damit ist klar wie vermutet, dass dies nur der Aufnahme des Lebenslaufes in einer weiteren Stellenbörse dient und kein Job dahinter steht.

Als Antwort darauf habe ich über das Stellenportal folgende anonyme Nachricht abgesetzt:

"Sehr geehrte Fr. xxxxx,

Vielen Dank für Ihr gezeigtes Interesse an meinem Profil.

Jedoch möchte ich Ihnen mitteilen, dass ich nicht an der Aufnahme in einem weiteren Stellenportal interessiert bin.

Sollten Sie jedoch ein konkretes Stellenangebot in der im CV genannten Stadt haben, bin ich gerne bereit mit Ihnen in Kontakt zu treten.

Mit freundlichen Grüssen

Ihr potentieller Bewerberkandidat."


Damit ist das Thema für mich erledigt.
Danke an alle die sich geäussert haben und Recherchen angestellt haben.:icon_mrgreen:
 

HartzVerdient

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Moin

Da kann ich ein Telefonbuch drüber schreiben. SThree Careers, Computer Futures, Hays, usw.

Ich war bis vor 2 Jahren noch IT-Consultant in einem namhaften IT-Haus und eigentlich seit ca. 2009 auf der Suche nach einer neuen Herausforderung. Als der Arbeitsmarkt Ende 2009 richtig anzog, hatte ich mein Profil bei Monster.de eingestellt. Ich wollte das ja auch, da ich meinen Marktwert testen wollte.

Was dann geschah, sprengte eigentlich meine Erwartungen. Ich erhielt am Tag fast über 20-30 Telefonanrufe von irgendwelchen Recruitern. Die mich in irgndwelche Jobs positionieren wollten.

Vorteil: Du brauchst dich nicht selbst um diesen Bewerbungsprozess kümmern.

Nachteil: Es kommt oft vor, dass man durch unterschiedliche Personalberater doppelt und dreifach bei Unternehmen platziert wird. Normal heisst es, dass vorher Rücksprachen mit den Bewerbern geführt wird. Aber wie auch überall im Leben, gibt es auch in dieser Branche schwarze Schafe. Dann kommt es auch vor, dass dein Profil nicht richtig gelesen wird, dass dein Profil leicht modifiziert bei den Unternehmen positioniert wird (e.g. Qualifikationen angepasst, um dich passender zu machen). Es wird sehr oft verlangt, dass die Bewerbungsunterlagen als Word Dokument hinterlassen wird, damit die ihre Arbeit vereinfachen. Dann bekommst du oft auch eine Matrix, wo du deine Fähigkeiten eintragen musst. Letztendlich werden dir auch Positionen verkauft, die nichts mit deiner Qualifikation zu tun haben. Ich selbst komme aus dem mittleren Management und bekam eine Zeitlang nur Entwickler Positionen, welches vollkommen am Karrierepfad vorbeiging.

Danach fing ich an, diese Personalberater zu hinterfragen und beobachtete die Leute, die mich anriefen gezielter auf Xing.de. Man schaue sich auch deren Werdegang und Qualifikationen an. Soziologen, Pädagogen, Psychologen, gelegentlich mal einer aus der IT. Wie sollen dich diese Leute mit vollkommen Branchenunüblichen Kenntnissen in die richtige Arbeit vermitteln ? Teilweise fehlen Kenntnisse über die Berufsabschlüsse und Qualifikationen der zu vermittelnden Personen. So können oftmals nicht unterschieden werden zwischen Studiumsabschluss, Meisterqualifikation, Berufsabschlüssen, Zertifikaten usw.

Zu Spitzenzeiten hatte ich dann mit knapp 38-45 Personalberatungsagenturen zu tun gehabt. Erst sehr spät merkte dich, dass ich zwar sehr viele Telefoninterviews führte, auch kam es zu etlichen Vorstellungsgesprächen bei den einzelnen Unternehmen, nur konnte ich nicht vermittelt werden, da man keinen Manager mit operativen Abschluss auf eine einfache Entwicklerposition stellen wollte (und schon gar nicht zu meinem geforderten Gehalt aus der Consultant Branche). Ich wollte halt einfach wegen Mobbing (Bossing), Schikane und mangelnden Aufträgen aus meinem alten Unternehmen raus. In eine bessere Stadt und mich dort neu positionieren. Bin zwar auch Entwickler, wollte aber die Karriere in eine andere Richtung führen.

