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HILFE Hausbesuch am 1.2.06

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gitta

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Hallo, ich brauche ganz dringend Hilfe!!!!!!

Ich wurde im Jahr 2003 von meinem Mann geschieden. Ich bin seit 2002 leider arbeitslos und jetzt Hartz IV Empfänger. Da mich mein Ex dauernd tyrannisiert (Felgen vom Auto klauen, Auto mit Uhu beschmieren, Böller im Briefkasten) habe ich mich jetzt schweren Herzens entschlossen, von Nordhessen nach KRefeld umzuziehen. Diese Entscheidung fällt mir nicht leicht und ich habe diese mit meinem Berater beim ARGE besprochen. Von dort habe ich also volle Rückendeckung. Also bin ich letzte Woche hier zum AA und auch dort habe ich erst einmal ein gutes Gefühl gehabt. Ich erhalte eine Mietbescheinigung, die sich sehr von der in Hessen unterscheidet. Deshalb habe ich nachgefragt und so ausgefüllt, wie mir die Beraterin es gesagt hat.
Ich ziehe zu meinem Bekannten ins Haus, allerdings in das Dachstudio mit Bad- und Küchenbenutzung. Er ist Witwer und in keinem Fall bereit, eine neue Bindung einzugehen und für mich aufzukommen. Er hat keinen Einblick in meine Finanzen und ich keine in seine.
Und ich selber will auch nach dieser Erfahrung mit meinem EX keine neue Beziehung eingehen.
Mit der Mietbescheinigung werde ich also zur Leistungsstelle geschickt, die mir diese sofort zerpflücken. Angeblich ist das ein eheähnliches Verhältnis und mir stünde ab sofort keine Leistung mehr zu. Die Beraterin da wollte mir sofort einen Ermittlungsdienst schicken. Das konnte ich aber abwenden. Jetzt wollen sie morgen kommen. Was soll ich tun????

Ich hoffe, es kann mir jemand einen Rat geben, weil ich finanzielle Verpflichtungen habe. Meine alte Wohnung ist gekündigt und wenn ich hier keine Miete zahle, kann ich direkt ausziehen.
 

Hennes K.

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Hallo,

benutze mal die Suche.
Dieses Thema wurde schon in allen Variationen behandelt.
Gruß
Hennes
 

gitta

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Ja, habe ich jetzt gemacht. Aber ich weiß immer noch nicht, was ich morgen machen soll. Gehe ich gleich früh aufs Amt und bringe denen Erklärungen, dass wir kein eheähnliches Verhältnis habe und sage denen, dass ich den "Ermittlungsdienst" nicht ins Haus lasse. Oder können sie mir da gleich die Leistung verweigern?
Das sind echte Stasi-Methoden!!!!!!!!!!!!!
 

wolliohne

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Die Tür bleibt zu !

Liebe Gitta,
ganz einfach lass niemanden rein, die Wohnung ist gesetzlich geschützt !

Die Herr/Frauschaften sollen wiederkommen wenn Du mit ihnen einen "Termin vereinbart hast (der Dir passt) und ein Zeuge od. mehr. zugegen ist".

Ansonsten wie gehabt,Du hast keine Eheähnl. Beziehung !
Lege Widerspruch ein mit anschl. Klage,am einfachsten läuft es wenn Du alle Unterlagen nimmst und persönl. zu Deinem SG gehst und den Rechstpfleger bittest Dir behilflich zu sein bei der Aufsetztung d. Klage !

Wir schaffen Arbeitsplätze!
b.d. SG
 

Curt The Cat

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Moinsen gitta !!

Schau mal hier http://dejure.org/gesetze/GG/13.html !! Du brauchst niemanden in Deine Wohnung zu lassen - es sei denn, es liegt ein richterlicher Beschluß vor oder es ist Gefahr im Verzug. Das dürfte wohl nicht der Fall sein.

Du kannst Dir auch die Namen der Schnüffler geben lassen, die Polizei rufen und sie wegen Hausfriedensbruch anzeigen.
 

gitta

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Ja, aber ich war so bescheuert und habe mich auf diesen Termin morgen mittag eingelassen, weil die mich auf dem Amt so unter Druck gesetzt haben. Kann ich den Termin morgen ohne Folgen absetzen??????????
Ich komme mir echt wie ein Verbrecher vor !!
 

wolliohne

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ganz einfach,

rufe morgen an und erkläre der ARGE Du hättest Dich inzwischen schlau gemacht,und dass Du niemanden i. d. Wohnung lässt ohne Zeugen! Ende!
(Du hast Dich eben Juristig beraten lassen)

Aber egal wie, lasse niemanden rein, schliesslich bist Du niemandem Rechenschaft schuldig!
Und die Schnüffler haben keinerlei Rechtl. Handhabe !

Hart(z) aber Herzlich
 

gitta

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Danke, genauso werde ich das auch machen. Ich schreibe eine Erklärung von meinem Bekannten, dass er für mich weder jetzt noch in Zukunft aufkommen wird (tut er auch nicht) und ich gehe persönlich da vorbei und gebe das ab. Mit einer Erklärung von mir, dass ich alleinstehend bin. Bin ich und bleibe ich. Soll ich denen auch gleich schriftlich untersagen, in meiner neuen Nachbarschaft rumzuschnüffeln. Ich möchte ein neues Leben anfangen !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
 

wolliohne

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Nein !

