Hilfe....ich brauch ganz dringend Hilfe!!!!

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Steffi1979

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hallo mein Name ist Steffi...bin 29 jahre alt und seit 2006 durchgängig krank geschrieben! Meine Mutter ist vor 2 Jahren schwer erkrankt ....ich habe sie bis zu ihrem Tod 2007 gepflegt....seit dem komme ich mit meinem Leben nich mehr klar...war mehrmals in der Klinik...bin 2 mal die Woche in therapeutischer Behandlung und bekomme starke Medikamente! Seit 2008 erhalte i nach Aussteuerung der KK Hartz 4! Ein Antrag auf EU Rente wurde nach Anraten meiner Ärztin gestellt! Vor 4 Wochen war ich nun beim Gutachter! Der ist jetzt detr Meinung das ich dringend Behandlungsbedürftig bin! Diagnose schwere neurotische Depression und abhängige Persönlichkeitsstörung! Er sagt ich muss in die Klinik! Das Sozialgericht hat mir einen Vergleich angeboten! Ich soll die Klage zurückziehen und bekomme dafür eine Reha! Ich möchte nie wieder in ein Krankenhaus ...habe solche Angst davor...will auf keinen Fall! Was passiert wenn ich dies ablehen? Bekomme ich dann Probleme mit dem Arbeitsamt!!!????? Sterichen die mir dann die Leistungen????? Ich habe solche Angst weiss nicht was ich tun soll!!!! Nur das ich nicht ins Krankenhaus möchte!!! Bitte helft mir!!!!
 

Kerstin_K

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Hallo Steffi,

mal ganz langsam, irgendwie komme ich gerade nicht mit. Was für eine Klage läuft da vor dem Sozialgericht?

GRundsätzlich lann Dich niemand zwingen, in ein Krankenhaus zu gehen. Aber Angst brauchst Du davor auch nicht zu haben, denke ich. Du bist Doch in Behandlung. Vielleichst besprichst Du dort dieses Problem mal.

Wine Reha von der Rücknahmeer Klage abhängig zu machen, das nenne ich Erpressung. Entweder die REha steht Dir zu oder nicht.
 

Paolo_Pinkel

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Hallo Steffi,

wilkommen im Forum. Bei deiner derzeitigen Verfassung wäre grundsätzlich zu klären ob du überhaupt für den Bezug von ALG-II in Frage kommst. Den bekommst du nämlich nur wenn du auch mind. 3 Stunden am Tag einer Erwerbstätigkeit nachgehen kannst.

Das scheint ja bei dir nicht der Fall zu sein. Für solche Fälle wäre dann die Sozialhilfe da, welches vielleicht ehr für dich in Frage kommt bis du die EU-Rente hoffentlich durch hast.

Reden wir hier von einer beruflichen Rehebilitation oder einer medizinischen, welche durch deinen Hausarzt bei der Krankenkasse/Rentenversicherungsträger beantragt wurde?

Gruss

Paolo
 

verona

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Hallo,
ich kann dir ein Beispiel einer Bekannten geben.
Ebenfalls psychisch erkrankt. Die Ärzte empfohlen ihr Sozialhilfe zu beantragen, da sie keine drei Stunden am Tag arbeitsfähig sei und die psychiatrische Klinik.
Der Amtsarzt bestätigte die Eu und für drei Jahre bekommt sie zunächst Sozialhilfe, keine Rente.
Krankenhaus will sie (verständlich) auch nicht, macht ambulante Therapie.
1. beim Therapeuten und 2. eine in der Ergotherpie.
Das Amt fragt allerdings ständig nach, wann sie nun in die Klinik gehe.
Irgendwie kann sie die immer vertrösten.
Letztendlich kann man niemanden zwingen, in eine Klinik zu gehen. Allerdings hat man eine Mitwirkungspflicht zur Genesung. Wenn man das verweigert, ist man eben arbeitsfähig und vermittelbar. Oder extrem es gibt keine Kohle.
verona
 

nrwmutter2008

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Hallo,

wegen schwerwiegenden Problemem mit meinem Ex war ich auch kurzzeitig depressiv.

Ich weiss, das dies sehr sehr hart ist und man denkt, man kommt da auch nicht mehr raus. Nur soviel sei gesagt, wenn ich weg wollte (mit unserer Tochter, z.T. war ich hochschwanger oder sie war gerade geboren) hat er versucht, mich einweisen zu lassen und es zweimal sogar geschafft.

Eine psychiatrische Klinik ist der Horror, man hat keine Rechte mehr und wird da weiter erpresst. Die dürfen einen nur festhalten, wenn man eine Eigen- oder Fremdgefährdung darstellt....die Richter glauben aber oftmals den Ärzten. Unterschreibt man nicht freiwillig, drohen die damit. Deshalb kann ich die TE hier sehr sehr gut verstehen.

Allerdings gibt es Kliniken, die auf Reha-Basis arbeiten, die sehr sehr gut sind. Hier muss eine KK vorher die Kosten bewilligen, da es keine Akutkliniken sind.

