• Herzlich Willkommen!
    Schön, dass Sie zu uns gefunden haben.

    Wir sind das Erwerbslosen Forum Deutschland und befassen uns vor allem mit den Problemen bei Erwerbslosigkeit, Armut und gesellschaftlicher Benachteiligung.
    Das wichtigste Ziel ist, dass jeder zu seinem Recht kommt und diese nicht von den Behörden vorenthalten werden. Dazu gehört auch, dass Sie Ihre gewonnenen Informationen an andere weiter tragen. Bei den vielen völlig willkürlichen Handlungen von Behörden - und besonders bei Hartz IV - müssen Betroffene wissen, wie sie sich erfolgreich wehren können.
    Was man als Erwerbsloser zur Abwehr von Behördenwillkür alles wissen muss.
    Genauso wichtig ist es, dass Sie mit dazu beitragen, dass dieses unsägliche Gesetz Hartz IV überwunden werden muss. Deshalb brauchen wir auch aktive Unterstützer, die durch zivilen Ungehorsam, bei Demonstrationen etc. sich für diese Ziele einsetzen. Hierzu geben wir regelmäßig Informationen heraus.
    Mit diesen Zielen haben wir hier viele Menschen versammeln können, welche offen über sich diskutieren und ihre eigenen Erfahrungen hilfsbereit anderen mitteilen. Am besten ist es, wenn Sie sich kurz fürs Forum registrieren und Ihre Probleme, Meinungen und Ideen schreiben Das geht ganz schnell, ist kostenlos und bringt Ihnen nur Vorteile. So werden Sie sicherlich auf Gleichgesinnte stoßen, welche gerne versuchen, Ihnen weiter zu helfen, damit Sie den richtigen Weg finden. Ebenso habe Sie damit Zugriff auf unsere Vorlagen zu Widersprüchen, Klagebeispiele etc... Hier können Sie sich registrieren.

    Hoffentlich finden Sie, was Sie suchen.

Hilfe! FM will mich psychiatrisch begutachten lassen :((

martin3009

Elo-User/in

  Th.Starter/in  
Mitglied seit
18 Jul 2010
Beiträge
84
Gefällt mir
1
#1
Hallo,

Ende August 2010 hatte ich mich geweigert, einen 1 EUR Job zu machen, zu dem ich von Anfang (16.08.2010) an nicht hingegangen bin und hatte um eine amtsärztliche körperliche Begutachtung gebeten, zu der sich meine FM dann bei ihrem 2. unangekündigten Hausbesuch (weil ich nicht zum 1 EUR Job erschienen war) wohl 'durchringen' konnte.

Der Termin für die Begutachtung war am 20.01.2011 und ich konnte aufgrund einer kurzfristigen Erkrankung nicht hingehen.

Der Folgetermin ist jetzt unerwartet der Termin für eine psychiatrische Begutachtung, da ich lt. FM 'nicht zur Arbeit gehen kann'.

Da meine FM zudem bei unserem letzten Gespräch in ihrem Büro was von Grundsicherung sagte, befürchte ich, daß sie mich nun mittels eines psychiatrischen Gutachtens 'abschieben' will.

Normalerweise hätte ich schon längst einen Anwalt eingeschaltet. Für diesen fehlt mir jedoch das Geld und einen Beratungshilfeschein bekomme ich nicht, da ich eine Vermögensgrenze mit nicht-liquidem Vermögen überschreite :(

Bis jetzt habe ich mich lediglich bei der Jobcenter-Zentrale in der Kreisstadt über das Vorgehen der FM beschwert, befürchte aber, daß das nicht viel bringen wird :(
 

pigbrother

VIP Nutzer/in
Mitglied seit
22 Jun 2009
Beiträge
1.217
Gefällt mir
219
#2
Sollte dich kein Problem sein ...

einfach hingehen und Deine Leiden schildern :icon_pause:
 

martin3009

Elo-User/in

  Th.Starter/in  
Mitglied seit
18 Jul 2010
Beiträge
84
Gefällt mir
1
#5
Ich kann doch arbeiten. Nur meine FM scheint unerwartet auf den Trichter gekommen zu sein, daß ich das nicht kann. Wie sie plötzlich darauf kommt, weiß ich nicht.
 