Ok,
ich rate Dir erst einmal abzuwarten,gar nichts unternehmen!
Die ARGE meldet sich schon bei Dir.

Den genauen Sachverhalt würde ich mit dem SG klären!

Keine Erklärungen abgeben !
Das Rumschnüffeln kannst Du leider nicht Untersagen/verbieten!
Tip: mach Dir ein persönl. schriftl. Gedächtnisprotokoll,Du wirst es brauchen!

Ich bin ganz zuversichtlich das der Richter auf Deiner Seite ist !

Alles Gute,und halte Uns bitte auf dem Laufenden.
 

gitta

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Das mache in jedem Fall. Ich gehe morgen aufs Amt und gebe ab, was sie noch brauchen (z.B. Zwangsversteigerung von unserem Haus) und frage, was sie noch wollen und dann eben unsere Erklärungen. Und das mit der Untersagung lasse ich bleiben. Melde mich immer, wenn es was neues gibt. Und vielen Dank Euch allen für die Unterstützung !!!!
 

gitta

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Schon wieder ich, das habe ich jetzt geschrieben, ob das wohl ok ist?
Würde mich über Antwort freuen!!!

An die
Stadt Krefeld
-Leistungsstelle ARGE-
Tannenstraße

47798 Krefeld



xxxxxxxxxxxx

Sehr geehrter Herr xxxxxxx,

nachdem ich mich nach dem Besuch bei Ihnen und Ihrer Frau xxxxx juristisch erkundigt habe, teile ich Ihnen hiermit mit, dass ich mit einem Hausbesuch Ihres „Ermittlungsdienstes“ nicht einverstanden bin.

Wie ich Ihnen und auch Frau xxxxx erklärt habe, habe ich nicht vor, mit meinem Vermieter, Herrn xxxxx, eine Bedarfsgemeinschaft geschweige denn ein eheähnliches Verhältnis einzugehen. Wir haben beide getrennte Konten, auf die der andere nicht zugreifen kann. Auch den Lebensunterhalt bestreitet jeder für sich.

Für den geplanten Hausbesuch muss ein begründeter Verdacht auf Leistungsmissbrauch vorliegen und dann auch nur, wenn ich Sachleistungen beantragt hätte. Ich habe letzte Woche zwar einem Besuch zugestimmt, aber nur, weil ich von Ihrer Frau xxxxx derart genötigt wurde mit dem Hinweis, dass man mir die Leistungen streichen würde. Damit hat sie ganz klar gegen die § 241 und § 339 STGB verstoßen. Das ist mir aber erst später klar geworden, nachdem ich mich informiert habe.

Meine Wohnung ist nach dem Grundgesetz, Art. 13, unverletzlich und derartige Untersuchungen dürfen nur durch einen Richter oder auch durch die in den Gesetzen vorgesehenen anderen Organen angeordnet werden, wenn Gefahr im Verzuge ist.

Wie ich Ihnen bereits persönlich geschildert habe, will ich von Bad xxxxx -xxxxx nach xxxxxx ziehen, weil ich dort keine Ruhe vor meinem Exmann finde. Meine Heimat nach über 50 Jahren zu verlassen, war ein sehr schwerer Entschluss. Aber ich hoffe, hier in Anonymität der Großstadt untertauchen zu können, damit ich endlich ein neues Leben anfangen kann. Und in diesem neuen Leben ist für einen neuen Mann kein Platz.

Von der Vermietung profitieren in meinem Fall Herr xxxxx und auch ich. Ich habe wieder eine Küche, die ich benutzen kann und Herr xxxxx kann beruhigt verreisen, da sein Haus nicht mehr unbewohnt ist.

Zu Ihrer Information lege ich Ihnen die Anordnung des Zwangsversteigerungsverfahrens für mein anteiliges Wohnhaus bei. Selbst wenn dieses mal versteigert ist, habe ich bei Bank immer noch Schulden. Ich habe also keinerlei Besitztümer.


Mit freundlichen Grüßen


Sehr geehrte Damen und Herren,

hiermit erkläre ich, dass ich mit Frau xxxxx , zurzeit noch wohnhaft in xxxxxxx , xxxxx , einen Mietvertrag in Höhe von 250,00€, abgeschlossen habe. Frau xxxxxx mietet in meinem Haus ein Dachgeschoß-Studio mit Bad- und Küchenbenutzung.

Es besteht zwischen uns keine eheähnliche Lebensgemeinschaft. Wir haben getrennte Konten, in die der andere keinen Einblick hat. Ich habe nicht die Absicht, Frau xxxxx in irgendeiner Form zu unterstützen, weder finanziell noch materiell. Jeder bestreitet seinen Lebensunterhalt für sich.

Der Mietvertrag wurde geschlossen, weil ich mich nach dem Tod meiner Frau sehr oft im Ausland aufhalte. Hiermit ist gewährleistet, dass das Haus während meiner Abwesenheit bewohnt wird. Ich habe nicht vor, eine neue Partnerschaft einzugehen.


