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Svetlana1974

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#1
Entschuldigt, dass ich hier so hereinplatze!

Aber vor ein paar Tagen bekam ich einen Brief, dass mich gleich 2 Gruppenleiter aus verschiedenen Bereichen gleichzeitig in einem Raum sprechen wollen! Muss ich dorthin kommen oder kann ich das mit welcher Begründung auch ablehnen? Es ist übrigens keine Rechtsfolgebelehrung in der Einladung. Aber kommentarlos nicht hingehen?

Es geht darum, die verschiedenen Sichtweisen meiner "Kundenreaktion" zu besprechen. Gemeint ist damit, dass ich Beschwerden geschrieben habe über willkürliche Streichungen usw.

Ich vermute, dass man mir jetzt irgendetwas abpressen will, und so ein wenig redet und man dann später schreibt, alles wäre ja geklärt worden. Ich hätte aber lieber die schriftlichen Stellungnahmen um später alles schwarz auf weiss zu haben. Ausserdem vertraue ich den beiden nicht.
 
E

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#2
Organisiere Dir mind 2 (!) Begleiter (Freunde/Bekannte/ von einer Alo-Ini), die Dir dort zur Seite stehen und verlange dann eine schriftliche Ausfertigung über das, was besprochen wurde.

Wenn die dort zu zweit sind, dann wäre es besser, wenn Du einen mehr hättest.

Falls Du bisher nur schlechte Erfahrungen gemacht hast, kannst Du es auch ablehnen, kann aber evtl. auch nach hinten losgehen.
 

hergau

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#4
Wie mein Vorredner schon sagte, Beistand mitnehmen !!!

Du kannst dann dort auch sagen, das Du gerne bereit bist, schriftlich auf Anfragen zu antworten.

Solltest Du etwas unterschreiben müssen, dann bitte um Bedenkzeit und nehme den Wisch mit nach Hause.
 

trama417

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#5
Es ist die Frage, ob es eine EINLADUNG NACH §..soundso ist. Oder nur ein Gespräch.
 

Svetlana1974

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#6
Es soll "nur ein Gespräch" sein. Also keine Einladung nach § soundso.
Auch habe ich gar keine Lust aud das Gespräch. Ich würde mich lieber mit schriftlichen Antworten befassen. Das kann ich dann später auch besser weiter verwenden. Ich vermute, dass hier um jeden Fall eine schriftliche Stellungnahme vermieden werden soll.
 

Svetlana1974

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#7
Falls Du bisher nur schlechte Erfahrungen gemacht hast, kannst Du es auch ablehnen, kann aber evtl. auch nach hinten losgehen.
Was könnte denn dabei nach hinten losgehen, wenn ich es ablehne? Sollte ich stattdessen um schriftliche Antworten bitten - mit welcher Begründung?
Außerdem werden keine Fahrtkosten erstattet, das ärgert mich auch. Soll ich zu dem unangenehmen Gespräch dann auch noch selbst zahlen, obwohl es gar nicht in meinem Interesse liegt.

Könnte mir jemand vielleicht einen Formulierungstipp geben, wie ich es erreichen kann, dass ich nicht dorthin muss und schriftlich kommuniziert wird? und das mit 3 Beiständen ist zwar eine super Idee, aber ich denke es ist zu aufwändig die zu beschaffen und dann wirkt das Amt auch bestimmt noch gereizt weil es mit seinen verdeckten Zielen nicht weiterkommt, oder?

Bitte seid mir nicht böse weil ich hier so offen meine Gedanken dazu schreibe. Ich will hier niemanden beleidigen oder verärgern. Sollte ich durch mein Verhalten hier als uneinsichtig für euch gelten so habe ich dafür Verständnis. Aber ich habe halt Angst davor und würde am liebsten alles schriftlich machen.
 

Volker

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#8
Wenn keine Rechtsfolgebelehrung dabei ist, brauchst du nicht.