pigbrother

VIP Nutzer/in
Mitglied seit
22 Jun 2009
Beiträge
1.217
Gefällt mir
219
#6
Okay ... weil oben schreibst Du >>
zu dem ich von Anfang (16.08.2010) an nicht hingegangen bin und hatte um eine amtsärztliche körperliche Begutachtung gebeten <<

Wenn Du aber arbeiten kannst dann schreibe dies dem SB und fertig.
 

nordlicht22

Elo-User/in

Mitglied seit
8 Jun 2010
Beiträge
3.755
Gefällt mir
1.032
#7
Hi Martin,

wenn Du keine psych. Erkrankungen hast dürfte dies dem psych. Amtsarzt bei der Begutachtung klar werden und er Dir bescheinigen keinerlei psych. Einschränkungen zu haben.

Wenn der natürlich jetzt was feststellt, dann kannst Du gegen den Bescheid der Aufgrund dieses Gutachten ergeht angehen.

Hast Du keinerlei psych. Erkrankungen hast DU nichts zu befürchten. Dafür würde ich mir den Stress nicht machen.

Anderseits kannst Du natürlich auch gegen diese Aufforderung angehen und einen Zweizeiler von Deinem Hausarzt anbei legen, dass Du keine psych. Erkrankungen hast.
Rein die Vermutung des FM reicht nicht aus, um eine so derben Eingriff in die Privatsphäre zu dulden. Diese Vermutung müsste dann von einer Persond des Fachs kommen, also Arzt, Therapeut, Krankenschwester reicht gerade noch so.

Allerdings wage ich mal zu behaupten das Jeder Mensch, der zu ienem Psychologen geht, in irgendeiner Form eine psych. Erkrankung dagnostiziert bekommt. Trotzdem müssen diese Erkrankungen so schwerwiegend sein, dass Du damit nicht arbeiten gehen kannst. Das ist wiederum nicht so einfach.

Erschreckend, dass die Vermutung nun Wahrheit wird. Die JC fangen an die Leistungsbezieher in die Grundsicherung abzuschieben.
Denken die Politiker eigentlich mal nach bwvor sie etwas beschließen :icon_neutral:
 

martin3009

Elo-User/in

  Th.Starter/in  
Mitglied seit
18 Jul 2010
Beiträge
84
Gefällt mir
1
#8
Wenn Du aber arbeiten kannst dann schreibe dies dem SB und fertig.
Ich glaube nicht, daß es in diesem Fall damit getan ist.

Zudem eine Eingliederungsvereinbarung existiert, in welcher von einer amtsärztlichen Begutachtung die Rede ist.

Ich habe das unterschrieben, da ich von einer körperlichen Begutachtung ausgegangen bin. Daß ich psychiatrisch begutachtet werden soll, hat mir die FM geschickt verschwiegen :(
 

nordlicht22

Elo-User/in

Mitglied seit
8 Jun 2010
Beiträge
3.755
Gefällt mir
1.032
#9
Ich kann doch arbeiten. Nur meine FM scheint unerwartet auf den Trichter gekommen zu sein, daß ich das nicht kann. Wie sie plötzlich darauf kommt, weiß ich nicht.

Kann ich Dir verklickern :icon_smile:

Der Bund zahlt bald 75% der Kosten für Erwerbsunfähige und Rentner. Ganz klar das die Kommunen nun alles in diese Gruppen verschieben wollen, was da irgendwie rein passen könnte. Über die psch. Schiene geht das leider am Leichtesten. Eine Klatsche hat Jeder ein wenig und der Rest ist dann Auslegung, wobei sehr viele Betroffene wohl froh sein würden aus der Vermittlungsschikane heraus zu kommen. Leider sind im SGB XII dafür andere Schikane vorhanden. Ist also nur ein Wechsel von einer Hölle in die andere Hölle.
 

nordlicht22

Elo-User/in

Mitglied seit
8 Jun 2010
Beiträge
3.755
Gefällt mir
1.032
#11
Ich glaube nicht, daß es in diesem Fall damit getan ist.

Zudem eine Eingliederungsvereinbarung existiert, in welcher von einer amtsärztlichen Begutachtung die Rede ist.

Ich habe das unterschrieben, da ich von einer körperlichen Begutachtung ausgegangen bin. Daß ich psychiatrisch begutachtet werden soll, hat mir die FM geschickt verschwiegen :(
Amtsarzt git es einige Sparten.

