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Icewoman

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#1
Hallo!

Ich bin seit Juli.2008 in psychiatrischen Händen. Ich befand mich zum "durchbruch" der Krankheit noch in einer Entgeldmaßnahme. Bekam dann nach 6 Wochen Erkrankung mein Krankengeld. Unterdessen schickte mich das Amt zu dem Psychologischen Gutachten der ARGE. Dies aber nur bis zum 15.12.2008 da endete auch die Entgeldmaßnahme. Der MDK teilte meinem Arbeitsvermittler mit das ich wieder für 6 Stunden arbeitsfähig sei. Der MDK hat mich weder untersucht, noch ein persönliches Gespräch mit mir durchgeführt. Sie bildeten sich einfach die Meinung obwohl mich mein behandelnter Arzt weiterhin krank schreibt.

Im Januar/Februar hatte ich einen Termin mit meinem Arbeitsvermittler. Der mich immer fragt wie es mir so geht, ich ihm das auch vertraulicherweise anvertraue, er es aber für völlig lustig empfindet. Er besprach mit mir, des ein erneutes Psychologisches Gutachten nötig sei. Da dieses alle 6 Monate erneuert werden muss. Okay, ich stimmte diesem zu und im gleichen Augenblick wurde mir auch eine neue Eingliederungsvereinbarung unter die Nase geschoben. Da drin steht unter anderem auch, das ich mich nun bundesweit beworben muss. Kann man das einfach so? Jetzt wo es mir psychisch nicht sonderlich gut geht, mich auch noch aus meinem gewohnten Umfeld reisen?

Wie es sich im nachhinein herrausstellte, war das Psychologische Gutachten gar kein Gutachten, sondern eine Fallbesprechung. Anwesende sind: Arbeitsvermittler, Psychologe der Arge und ich. Der Termin stand, ich ging dahin und natürlich tauchte mein Arbeitsvermittler nicht auf. Er habe den Termin aus zeitlichen Gründen leider nicht wahrnehmen können, wurde mir im Nachhinein gesagt. Der Psychologe fragte mich seltsame Sache worauf ich nicht immer die richtige Antwort wusste, da ich ihn NICHT kenne und er die Fragen ganz komisch formulierte. Ich sagte ihm immer und immer wieder das es mit etwas besser ginge, aber ich dennoch meine Ängste, Konzentrationsschwäche und Depressionen habe. Er nahm es aber nicht für voll und kam immer wieder mit Gegenargumenten. Ich teilte ihm mit das ich mir meinem Job (Altenpflegerin) nicht mehr zutraue, da man hier eine sehr große psychische Belastung braucht und ich die nicht mehr habe. Ich einfach zuviel Probleme in dieser Arbeit mit nachhause nehmen und nicht einfach mal so "abschlaten" kann, da ich mich leider zu leicht in andere Menschen einfühle und sie mir einfach nur sehr sehr sehr leid tun. Aber mir kam es so vor als wäre das ihm Wurst. Ich selber kenne mich und weiß, das wenn es um meine Probleme geht ich da nicht mit "jedem" rede und so war es in meinem Augen auch bei diesem Psychologen der Arge. Er kennt mich nicht und ich ihn nicht und dann soll er mich mit einpaar Fragen einstufen können?

Am anderen Tag hatte ich einen Termin beim Arbeitsvermittler. Der Psychologe hat ihm bereits den Bericht geschickt gehabt. Mein Arbeitsvermittler konnte mir aber nichts darauß vorlesen. Er meinte, das darf er nicht er kann mir nur Stichpunkte vor lesen. Er lies mir den letzten Satz vor. Was genau darin stand weiß ich nicht mehr. Es klang auf jedenfall sehr komisch. Ich sei voll arbeitsfähig ect. Kann er das? Warum kann ich das Gutachten nicht lesen? Warum kann er mich einfach voll "funktionsfähig" schreiben, obwohl mein behandelnter Arzt mich weiterhin krank schreiben würde? Da ich einfach noch nicht so weit bin. Wir arbeiten ja daran.