Mit freundlichen Grüßen


Bitte keine Namen oder Adressen, das dient deinem eigenen Schutz
 

gitta

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Vielen Dank! Habe ich sofort geändert! Ich weiß nicht, was ich ohne eure Hilfe gemacht hätte. Aber der Fehler liegt bei der Tante vom Arbeitsamt, die mich sofort in die Schublade Bedarfsgemeinschaft gesteckt hat. Und mich auch so weitergeleitet hat. Jetzt geht es mir viel besser
 
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Na das wird schon ... bloß nicht unterkriegen lassen!!!
 

Curt The Cat

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... und immer dran denken -

Den Eingang auf jeden Fall IMMER SCHRIFTLICH bestätigen lassen !!

-dann klappt das schon... :daumen:
 

gitta

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Hallo,

leider kann ich erst heute schreiben. Habe zuhause in Nordhessen kein Internet.
Habe meine Beschwerde wegen des Hausbesuchs persönlich abgegeben. Aber dann hat mir die liebe Frau klargemacht, dass sie meinen Antrag erst garnicht bearbeiten sondern sofort ablehnen würde, wenn ich den Hausbesuch nicht zulassen würde. Ich würde mit meiner Ablehnung etwas verbergen und das akzeptiert sie so nicht.
Nagut, nach längerer Diskussion mit meinem Bekannten habe ich dann doch zugestimmt. Pünktlich um 14.00 Uhr standen die zwei dann vor der Tür. Mein Bekannter hat sie höflich, aber bestimmt empfangen, hat ihnen Küche und Bad gezeigt und ich dann mein Appartment. Und dann sind sie nach einem freundlichen, aber belanglosen Gespräch wieder abgezogen. Fakt ist, dass ich am 16. Februar einen Termin habe, wo ich den Antrag auf Hartz IV stellen kann. Bin mal gespannt, obs das war oder ob denen noch was einfällt.
Werde auf jeden Fall berichten!!!
 

Anna35

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Hi @ all,

gleich vorweg, ich will hier niemanden angreifen. Mir fällt nur immer wieder auf (hier und auch in anderen Foren), das jeder immer meint die ARGE will einem was böses wenn sie zu einem Hausbesuch kommen. Bei mir waren sie auch zum Hausbesuch und ich sag euch ganz ehrlich ich hab die freiwillig reingelassen. Das Problem ist doch wenn ich Ihnen den zutritt verweigere und gleich mit ner Klage drohe dann werden sie mir erst recht das Geld streichen und sie vermuten dann sowieso das ich etwas zu verbergen habe und fakt ist doch wenn ich nix zu verbergen habe kann ich denen meine Wohnung auch zeigen oder? Außerdem ist es doch so das man irgendwann mal als Querulant da steht wenn man gegen alles schießt was von der ARGE kommt und dann noch mehr steine in den Weg gelegt bekommt als vorher. Daher sollte man doch Frieden schließen mit der Agentur und versuchen auf normalem und Sachlichem weg miteinander aus zu kommen und vor allen Dingen sollte man versuchen miteinander zu Arbeiten und nicht Gegeneinander.
Liebe Grüße
Anna35
 

vagabund

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22 Jun 2005
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Anna35 schrieb:
Hi @ all,

..... Mir fällt nur immer wieder auf (hier und auch in anderen Foren), das jeder immer meint die ARGE will einem was böses wenn sie zu einem Hausbesuch kommen. Bei mir waren sie auch zum Hausbesuch und ich sag euch ganz ehrlich ich hab die freiwillig reingelassen. Das Problem ist doch wenn ich Ihnen den zutritt verweigere und gleich mit ner Klage drohe dann werden sie mir erst recht das Geld streichen und sie vermuten dann sowieso das ich etwas zu verbergen habe und fakt ist doch wenn ich nix zu verbergen habe kann ich denen meine Wohnung auch zeigen oder? .....
Anna35
Tatsache ist aber auch, dass die ARGEn die aktuelle Rechtssprechung einfach ignorieren und unverschämte Behauptungen aufstellen! Und da wollen die nichts böses?!
Geld streichen tun sie so oder so, ob zu recht oder zu unrecht - ohne Widerspruch oder gar Klage geht es meist nicht.
Wenn du kein Problem damit hast, wildfremde Leute in deinen Schränken wühlen zu lassen...ich schon.
Mich stört die Art und Weise wie diese Hausbesuche durchgeführt werden, vom psychischen Aspekt ganz zu schweigen.
Hast du schonmal von den psychischen Schäden von Einbruchsopfern gehört? Nichts anderes passiert bei einem sogenannten Hausbesuch...
das ist Zumindest meine Meinung und Erfahrung damit!
VG
vagabund
 

hummellinge

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@Anna35
Bei mir waren sie auch zum Hausbesuch und ich sag euch ganz ehrlich ich hab die freiwillig reingelassen

so habe ich auch gedacht - aber dann ging der Ärger erst los kann ich Dir sagen.... VOn heute auf morgen zu einer Tochter von 7 Jahren gekommen, wurde bezichtigt, das Kind bei der Beantragung unterschlagen zu haben. Was aber zur Erklärung nich meine Tochter ist. Das lasse Dir jetzt mal auf der Zunge zergehen - es reichte nciht mal die Vorlage der Geburtsurkunde, das ich NICHT die Mutter bin, es musste noch das zuständige Jugendamt des Kindes anrufen!