Ergo aus der Geschichte, ich habe suksessive allen Personalberatern abgewunken und meine Profile auf deren Pools löschen lassen (gelingt leider auch nicht immer, da einige dennoch wieder anrufen - aber größtenteils klappte das schon).

Meine Empfehlung: Lasst die Finger von Personalberatern. Ganz besonders von denen, die aus dem Ausland (England, Ukraine, Spanien, ...) anrufen. Streicht eure Profile auf Jobportalen wie Xing.de, Monster.de usw. und seht zu, dass ihr diese Portale nur nutzt, um euch SELBST einen Job zu suchen.

Meist ist die SELBSTSUCHE besser, da man günstiger in das Unternehmen einsteigen könnte. Das Geld, welches man durch den Personalberater einspart, kann besser in eure Ausbildung und Weiterbildung im Unternehmen eingesetzt werden. Ersparnisse sind dann ca. 7500 - 15000 €, die der Personalberater durch eure Vermittlung verdient.

Auch aufpassen, es kann sogar sein, dass wenn ihr vermittelt werdet und es kommt zum Vorstellungsgespräch - hinterher bloß nicht selbst bei dem Unternehmen anfragen, ob man sich für oder gegen euch entschieden hat. Dies kommt bei dem agressiven Personalberatermarkt nicht gut an und die Leute fallen euch in den Rücken.

Oft werden Bewerber regelrecht MANIPULIERT statt beraten. So wird einem oft erzählt, dass man unter Projektmanagement versteht, eine Entwicklerposition anzunehmen, um sich von dort aus dann hochzuarbeiten.

Das wird allerdings in den seltensten Fällen passieren. Meist stehen die Stellen im Unternehmen fest. Es wird Personal für eine gezielte Aufgabe gesucht und nur für das. IdR. braucht man vieleicht für ein Projekt genau 1-2 Mitarbeiter für einen Zeitraum X, die dann hinterher wieder gegangen werden. Wer eine Karriereposition sucht, sollte sich auch genau darauf bewerben. Also gut aufpassen!

Lasst es sein!!! Auch bei ZAFs, da kann euch keiner zwingen. Euch vor Ort in ein System eintragen zu lassen!!!

Selbst nach Arbeit suchen!
 
E

ExitUser

Gast
Meine Empfehlung: Lasst die Finger von Personalberatern. Ganz besonders von denen, die aus dem Ausland (England, Ukraine, Spanien, ...) anrufen. Streicht eure Profile auf Jobportalen wie Xing.de, Monster.de usw. und seht zu, dass ihr diese Portale nur nutzt, um euch SELBST einen Job zu suchen.

Meist ist die SELBSTSUCHE besser, da man günstiger in das Unternehmen einsteigen könnte. Das Geld, welches man durch den Personalberater einspart, kann besser in eure Ausbildung und Weiterbildung im Unternehmen eingesetzt werden. Ersparnisse sind dann ca. 7500 - 15000 €, die der Personalberater durch eure Vermittlung verdient.
Im Großen und Ganzen stimme ich mit der Einschätzung überein, jedoch würde ich mein anonymisiertes Profil aus Monster oder Stepstone nicht löschen, sondern gleich im Stellengesuch vermerken, dass Kontaktaufnahme durch ZAF und Personalvermittler nicht erwünscht ist. Und das würde ich dann auch konsequent durchziehen. Das hält einem schon viele dubiose Firmen vom Leib. Meiner Ansicht nach sind gerade die o.g. Portale, die Einzigen, die man in D gebrauchen kann und wo noch die Chance besteht, von einem seriösen Unternehmen kontaktiert zu werden, dass keine Leiharabeit oder Personalvermittlung im Angebot hat. Selbstsuche sollte trotzdem die Option Nr. 1 sein.
 

alpha

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Ich hatte mal mit einer Vermittlerfirma aus Holland (Amersfoort) zu tun, die waren ok. Auch die Damen mit denen ich telefonierte, es entstanden auch keine Kosten für mich. Nur zur Info, es scheint auch bessere zu geben.....
 
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