Du kannst auch anders vorgehen:

"Sehr geehrte blabla,

vielen Dank für Ihre Reaktion auf meinen Antrag zu einer amtsärztlichen Untersuchung zum Zweck der Feststellung meiner Arbeitsfähigkeit. Sicherlich habe Sie übersehen, dass meine vermuteten Einschränkungen nicht psychischen, sondern physischen Ursprungs sind. Ich bitte um einen Termin bei einem Amtsarzt zur Feststellung meiner Einschränkungen in dem Bereich (Bewegungsapperat, Herz z.B.). Bitte sagen Sie den Termin zur psych. Begutachtung ab. Diese Untersuchung ist nicht notwendig, wie Sie der kurzen Mitteilung meines behandelnden Arztes entnehmen können (Anlage).

Mit freundlichen Grüßen"

Interessant wäre natürlich, ob eine evt. Rechnung des Arztes übernommen wird :icon_kinn:
 

martin3009

Elo-User/in

  Th.Starter/in  
Mitglied seit
18 Jul 2010
Beiträge
84
Gefällt mir
1
#12
Hallo,

ich vermute, daß es sich schlichtweg um eine politische Maßnahme handelt.

Was - außer Sanktionen - kann mir passieren, wenn ich zu dieser psychiatrischen Begutachtung nicht hingehe?

Ehrlich gesagt, bekomme ich ein bischen Angst davor, daß meine FM dem Psychiater vielleicht weismacht, daß ich (völlig) einen an der Klatsche habe und daß das Gesundheitsamt dann bei mir zu Hause auftaucht.
 

martin3009

Elo-User/in

  Th.Starter/in  
Mitglied seit
18 Jul 2010
Beiträge
84
Gefällt mir
1
#13
Der Bund zahlt bald 75% der Kosten für Erwerbsunfähige und Rentner.
Zahlt der Bund nicht auch das ALG 2?

Da ich noch ALG 2 beziehe, würde es dann keinen Sinn für mich ergeben, wenn man mich in die Erwerbsunfähigkeit abschiebt.
 

nordlicht22

Elo-User/in

Mitglied seit
8 Jun 2010
Beiträge
3.755
Gefällt mir
1.032
#14
Hallo,

ich vermute, daß es sich schlichtweg um eine politische Maßnahme handelt.

Was - außer Sanktionen - kann mir passieren, wenn ich zu dieser psychiatrischen Begutachtung nicht hingehe?

Ehrlich gesagt, bekomme ich ein bischen Angst davor, daß meine FM dem Psychiater vielleicht weismacht, daß ich (völlig) einen an der Klatsche habe und daß das Gesundheitsamt dann bei mir zu Hause auftaucht.
Hey - erst einmal - wir sind alle etwas klatschig :icon_knutsch:
bedeutet nicht das alle krank sind. Ich bin ehr der Meinung mein Umfeld ist krank - ich nicht :icon_party:

Das Gesundheitsamt wird nicht bei Dri auftauchen. Dafür müssen schon sehr gravierende Gründe vorliegen. Du musst eine Gefahr für Dich und/oder andere darstellen. Ich gehe mal davon aus das Du das nicht bist. Aber man weiß ja nie :biggrin:

Was Deine FM denkt kann Dir eigentlich egal sein. Sie ist kein Fachpersonal und wenn sie sich erdreistet Dir eine so schwere psych. Störung zu diagnostizieren, dass Du nicht arbeitsfähig bist wäre die Ärztekammer sicherlich daran interessiert. Der Staatsanwalt würde von mir auch einen Strafantrag erhalten.

Hast Du denn selbst den Eindruck, Du könntest psych. angeknackst sein? Eine ganz ehrliche Frage, aber die Antwort belibt Dir überlassen. Wenn Du psych. Einschränkungen hast, dann geht das die FM nur dann etwas an, wenn Du wegen dieser Einschränkungen nicht arbeiten gehen kannst. Lass Dir nur nichts anhängen was Du nicht willst oder hast. Wenn Du allerdings psych. Probleme hast kann ich Dir nur raten Dir Hilfe zu suchen - nur bitte nicht bei der FM!
 

nordlicht22

Elo-User/in

Mitglied seit
8 Jun 2010
Beiträge
3.755
Gefällt mir
1.032
#15
Zahlt der Bund nicht auch das ALG 2?