Rechtlich können sie dir keine Sanktionen geben, das mitunter sowas trotzdem vorkommt. So wie du schreibst, wollen sie dich wohl kleinkriegen. Ich würde da nicht hingehen.

Gehst du hin, nimm Beistand mit, und einen dabei der sich was auskennt. Werden die frech, Vorgesetzte verlangen bzw. Gespräch sofort abbrechen. Schön protokollieren, zuerst alle deren Namen und Positionen.

Und selber nicht erzählen oder in die Enge treiben lassen, dann weisst du was die woll(t)en.

Es kann ja sein, das sie ganz weich mit dir reden wollen, um dich von irgendwas abzuhalten. Dies wäre zur übung gar nicht schlecht.


Volekr
 

haef

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#9
Entschuldigt, dass ich hier so hereinplatze!

Aber vor ein paar Tagen bekam ich einen Brief, dass mich gleich 2 Gruppenleiter aus verschiedenen Bereichen gleichzeitig in einem Raum sprechen wollen! Muss ich dorthin kommen oder kann ich das mit welcher Begründung auch ablehnen? Es ist übrigens keine Rechtsfolgebelehrung in der Einladung. Aber kommentarlos nicht hingehen?

Es geht darum, die verschiedenen Sichtweisen meiner "Kundenreaktion" zu besprechen. Gemeint ist damit, dass ich Beschwerden geschrieben habe über willkürliche Streichungen usw.

Ich vermute, dass man mir jetzt irgendetwas abpressen will, und so ein wenig redet und man dann später schreibt, alles wäre ja geklärt worden. Ich hätte aber lieber die schriftlichen Stellungnahmen um später alles schwarz auf weiss zu haben. Ausserdem vertraue ich den beiden nicht.
Möglich sind 3 Varianten je nach Geschmack,

1. mit Beiständen hingehen, keinesfalls ohne,
- keine Angst zeigen, evtl. kommt in einem persönlichen Gespräch ja auch etwas Positives heraus :confused:

2. konkreten Gesprächsinhalt nachfragen (und/oder auf fehlende Rechtsfolgenbelehrung hinweisen), d.h. Terminverschiebung
- macht aber m.E. nur Sinn, wenn nicht rechtzeitig Beistände zu beschaffen sind, da jede Abwehrreaktion logischerweise nicht zur Entspannung der Atmoshäre beiträgt,

3. nichts tun :icon_party:
- der Zugang des Schreibens seitens der ARGE muss von dieser bewiesen werden, sofern kein pers. Einschreiben - unmöglich :icon_twisted:

fG
Horst
 

Svetlana1974

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#10
Volker und Horst, bitte entschuldigt: ich hatte meinen letzten Beitrag am Ende noch ergänzt, das konntest ihr noch nicht lesen.
 

Martin Behrsing

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#11
Schreib foigendes

Sehr geehrte/ Blah,

vielen Dank für Ihre Einladung zu einem Gesrpächstermin, den ich allerdings in dieser Form nicht wahrnehmen kann. Voraussetzung dafür wäre, dass zumindest vorher schrfitlich meine Beschwerden beantwortet werden müssten. Ebenso sollten strittige Punkte vorher festgelegt werden. Dies ist bisher jedoch nicht geschehen und somit gibt es bisher auch keinen Ansatz einer vernünftigen Auseinandersetzung. ich gehe davon aus, dass Ihnen daran gelegen ist und verbleibe in Erwartung einer schriftlichen Stellungnahme, die Grundlage für ein Gespräch bilden kann

mit freundlichen Füßen

Da ein solches Gespräch weder der Vermittlung, noch der Klärung von Leistungsangelegenheiten dienst musst Du auch keine Sanktionen befürchten, wenn Du dem Termin nicht wahrnimmst.
 