Ich kann dir nur den Mut zusprechen, das evtl. mal mit einem Arzt deines Vertrauens zu besprechen und dich im Netz schlau zu machen. Vielleicht geht es dir danach viel besser. Und es ist wirklich ein Unterschied. Einzelzimmer, persönliche Betreuung, Essen in Buffetform und sie nehmen sich einem wirklich an. Man kann auch immer raus. Ist also mehr wie eine Kur.

Kopf hoch, du schaffst das. Lass dich nicht hängen. Du bist noch so jung. Glaub mir, am Ende des Tunnels ist ein Licht.

Mir gehts heute auch super super gut, auch wenn es ein steiniger Weg war.

Aber lass dich nicht darauf ein, in eine psychiatrische Klinik zu gehen. Hier wird dir nicht geholfen, denn Therapie gibt es ja da nicht wirklich. Höchstens Beschäftigung und Medis noch und nöcher.

Aber glaube mir, in den Rehakliniken ist das anders. :)

LG
 

verona

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Hi,
das Problem ist wohl, dass wie geschildert eine Persönlichkeitsstörung diagnostiziert wurde. Damit in eine psychosomatische Klinik oder Reha zu kommen, ist schwer.
Ansonsten denke ich, so wie du es schilderst und ich glaube dir, ein rechtlicher Rückhalt rein prophylaxtisch nicht verkehrt ist, sofern man sich in dererlei "ärtzliche Obhut" begibt.
Ich sage nur ja, wenn es zwingend notwendig ist (habe in den Bereichen gearbeitet, von daher bin ich vorsichtig) ansonsten:icon_evil:
verona



-----------Allerdings gibt es Kliniken, die auf Reha-Basis arbeiten, die sehr sehr gut sind. Hier muss eine KK vorher die Kosten bewilligen, da es keine Akutkliniken sind.-------------------
 

nrwmutter2008

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Hi Verona,

ja, wenn es nicht anders geht, muss es so sein. Da stimme ich dir vollkommen zu.

Aber leider ist es ja so, dass die Behörden und Ärzte einen quasi "zwingen" wollen. Und sowas geht garnicht.

Ich erzähle dir mal eine kleine Geschichte: ;)

Eine Frau, vollkommen unabhängig von allem, 30 Jahre alt, lernt einen Mann übers Internet kennen. Beide verlieben sich, führen vier Monate eine Fernbeziehung, bis die Frau mehrere hundert km zu ihm zieht.

Sie gibt ihren Job und alles auf und geht dahin. Von anfang an ist es ein Kampf. Nur Intrigen um sie herum, sie ist da nicht willkommen und das zeigen ihr auch alle. Der Mann bezieht keine Stellung und macht noch mit.

Sie fragt immer, ob er nicht merkt, was da läuft. Er meint nur, sie ist psychisch krank und so gehts nicht. Die Frau wird dann irgendwann schwanger, denkt sogar über Abtreibung nach.

Drei Monate vor der Geburt wird es ihr zuviel, sie möchte weg. Sie packt und setzt sich ins Auto, sagt es dem Mann aber. Er schickt ihr die Polizei hinterher, sie hätte eine SMS mit suizidalem Inhalt geschrieben. Die Polizei kontrolliert das nicht und auf Nachfragen hat man sich vertan, es sei nur ein mündlicher Hinweis.

Frau wird in die Psychiatrie gebracht, ohne Untersuchung eines Amtsarztes vorab. Drei Tage pumpt man sie hochschwanger mit Tavor usw. voll, bis der Oberarzt sie nach dem Wochenende entlässt.

Sie ist fix und fertig, hat in alles das Vertrauen verloren. Geht freiwillig in eine Reha. Da geht es ihr gut. Kurz vor der Geburt versucht er es wieder, keine Chance.

Dann ist das Kind da......alleine nur mit Ärzten per Kaiserschnitt geholt. Er? Verbringt die Zeit bei seinem Freund statt bei der Frau.

Das Kind holt er mehrfach nachts einfach aus dem Schlaf......die Mutter ist vollkommen fertig. Sie versucht zu gehen, er versucht es wieder über eine Hausärztin, die sich aber nicht einlässt darauf.

Er versucht Borderline diagnostizieren zu lassen.

Sie? Muss ein psychologisches Gutachten erstellen lassen, damit man ihr glaubt. Ergebnis: Kein Borderline (auch eine Persönlichkeitsstörung).

Sie konnte mit dem Kind gehen. Er? Stellt ihr nach, lässt das Handy orten und behauptet wieder das gleiche. Anderes Bundesland, neue Sitten....er schafft es wieder. Frau sichtlich fertig von dem ganzen wird wieder eingewiesen und ihr das Kind über fast zwei Wochen entzogen.

Ende von der Geschichte: Sie lebt heute, ein Jahr nach dem ganzen Szenario depressionsfrei (dennoch in psychologischer Behandlung wegen dem Thrauma) und absolut glücklich.

