Hilfe habe Arbeit aber Jobcenter drangsaliert mich mit EGV.

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Dreizehnzwölf

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Erst ein mal guten Tag allen,war hier im Forum schon seit ein paar Jahren unter dem Nick 1312 angemeldet und erhielt immer guten Rat oder holte mir den ein oder anderen Tipp, wobei ich persönlich weniger Probleme mit den Jobcenter hatte sondern eher anderen half, leider funktionierte etwas mit meiner E-Mail Adresse nicht mehr musste mich daher hier nun mit neuem Nick Dreizehnzwölf neu anmelden nun aber zu meinen eigentlichem Problem.

Habe seit März einen Job mit festem Arbeitsvertrag gefunden, sprich selber gesucht das Jobcenter hat null anteil daran ich habe eine 35 Stundenwoche mit allen sozialen Leistungen etc der Job wird auch auch noch relative wenn man bedenkt das ich nicht aus der Branche komme "gut bezahlt" ich habe eine Probezeit von 6 Monaten. Nachdem das JC erst eine Verdienstbescheinigung haben will dann noch eine Anmeldung zur KK bzw Sozialversicherung schickten sie mir nun folgende EGV zu meine frage dazu wie verhalte ich mich jetzt grundsätzlich habe ich als ich seit Jahren durch das Eloforum gelernt keine EGV mehr unterschrieben habe dieses auch nie getan, nun bin ich aber etwas ratlos was ich tun soll will ja auch den Job nicht gefährden eine Frechheit und Steigerung der Perversitäten des JC ist das sowieso Also was meint ihr was soll ich tun wie mich verhalten.Will mir dieses halt auch nicht gefallen lassen.

MFG 1312
 

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Gast
Hallo und guten Tag, Oll und doll war leider schneller. Aber nach meiner Ansicht hat er schon alles geschrieben. Wenn VA da, dann Widerspruch und Klage. Bgründung: Mit einem Arbeitsverhältnis kann dir über einen VA keine Stallpflicht auferlegt werden. Insgesamt ist das ein Stück aus dem Tollhaus. Vielleicht kannste das ja auch mal der örtlichen Presse zukommen lassen. :icon_party::icon_party::icon_party:
 

Makale

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Rechtsbehelfsbelehrung in einem öffentlich-rechtlichen Vertrag - absoluter Unfug. Ich bin mir sehr sicher, dass die IF absolut keine Ahnung von der Materie hat. Hier liegt zweifellos ein Fall vor, der unter Profillage 1 kategorisiert wird; d.h. eine EGV ist nicht von Nöten (Vollzeitbeschäftigung und damit vollständig integriert auf den 1. Arbeitsmarkt).
Im Übrigen erfüllt die EGV in dieser Form nicht die gesetzlichen Vorgaben.

Kunde: Haben Sie schon einmal Fachliteratur wie bspw. Beschäftigungsorientiertes Fallmanagement von Rainer Göckler gelesen ?
IF: Nein habe ich nicht ...
Kunde: Dann tun Sie dies mal und wenn Sie es ausgelesen haben, melden Sie sich ggf. wieder bei mir ... Tschüss.
:icon_lol:
 

gila

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Habe seit März einen Job mit festem Arbeitsvertrag gefunden, sprich selber gesucht das Jobcenter hat null anteil daran ich habe eine 35 Stundenwoche mit allen sozialen Leistungen etc der Job wird auch auch noch relative wenn man bedenkt das ich nicht aus der Branche komme "gut bezahlt" ich habe eine Probezeit von 6 Monaten.

MFG 1312

bist du durch den Job raus aus der Hilfe - oder Aufstocker?

Du bist noch in der Probe - da wollen die noch ihr schwitziges, drückendes Händchen drauf halten ... und sicher gehen, dass du dich
beim AG "gut benimmst". Allerdings ist die Forderung eine nicht ausschließlich von dir erfüllbare.

Die EGV ist auch sehr einseitig - das JC bringt sich kaum ein -
[FONT=&quot]"Die EinV ist ein öffentlich-rechtlicher Vertrag (§§ 53 ff. SGB X), der konkret beschriebene Leistungen
[/FONT]
[FONT=&quot]beinhalten muss und schriftlich zu schließen ist (§ 56 SGB X)."[/FONT]

Da du eben noch nicht "voll" eingegliedert bist, will man während der Probezeit
ein Auge drauf haben. Allerdings: wie gesagt: weder Erhalt Job noch deine "Postalische Erreichbarkeit" bedürfen eines Vertrages.
Du könntest es nicht garantieren - aber man könnte sanktionieren, sobald dich mal ein Brief nichterreicht.