E

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#12
Schreib foigendes

Sehr geehrte/ Blah,

vielen Dank für Ihre Einladung zu einem Gesrpächstermin, den ich allerdings in dieser Form nicht wahrnehmen kann. Voraussetzung dafür wäre, dass zumindest vorher schrfitlich meine Beschwerden beantwortet werden müssten. Ebenso sollten strittige Punkte vorher festgelegt werden. Dies ist bisher jedoch nicht geschehen und somit gibt es bisher auch keinen Ansatz einer vernünftigen Auseinandersetzung. ich gehe davon aus, dass Ihnen daran gelegen ist und verbleibe in Erwartung einer schriftlichen Stellungnahme, die Grundlage für ein Gespräch bilden kann

mit freundlichen Füßen

Da ein solches Gespräch weder der Vermittlung, noch der Klärung von Leistungsangelegenheiten dienst musst Du auch keine Sanktionen befürchten, wenn Du dem Termin nicht wahrnimmst.
und vielleicht auch noch dazu schreiben, das Du es Dir nicht leisten kannst, die Fahrtkosten aus eigener Tasche zu bezahlen.
 
E

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#13
Es ist keine Meldeaufforderung nach § 59 SGB II i.V.m. § 309 Abs. 3 Satz 1 SGB II.

"Die Meldeaufforderung muß zur Erreichung des konkreten Meldezweckes erforderlich, geeignet und angemessen sein, weshalb eine Meldepflicht nur dann angemessen ist, wenn der Meldezweck nicht mit milderen Mitteln, so zum Beispiel auf dem schriftlichem Wege, erledigt werden kann (s. § 59 SGB II i.V.m. § 309 Abs. 3 Satz 1 SGB III)."

Die ARGE soll somit erst mal im Rahmen ihrer Aufklärungs- und Beratungspflichten gemäß §§ 13 bis 15 SGB I in Verbindung mit § 33 Abs. 1 u. 2 SGB X und § 35 Abs. 1 SGB X schriftlich nachweisen, ob das geforderte persönliche Erscheinen überhaupt notwendig ist und die Angelegenheit nicht schriftlich geklärt werden kann.
 

haef

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#14
hallo Svetlana,

die Antworten haben sich etwas überschnitten, daher nochmal nachgeschoben.

Bitte seid mir nicht böse weil ich hier so offen meine Gedanken dazu schreibe.
Dazu ist das Forum ja da :icon_smile:

Aber ich habe halt Angst davor und würde am liebsten alles schriftlich machen.
das wird leider nicht gehen, da sie Dich immer zu irgendwelchen Terminen laden können, deren Inhalt nicht genau bestimmt ist.
Da es sich hierbei aber um einen Termin handelt der offensichtlich einem anderen Zweck dient als die üblichen Arbeitsvermittlungs- oder Leistungsangelegenheiten, wäre schon eine Aufforderung die Inhalte genauer zu bestimmen möglich.
Besser wäre dennoch ein "Training" mit Beiständen, es reicht auch einer (1), bei dem Du Deine (verständliche) Angst abbauen kannst.
Diese Beistände sollten sich übrigens nicht einmischen, nur protokollieren, das reicht schon für ein angemessenes Verhalten auf Seiten der ARGE.

fG
Horst



Was könnte denn dabei nach hinten losgehen, wenn ich es ablehne? Sollte ich stattdessen um schriftliche Antworten bitten - mit welcher Begründung?
Außerdem werden keine Fahrtkosten erstattet, das ärgert mich auch. Soll ich zu dem unangenehmen Gespräch dann auch noch selbst zahlen, obwohl es gar nicht in meinem Interesse liegt.

Könnte mir jemand vielleicht einen Formulierungstipp geben, wie ich es erreichen kann, dass ich nicht dorthin muss und schriftlich kommuniziert wird? und das mit 3 Beiständen ist zwar eine super Idee, aber ich denke es ist zu aufwändig die zu beschaffen und dann wirkt das Amt auch bestimmt noch gereizt weil es mit seinen verdeckten Zielen nicht weiterkommt, oder?