Von den Bettfragen mal ganz abgesehen, obwohl es zwei Betten gab (also Untermietvertrag in einer 4-Raumwohnung, die zur 5Raumwohnung umgemodelt wurde) - es besteht ja rein theoretisch die Möglichkeit, der gemeinsamen Vergnügbarkeit.

In dieser Bude hier ist eine Einbauküche. In die Küche geht auch nix anderes mehr rein - wo ist der zweite Kühlschrank? Im Bad des gleiche passt nur eine Waschmaschine rein - wo ist bitte die 2.???

Achso - in der Wohnung nur ein Telefonanschluss - warum gibt es keine 2 Telefone????

So Anna, nach der Erfahrung würde und werd ich niemanden mehr hier herein lassen! Meine Intimssphäre, lass doch nich von jedem dahergelaufenen Mann meine Unterwäsche kontrollieren und meine Privatssphäre.

Ich bin dann logisch in Widerspruch gegangen - zu diesem Verfahren, jetzt vor dem SG kam endlich mal eine Antwort darauf - nun war es nich mehr meine Tochter - sondern mein Sohn, der einen anderen Vater hat wurde meinem Obermieter zugeordnet, er solle der Vater sein. :motz:

Ich geh davon aus, da die Zugriff auf die Kindergeldakten haben - auf einmal sollte mein Obermieter das Kindergeld für seine Tochter (erhält die mutter meines Wissens) und für meinen Sohn bekommen, was ich erhalte. Hergekommen bin ich genau am 01.07.2005 - Anfang August war schon der Hausbesuch da - ende vom Lied bilde eine eG. Was ich nach der Zeit nicht einsehe - keine Einstandspflicht, keine Kontovollmacht ect.

Die drehen wie die es brauchen - hauptsache die Statistik stimmt

Ich hatte dann erst mal Ruhe vom Jobcenter, da ich Arbeit hatte für 3 Monate - aber mit der Neubeantragung ab November ging es diesmal trastischer los - ich habe seit diesem Zeitpunkt kein Geld bekommen - hatte jetzt einen Termin beim SG - warte immer noch auf eine Entscheidung und ich glaube jeder kann sich vorstellen, wie es bei meinem Sohn und mir aussieht.

Lach der Hammer kam dann in der Widerspruchablehung noch vom Jobcenter - entschuldigt den Ausdruck, aber die können oder wollen nich mal 1 + 1 richtig zusammen zählen.....
- falsche Berechnung des Entgeldes meines Obermieters
- lach den titulierten Unterhalt nicht mit eingerechnet
- Unterhaltsvorschuss für meinen Sohn zu hoch eingerechnet

nur mal so als Beispiel

Ich für die Freibetragserrechnung dann noch eine Nachfrage beim Ombusrat gehabt - die hat es erklärt und fragte noch warum ich es wissen wolle. Ich habe Ihr alles erklärt - wisst Ihr was Sie mir geraten hat - gut das Sie geklagt haben, lassen Sie nich locker....

da muss man nix weiter sagen oder....

Tschüß hummellinge
 

lotteliese

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Hallo,

dazu muss ich jetzt auch mal was sagen!

Seit zwei Wochen arbeitet meine Freundin bei der Arge,
und die hat mir bestättigt, was die meisten hier im Forum von dieser Behörde halten.
Da geht es nicht um Menschlichkeit, die haben nur ein Ziel, jeden Hilfeempfänger so schnell wie möglich aus der Leistung zu kriegen.
Wenn nicht, kriegen die gehörigen Druck von oben.
Ich traue da keinem mehr.

Gruss
lotteliese :kotz:
 

wolliohne

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Genau so ist es !

Wir erleben das auch jede Woche vor der ARGE !

Trau schau wem!
 

Ironwhistle

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Anna35 schrieb:
...das jeder immer meint die ARGE will einem was böses wenn sie zu einem Hausbesuch kommen. Bei mir waren sie auch zum Hausbesuch und ich sag euch ganz ehrlich ich hab die freiwillig reingelassen. Das Problem ist doch wenn ich Ihnen den zutritt verweigere und gleich mit ner Klage drohe dann werden sie mir erst recht das Geld streichen und sie vermuten dann sowieso das ich etwas zu verbergen habe und fakt ist doch wenn ich nix zu verbergen habe kann ich denen meine Wohnung auch zeigen oder?
Nö!

My home is my castle...

Punkt a.)

Ich bin, halt, war früher Waffensammler - kanns mir ja jetzt eh nicht mehr leisten - mit Sachkunde, kleinem Waffenschein, WBK und dem ganzen Mist und bekomme von daher schon oft genug Besuch von der Polizei damit diese die Aufbewahrung der Pengpengs überprüfen können. Mal angemeldet, mal unangemeldet .

Viel habe ich nicht, dafür aber ausgesuchte Stücke. Die Dinger muss ich gegen unbefugten Zugriff schützen, und das bedeutet für mich unter anderem das ich nicht jeden wildfremden Hampelmann in die Wohnung lasse...

Punkt b.)

Meine Wohnung ist mein kleines Refugium. Hierhin ziehe ich mich zurück wenn ich mies drauf bin, hier erlebe ich schöne Stunden, habe auch schon schlechte Stunden erlebt, etc.etc.etc. - es ist auch eine emotionale Frage ob und wen ich in diese Wohnung lasse...

