Hilfe! In sinnloser Ü50 Maßnahme mit speziell erstellter EGV gefangen

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Nick

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Hallo,

Ich suche hier Rat für einen sehr guten Freund, der leider beim Berliner Jobcenter in eine fürchterliche EGV- Falle und Ü50- Maßnahme geraten ist. Leider hat er selbst kein Internet, daher bat er mich hier die Problematik zu schildern.

Mein Freund ist 55 Jahre alt und leider Langzeitarbeitsloser. Bedingt durch viele Krankeiten (schwere Athrose und hörgeschädigt- jedoch nicht schwerbehindert).

Bis Ende 2009 hat ihn das JC mehr oder weniger in Ruhe gelassen. So konnte er hier und da eine geringfügige Beschäftigung ausführen.

Anfang 2010 erhielt er eine Einladung zum JC. Hier wurde ihm eine Ü50- Maßnahme (angeblich Bundesprogramm) unterbreitet und gleichzeitig eine speziell darauf abgestimmte EGV vorgelegt. Da er bisher noch keine schlechten Erfahrungen mit dem JC gemacht hatte, hat er leider naiverweise sowohl diese EGV, als auch einige Tage später diesen Maßnahmevertrag mit dem Kubus e.V. unterschrieben.

Grund für die naive Unterzeichnung, war aber die Aussage des Jobcenters, wonach der Träger Verbindungen zu potenziellen Arbeitgeber hätte und Stellenangebote vorlegen könne.

Nun stellte sich folgendes heraus:

Seit Aufnahme der Maßnahme am 01.03. sitzen die Hilfeempfänger nur ihre Zeit ab. Es wird nichts gemacht. Es wird Zeitung gelesen und hier und da mal eine Ausflug in den botanischen Garten oder ins Berliner Technik Museum unternommen. Kosten für Eintritt müssen dann die Hilfeempfänger auch noch bezahlen.

Mein Freund fühlt sich wie in einer betreuten Kindergruppe. Man wird behandelt wie Kleinkinder. Der Träger biedet Bastelarbeiten oder Kochen an. Wie in der 4. Klasse. Der Witz, auch hier müssen die Hilfeempfänger für die benötigten Utensilien bezahlen. Da das aber aus finanziellen Gründen für die Hilfebedürftigne nicht machbar ist, bleibt es oft nur beim Zeitung lesen.

Alle 4 Wochen führt der Dozent ein persönliches Perspektivengespräch mit jedem durch. Völlig sinnlos. Es kommen immer die gleichen Fragen von den Hilfeempfänger. "Was tun Sie eigentlich, dass wir in Arebeit kommen?" Antwort: Schweigen im Walde.

Unfassbar dass sowas vom Staat gefördert und für teures Geld bezahlt wird.

Jeden Tag kommt ein neuer Dozent im Studentenalter. Kommt hochmotiviert in die Gruppe und muss er aber nach kurzer Zeit feststellen, dass die 50 bis 60 jährigen völlig abblocken, weil sie sich veralbert fühlen.

Mein Freund hat in einem persönlichen Gespräch mit einem Gruppenleiter die Frage gestellt, ob er denn nicht mal endlich die versprochenen Stellenangebote oder Arbeitgeberverbindungen nennen könne. Nach längerem herumdruxen musste der Gruppenleiter zugeben, dass nicht ein einziger Arbeitgeber bzw. ein einiziges Stellenangebot vorliegt.

Der Hammer ist auch, dass zunachst laut Maßnahmevereinbarung die ersten 4 Wochen von 8 bis 16 Uhr Anwesenheitspflicht bestand. Ab dem 2. Monat nur noch 8 bis 12 Uhr täglich. Nun möchte aber das Jobcenter gemeinsam mit dem Träger die tägliche Stundenanzahl ausweiten. Obwohl in der Vereinbarung vertraglich 8-12 Uhr drin steht.

Mein Freund fühlt sich völlig fehl am Platz. Er muss jeden Tag seine Zeit absitzen, wie im Knast. Geld kann er keins dazuverdienen, weil die Uhrzeiten kollidieren. Geld für die Maßnahme gibt es auch keine. Nicht 1 Euro! Lediglich monatliche Fahrtkosten werden bezahlt.