Bitte seid mir nicht böse weil ich hier so offen meine Gedanken dazu schreibe. Ich will hier niemanden beleidigen oder verärgern. Sollte ich durch mein Verhalten hier als uneinsichtig für euch gelten so habe ich dafür Verständnis. Aber ich habe halt Angst davor und würde am liebsten alles schriftlich machen.
 
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#15
1 Beistand wäre nicht zu empfehlen!

Sollte es zu Missverständnissen kommen, steht Wort gegen Wort bzw. 2 gegen 2.

Bei 2 Beiständen wäre es dann 3 gegen 2 und dann hätten die eher Probleme etwas "unrichtiges" zu schreiben.

Wenn die Einladung aufgrund der Beschwerden beim Kundenreaktionscenter kam, dann auch dort eine schriftliche Abschrift des Gespräches verlangen.

Nicht das die irgendwas schreiben, was so nie gesagt oder "vereinbart" wurde usw.
 

Volker

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#16
Volker und Horst, bitte entschuldigt: ich hatte meinen letzten Beitrag am Ende noch ergänzt, das konntest ihr noch nicht lesen.
Wie ich es vermutet, die wollen wohl zuerst mit freundlichen Worten, dann mit etwas mehr Druck, dich zu etwas bringen. Martin Vorlage ist das beste was du machen kannst.

Schön abstempeln lassen, damit du den Beleg hast.

Volker
 
E

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#17
Schreib foigendes

Sehr geehrte/ Blah,

vielen Dank für Ihre Einladung zu einem Gesrpächstermin, den ich allerdings in dieser Form nicht wahrnehmen kann. Voraussetzung dafür wäre, dass zumindest vorher schrfitlich meine Beschwerden beantwortet werden müssten. Ebenso sollten strittige Punkte vorher festgelegt werden. Dies ist bisher jedoch nicht geschehen und somit gibt es bisher auch keinen Ansatz einer vernünftigen Auseinandersetzung. ich gehe davon aus, dass Ihnen daran gelegen ist und verbleibe in Erwartung einer schriftlichen Stellungnahme, die Grundlage für ein Gespräch bilden kann

mit freundlichen Füßen

Da ein solches Gespräch weder der Vermittlung, noch der Klärung von Leistungsangelegenheiten dienst musst Du auch keine Sanktionen befürchten, wenn Du dem Termin nicht wahrnimmst.
So sehe ich das auch.

Würde mich Martins Vorschlag anschliessen.
 

Svetlana1974

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#18
Es ist keine Meldeaufforderung nach § 59 SGB II i.V.m. § 309 Abs. 3 Satz 1 SGB II.

"Die Meldeaufforderung muß zur Erreichung des konkreten Meldezweckes erforderlich, geeignet und angemessen sein, weshalb eine Meldepflicht nur dann angemessen ist, wenn der Meldezweck nicht mit milderen Mitteln, so zum Beispiel auf dem schriftlichem Wege, erledigt werden kann (s. § 59 SGB II i.V.m. § 309 Abs. 3 Satz 1 SGB III)."

Die ARGE soll somit erst mal im Rahmen ihrer Aufklärungs- und Beratungspflichten gemäß §§ 13 bis 15 SGB I in Verbindung mit § 33 Abs. 1 u. 2 SGB X und § 35 Abs. 1 SGB X schriftlich nachweisen, ob das geforderte persönliche Erscheinen überhaupt notwendig ist und die Angelegenheit nicht schriftlich geklärt werden kann.
Hallo WillyV,
soll ich diesen letzten Abschnitt von Dir so in meine Antwort hineinschreiben?
 