Da ich noch ALG 2 beziehe, würde es dann keinen Sinn für mich ergeben, wenn man mich in die Erwerbsunfähigkeit abschiebt.
noch ja - aber in der Grundsicherung bist Du dann im SGB XII bzw. § 28 SGB II und damit fällst Du dann in die Gruppe der Erwerbsunfähigen.
 

gast_

Forumnutzer/in

Mitglied seit
12 Okt 2008
Beiträge
22.606
Gefällt mir
6.484
#16
Amtsarzt git es einige Sparten.

Du kannst auch anders vorgehen:

"Sehr geehrte blabla,

vielen Dank für Ihre Reaktion auf meinen Antrag zu einer amtsärztlichen Untersuchung zum Zweck der Feststellung meiner Arbeitsfähigkeit. Sicherlich habe Sie übersehen, dass meine vermuteten Einschränkungen nicht psychischen, sondern physischen Ursprungs sind. Ich bitte um einen Termin bei einem Amtsarzt zur Feststellung meiner Einschränkungen in dem Bereich (Bewegungsapperat, Herz z.B.). Bitte sagen Sie den Termin zur psych. Begutachtung ab. Diese Untersuchung ist nicht notwendig, wie Sie der kurzen Mitteilung meines behandelnden Arztes entnehmen können (Anlage).

Mit freundlichen Grüßen"

Interessant wäre natürlich, ob eine evt. Rechnung des Arztes übernommen wird :icon_kinn:
So würde ich auch vorgehen...

Hab ja bereits mehrere Termine beim med. Dienst erfolgreich "verhindert", indem ich Fragen gestellt habe, die nicht ausreichend beantwortet wurden.

Mal in meinen Themen suchen....

sanktioniert wurde ich nie... und inzwischen sind meine Einschränkungen in der EGV festgehalten und werden beachtet.
 

pigbrother

VIP Nutzer/in
Mitglied seit
22 Jun 2009
Beiträge
1.217
Gefällt mir
219
#17
Ehrlich gesagt, bekomme ich ein bischen Angst davor, daß meine FM dem Psychiater vielleicht weismacht, daß ich (völlig) einen an der Klatsche habe und daß das Gesundheitsamt dann bei mir zu Hause auftaucht.
Völliger Blödsinn! :icon_evil:
 
E

ExitUser

Gast
#18
Ich bin auch Psychisch erkrankt und wurde zur Begutachtung an den Psychologischen Dienst geschickt, heraus kam ein Gutachten, das ich für den 1. Arbeitsmarkt nicht Leistungsfähig bin.
Aber ich bekomme weiterhin mein Alg 2.

@TE was für einer Erkrankung wolltest du denn bei dem ärztlichen Gutachten geltend machen?
 
E

ExitUser

Gast
#20
Wer hat denn einen Vorteil davon? Geht es um das Korrigieren der Arbeitslosenzahl?
Der Staat, im SGB XII gibt es nämlich weit aus geringe Freibeträge.
Das heiß du musst viel eher erst dein Vermögen aufbrauchen bist du Grundsicherung bekommst.
 

nordlicht22

Elo-User/in

Mitglied seit
8 Jun 2010
Beiträge
3.755
Gefällt mir
1.032
#21
Der Staat, im SGB XII gibt es nämlich weit aus geringe Freibeträge.
Das heiß du musst viel eher erst dein Vermögen aufbrauchen bist du Grundsicherung bekommst.
und Verwandte 1. Grades werden auf Unterhalt geprüft. Du bekommst keinerlei Förderungen, bist auf dem Abstellgleis.

SGB XII sollte nach Möglichkeit vermieden werden. Da bist Du noch mehr Freiwild, als im SGB II
 

nordlicht22

Elo-User/in

Mitglied seit
8 Jun 2010
Beiträge
3.755
Gefällt mir
1.032
#23
Sind Eltern auch Verwandte 1. Grades?
ja

Bist Du über 25 Jahre alt?
Wohnst Du bei Deinen Eltern oder sie bei Dir?

Diese Thematik ist fürchterlich undurchsichtig und nur schwer zu erklären.