Seit dem Termin beim Arbeitsvermittler, fliegen bei mir die Stellenvorschläge in meine Wohnung, wie Mücken in heißen Sommernächten. Aber NEIN es sind keine Stellenvorschläge hier in meiner Umgebung, sonder z.B München
Über 350 km von meinen Freunden und meiner Familie weg, die mir noch Halt geben.

Desweiteren habe ich mich von mir aus, in einem Kurs für 10 Fingerschreibsystem angemeldet. Da ich den Wunsch nach so einem Kurs bei meinem Arbeitsvermittler schon öffters angesprochen habe, sich aber nichts getan hat, habe ich die Chance genutzt und mich dort angemeldet und werde ihn jetzt auch durchziehen. Ist zwar nur 1x in der Woche für 1 1/2 Stunden aber es ist für mich schon ein grosser Schritt.

Vorhin ruft eine Zeitarbeitsfirma bei mir an, aus Heidelberg, das sind wieder 300km von mir hier weg, ob ich das Stellenangebot von der Arge schon erhalten habe? Sagte ich NEIN. Okay sie erklärte mir schnell das es um eine Pflegestelle geht in der ambulanten Pflege und ich soll ihnen doch bitte meine Bewerbungsunterlagen zukommen lassen. Ich fragte mich nur, nachdem ich aufgelegt hatte "Woher haben die meine Nummer? Darf das Amt meine Daten einfach so raus geben?"

Ich blick absolut nicht mehr durch. Ich sitzt hier, weil ich Angst habe, hier weg zu müssen. Kann nicht mehr schlafen. Ich weiß nicht wie es weiter geht. Will das Amt mich wieder in irgendwelche Kurs stecken, bis ich dann wieder einen Nervenzusammenbruch habe? Das die ganzen Untersuchungen alles wieder von vorne anfängt? Oder wollen sie das es mir wieder spitze geht und ich voll einsetzbar bin?!

Ich weiss nicht mehr was ich machen / kann / tun und lassen soll. Ich habe morgen einen Termin bei meinem Psychiater soll ich mit ihm das ganze noch einmal erklären?

Danke schon einmal für eure Antworten
 

Rechtsverdreher

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#2
Du solltest sofort alle Telefonnummern und E-Mail Adressen löschen lassen.

Dein spezifischer Gesundheitszustand geht diesen Büroschnorrer einen feuchten Kericht an.
Du bist krankgeschrieben und damit hat sich der Fall erledigt.

Du bist nicht verpflichtet mit irgendwelchen Dahergelaufenen am Telefon zu reden. Wen ich nicht kenne der wird sofort getrennt, das dauert höchstens 2 Sekunden.

Man hat immer noch das Recht auf Akteneinsicht.

§ 278 Ausstellen unrichtiger Gesundheitszeugnisse
Ärzte und andere approbierte Medizinalpersonen, welche ein unrichtiges Zeugnis über den Gesundheitszustand eines Menschen zum Gebrauch bei einer Behörde oder Versicherungsgesellschaft wider besseres Wissen ausstellen, werden mit Freiheitsstrafe bis zu zwei Jahren oder mit Geldstrafe bestraft.
 
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Gast
#3
Hi,

wenn Du krank bist, bist Du krank. Also lass Dich dabei nicht von der ARGE unter Druck setzen. Die Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung reinschicken und fertig.

Schon mal daran gedacht, daß Du Dich in eine psychosomatische Klinik überweisen lässt?

Da bist Du erstmal weg vom Schuss und kannst in Ruhe gesund werden. Frag mal morgen Deinen Psychiater welche Klinik er Dir empfehlen würde. Vielleicht gibt es ja auch eine Klinik in der Nähe wo Du wohnst.

Dort kannst Du dann abschalten und hast erstmal Zeit Dich um Dich selbst zu kümmern, um evtl. stabiler und gesünder zu werden. Es gibt dort Psychotherapien und ein Aufenthalt dauert in der Regel mehrere Wochen.

(Ich war 2x in so einer Klinik und kann es nur empfehlen). Es ist im übrigen keine Reha oder Kur, sondern ein ganz normaler Klinikaufenthalt. Daher kann man sich selbst oder der Arzt einen anmelden und bei Aufnahme ist nur ein Überweisungsschein nötig.