Svetlana1974

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#20
Wenn die Einladung aufgrund der Beschwerden beim Kundenreaktionscenter kam, dann auch dort eine schriftliche Abschrift des Gespräches verlangen.
Nicht das die irgendwas schreiben, was so nie gesagt oder "vereinbart" wurde usw.
Hallo Sancho,
ja, es waren Beschwerden beim Kundenreaktionscenter. KOmmt dann jemand von diesem Center dazu um das Protokoll zu führen?
 
E

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#21
Hallo Sancho,
ja, es waren Beschwerden beim Kundenreaktionscenter. KOmmt dann jemand von diesem Center dazu um das Protokoll zu führen?
Habe ich bisher nur einmal mitgemacht und da war niemand aus dem KRC dabei. Die müssen dann eben das Ergebnis dieses "Gespräches" mittteilen und ob "die Sachlage nun geklärt ist oder nicht".
 

Svetlana1974

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#22
Wie ich es vermutet, die wollen wohl zuerst mit freundlichen Worten, dann mit etwas mehr Druck, dich zu etwas bringen. Martin Vorlage ist das beste was du machen kannst.
Schön abstempeln lassen, damit du den Beleg hast.
Volker
Danke, Volker, auch an alle anderen.
Wohin wollen die mich bloß bringen mit Druck? Zur Verzweifelung? Ich glaube, das ist schon im Gange. Oder will man mich zwingen, die Beschwerden zurückzunehmen? Ich halte bald alles für möglich.
Ich frage mich, wenn ich Martins Vorlage verwende, ob es dann tatsächlich zu einem Gespräch hinausläuft?
Es gab hier auch den Rat, einfach so zu tun, als hätte ich die Einladung nicht bekommen. Oder würde das ein falsches Signal senden?
 

Svetlana1974

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#23
Habe ich bisher nur einmal mitgemacht und da war niemand aus dem KRC dabei. Die müssen dann eben das Ergebnis dieses "Gespräches" mittteilen und ob "die Sachlage nun geklärt ist oder nicht".
Hallo Sancho,
bitte entschuldige mich, aber ich habe dich nicht richtig verstanden, aber es entsteht dann ein Protokoll nur aus der Sicht der Gruppenleiter, natürlich mit einem Ergebnis, was schon vor dem Gesprächsbeginn "fest" steht?
 
E

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#24
Hallo Sancho,
bitte entschuldige mich, aber ich habe dich nicht richtig verstanden, aber es entsteht dann ein Protokoll nur aus der Sicht der Gruppenleiter, natürlich mit einem Ergebnis, was schon vor dem Gesprächsbeginn "fest" steht?
Es ist bei mir zwar schon länger her (2000 oder so), aber soweit ich mich erinnern kann, war das Gespräch so, das sich einige etwas aufgeschrieben hatten, anschliessend wurde eine Art Gedächtnisprotokoll aufgenommen und dann an die nächst höhere Ebene usw weiter geschickt. Wir haben dann nochmal nachgefragt, was aus Sicht der Behörde herausgekommen ist und bekamen dann eine Abschrift. Die sind wir dann nochmal durchgegangen und hätte uns das nicht gefallen, bzw. wäre etwas falsches drin gestanden, hätten wir uns weiter beschwert. Es waren Aussagen von beiden Seiten enthalten.

Deswegen habe ich auch geraten, das Du mind. 2 Beistände mitnehmen solltest, falls Du hingehen solltest, denn dann hast Du evtl. 2 Zeugen dafür, das etwas "im Einvernehmen entschieden wurde", was aber evtl. nie besprochen wurde.

Was passiert und was die schreiben, wenn man nicht hingeht, weis ich nicht.
 

