Hilfe erbeten zur Klärung rückwirkender Unterhaltsforderung (1 Betrachter)

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edeler Ritter

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Hallo zusammen,

bin langzeit erkrankt, hatte em Rente beantragt, und nach Ablehnung der DRV liegt nun meine Klage dem Gericht vor!
Habe 1 unterhaltspflichtigen Sohn(5J) welcher bei seiner alleinerziehenden Mutter wohnt, und seit 2015 UVG vom Jugendamt bekommt.
Nach div. hin und herschreiberein mit der SB vom J.Amt wird nun von mr seit 2018 plötzlich nachträglich unterhalt gefordert, und dass,obwohl ich bereits erklärt+ nachgewiesen hatte, dass ich seit jahren nur alg2 beziehe+noch immer AU erkrankt bin.
In 2018 kam 1 Anfrage, ob ich Erwerbsunfähigkeitsrente beantragt hätte, welches ich so mit diesem Wort wiedergab und verneinte.
Ende 2017 wurde von mir tatsächlich EM-Rente beantragt, und nicht Erwerbsunfähigkeitsrente, hatte auch keine Ahnung, was die seinerzeit damit meinte!
Nun wird mir u.a.vorgeworfen, ich hätte falsche Angaben gemacht.
Es folgte eine schriftliche Belehrung über meine gesteigerte Erwerbsfähigkeit+ div.andere zu machende Angaben zum Gesundheitszustand, krankheiten+Einschränkeungen nebst Vorausschau meiner Erwerbsfähigkeit...
Um all die Fragen und Auskünfte in einem Pack zu erteilen fragte ich einen Anwalt, wie ich das Propblem angehen könne/sollte, und ich schickte dem Amt eine Kopie meiner Klage, worin alles augelistet detailiert stand.
Der eingang meines Schreibens wurde mir bestätigt, und noch offene Fragen(aktueller Sachstand Klage) erneut angefordert .
Abschließen fand ich auf der Rüchseite folgenden Satz, welchen ich gerne bitte etwas näher erklärt wüßte, wäre schön, wenn das jemand übersetzen könnte, danke!

"In diesem Zusammenhang teile ich Ihnen mit, dass ich vorbehaltlich einer Ablehnung Ihrer Klage beabsichtige, Ihre Unterhaltsfähigkeit rückwirkend an April 2018 gerichtlich überprüfen lasse."

Freue mich auf euere Meinungen und hoffe auf möglicht zahlreiche Infos dazu, danke!
 

ZynHH

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"In diesem Zusammenhang teile ich Ihnen mit, dass ich vorbehaltlich einer Ablehnung Ihrer Klage beabsichtige, Ihre Unterhaltsfähigkeit rückwirkend an April 2018 gerichtlich überprüfen lasse."
Wenn dir die Rente durch die Klage bewilligt wird, hat sie vor, sich den UnterhaltsVORSCHUSS rückwirkend bis zum Rentenbeginn per Gericht zu holen. Mistverständnis.
 
Zuletzt bearbeitet:

Helga40

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Nö. Da, steht, dass sie ihn, wenn seine Klage auf Rente erfolglos bleibt, die Rente also abgelehnt wird, auf Unterhalt verklagt.

Wahrscheinlich, weil er dann eben nie erwerbsunfähig war, hätte arbeiten können und das schuldhaft unterlassen hat.
 

ZynHH

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Nö. Da, steht, dass sie ihn, wenn seine Klage auf Rente erfolglos bleibt, die Rente also abgelehnt wird, auf Unterhalt verklagt.

Wahrscheinlich, weil er dann eben nie erwerbsunfähig war, hätte arbeiten können und das schuldhaft unterlassen hat.
Stimmt, umgekehrt wird ein Schuh draus.
 

eloole

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Nö. Da, steht, dass sie ihn, wenn seine Klage auf Rente erfolglos bleibt, die Rente also abgelehnt wird, auf Unterhalt verklagt.

Wahrscheinlich, weil er dann eben nie erwerbsunfähig war, hätte arbeiten können und das schuldhaft unterlassen hat.
Bei ersterem gebe ich dir Recht, bei zweiterem allerdings nicht, denn TE schreibt er sei langzeiterkrankt.
Sollte er also die ganze Zeit vom Arzt entsprechende AUBs erhalten haben, dürfte der Umstand, dass er nicht arbeiten war/konnte, nicht "schuldhaft" gewesen sein.

Kenne mich mit Unterhalt nicht aus, aber denke mal, dass bei Bezug von Alg2, auch mit einer Klage, zumindest im Moment nichts zu holen wäre.
 

Helga40

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Das wird ja dann das Familiengericht feststellen. Die Frage war nach einer "Übersetzung" der Aussage der Beistandschaft. Die wahrscheinlichen Gründe, die zu dieser Aussage geführt haben, habe ich gratis mit dazu gegeben. Was tatsächlich seit 2018 arbeitsmäßig möglich gewesen wäre, kann ich wohl kaum beurteilen.
 
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