Punkt c.)

Mein SB war so selten freundlich zu mir das ich mittlerweile kaum noch zu einer Zusammenarbeit bereit bin - es sei denn es würde mir endlich ein vernünftiger Job angeboten, oder ein halbwegs intelligenter SB der mir wenigestens Gelegenheit gibt etwas zu erklären.

Was das Gefühl anbelangt das die ARGE mir was böses will - der Mensch bei dem ich meinen Erstantrag abgegeben hatte war sehr freundlich und half mir sogar bei meinen Unterlagen. Eben jemand der noch den Menschen sieht, und nicht nur 'ne Nummer an welcher man die schlechte Laune darüber auslassen kann das man im Grunde doch nur ein kleines und ersetzbares Arschloch ist - Sorry für die herbe Wortwahl, aber genau den Eindruck gewinne ich bei einigen ARGE Mitarbeitern mehr und mehr.

Ich denke nicht das die ARGE mir generell etwas böses will, sondern nur das dort verstärkt Menschen arbeiten die man im besten Falle als soziale Krüpel bezeichnen kann.

Summa Summarum

Ich bin Sportbegeistert und in meiner Diele hängt eine Baseballausrüstung welche mir ein früherer Kollege aus den Staaten geschenkt hatte.

Sollte sich einer dieser ARGE Trolle gewaltsam Zutritt verschaffen wollen, dann würde ich offen gestanden von meinem Recht auf Notwehr gebrauch machen, denn einfach so an mir vorbeigehen, das wird kaum drin sein - da müsste man schon über mich drüber.

Kurzum; erst gäbe es etwas mit dem Knüpel dahin wo es wirklich weh täte, danach eine saftige Anzeige wegen Hausfriedensbruch, versuchter Körperverletzung, Amtsanmaßung und was mir sonst noch so einfiele...

Nee, wenn das für den Einzelnen kein Problem darstellt, für mich wäre es eines.

Niemand ist verpflichtet jemand fremden in seine Wohnung zu lassen. Und wenn sich jemand fremdes - die kleinen Grünen ausgenommen und selbst diese nur wenn a.) Gefahr im Verzug ist oder b.) ein schon erwähnter richterlicher Beschluss vorliegt - gewaltsam Zutritt verschaffen möchte, darf man sich sogar entsprechend und angemessen wehren.

D.h. wenn die gewalttätig würden (!!!), dann darf man sich mit gleicher Münze verteidigen - aber ich denke es ist eher so das man sie schlicht und ergreifend nach Pfefferland schicken kann, ohne das es zu Gewalttätigkeiten kommt. Glaube kaum das die Burschen Lust auf eine Auseinandersetzung haben...

Und es ist egal was die Vögel behaupten was sie dürften: Fakt ist, sie haben nicht das geringste Recht in die Wohnung eines Menschen zu gehen, wenn dieser es nicht ausdrücklich gestattet!

Und im Zweifelsfalle kann man immer noch die Polizei rufen! ;)
 

heinbloed

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moin moin,

der hausbesuch ist in der kette der ermittlungen die letzte massnahme und in der regel auch nur in ganz bestimmten fällen zulässig.

vorher hat die sachbearbeiterin z.b. durch befragen zu ermitteln.
sie kann sich auch eine bescheinigung einholen, auf der der mit im haus wohnende mann angibt, dass er nicht unterstützt. das muss reichen.

sollten bestimmte sachverhalte darauf hinweisen, dass die angaben falsch sind, kann ein hausbesuch zulässig sein. das blosse angeborene misstrauen der sachbearbeiterin ist nicht ausreichend.
genauso ist die oft angewandte methode "schaun wir mal, vielleicht finden wir ja was" unzulässig.

also erst ist der hinreichende verdacht da und dann kann ermittelt werden.

wenn der hausbesuch angekündigt wird, sollte man verlangen, dass der grund des besuchs und die rechtliche grundlage des besuchs schriftlich mit ausreichender frist zur rechtlichen überprüfung übermittelt werden.
ausserdem sollte genau festgehalten sein, was die ermittler aus welchem grund sehen wollen.

den kühlschrank machen wir also nur auf, wenn vorher angekündigt wurde aus welchem grund in diesen geschaut werden soll, z.b. wenn der hinreichende verdacht besteht, dass wir dort unsere nicht angemeldeten goldbarren verstecken.

gleichzeitig sollte man noch schriftlich darauf hinweisen, das man jederzeit ausserhalb der wohnung zu fragen der sachbearbeiterin stellung nehmen wird, sonst drehen sie einem wegen nichtmitwirken einen strick.

sollte die sachbearbeiterin einschnappen und eine ablehnung schicken, ist man am nächsten tag, wegen einstweiliger anordnung und klage beim anwalt oder sozialgericht.

wer keine lust auf den stress oder gern besuch hat, kann natürlich die herrschaften auch in die wohnung lassen. das sollte aber grundsätzlich nicht ohne zeugen geschehen.