Was vollkommen dreist ist, ist die Tatsache, dass die Bewerbungskosten in Höhe von 260 Euro dem Träger ausgezahlt werden. Die Hilfebedürftigen sind verpflichtet ihre Bewerbungen entweder über das zur Verfügung gestellte Internet beim Träger oder die schriftliche Bewerbungen grundsätzlich über den Träger auszuführen. Somit kassiert der Träger die 260 Euro.

Mein Freund ist nun nach 3 1/2 Monaten schon völlig geistig am Ende und würde irgendwie aus der Maßnahme rauskommen. Er würde sogar eine Sanktion in Höhe von 30% in Kauf nehmen. So weit ist er depressiv unten.

Ich habe ihm versprochen, dass ich ihm helfe und die Problematik hier im Forum schildere. Bevor er in völliger Verzweiflung einfach nicht mehr bei der Maßnahme erscheint und dann zwangsläufig eine Sanktion erhält, wollte ich aber erst mal die Rechtmäßigkeit dieser EGV bzw. der Maßnahmevereinbarung überprüfen lassen. Eventuell findet man ja Lücken oder gar Rechtswidriges dass man dem Jobcenter bzw. dem Träger vorhalten oder gar um die Ohren hauen kann, bevor er die Sanktionskarte ausspielt.

Ich habe hier mal die fiese EGV und den Maßnahmevertrag eingestellt.

Ich, und mein Freund würden uns freuen, wenn jemand mal seine Beurteilung zu den zwei Unterlagen geben könnte.

Vielen Dank schon mal im voraus.
Nick
 

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Spanferkel

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Gegen die EGV geht nichts zu machen, da unterschrieben !

Über Kubus e.V. hat hier im Jan. schon mal jemand berichtet.
Da haben über 20 Personen ihre Zeit über 6 Monate abgesessen.

Wirklich helfen können sich die Betroffenen nur selbst.
Das müssen aber mehrere sein.
An die Öffentlichkeit mit solcher Schweinerei und die Sache auf den Prüfstand wegen Missbrauch/Veruntreuung von Fördergeldern.

Gerade jetzt, wo wieder an die ALG-Empfänger mit Kürzungen herangegangen wird, muss sich gewehrt werden.
Diese Verbrecher stoßen sich mit Fördergeldern gesund ! :icon_kotz:

Gibt es denn keine Zuweisung ???
Was sollen die Maßnahmeinhalte und -ziele sein ???

Mut nehmen und erst einmal Einsicht beim Sachbearbeiter in die Leistungsvereinbarung fordern, was zwischen Leistungsträger und Maßnahmeträger vereinbart wurde !
Da geht denen schon erst einmal die Muffe !

:icon_daumen:
 

odysseus1960

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wie immer wird auch hier rechtlich sinnloser Rat erteilt. Wenn du etwas unterschreibst, kannst du es später nicht mehr anfechten, egal ob eine Belehrung fehlt oder nicht.

Außerdem ist bekannt, das 99% aller ALG-II Maßnahmen wie auch GANZIL oder Job to Job nur absichtlich Absitz-Maßnahmen sind. Es geht nur darum, euch an der Schwarzarbeit zu hindern, festzustellen wer noch kommt, um so bei Nichterscheinen sofort sperren zu können und die Statistik zu frisieren. Wie doof muss man sein, DAS nicht zu wissen.
 

Battista Montini

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Wenn man krank ist, muss man natürlich in dieser Zeit nicht zur Maßnahme.
Ist aber auch nur ein Ausweichen auf Nebenkriegsschauplatz.
Warum nicht an die Presse wenden, dass die mal einen "verdeckten Teilnehmer" schicken, der sich das Steuerverschleudersystem mal anschaut?
Noch "unbedarft" habe ich vor ca. 2 Jahren an einer ähnlichen Maßname teilnehmen "dürfen".
Ein einziger Graus.
Fing damit an, dass meine Quali höher als die der Dozenten... war.
Internetgeballere, Solitär, Chatten mit Freunden, Freundeskreis bilden und sogar einmal! der Versuch eine Bewerbung in Word zu erstellen... waren, die den Steuerzahler ein Vermögen kostendes, Larifari der allerhöchsten Güte!
Für 3. Klasse Volksschule.
Diesen in "trauter" Zusammenarbeit verbundenen Argen und Maßnahmeträgern gehört das verbrecherische Handwerk gelegt!
 