Ich habe ziemlich leichtsinnig ja zur befristeten vollen EM Rente gesagt. Hätte ich geahnt was dieses 3. Kapitel SGB XII für ein Müll ist, hätte ich mich mit der DRV vor Gericht wieder getroffen. Als Bedürftiger bist Du dort Freiwild, hast keinerlei Privatsphäre mehr und die Familie wird mit einbezogen. Ich kann da nur von abraten, wenn man nicht bereit ist Fremde seine ganze Familiengeschichte zu erzählen und auf Geld zu verzichten, was einem eigentlich zusteht. Besonders wenn es dann um psych. Erkrankungen geht. Da muss man schon sehr aufpassen nicht mit einmal als entrechtet dar zu stehen.
 

nordlicht22

Elo-User/in

Mitglied seit
8 Jun 2010
Beiträge
3.755
Gefällt mir
1.032
#25
Dann erklärt sich das alles noch ein wenig mehr.

Wenn Du als psych. krank eingestuft wirst und und dadurch eingeschränkt arbeitsfähig bist, dann gilst DU als behindert bzw. von Behinderung bedroht und damit würdest Du in die neue Regelbedarfsstufe 3 fallen und nur noch 291 € erhalten.

Nach Möglichkeit schau das Du Dich nicht in die Grundsicherung bzw. Sozialhilfe abschieben lässt. Wenn Du tatsächlich so schwer krank bist, das Du nicht mehr arbeiten kannst ist das eine andere Sache.
Du bist nur einfach zu jung um auf dem Abstellgleis zu landen.

Stelle lieber einen Antrag auf Förderung damit Du eine richtige Ausbildung erhälst.
 

martin3009

Elo-User/in

  Th.Starter/in  
Mitglied seit
18 Jul 2010
Beiträge
84
Gefällt mir
1
#27
Was Deine FM denkt kann Dir eigentlich egal sein. Sie ist kein Fachpersonal und wenn sie sich erdreistet Dir eine so schwere psych. Störung zu diagnostizieren, dass Du nicht arbeitsfähig bist wäre die Ärztekammer sicherlich daran interessiert. Der Staatsanwalt würde von mir auch einen Strafantrag erhalten.

Hast Du denn selbst den Eindruck, Du könntest psych. angeknackst sein? Eine ganz ehrliche Frage, aber die Antwort belibt Dir überlassen. Wenn Du psych. Einschränkungen hast, dann geht das die FM nur dann etwas an, wenn Du wegen dieser Einschränkungen nicht arbeiten gehen kannst. Lass Dir nur nichts anhängen was Du nicht willst oder hast. Wenn Du allerdings psych. Probleme hast kann ich Dir nur raten Dir Hilfe zu suchen - nur bitte nicht bei der FM!
Ich denke nicht, daß ich psychisch krank bin. Die Anregung mit dem Staatsanwalt gefällt mir :icon_smile:

Eines muß ich jetzt allerdings dazu sagen:

1. Ich bin Anfang 40 und lebe (unfreiwillig) bei Vater.

2. Meine FM sprach, als sie mir unterstellte, nicht arbeiten gehen zu können, auch auf ein psychiatrisches Gutachten aus 2006 an, zu welchem ein Folgegutachten erstellt werden müsse.

Auch damals hatte ich mich geweigert, an einer Maßnahme teilzunehmen. Allerdings aus völlig anderen Gründen als bei dieser Sache. In dem Gutachten aus 2006 steht, wie ich weiß, daß ich als unkooperativ gelte/eingestuft werde.

Ich nehme an, diese Informationen relativieren die 'Machenschaften' der FM etwas und sie hat ggf. bessere Karten, oder?
 

nordlicht22

Elo-User/in

Mitglied seit
8 Jun 2010
Beiträge
3.755
Gefällt mir
1.032
#29
Ich denke nicht, daß ich psychisch krank bin. Warum auch? Die Anregung mit dem Staatsanwalt gefällt mir :icon_smile:

Eines muß ich jetzt allerdings dazu sagen:

1. Ich bin Anfang 40 und lebe (unfreiwillig) bei Vater.

2. Meine FM sprach, als sie mir unterstellte, nicht arbeiten gehen zu können, auch auf ein psychiatrisches Gutachten aus 2006 an, zu welchem ein Folgegutachten erstellt werden müsse.