Also auf VA warten und dann widersprechen.

NACH der erfolgreichen Probezeit sieht es so aus (selbst als Aufstocker):

Vom Abschluss einer EinV kann unter den nachstehenden Voraussetzungen abgesehen werden:

(a) Ist eine erwerbsfähige leistungsberechtigte Person bereits auf dem Arbeitsmarkt integriert und bezieht
ergänzend Leistungen nach dem SGB II, kann auf den Abschluss einer EinV verzichtet werden, wenn nicht
erwartet werden kann, dass eine Möglichkeit besteht, den Leistungsbezug
der erwerbsfähigen leistungsberechtigten Person durch
- eine Änderung im Beschäftigungsverhältnis,
- einen Stellenwechsel oder
- das Angebot von Eingliederungsmaßnahmen (z. B. berufsbegleitende Fortbildung)
nachhaltig zu beenden bzw. zu senken.


Aufstocker:wenn Regelsatz + ev. Mehrbedarf + anteilige Unterkunftskosten mit deinem anrechenbaren Einkommen (= Netto - Absetzbeträge) gedeckt sind.
Dann unterliegt man auch nicht mehr ALLEN Pflichten des SGB II und muss sich auch nicht demnach "behandeln" lassen.

Du wärest nicht mehr "hilfebedürftig" - Aufstocker ist "politisch gewollt"...
:cool:

[FONT=&quot]
[/FONT]
 

Makale

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Insofern nur geringfügige Bedarfsunterdeckungen (ca. max. 150 €) bestehen, rate ich immer zur Beantragung von Wohngeld. So kann man sich sofort geschmeidig dem SGB II-Regime entziehen.
Könnte sogar möglich sein, dass WG hier vorrangige Leistung ist ...
 

Marisa

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Insofern nur geringfügige Bedarfsunterdeckungen (ca. max. 150 €) bestehen, rate ich immer zur Beantragung von Wohngeld. So kann man sich sofort geschmeidig dem SGB II-Regime entziehen.
Könnte sogar möglich sein, dass WG hier vorrangige Leistung ist ...

Dem muß ich widersprechen.
Ich habe die Erfahrung gemacht, dass bei 150 Euro Aufstockung (wenn ich meinen Grundbedarf + Warmmiete decken kann) das ensprechende Wohngeld nur ca. 70 Euro beträgt.
Dies macht eine Differenz von 70 Euro aus, was bei einem Geringverdiener doch viel ist.
Hinzu kommen die Befreiung von GEZ und Ermäßigung bei Monatskarte.
 

Makale

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Dem muß ich widersprechen.
Ich habe die Erfahrung gemacht, dass bei 150 Euro Aufstockung (wenn ich meinen Grundbedarf + Warmmiete decken kann) das ensprechende Wohngeld nur ca. 70 Euro beträgt.
Dies macht eine Differenz von 70 Euro aus, was bei einem Geringverdiener doch viel ist.
Hinzu kommen die Befreiung von GEZ und Ermäßigung bei Monatskarte.

Das ist mir bekannt, aber Aufstockung bedeutet Unterwerfung unter den Repressions- § 2 SGB II. Hat also Vorteile und Nachteile. Bei Aufstockung ist man nicht befreit vom Rundfunkbeitrag, da man ja Einkommen über den Grundsicherungsbedarf verfügt. Wie das im Einzelnen mit Ermäßigung bei Monatskarte als Geringverdiener ist, weiß ich nicht ...
 

gila

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Das ist mir bekannt, aber Aufstockung bedeutet Unterwerfung unter den Repressions- § 2 SGB II. Hat also Vorteile und Nachteile. Bei Aufstockung ist man nicht befreit vom Rundfunkbeitrag, da man ja Einkommen über den Grundsicherungsbedarf verfügt. Wie das im Einzelnen mit Ermäßigung bei Monatskarte als Geringverdiener ist, weiß ich nicht ...

Dat is aba falsch.


[FONT=&quot]Wenn man seinen eigenen Bedarf: Regelsatz + ev. Mehrbedarf + anteilige Unterkunftskosten; mit seinem anrechenbaren Einkommen (= Netto - Absetzbeträge) decken kann, unterliegt man nicht mehr allen Pflichten des [/FONT][FONT=&quot]SGB II, diese sind, wie u.a. BGH und BSG (BGH Az: XII ZR 272/02, BSG Az: B 7b AS 8/06 R) entschieden haben, verfassungskonform auszulegen.