Svetlana1974

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#25
Schreib foigendes

Sehr geehrte/ Blah, und verbleibe in Erwartung einer schriftlichen Stellungnahme, die Grundlage für ein Gespräch bilden kann.
Oh je, langsam verstehe ich euch und Martin: deren schriftliche Stellungnahme kann die Grundlage..... bilden. Wenn ich danach der Stellungnahme kein Gespräch haben will, brauche ich es ja noch immer nicht. Das wäre dann ja meine Entscheidung. Und es wäre nicht so, dass ich nach deren schriftlicher Antwort zu einem Termingespräch verpflichtet wäre? Ich glaube schon fast, dass es keine schriftliche Antwort geben wird, dass die das so zu vermeiden versuchen. Denn eine Antwort käme in die Akten und würde nicht mehr entfernt werden können?
 

Martin Behrsing

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#26
Oh je, langsam verstehe ich euch und Martin: deren schriftliche Stellungnahme kann die Grundlage..... bilden. Wenn ich danach der Stellungnahme kein Gespräch haben will, brauche ich es ja noch immer nicht. Das wäre dann ja meine Entscheidung. Und es wäre nicht so, dass ich nach deren schriftlicher Antwort zu einem Termingespräch verpflichtet wäre? Ich glaube schon fast, dass es keine schriftliche Antwort geben wird, dass die das so zu vermeiden versuchen. Denn eine Antwort käme in die Akten und würde nicht mehr entfernt werden können?
Du kannst sogar eine schriftliche Stellungnahme zum Anlass nehmen, um deutlich zu machen, warum jetzt erst recht ein Gespräch zwecklos ist.
Gespräche sollte man ja nur führen, wenn es im Vorfeld Verhandlungsansätze gibt.
 

Svetlana1974

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#27
Martin, ich bewundere deinen Scharfsinn :) den aller anderer natürlich auch - ich will hier niemanden zu kurz kommen lassen. Vielen Dank an alle!

Ich habe sogar hier den Eindruck bekommen, dass ausserordentliche Fachleute hier sind! Vielleicht sogar Rechtsanwälte oder so? Und geben hier tolle Tipps sozusagen für Gotteslohn? Oder wie finanziert es sich denn überhaupt? Diese Ratschläge hier im Forum sind so gut und so wertvoll..........
 

Martin Behrsing

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#28
Martin, ich bewundere deinen Scharfsinn :) den aller anderer natürlich auch - ich will hier niemanden zu kurz kommen lassen. Vielen Dank an alle!

Ich habe sogar hier den Eindruck bekommen, dass ausserordentliche Fachleute hier sind! Vielleicht sogar Rechtsanwälte oder so? Und geben hier tolle Tipps sozusagen für Gotteslohn? Oder wie finanziert es sich denn überhaupt? Diese Ratschläge hier im Forum sind so gut und so wertvoll..........
Wir haben uns alle von der Arbeitslosigkeit in die bittere Armut hineingearbeitet. Gotteslohn? Dies werden wir dann sehen:icon_twisted:
 

Svetlana1974

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#29
Martin, ich kann mich leider nicht an euch revanchieren, außer dass ich allen hier viel Geld, Glück und Gesundheit wünsche und ein schnelles Ende ihrer Situation wünsche!
 

Curt The Cat

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#30
Is' zwar OT, aber als bekennender Heide möchte ich bemerken, das Gotteslohn und Gottes Lohn zwei unterschiedliche Paare Schuhe sind...


:icon_wink:

 

Martin Behrsing

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#31
Martin, ich kann mich leider nicht an euch revanchieren, außer dass ich allen hier viel Geld, Glück und Gesundheit wünsche und ein schnelles Ende ihrer Situation wünsche!
mach einfach ein wenig weiter mit und halte uns mit deinen Sachen auf dem Laufenden. Vielleicht gibt es ja Menschen an deinem Ort, denen Du dnn behilflich sein kannst.
 

Svetlana1974

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#32
Ja das werde ich bestimmt! Ganz besonders, dass ich Euer tolles Forum hier weiterempfehle!