Auch damals hatte ich mich geweigert, an einer Maßnahme teilzunehmen. Allerdings aus völlig anderen Gründen als bei dieser Sache.

Ich nehme an, diese Informationen relativieren die 'Machenschaften' der FM etwas und sie hat ggf. bessere Karten, oder?
Wie schon geschrieben
wenn Du tatsächlich keinerlei schweren Einschränkungen durch psych. Probleme hast, dann hat die FM keine Chance.

Auch eine Begutachtung durch einen Amtsarzt muss gut begründet sein und darf nicht willkürlich erfolgen.

Dieses alte Gutachten ist von einem psych. Amtsarzt erstellt? Steht da irgendwas drin von einer Nachuntersuchung oder das Du Einschränkungen hast?

Wenn Du nachweisen kannst das Deine FM eine Diagnose erstellt hat - immer zu. Du musst nur mit heftigen Gegenwind rechnen. So ohne weiteres werden sie Dir das nicht durchgehen lassen.

Ich bin der Meinung Jeder sollte für seine Rechte kämpfen, aber man sollte auch die Folgen berücksichtigen.
 

martin3009

Elo-User/in

  Th.Starter/in  
Mitglied seit
18 Jul 2010
Beiträge
84
Gefällt mir
1
#30
Dieses alte Gutachten ist von einem psych. Amtsarzt erstellt? Steht da irgendwas drin von einer Nachuntersuchung oder das Du Einschränkungen hast?
Ich glaube, es ist der gleiche Amtsarzt wie in der aktuellen Sache (Facharzt für Psychiatrie, Psychotherapie etc.)

Von einer im Gutachten benannten Nachuntersuchung weiß ich nichts.

Einschränkungen können theoretisch drinstehen, genau kann ich das nicht sagen.

Wenn Du nachweisen kannst das Deine FM eine Diagnose erstellt hat - immer zu. Du musst nur mit heftigen Gegenwind rechnen. So ohne weiteres werden sie Dir das nicht durchgehen lassen.
Nein kann ich leider nicht. Ihre Begründung für das aktuelle Vorgehen ("Sie können nicht zur Arbeit gehen") lieferte sie mir am Telefon; Zeugen dafür habe ich nicht.

Ich bin der Meinung Jeder sollte für seine Rechte kämpfen, aber man sollte auch die Folgen berücksichtigen.
Das kann ich zu 100% unterschreiben :icon_smile:
 

nordlicht22

Elo-User/in

Mitglied seit
8 Jun 2010
Beiträge
3.755
Gefällt mir
1.032
#31
Wenn die FM sich auf das Gutachten beruft, dann widerpreche der Untersuchung mit der Begründung das Du zunächst die Gutachten anfordern und mit einem Arzt Deines Vertrauens besprechen möchtest. Dir sind keine Einschränkungen bekannt, die eine erneute Untersuchung rechtfertigen würden.

Dann forder das komplette Gutachten an (A+B) und lasse das alte gleichzeitig sperren. Geht ganz einfach. Inhalt anzweifeln und der Weitergabe und Verarbeitung widersprechen.

Dann das Gutachten mit dem Hausarzt durchgehen und schauen was da überhaupt Sache ist. Wer weiß - vielleicht bist Du seit vier Jahren schwanger und weißt das nicht mal :eek: Scherz Beiseite :icon_smile:

IMMER die Ergebnisse von Untersuchungen anfordern. Gerade wenn es um psychische geht kann ich das nur empfehlen. Steht da einmal Müll drin verfolgt das einen eine halbe Ewigkeit.

Interessant wäre auch, ob die Amtsärztin nur eine Zusammenfassung oder das komplette Gutachten übermittelt hat, also A+B. Auch das kannst Du bei der Anforderung herausbekommen. Nach § 83 SGB X bittest Du um Nennung der Empänger des Gutachten und in welchem Umfang dieses übermittelt wurde. Den gleichen Antrag an die FM und Antrag auf Akteneinsicht. Damit kannst Du die Amtsärztin zu fassen bekommen und ihr Glaubwürdigkeit anzweifeln.

Aber das sind alles schon Dinge die einen echten Kampf auslösen können. Vielleicht etwas zu voreilig.