grüsse
 

Anna35

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sicherlich ist meine Wohnung meine Privatsache und ich muß keine Fremden da rein lassen weil es niemanden was angeht. Da gebe ich euch vollkommen recht das sehe ich genauso. Es ist halt so das wie weiter oben schon mal erwähnt die Leute beim Arbeitsamt auch unter Druck "von oben" gesetzt werden und meistens keine Chance haben das zu machen was sie gerne tun würden. Habt Ihr euch schon mal überlegt ob wir alle unseren Zorn nicht eigentlich an den falschen Leuten auslassen? Die Leute ob es beim Sozialamt, beim Arbeitsamt oder bei der ARGE ist, die müssen sich eben an Gesetze halten die sie nicht gemacht haben das is nun mal fakt. Der Zorn den jeder Arbeitslose hat und der auch verständlich und berechtigt ist, sollte lieber an der Stelle eingebracht werden wo er angebracht ist. Nämlich bei denen die, die Gesetze machen also sollte man sich mal überlegen ob man sich als Arbeitslose nicht mal zusammenschließt und seine Wut in Berlin auslässt.

liebe grüße

Anna 35
 

hummellinge

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@anna35
Habt Ihr euch schon mal überlegt ob wir alle unseren Zorn nicht eigentlich an den falschen Leuten auslassen?


dazu sage ich nur eines - bisher bis auf eine Ausnahme im Jobcenter unterstelle ich einfach Amtsmissbrauch und Schikane - gibt überall von bis entscheidungen. Aber ich habe das Gefühl die nutzen die Hilflosigkeit gern und sehr oft aus.

Tschüß hummellinge
 

lotteliese

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Moin Moin!

Solang sich die Mitarbeiter der ARGE uns gegenüber so herablassend benehmen, sollte man auch gegen diese Leute angehen!!

Auch mit Druck von oben haben die noch lange nicht das Recht, uns so zu behandeln. Da steckt meistens immer ein persönliches Ding dahinter wenn die sich so asoztial benehmen :kotz: :kotz:

Gruß
Lotteliese
 
E

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Mir fällt nur immer wieder auf (hier und auch in anderen Foren), das jeder immer meint die ARGE will einem was böses wenn sie zu einem Hausbesuch kommen.
......
Es ist halt so das wie weiter oben schon mal erwähnt die Leute beim Arbeitsamt auch unter Druck "von oben" gesetzt werden und meistens keine Chance haben das zu machen was sie gerne tun würden. Habt Ihr euch schon mal überlegt ob wir alle unseren Zorn nicht eigentlich an den falschen Leuten auslassen? Die Leute ob es beim Sozialamt, beim Arbeitsamt oder bei der ARGE ist, die müssen sich eben an Gesetze halten die sie nicht gemacht haben das is nun mal fakt. Der Zorn den jeder Arbeitslose hat und der auch verständlich und berechtigt ist, sollte lieber an der Stelle eingebracht werden wo er angebracht ist.
Die Wohnung ist immer noch nach dem GG unverletzlich.
Dies wurde auch von den höchsten Gerichten immer wieder bestätigt!

Auch wenn ein SB den Druck von "Oben" bekommt hat er sich an die gesetzlichen Vorgaben zu halten.
Will er einen Hausbesuch durchführen hat er dieses zu begründen warum dieses nötig ist. Pauschal damit zu drohen das der Antrag abgelehnt wird ist der Gipfel der Frechheit und es sollte auch ihm klar sein das er damit ganz schnell im Bereich der Nötigung landen kann!
 

heinbloed

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moin moin,

Es ist halt so das wie weiter oben schon mal erwähnt die Leute beim Arbeitsamt auch unter Druck "von oben" gesetzt werden und meistens keine Chance haben das zu machen was sie gerne tun würden
jeder sachbearbeiter hat die pflicht sich gegen grundgesetzverletzende dienstanweisungen zu wehren.

eine anzeige wegen hausfriedensbruchs hat in flensburg dazu geführt, das die sachbearbeiter zu solchen handlungen nicht mehr genötigt werden.

grüsse
 

Ironwhistle

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heinbloed schrieb:
moin moin,

der hausbesuch ist in der kette der ermittlungen die letzte massnahme und in der regel auch nur in ganz bestimmten fällen zulässig.
Zulässig ist eine solche "Anordnung" in keinem Fall. Gerichte können derartige Anordnungen erlassen, nicht die ARGE. Und wenn Gefahr im Verzug ist, dann ist die Polizei für solche Aktionen zuständig, nicht die ARGE.

In keinem Falle ist eine solche Anordnung durch die ARGE zulässig!

heinbloed schrieb:
vorher hat die sachbearbeiterin z.b. durch befragen zu ermitteln.
sie kann sich auch eine bescheinigung einholen, auf der der mit im haus wohnende mann angibt, dass er nicht unterstützt. das muss reichen.
sollten bestimmte sachverhalte darauf hinweisen, dass die angaben falsch sind, kann ein hausbesuch zulässig sein.
Und der kann NUR durch einen Richterlichen Beschluss ERLAUBTwerden - NICHT DURCH DIE ARGE und NICHT DURCH SACHBEARBEITER! Und wenn der Beschluss erlabt ist, dann dürften es in aller Regel auch Beamte sein die in der staatlichen Exikutive arbeiten; Polizei oder dergl. - NICHT DIE ARGE.

also erst ist der hinreichende verdacht da und dann kann ermittelt werden.

wenn der hausbesuch angekündigt wird, sollte man verlangen, dass der grund des besuchs und die rechtliche grundlage des besuchs schriftlich mit ausreichender frist zur rechtlichen überprüfung übermittelt werden.
ausserdem sollte genau festgehalten sein, was die ermittler aus welchem grund sehen wollen.
Eine Ermittlung ist die Erhebung strafrechtlich relevanter Daten - das ist eine hoheitliche Aufgabe. Alle anderen Arten von "Ermittlungen" sind solche die auf den ganz normalen Bürgerrechten und Gesetzen basieren - Haus- und Wohnungsvisitationen gehören ganz eindeutig NICHT DAZU!