Bitte entschuldigt mich, dass ich jetzt so meine Gedanken weiterschreibe. Aber sie kreisen halt unaufhaltsam im Kof herum. Jetzt mache ich mir natürlich bereits unnötige Gedanken, wie denn wohl die Reaktion ausfallen wird. Habe das tolle Schreiben von Euch gerade abgegeben. Der Herr in der Eingangszone hat etwas verwundert geschaut aber abgestempelt. Ich male mir bereits aus, dass es demnächst eine Einladung nach Paragraf soundso geben wird und dann plötzlich die 2 Herren mit der Vermittlerin zusammen bereits in einem Raum mit mir sitzen oder "zufällig" nach Beginn des Gespräches mit der Vermittlerin hereinschneien. Kann man dann einfach hinauslaufen? Dann wird man doch bestimmt bestraft!
 

Bambi_69

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#33
Hallo Svetlana,

es ist vollkommen verständlich, dass Dir die ganze Geschichte große Sorgen macht und Du momentan den Kopf damit voll hast. Man möchte doch für alle möglichen Eventualitäten gut vorbereitet sein und dann malt man sich vorab schon die schlimmsten Verläufe eines Gesprächs aus.
Okay, nehmen wir also an, Du bekommst eine Einladung, um über Deine berufliche Situation zu sprechen. Dazu kannst Du ebenfalls einen Beistand mitnehmen. Falls dann tatsächlich die Situation eintreten sollte, die Du befürchtest, dass also die beiden Herren plötzlich auch anwesend sind oder überraschend das Zimmer betreten, um Dich unter Druck zu setzen, weise ruhig aber bestimmt darauf hin, dass Du gerne bereit bist, mit Deinem SB über Deine berufliche Situation gemäß Deiner Einladung und Deinen Mitwirkungspflichten zu sprechen, aber alles andere was mit der Beschwerde zu tun hat, auch weiterhin nur schriftlich zu erfolgen hat.
Falls man darauf nicht eingehen möchte und man Dich weiterhin unter Druck setzen möchte, kannst Du das Gespräch abbrechen.

Liebe Grüße
Bambi_69
 

Svetlana1974

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#34
Danke, Bambi_69!
Das hast Du einfühlsam geschrieben, wie alle anderen auch. Ich werde euch selbstverständlich auf dem Laufenden halten. Euch allen wünsche ich ein schönes und erholsames Wochenende. Auf dass ihr keinen unangenehmen Posteingang haben werdet.
 

ela1953

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#35
Ich hatte schon zwei Gespräche mit dem Teamleiter.

Bei dem ersten kam ich mit meinem SB nicht klar, er erhielt nie meine Unterlagen, obwohl sie definitiv an der Infotheke abgegeben wurden - waren sogar im PC vermerkt.
Widersprüche wurden ignoriert und nicht an den Teamleiter weitergeleitet, meine Aufstockung wurde nicht richtig ausgerechnet u.v.m.

Das Gespräch mit dem Teamleiter war gut. Dauerte über zwei Stunden, in dem er in meinen Ordnern kramte.

Einiges von meinen Anliegen fand er tatsächlich nicht. Er wollte mir schon eine Pauschale zahlen und die Ordner verbrennen und einen neuen anlegen.

Ganz hatten wir nicht alles abgearbeitet, weil wir beide Fußball gucken wollten. (ist schon paar Jahre her)

Bei meinem Widerspruch wegen Kindergeldanrechnung, BG oder HG, stand noch ein weiterer Mitarbeiter im Raum, den ich überhaupt nicht kannte. Er wurde mir auch nicht vorgestellt.

Der Teamleiter saß hinter seinem Schreibtisch, ich ihm gegenüber und links von mit stand der andere.

Das störte mich schon sehr. Vor allem, weil ich dann von zwei Seiten Paragrafen um die Ohren gehauen bekam.


Ich bin dann letztendlich aufgestanden und habe gebeten, mir alles schriftlich zukommen zu lassen.
Dann bin ich gegangen.