Vielleicht wäre ja das eine Idee für Dich ....

Hast Du denn schon mal daran gedacht eine Schwerbehinderung zu beantragen oder einen Antrag auf Erwerbsminderungsrente zu stellen?

Wie alt bist Du denn?

Alles Gute für Dich und LG
 

Icewoman

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#4
Danke für die Antworten schon einmal.

@ Rechtsverdreher: Ich werde beim nächsten Termin das mal mit meinem Arbeitsvermittler klären wegen den Daten. Danke

@ Muci: Eben diesen stationären Weg wollten Arzt und ich ersteinmal umgehen und versuchen es ambulant. Da es aber momentan sehr schwer ist einen Psychologen zu finden, hoffen ich das ich demnächst endlich einmal Glück habe und einen finde. Momentan bin ich eben bei diesem Psychiater, der mich Medikamentös behandelt, ich aber auch offen mit ihm reden kann, er aber keine Therapie anbietet. Des weiteren habe ich aber auch schon mit diesem Gedanken gespielt, aber dann ist da wieder diese Angst, da ich nicht weiß ob das Amt dann weiterhin meine Miete / Lebensunterhalt bezahlt. Da ich mit meinem Partner zusammen wohne und er auch ALG2 Empfänger ist. Weißt du da vielleicht mehr? Schwerbehinderung: Nein daran hab ich nicht gedacht und denke ich auch nicht dran. Ich hoffe und bete ja das es mit bald wieder besser geht und ich wieder voll mein Leben leben kann. Du wolltest noch wissen wie alt ich bin, ich bin 23 Jahre alt und habe mich bereits schon mit 16 Jahren einmal in Psychologischenhänden befunden.



Des weiteren habe ich noch eine Frage oder muss etwas richtig stellen. Seit dem 31.12.2008 erhalte ich keine AU-Bescheinigung mehr. Der Arzt fragt mich zwar immer ob ich eine brauche, aber ich dachte bis jetzt, da ich ja arbeitlos bin das ich so etwas nicht benötige. Anscheinend schon. Ich werde mir gleich morgen eine geben lassen. Ist besser so oder?


Danke
 
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#5
Danke für die Antworten schon einmal.

@ Rechtsverdreher: Ich werde beim nächsten Termin das mal mit meinem Arbeitsvermittler klären wegen den Daten. Danke
Unbedingt dann schriftlich machen und auch bestätigen lassen - also Empfang bescheinigen lassen :icon_smile:

@ Muci: .....Des weiteren habe ich aber auch schon mit diesem Gedanken gespielt, aber dann ist da wieder diese Angst, da ich nicht weiß ob das Amt dann weiterhin meine Miete / Lebensunterhalt bezahlt. Da ich mit meinem Partner zusammen wohne und er auch ALG2 Empfänger ist. Weißt du da vielleicht mehr?
Da musst Du keine Angst haben. Du bist ja nur in einer Klinik. Abgezogen werden darf Dir da gar nichts, weder bei Reha, Kur oder normalem Klinikaufenthalt. Siehe auch http://www.elo-forum.org/alg-ii/36645-kur-hartz4.html

Des weiteren habe ich noch eine Frage oder muss etwas richtig stellen. Seit dem 31.12.2008 erhalte ich keine AU-Bescheinigung mehr. Der Arzt fragt mich zwar immer ob ich eine brauche, aber ich dachte bis jetzt, da ich ja arbeitlos bin das ich so etwas nicht benötige. Anscheinend schon. Ich werde mir gleich morgen eine geben lassen. Ist besser so oder?
Unbedingt eine Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung vom Arzt ausstellen lassen und umgehend an die ARGE geben!


 

Icewoman

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#6
Dann werde ich morgen das meinem Psychiater gleich schildern und ihm das so dalegen wie es ist. Das es momentan keine Besserung gibt sonder wieder der DRUCK da ist, mit dem ich nicht zurecht komme.
 