Was die hereingelassenen Mitarbeiter der ARGE oder des Ordnugnsamtes betrifft; diese haben Gastrecht - wenn der Bewohner der Wohung verlangt das diese zu gehen haben, dann haben sich diese Pseudoermittler daran zu halten, andernfalls verstoßen sie nähmlich wieder gegen das HAUSRECHT.

den kühlschrank machen wir also nur auf, wenn vorher angekündigt wurde aus welchem grund in diesen geschaut werden soll
Muss ich GÄSTEN meinen Kühlschrank zeigen?
Doch wohl eher nicht...

Man braucht die Vögel selbst nach terminlicher Anmeldung nicht in die eigene Wohnung zu lassen. Sollten Sanktionen stattfinden, oder auch nur angedroht werden, dann erfüllt dies bereits den Tatbestand einer Nötigung im Verbund mit Amtsamaßung.

Wohlgemerkt - ein durchaus strafrechtlich relevantes Vergehen das bei einer Anzeige auch bestraft wird.

@ Anna35

Wieso an den falschen Leuten?
Wenn nicht wenige ARGE Mitarbeiter sich aufspielen wie verkappte Diktatoren, dann sind sie es eigentlich selbst Schuld wenn man ihnen auf die Füße tritt.

Was die Gesetze betrifft, an welche diese Personen sich zu halten haben - würden sie dies machen, dann gäbe es erheblich weniger Ärger und sicherlich nicht 70.000 Klagen gegen die ARGE.
 

gitta

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Hallo,
ich habe also die beiden vom Ermittlungsdienst in meine Wohnung gelassen. Mein Bekannter, der mein Vermieter ist, hat sie gefragt, was wollen sie sehen und dann waren sie ganz friedlich. Heute war ich bei der Arge, das mit dem Geld geht also in Ordnung. Aber jetzt kommt der Hammer:

Ich habe mir zu meinen Arbeitszeiten bei Mercedes eine gebrauchte A-Klasse gekauft, Bj. 2000, jetzt 200.000 km gelaufen und hat einen Unfallschaden. Da ist die Tussi ja fast abgedreht. Ach, Stütze kriegen und einen Daimler fahren! Was ist es denn, eine E-Klasse? Ne, den kleinsten, eine A-Klasse. Ja, den muß ich bewerten. Wie haben Sie das denn hingekriegt. Den müssen Sie aber verkaufen. Das verstehe ich nicht, dass die ARGE bei Ihnen das so hingenommen hat. Alles erklären, dass ich im Falle eines Jobangebotes auch ein Auto brauche, hat die nicht interessiert. Jetzt verlangt sie von mir "lückenlos" meine Kontoauszüge der letzten zwei Jahre. Und erzählt mir einen, sie hätte schwarz auf weiß in ihrem PC, dass ich 750 € mtl. "kassiert" hätte. Sorry, sag ich, das waren aber nur 591 €, habe ich schriftlich und auch auf meinen Konto. Stimmt nicht!!!!! Naja, die muss es ja wissen, ist ja das Fräulein vom Amt. Und während der ganze Zeit, während sie mich bedient (in doppelter Hinsicht) löffelt sie ganz genüßlich ein Glas Nutella. Das hätte ich mir mal meinen Kunden gegenüber erlauben sollen. Sind wir denn wirklich nur der Abschaum für die????
Weiß jemand von euch, ob ich wirklich meine Kontoauszüge zeigen muß? Ist es nicht schon so beschämend genug vom Amt zu leben?? :shock: :motz:
 

Silvia V

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Mit Nutella im Mund redet man sehr undeutlich.
:|

Aber auch unabhängig davon ist es Dein Recht eine schriftliche Begründung zu fordern und das wird dem Amt schwer fallen.
Du hast gute Chancen Dich mit Hilfe des SG zu wehren,nur dazu benötigst
Du das o.g. Schriftstück.

Das was Du vor 2 Jahren auf dem Konto hattest geht niemanden etwas an
und die Forderung ist bloße Schikane.


Gruß
Silvia
 

gitta

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Tja, heute ist der 15. März und ich habe noch keinen Cent auf meinem Konto. Mein Vermieter nicht seine Miete und der ist stocksauer, weil er glaubt, jetzt hat er einen Kuckuck am Hals. Aber die SB hat mir am Tel. gesagt, dass er sich mal nicht so anstellen soll. Und mir hat sie einen Barscheck über 200€ am 1. gegeben, der kann wohl noch nicht auf sein. Hab sie gefragt,ob sie mir mein Geld persönlich einteilen wollte. Da hättet ihr sie mal erleben sollen. Das ganze ist so erniedrigend, dass ich dafür einfach keine Worte finde. Wir sind für die keine Menschen sondern Müll, soviel steht fest. Man müßte mal eine Reportage über so ein Amt machen, damit die, die noch Arbeit haben, wissen, was ihnen mal bevorstehen könnte. Ich habe mich schon lange nicht mehr so besch..... gefühlt.
 

rannseier

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Macht euch das doch nicht so schwer.