E

ExitUser

Gast
Hallo,

ist es dem Teilnehmer möglich, ein exaktes Protokoll zu erstellen?
Also ungefähr folgendermaßen:
*****
Am ...Datum... wurde Folgendes in der Maßnahme gemacht
von xxx Uhr bis xxx Uhr: .... Vortrag Dozent xy über ....
(evtl. noch die Qualifikation des Dozenten erfragen und mit in das Protokoll aufnehmen)
von xxx Uhr bis xxx Uhr: .... Zeitung lesen ...
von xxx Uhr bis xxx Uhr: .... Kaffee trinken und Small Talk
*****
(als Beispiel)

Auch über Gespräche mit dem Kursleiter etc. sollten genaue Gesprächsprotokolle angefertigt werden.
Wenn möglich sollten andere Teilnehmer als Zeugen diese Protokolle unterschreiben.

Wenn man so etwas aufzieht, sollte eigentlich der SB dankbar sein für Hinweise, dass die Arge ihr Geld an diesen Maßnahmenträger verpulvert. (Ich sage "sollte", denn manchmal sind die SBs wohl auch sauer und wollen nichts ändern).

Ich habe mal über eine Maßnahme "Bewerbungstraining", die glücklicherweise nur eine Woche lief, meiner SB beim Arbeitsamt eingehend Bericht erstattet. Daraufhin sollten in diese Maßnahme vom AA keine Leute mehr vermittelt werden.

Grüße
Arbeitssuchend
 

tuwas

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Dieses Programm liegt bundesweit auf und wird von verschiedenen Trägern durchgeführt. Ich vermute mal ein Projekt der Agentur. fast überall derselbe Zustand: Langweilig und keine konkrete Aktivitäten. In einem Fall in Bayern wurden Bewerbungsunterlagen erstellt, mit denen kann man Feuer anzünden, Schmutz entfernen oder Fliegen erschlagen. Nur bewerben kann man sich nicht damit - grottenschlecht. Wie kommt man da wieder raus: RA zu Rate ziehen ist immer gut, AU vorlegen - geht auch, aber irgendwann schreibt der Doc einen nicht mehr krank. Die EGV gibt, meiner Ansicht nach, nichts konkretes her. Alle angeführten Punkte sind nichtssagend und werden durch das morgentliche aufschliessen der Eingangstür des Trägers erfüllt. Stress für den Dozenten könnten aber permanente Forderungen nach aktiver Unterstützung bei Bewerbungsanschreiben , bei der Jobsuche im Internet und andere nette Bitten um Hilfestellung sein. In unserem Fall in Bayern hat der Träger (ohne Wissen des TN) sogar eine Verlängerung von einem halben jahr bei der ARGE beantragt. Weils so gut tut!!
 
S

Spanferkel

Gast

Ist aber auch nur ein Ausweichen auf Nebenkriegsschauplatz.

Genau !
Und denen, einschließlich Redaktionsmitgliedern, die hier ständig empfehelen, sich krankschreiben zu lassen, sollte klar sein, dass sie damit den negativen Eindruck über Elos in der Öffentlichkeit schüren !
Dann braucht man sich nicht zu wundern, wenn welche behaupten, Elos werden wie am Fließband krankgeschrieben !


Warum nicht an die Presse wenden, dass die mal einen "verdeckten Teilnehmer" schicken, der sich das Steuerverschleudersystem mal anschaut?

Weil die meisten Angst vor Folgen haben !


Noch "unbedarft" habe ich vor ca. 2 Jahren an einer ähnlichen Maßname teilnehmen "dürfen".
Ein einziger Graus.
Fing damit an, dass meine Quali höher als die der Dozenten... war.
Internetgeballere, Solitär, Chatten mit Freunden, Freundeskreis bilden und sogar einmal! der Versuch eine Bewerbung in Word zu erstellen... waren, die den Steuerzahler ein Vermögen kostendes, Larifari der allerhöchsten Güte!
Für 3. Klasse Volksschule.
Diesen in "trauter" Zusammenarbeit verbundenen Argen und Maßnahmeträgern gehört das verbrecherische Handwerk gelegt!