Und mit dem Leistungsbescheid bekommt man auch die Befreiung von der GEZ! Fahrtkosten zur Arbeit werden ja im Freibetrag berücksichtigt - und ein Sozialticket hätte meist den Nachteil, dass man eh nicht in den Zeiten fahren kann, wo Berufstätige in der Regel fahren!

[/FONT]
 

Dreizehnzwölf

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Hallo und guten Tag, Oll und doll war leider schneller. Aber nach meiner Ansicht hat er schon alles geschrieben. Wenn VA da, dann Widerspruch und Klage. Bgründung: Mit einem Arbeitsverhältnis kann dir über einen VA keine Stallpflicht auferlegt werden. Insgesamt ist das ein Stück aus dem Tollhaus. Vielleicht kannste das ja auch mal der örtlichen Presse zukommen lassen. :icon_party::icon_party::icon_party:

ich werde es so machen VA abwarten wenn einer kommt Widerspruch dann wenn notwendig eventuell Klage, mit der Presse halte ich in der Hinterhand.

MFG 1312
 

gila

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wie ich oben schon vermutete: man will noch das Händchen drauf halten, damit du
brav den Job behältst.
Solange nix kommt: keine Gedanken machen :wink:
 

Dreizehnzwölf

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wie ich oben schon vermutete: man will noch das Händchen drauf halten, damit du
brav den Job behältst.
Solange nix kommt: keine Gedanken machen :wink:

das mit dem Händchen können sie vergessen:icon_mrgreen: Gedanken mach ich mir erst mal nicht solange nichts kommt.:icon_mrgreen:

mal nebenbei der Job ist bis jetzt OK die Chefs halten bis jetzt ihr Wort und das erste mal gab es schon für einen vollen Monat Geld obwohl es anstrengend ist bin ick zufrieden aber naja wie schnell es heute wieder rückwärts geht ist mir ja klar werde dem Forum auch weiterhin treu bleiben gab und gibt ja hier immer gute Hilfe und der ein oder andere Bekannte oder Verwandte braucht bestimmt einen Tipp.

MFG 1312
 

Anna B.

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Hallo,

auch wenn der Job kein Zuckerschlecken ist, wünsche ich dir, dass du die Probezeit überstehst, und übernommen wirst...
 

Dreizehnzwölf

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Hallo,

auch wenn der Job kein Zuckerschlecken ist, wünsche ich dir, dass du die Probezeit überstehst, und übernommen wirst...

so leute wollte mich mal melden, die probezeit ist seit fas 2 monaten vorbei bin jetzt unbefristet angestellt löhnerhöhung gabs auch schon:smile: anstrengend ist es immer noch, aber hab mich gut eingearbeitet und es passt weiterhin alles, schaue hier auch ab und an ins forum rein um auf dem laufenden zu sein nur die zeit um anderen zu helfen und tipps zu geben fehlt....achso das jobcenter hat sich nie wieder gemeldet ich hoffe bleibt so oder kann da noch was kommen.

MFG 1312
 

Dreizehnzwölf

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Bin ich bedient komme heute vom Arbeit da ist ein Brief vom JC im Briefkasten, ich ahnte schon das nichts gutes drinstehe es ist eine Eingliederungsvereinbarung die ich bis zum 10.01.2014 unterschrieben abgeben soll, das werde ich nicht tun.
Aber was passiert dann hat es folgen was kann geschehen man bin ich bedient hat man den von den Schergen nie Ruhe Da fängt das das neue Jahr beschissen an ich kotze ohne ende gute Laune dahin

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MFG 1312
 
E

ExitUser

Gast
Natürlich NICHT UNTERSCHREIBEN!
Mangels festgestellter Hilfsbedürftigkeit (oder gibt es noch einen gültigen Leistungsbescheid?) darf kein VA erlassen werden. Ansonsten könnte ein Spaßvogel auch das Merkel beim JC Berlin-Mitte auf die Adressliste schmuggeln und Sanktionen wegen ihrer Meldeversäumnisse verhängen.
 

Roter Bock

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Das ist der Sinn von JC Dir die Laune zu vermiesen. Welche "Folgen" droht das JC an?

Geht es um den EGZ?

Sanktionieren kann man aus einer nicht-unterschriebenen EGV nicht.

Roter Bock
 
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