Icewoman

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#8
Also war heute bei meinem Psychiater und habe ihn nach einer Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung gefragt. Die hat er mir aber nicht ausgestellt mit dem Grund "dann Fallen sie ja aus der Statistik des Arbeitsamtes heraus und das unterstütze ich nicht" dafür aber musste ich 30 Euro zahlen und er hat mir ein ärztliches Attest geschrieben, darin erneut steht das ich nicht belastbar sei. Was nun? Erkennt das das Arbeitsamt an?
 
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#9
Also war heute bei meinem Psychiater und habe ihn nach einer Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung gefragt. Die hat er mir aber nicht ausgestellt mit dem Grund "dann Fallen sie ja aus der Statistik des Arbeitsamtes heraus und das unterstütze ich nicht" dafür aber musste ich 30 Euro zahlen und er hat mir ein ärztliches Attest geschrieben, darin erneut steht das ich nicht belastbar sei. Was nun? Erkennt das das Arbeitsamt an?
"Nicht belastbar" kann Vieles sein oder Nichts. Da Du keine Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung hast bist Du für die ARGE vermittelbar. Du kannst natürlich das Attest vorzeigen ... obs was bringt bezweifle ich.

Du bist quasi arbeitsfähig.
 

Icewoman

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#10
Also ich schreib dir am besten mal was da genau drin steht.

Pat. befindet sich seit dem 18.07.2008 in meiner fachärztlichen Behandlung, wird wegen einer schwer ausgeprägten depressiven Störung ohne psychotische Symptome behandelt.

Par. ist trotz der medikamentösen antidepressiven Behandlung unkonzentriert, beklagt Merkfähigkeitsstörungen, Unruhe, Anst, Schöafstörungen und Freudlosigkeit, sowie ausgeprägte Leistungsminderung.

Die Behandlung der Pat. wird zudem mit stützenden Gesprächen gefördert, ohne eine ausreichende Besserung zu erreichen.

Aus nervenärztlicher Sicht ist davon auszugehen, dass die Behandlung der Pat. mehr als ein viertel Jahr in Anspruch nehmen wird. In dieser Zeit ist die Pat. aus nervenärztlicher Sicht nicht belastbar.
 
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#11
Also ich schreib dir am besten mal was da genau drin steht.

Pat. befindet sich seit dem 18.07.2008 in meiner fachärztlichen Behandlung, wird wegen einer schwer ausgeprägten depressiven Störung ohne psychotische Symptome behandelt.

Par. ist trotz der medikamentösen antidepressiven Behandlung unkonzentriert, beklagt Merkfähigkeitsstörungen, Unruhe, Anst, Schöafstörungen und Freudlosigkeit, sowie ausgeprägte Leistungsminderung.

Die Behandlung der Pat. wird zudem mit stützenden Gesprächen gefördert, ohne eine ausreichende Besserung zu erreichen.

Aus nervenärztlicher Sicht ist davon auszugehen, dass die Behandlung der Pat. mehr als ein viertel Jahr in Anspruch nehmen wird. In dieser Zeit ist die Pat. aus nervenärztlicher Sicht nicht belastbar.
Im Grunde genommen hat der Krankheitsbefund - also dieses Attest - bei der ARGE bzw. bei Deinem Sachbearbeiter nichts zu suchen. Dem geht das nämlich einen feuchten Dreck an.

Da Du keine Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung erhalten hast, bist Du - auch mit diesem Attest - arbeitsfähig.

Sprich mit Deinem Arzt zu dem Du Vertrauen hast und der auf Deiner Seite ist (Psycho, Hausarzt oder Neurologe ...) und erkläre ihm, daß Du Dich absolut überfordert fühlst und so nicht arbeiten kannst - falls dies der Fall ist. Lege dort das Attest vor.
 

Sissi54

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#12
Das ist ja seltsam ?

Sollte sich ein Arzt nicht für die Genesung seiner Patienten interessieren und nicht für die Statistik der Ämter ???

Braucht der Arzt vielleicht selbst Hilfe ? :icon_eek:
Soll bei Psychoexperten oft der Fall sein !

Was bedeutet, nicht belastbar ?
Dies müsste eingegrenzt werden, z.B. psychisch oder körperlich.

Wäre hier nicht ein Arztwechsel von Vorteil ?
 

Icewoman

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#13
Hallo!