Genau so ist es !
Das können aber nur die, die daran teilnehmen !
Leider läuft das in Berlin schon 5 Jahre so !
Kubus e.V. ist dafür schon bekannt !
Läuft doch gut, wenn keiner was macht ! :icon_party:
 
S

Spanferkel

Gast
Das sollen alleine in Wilmersdorf, einer von 10 Kubus-Standorten in Berlin, mindestens 65 Teilnehmer pro Durchgang "durchgeschleusst" werden ! :icon_eek:
 
S

Spanferkel

Gast
Hallo,

ist es dem Teilnehmer möglich, ein exaktes Protokoll zu erstellen?
Also ungefähr folgendermaßen:
*****
Am ...Datum... wurde Folgendes in der Maßnahme gemacht
von xxx Uhr bis xxx Uhr: .... Vortrag Dozent xy über ....
(evtl. noch die Qualifikation des Dozenten erfragen und mit in das Protokoll aufnehmen)
von xxx Uhr bis xxx Uhr: .... Zeitung lesen ...
von xxx Uhr bis xxx Uhr: .... Kaffee trinken und Small Talk
*****
(als Beispiel)

Auch über Gespräche mit dem Kursleiter etc. sollten genaue Gesprächsprotokolle angefertigt werden.
Wenn möglich sollten andere Teilnehmer als Zeugen diese Protokolle unterschreiben.

Wenn man so etwas aufzieht, sollte eigentlich der SB dankbar sein für Hinweise, dass die Arge ihr Geld an diesen Maßnahmenträger verpulvert. (Ich sage "sollte", denn manchmal sind die SBs wohl auch sauer und wollen nichts ändern).

Wenn er wirtschaftlich denken könnte, schon !
Es soll aber so sein, dass Geld verpulvert wird, um die Statistik zu schönen und das es den Maßnahmeträgern gut geht ! :icon_neutral:

Es ist ja auch nicht der Arge ihr Geld, sondern "nur" Steuergelder !

Ich habe mal über eine Maßnahme "Bewerbungstraining", die glücklicherweise nur eine Woche lief, meiner SB beim Arbeitsamt eingehend Bericht erstattet. Daraufhin sollten in diese Maßnahme vom AA keine Leute mehr vermittelt werden.

Grüße
Arbeitssuchend
.
 

Nick

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Hallo,

mein Freund erwägt nun tatsächlich nicht mehr die Maßnahme besuchen zu wollen, da er mental einfach das nicht mehr mitmachen will. Er würde sogar eine Sanktion von 30% in Kauf nehmen.

Hierzu folgende Fragen:

Wenn er tatsächlich nicht mehr hingehen und eine dreimonatige Sanktion über 30% erhalten würde, kann ihn die Arge dann aber weiterhin zwingen die Maßnahme zu besuchen, oder wäre er mit der Sanktion auch von der Maßnahme sozusagen "befreit"?

Wie wäre eine Verweigerung mitten in der Maßnahme im Hinblick auf die spezielle EGV zu werten, da die EGV sich ja nur explizit auf diese Maßnahme bezieht?

Die EGV ist bis 30.12.2010 nur für diese Maßnahme gültig. Also welchen Sinn hätte noch diese EGV wenn er mitten in der Maßnahme diese verweigern würde?

Welche Nachteile könnten zudem noch auf meinen Freund bei einer bewussten Unterbrechung der Maßnahme zukommen, die er noch nicht bedacht hat?

Danke vorab für eure Hilfe!
 

ela1953

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Er sollte sich erst mal krank schreiben lassen, wenn er jetzt schon fix und alle ist.

Und dann mal genau im Vertrag nachlesen.

Meist steht darin, dass der Teilnehmer eine "Strafe" zahlen muss, wenn er von sich aus nicht mehr mitmacht. (X Prozent der Lehrgangskosten)
 

Nick

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Er ist bereits 2 Wochen krank geschrieben. Doch der Arzt will nicht länger. Außerdem schiebt er damit das Problem nur auf.

Im Vertrag steht eigentlich nichts von Zahlungen. Der Vertrag ist übrigens im ersten Posting angefügt. Ich kann nichts erkennen.
 

Berenike1810

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@Nick,

wie schon im Posting 7 angeregt: Tagebuch schreiben, andere Teilnehmer motivieren, dies genauso zu machen, Gespräche protokollieren.