Sie ist alleinerziehend und geht arbeiten, da er keinen Betreuungsunterhalt zahlt.

Was hat sie in der Psychiatrie gelernt? Dass man keine Vertrauensperson hat. Das dies nur eine Notfallhilfe sein darf.

Sorry, dass es so lang wurde.

Die zwei verschiedenen Kliniken sind heute sehr betroffen und haben sich auch schriftlich entschuldigt.

Achso....und heute hat die Frau das alleinige Aufenthaltsbestimmungsrecht (das JA und die Verfahrenspflegerin bescheinigten der Mutter, dass diese sich aufopferungsvoll um das Kind kümmert) und einen Tag später wollte der Vater einen Vaterschaftstest. Nachdem er monatelang versucht hat, die Tochter zu entziehen. ;)

Glaub mir....ich würde fast jedem raten, um psychiatrische Kliniken einen grossen Bogen zu machen. Das ist Gewahrsam, aber keine wirkliche Hilfe. Es sei denn, jemand ist eigen- oder fremdgefährdet.

Und früher? Musste die Frau sich gefallen lassen, dass sie sich trotz psychologischem Gutachten in einer psychiatrischen Klinik zum stationären Aufenthalt einzufinden hat, damit ihr das Kind nicht genommen wird.

Also Erpressung....entweder geht sie in eine Klinik oder das Kind ist weg.

Nicht zu vergessen......kurz vor der Geburt hatte der Vater selber Anzeige gegen die Personen erstattet, weil es seine Angestellten waren. Er hat rausbekommen, dass sie die ganze Zeit Recht hatte.

Was ihn nicht daran gehindert hat, danach noch weiter zu machen. ;)

Gruss
 

verona

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Ok, ich würde mal sagen der Typ war/ist wahrscheinlich psychotisch. Das Ärzte das kaum in diesen Situatione sehen ist nicht unbekannt. Die sahen die Problematik bei der Frau und haben wenig hinterfragt. Deswegen denke ich auch, nur bei wirklicher Notwendigketi.
Kann mir aber kaum vorstellen, dass die Kliniken sich bei ihr entschuldigt haben.
Und wer ein Trauma erlebte, hat es sehr schwer glücklich zu werden. Ist ja so schon schwierig.
Alles andere überfodert aber hier, nicht mißverstehen, aber da gibt es andere Foren zu.
L.G. verona
 

nrwmutter2008

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Hi Verona,

dass dieser Mann psychotisch ist.....da wärest du wohl nicht die einzige, die das vermutet. ;)

Aber bei der Frau haben sich in der Tat die Kliniken entschuldigt. Sie hat lange Kontakt dahin gehabt und war ihr wichtig, sich zu rehabilitieren. ;)

Die Ärzte waren auch von dem weiteren Vorgehen betroffen.

Du hast Recht, es gehört woanders hin. Aber vielleicht hat die Frau kein wirkliches Interesse mehr daran.

Aber vielleicht hat sie ein Interesse, andere Menschen davor zu bewahren, sich in Druck zu begeben, den Behörden zum Teil gerne ausüben. :icon_knutsch:

Ein Thrauma kann jeder Mensch erleben, aber er kann entweder aktiv werden und dieses Thrauma bekämpfen und sich ein eigenes Leben aufbauen (mithilfe von Profis) oder er gibt auf.

Letzteres rät man doch keinem Menschen. Kämpfen lohnt sich. :)

Daher sag ich, Vertrauen ist wichtig und man sollte die Augen aufhalten. Oftmals ist es ein steiniger Weg, der sich aber lohnt, wenn man wirklich will.

D.h. jeder muss auf sich selber schauen und feststellen, wo ist die Grenze und wo brauche ich Hilfe. Und wenn diese angeboten wird, sollte man die auch in Anspruch nehmen. :)

Aber Erpressung sollte es nie geben in dem Bereich.

LG
 

nrwmutter2008

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Hi Verona,

hab noch was vergessen und wollte nicht editieren.

Wenn natürlich die Voraussetzungen des PsychKG (bin RA-Fachangestellte) wirklich vorliegen, dann muss natürlich gehandelt werden.

Aber oftmals ist es so, dass Patienten "abgestempelt" werden und keine wirklichen Erkenntnisse vorliegen. Das PsychKG nicht eingehalten wird.

Und einmal "abgestempelt" wird es schwierig.

Wir haben in der Kanzlei viele Betreuungsfälle und es ist oftmals heftig, was man da liest.

Glaub mir.....die werden für jemanden auffällig und sind gleich weg. Wo ist hier das Gesetz?

Auffällig in Form von "mit sich selber redend". Seit Jahren bekannt. Dennoch erstmal für einige Zeit weg.

In meiner beruflichen Laufbahn habe ich erst einen Fall kennenlernen dürfen, in dem die Ärztin sich wirklich in den Patienten versetzt hat und es aktuell beurteilt hat. Und das ist über ein Jahrzehnt her.

LG
 
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