Also war nun noch einmal bei diesem Psychiater, er hat sich geweigert eine AU auszustellen. Er habe mir bereits das ärztliche Attest ausgehändigt und er schreibt keine AU für das Arbeitsamt wegen der Statistik. Wenn mir das Arbeitsamt das Attest nicht abnimmt, dann soll ich zu einem Rechtsanwalt gehen. Es besteht die Möglichkeit das ich das Geld vom Attest wieder bekomme, aber ich hatte es leider nicht dabei.

Irgendwie hatte ich die Schnauze dann so gestrichen voll, da ich seit morgens wegen diesen Dingen unterwegs war und ich keine Lösung in der Hand hatte.

Also fuhr ich zu meinem Hausarzt, der einige Kilometer weiter weg ist. Legte ihm das Attest vor und schilderte ihm den heutigen Tag. Er versteht das auch nicht. Aber wenn er es nicht macht, dann macht er es. Und schrieb mir eine AU für 2 Wochen aus.

Desweitern bat ich ihn mir einen anderen behandelnden Arzt zu suchen. Er rief gleich bei einer neue Psychoärztin an und bekam auch gleich einen Termin in 4 Wochen.

Nun muss ich wieder in 2 Wochen zu meinem Hausarzt um mir eine weiter AU zu besorgen. Dann ist ja der Termin bei der neuen Psychoärztin und er hofft, das es da keine solchen Probleme gibt. Desweiteren lag er mir ans Herz, das wenn mal wieder so ein Gutachten von der Arge stattfindet, so ein ärztliches Attest sehr hilfreich wäre.

Was soll ich nun machen? Das Attest kopieren? und behalten? Oder kopieren und wieder zurück geben und die 30 Euro wieder bekommen? Ist ja nicht gerade wenig Geld.

Lg
 
E

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#14
Gut gemacht Icewoman!
(Siehste, geht doch):icon_smile:

Mach Dir eine Kopie von dem Attest (schöööön aufheben!) und bring das Originalattest zurück zu dem Psycho und sag, daß Du es nicht brauchst. Nimm die 30 Euro und tschüssss.

Erzählen von heute würde ich ihm nichts mehr. Ist ja gegessen. Dort gehst Du nicht mehr hin und basta.

Und wenn Du zu Deiner "neuen" Psychoärztin gehst, dann sag ihr, daß Du mit dem "alten" Psychoarzt nicht so ganz klar gekommen bist. Details würde ich nicht sagen. Das Attest nimmst zu dem neuen Psychoarzt in Kopie mit. Deine Kopie hebst Dir gut auf.
 

Icewoman

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#15
Hallo!

Nächstes Problem.
Heute kam ein Brief vom Arbeitsamt. Mein Arbeitsvermittler hat das Probearbeiten jetzt ganz schnell in eine Maßnahme umfunktioniert. Kann mir nun noch etwas passieren? Laut ihrem Psychologen bin ich ja wieder voll einsetztbar, laut meinen behandelnden Ärzten aber nicht. Die Krankmeldung + Gutachten liegt Arge vor, habe ich mir auch bestätigen lassen.
 
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#16
Hallo!

Nächstes Problem.
Heute kam ein Brief vom Arbeitsamt. Mein Arbeitsvermittler hat das Probearbeiten jetzt ganz schnell in eine Maßnahme umfunktioniert. Kann mir nun noch etwas passieren? Laut ihrem Psychologen bin ich ja wieder voll einsetztbar, laut meinen behandelnden Ärzten aber nicht. Die Krankmeldung + Gutachten liegt Arge vor, habe ich mir auch bestätigen lassen.
Um Dich selbst zu beruhigen, kannst Du die ARGE ja schriftlich (Fax wegen Sendebestätigung) darauf hinweisen, daß Deine Krankmeldung vorliegt. Ansonsten hast Du für den Moment alles getan.

Was sonst noch kommen könnte?

Ich weiß es nicht, ich habe keine Glaskugel und mit Maßnahmen usw. kenne ich mich nicht aus. Denke aber, daß Du nun alles richtig gemacht hast und Dich auf Deine Gesundung konzentrieren solltest.

Gute Besserung und viel Erfolg mit Deiner Therapie.

LG
 
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