Geh zum Sozialgericht. Diskutier mit denen.

Kommt dir jemand vom Jobcenter blöd dann lass sie auflaufen.

Dumme Sprüche immer dumm beantworten, es gibt eh nichts zu verlieren.

Beispiel:

Samma, das SGB II ist wohl auch nicht gerade deine Kernkompetenz, stimmts?

"Immer zweimal mehr wie du".

Lass sie auflaufen, die haben zu gehorchen und zu zahlen. Werden sie sauer immer schön weiter machen, bis sie platzen. Dann lach sie aus.
 

gitta

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Ja, ich wünschte, ich könnte das. Aber die Alte hier die hat mich geschafft. Allein, wie die meine Kontoauszüge studiert hat. Ich kam mir einfach nur klein vor. Dabei habe ich mal bei Mercedes im Verkauf gearbeitet und da habe ich mit ganz anderen Leuten zu tun gehabt. Und jetzt bin ich der letzte *****. Ich habe echt psychische Probleme seit ich bei dieser Xantippe bin.
 

rannseier

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Mach dir einen Spaß daraus sie auszulachen.

"Na, nicht genügend intellenzien im Kopf?"

Alles andere hilft nicht.

Lass sie auflaufen, mach sie fertig.

Sonst machst du dich nur selbst kaputt. Spreche aus eigener Erfahrung.
 
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@ Rannseier,
ist doch nicht jeder so schlagfertig wie du. Außerdem hilft das auch nicht wirklich weiter.

Ich mache das immer mit Freundlichkeit dritten Grades. Einfach Lächeln und ruhig und hartnäckig bleiben.

So ein Lächeln, das habe ich nun wieder festgestellt, kann sehr schön verunsichern.
 

vagabund

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rannseier schrieb:
Macht euch das doch nicht so schwer.

Geh zum Sozialgericht. Diskutier mit denen.

Kommt dir jemand vom Jobcenter blöd dann lass sie auflaufen.

Dumme Sprüche immer dumm beantworten, es gibt eh nichts zu verlieren.

Beispiel:

Samma, das SGB II ist wohl auch nicht gerade deine Kernkompetenz, stimmts?

"Immer zweimal mehr wie du".

Lass sie auflaufen, die haben zu gehorchen und zu zahlen. Werden sie sauer immer schön weiter machen, bis sie platzen. Dann lach sie aus.
Ich mußte zwar ehrlich gesagt schmunzeln über dein Beispiel, aber auf dieses Niveau muß man sich nicht wirklich begeben.
Dann lieber konsequent den sachlichen Weg gehen und den hartnäckig.
Nicht immer erreicht man ein Urteil, aber jede Klage, die bei Gericht eingeht, setzt die Richter auch davon in Kenntnis, was in den Ämtern so abgeht! Es gibt genug Klagen, die auch ohne , dass ein Urteil ergeht, für den Einzelnen Erfolg haben, weil die ARGEn einlenken, gerade um Grundsatzurteile zu vermeiden :twisted:
 

gitta

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Ich war mal schlagfertig, aber ich kann mich fast nicht mehr daran erinnern. Außerdem möchte ich mich nicht auf so eine niedrige Stufe wie diese "Frau"? stellen. Jeder Mensch hat eine Würde und ich möchte das beherzigen. Vielleicht merkt sie ja irgendwann einmal, dass man mit ihrer Art nicht weiterkommt.
 

Martin Behrsing

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gitta schrieb:
Tja, heute ist der 15. März und ich habe noch keinen Cent auf meinem Konto. Mein Vermieter nicht seine Miete und der ist stocksauer, weil er glaubt, jetzt hat er einen Kuckuck am Hals. Aber die SB hat mir am Tel. gesagt, dass er sich mal nicht so anstellen soll. Und mir hat sie einen Barscheck über 200€ am 1. gegeben, der kann wohl noch nicht auf sein. Hab sie gefragt,ob sie mir mein Geld persönlich einteilen wollte. Da hättet ihr sie mal erleben sollen. Das ganze ist so erniedrigend, dass ich dafür einfach keine Worte finde. Wir sind für die keine Menschen sondern Müll, soviel steht fest. Man müßte mal eine Reportage über so ein Amt machen, damit die, die noch Arbeit haben, wissen, was ihnen mal bevorstehen könnte. Ich habe mich schon lange nicht mehr so besch..... gefühlt.
Hallo Gitta,

pack dir deinen ganzen Kram zusammen, kopier alles 2X und dann zum Sozialgericht. Dort gibst Du einen Antrag - mündlich zur Niederschrift - auf Erlass einer einstweiligen Anordnung gem. § 86b SGG, zur sofortigen Auszahlung deiner Leistungen auf. Dann berichtest Du, was so passiert ist und der zuständige Rechtspfleger wird es in eine sachgemäße Form birngen. Mache deutlich, dass es sehr eilig ist.
Also morgen ist dein Tag.
 
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