Motivierend kann es sein, wenn die Leute (TN) -wenigstens ein paar, sich z.B. nach so einem laangen Sinnlostag, sich noch irgendwo privat austauschen könnten.

Nach vier Wochen schriftliche Beschwerde nach Nürnberg und an den Vergabeausschuß für MAE, sitzt in der Regel bei der Gewerkschaft. - Gewerkschaftsbund.

Ich weiß wie das ist - dass man da leicht krank werden kann !

Aber vielleicht schafft er das noch, damit kommt er dann mit großer Sicherheit um eine Sanktion herum.

- Denn die nächste Depression kann ihn auch ereilen, wenn er durch Sanktion, am 20. des Monats nichts mehr zu essen hat.

Berenike
.
 

Nick

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@Berenike1810

ja, das ist klar, aber dennoch hätte ich mal meine Fragen gerne beantwortet:

daher nochmal:

mein Freund erwägt nun tatsächlich nicht mehr die Maßnahme besuchen zu wollen. Er würde sogar eine Sanktion von 30% in Kauf nehmen.

Hierzu die Fragen:


  • Wenn er tatsächlich nicht mehr hingehen und eine dreimonatige Sanktion über 30% erhalten würde, kann ihn die Arge dann aber weiterhin zwingen die Maßnahme zu besuchen, oder wäre er mit der Sanktion auch von der Maßnahme sozusagen "befreit"?


  • Wie wäre eine Verweigerung mitten in der Maßnahme im Hinblick auf die spezielle EGV zu werten, da die EGV sich ja nur explizit auf diese Maßnahme bezieht?


  • Die EGV ist bis 30.12.2010 nur für diese Maßnahme gültig. Also welchen Sinn hätte noch diese EGV wenn er mitten in der Maßnahme diese verweigern würde?


  • Welche Nachteile könnten zudem noch auf meinen Freund bei einer bewussten Unterbrechung der Maßnahme zukommen, die er noch nicht bedacht hat?

Danke vorab für eure Hilfe!
 

Berenike1810

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Für diese, derzeitige, Maßnahme dürfte er wohl als „verbrannt“ gelten.

Möglicherweise wird nun seine Erwerbsfähigkeit (erneut) überprüft, vorzugsweise vom Neurologen.

Über den Ablauf einer solchen „Untersuchung“, „Begutachtung“, können Dir Leute aus diesem Forum Informationen geben, die damit bereits Erfahrung haben.

Möglicherweise werden sie ihm eine neue EGV vorlegen, das können sie.

Steht ja auch drin. - Und er hat's unterschrieben.

Wenn er sich einen Klageweg zutraut sollte er, Posting 3, die RFB angreifen.

Informationen, wie eine RFB aussehen sollte, findest Du auch hier im Forum.

Berenike
.
 

hemmi

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Hallo Nick, hier ein Tip für deinen Kumpel, er soll noch etwas durchhalten und du meldest das alles bei folgender E- Mail Adresse ingrid.knoll@gsub.de. Die Dame ist sehr nett und Hilfsbereit und auch für den ganzen 50 plus Krempel zuständig. ich hoffe daß ich euch helfen konnte.:icon_neutral:
 

hemmi

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Hallo Nick, hier ein Tip für deinen Kumpel, er soll noch etwas durchhalten und du meldest das alles bei folgender E- Mail Adresse ingrid.knoll@gsub.de. Die Dame ist sehr nett und Hilfsbereit und auch für den ganzen 50 plus Krempel zuständig. ich hoffe daß ich euch helfen konnte.:icon_neutral:Sinn oder Blödsinn das ist hier die Frage
 

Nick

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Ok danke, würde gerne wissen, um wen es sich bei ingrid.knoll@gsub.de handelt? Gerne auch per PN.


@ Martin Behrsing

Mit der EGV sollte zum Rechtsanwalt gegangen werden. Die Rechtsfolgebelehrungen sind m.E. recvhtswidrig und genau hier könnte die EGV angegriffen werden
Könnte ich mal einen kleinen Tipp haben, wo die Rechtsfolgebelehrung rechtswidrige Punkte hat. Für mich sieht die Rfb aus, wie jede andere auch. Bin aber auch nur ein Laie.
 
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