Das Gutachten aber unbedingt anfordern. Wenn Du oder Dein Arzt da keinen Druchblick haben wird Deine Arzt sicherlich einen Psychologen kennen, der dies Gutachten übersetzt.
 

martin3009

Elo-User/in

  Th.Starter/in  
Mitglied seit
18 Jul 2010
Beiträge
84
Gefällt mir
1
#32
Hallo nochmal,

der Termin für die psych. Begutachtung war am 29.03.11.

Hingegangen bin ich nicht und habe erwartet, zeitnah Post vom Jobcenter zu bekommen (Sanktion + VA).

Das einzige, was bis heute, 02.04.11, an Post in dieser Sache gekommen ist, ist ein neuer Termin zur psych. Begutachtung für den 21.04.11.

Aufgefallen ist mir, daß beide vorgen. Termine morgens um 09 Uhr sind. Fast habe ich den Eindruck als ob meine FM darum ersucht hat, da sie möglicherweise glaubt, ich könne nicht früh aufstehen.

Auf meine Beschwerde an die Jobcenter-Zentrale erhielt ich bislang keine Reaktion.

Das einzige, was mir im Moment zu dieser Sache einfällt, ist, einen Anwaltstermin zu machen.

Hat jemand hier vielleicht noch eine andere bzw. bessere Idee?
 

sonni1956

Elo-User/in

Mitglied seit
28 Mai 2011
Beiträge
91
Gefällt mir
18
#33
Hallo nochmal,

der Termin für die psych. Begutachtung war am 29.03.11.

Hingegangen bin ich nicht und habe erwartet, zeitnah Post vom Jobcenter zu bekommen (Sanktion + VA).

Das einzige, was bis heute, 02.04.11, an Post in dieser Sache gekommen ist, ist ein neuer Termin zur psych. Begutachtung für den 21.04.11.

Aufgefallen ist mir, daß beide vorgen. Termine morgens um 09 Uhr sind. Fast habe ich den Eindruck als ob meine FM darum ersucht hat, da sie möglicherweise glaubt, ich könne nicht früh aufstehen.

Auf meine Beschwerde an die Jobcenter-Zentrale erhielt ich bislang keine Reaktion.

Das einzige, was mir im Moment zu dieser Sache einfällt, ist, einen Anwaltstermin zu machen.

Hat jemand hier vielleicht noch eine andere bzw. bessere Idee?

Hallo Martin.


Irgendwie verstehe ich nicht das du alles verweigerst aber trotzdem das Geld haben willst dann hast du auch Pflichten.Macht du es nicht kannst du mit Sanktionen rechnen.
Wenn du eingeschränkt bist hast du nichts zu befürchten selbst ein psychischer Test ist nicht schlimm.
Sollen wir dir Tipps geben das du nicht zum Medizinischen Dienst muß? Hast du begründet warum du nicht hingehst ich denke du möchtes Arbeiten und wenn die dir Helfen wollen Evtl.ne Reha oder Maßnahmen lehnst du ab? Wielange bist du schon Harz 4?
Ich würde gerne Arbeiten was leider nicht mehr geht und werde trotzdem was machen und wenn es Ehrenamtlich ist so versauer ich und Ablenkung bekommt mir bei der Posttraumatischen Belaßtbarkeit bestimmt gut ,solange es keine festen Zeiten sind und ich es schaffe.

LG SONJA
 

Erkan

Elo-User/in

Mitglied seit
17 Apr 2012
Beiträge
5
Gefällt mir
0
#35
Hallo Piper zu deiner Frage ob,

ich ein Gespräch mit der Teamleitung habe. Nein staatdessen einen Termin beim Job Center! Und Sie meinen sie können mich nciht vermittlen, weil sich in meinem Gutachten vom 8.3.2008 eine angebliche lernbeeinträchtigung herausgestellt hat!

Ich bin jetzt totals an verzeifeln! Denn ich besuchte ganz Normal die Heinrich von Stephan hauptschule mit meinem Hauptschulabschluss und habe an einer berufsvorbereitende Schule meinem erweiterten Hauptschulabschluss gemacht. Danach wollte ich den Msa mittleren Schulabschluss machen, aber der viel mir zu Schwehr! Jetzt geht sie mir sehr schlecht!


lG Erkan
 
Oben Unten