Hilfe, Einzelfall: Ich bekomme meine Angetraute nicht versichert

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Der Mingana

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Hiho in die Runde,

mein Fall fällt ganz gewiß aus dem Rahmen, ich hoffe aber, jemand hat dennoch einen guten Tipp dazu parat:

Nach 14 Jahren Auslandaufenthalt (nicht EU), kehrte ich vor zwei Jahren nach Deutschland zurück, die Jobsuche verlief aber erfolglos. Ich entschloss mich daher ein Projekt in die Selbständigkeit zu starten und beziehe seit zwei Jahren ALG II.

Ich habe meine private ausländische KV beibehalten, die das JC seit jeher übernimmt, da sie günstiger (!) ist, als die Basisleistung der Gesetzlichen in Deutschland.

Seit Mai bin ich verheiratet, meine Angetraute ist Ausländerin (nicht EU) mit Aufenthaltstitel (seit Juni) und hat ebenfalls eine private KV aus ihrem Herkunftsland.

Sie ist seit März in Deutschland gemeldet (obwohl damals noch nicht wohnhaft), damit die Eheschließung überhaupt beantragt werden konnte.

Das JC verlangt nun von mir, als Unterzeichnender für die Bedarfsgemeinschaft, dass sie in Deutschland KV-verichert wird und akzeptiert ihre private Versicherung aus ihrer Heimat nicht. Was mir nicht logisch erscheint, denn meine ausländische KV haben sie ja auch akzeptiert.

Die AOK will sie einzelversichert nur dann aufnehmen, wenn wir rückwirkend die Beiträge seit März bezahlen. Das würde unsere letzten eisernen Reserven auffressen. Falls die überhaupt reichen.

Die DAK, bei der ich zuletzt versichert war, müsste mich eigentlich wieder aufnehmen, würde uns als Familie, weil ALG II beziehender Unternehmensgründer bin, nur als freiwillig versicherte aufnehmen wollen. Sagen sie. Der Beitrag wäre dann weit über den 150 Euro, die das JC übernehmen würde.

Schlimmer: Haben wir bis Monatsende keine Versicherung für sie, will das JC die vorläufige Bewilligung - mit der Auflage eines KV-Nachweises für meine Ehefrau - aufheben.

Ich bin ratlos. Ist die Vorgehensweise der DAK so statthaft? Sind die nicht gesetzlich verpflichtet, mich - auch im Basistarif - zurück zu akzeptieren?

Ich danke vorab für eure Ratschläge und Tipps, wie wir das doch noch hinkriegen können.
 
G

gast_

Gast
Da kann ich dir leider nicht helfen.

Ich würde an deiner Stelle zum Amtsgericht gehen und mir da einen Beratungshilfeschein holen (Dann zahlst nur 10 €) - und damit zu einem Fachanwalt für Sozialrecht gehen.
 

fffrank

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Basistarif gibt es in der gesetzlichen Krankenkasse gar nicht.

Als Selbständiger ohne Gründungszuschuss sind ca. 280 Euro inkl. Pflegversicherung fällig.

Mitversicherung der Ehefrau ist dabei, sowie Kinder.
Ich kann keinen Fehler bei der DA Einschätzung sehen.

Für 150 Euro kann man sich nur als nebenberuflich Selbständiger versichern, geht aber wohl kaum, wenn die Selbständigkeit allein zum Lebensunterhalt ist.
 

Der Mingana

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Hm, jetzt bin ich etwas verwirrt, denn bei der AOK hieß es, dass der Mindestbeitragssatz bie ALG II-BEziehern 149,- Euro sei...?
 
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