Mich störte vor allem die Aussage, dass unter 25 IMMER BG ist.
Das wollte ich nicht hinnehmen.

Aber der Richter vom SG drückte sich so ähnlich aus. Aber den habe ich dann letztendlich verstanden.
 

Svetlana1974

Elo-User/in

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#36
Hallo, da bin ich nochmal. Schon hatte ich uns allen ein schönes Wochenende gewünscht ohne unangenehmen Posteingang, da ist gerade was in der Angelegenheit gekommen. Ich hatte euch ja zugesagt, dass ich euch auf dem Laufenden halten werde:

1. Einladung

Anrede

bitte kommen Sie am....(neuer Termin) in die Agentur.....

Kundenreaktion / Leistungsangelegenheiten

Eine Klärung Ihrer Angelegenheiten kann aus Sichtweise der Agentur für Arbeit nur in einem persönlichen Gespräch erfolgen, da hier die Standpunkte deutlich klargelegt werden können. Strittige Punkte können von Ihrer sowie auch von meiner Seite aus im Gespräch erörtert werden. Eine schriftliche Stellungnahme erfolgt daher nicht, da dies hier nicht sachgerecht erscheint. Ich gebe Ihnen hiermit nochmals die Möglichkeit, zu einer Klärung beizutragen und den Termin wahrzunehmen.

Unter bestimmten Voraussetzungen können Reisekosten erstattet werden. Falls ein öffentliches Verkehrsmittel benutzt wird, legen Sie bitte den Fahrschein vor. Bitte bringen Sie auch Ihren Personalausweis oder Reisepass mit.

Seite 2: Rechtsfolgenbelehrung, kleingedruckt, halbe Seite lang, Punkte 1-7, sieht aus wie bei den üblichen Einladungen.

Seite 3: Standardformular: "Der Aufforderung auf Blatt 1 vom .... zur persönlichen Meldung am ... werde ich aus folgenden Gründen nicht nachkommen: (3 Kästchen zum ankreuzen, sieht so aus wie bei den üblichen Einladungen)

Ende des Briefes.

Mir fällt dabei auf, dass die beiden sonst üblichen Standardabsätze fehlen, die sonst immer darin sind: "Dies ist eine Einladung nach §59 und §309." "Wenn Sie ohne wichtigen Grund dieser Einladung nicht Folge leisten...."

Was soll ich jetzt bloß machen? Beistände kann ich leider keine mitnehmen, bitte entschuldigt dieses.

@Ela1953: Das waren und sind ja Geheimdienstmethoden mit dem fremden Mitarbeiter im Hintergrund! Wurdest Du bestraft, als du aufgestanden bist und gingst?
 

hergau

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#37
Hallo, da bin ich nochmal. Schon hatte ich uns allen ein schönes Wochenende gewünscht ohne unangenehmen Posteingang, da ist gerade was in der Angelegenheit gekommen, was vielleicht euer Interesse hat:

1. Einladung

Anrede

bitte kommen Sie am....(neuer Termin) in die Agentur.....

Kundenreaktion / Leistungsangelegenheiten

Eine Klärung Ihrer Angelegenheiten kann aus Sichtweise der Agentur für Arbeit nur in einem persönlichen Gespräch erfolgen, da hier die Standpunkte deutlich klargelegt werden können. Strittige Punkte können von Ihrer sowie auch von meiner Seite aus im Gespräch erörtert werden. Eine schriftliche Stellungnahme erfolgt daher nicht, da dies hier nicht sachgerecht erscheint. Ich gebe Ihnen hiermit nochmals die Möglichkeit, zu einer Klärung beizutragen und den Termin wahrzunehmen.

Unter bestimmten Voraussetzungen können Reisekosten erstattet werden. Falls ein öffentliches Verkehrsmittel benutzt wird, legen Sie bitte den Fahrschein vor. Bitte bringen Sie auch Ihren Personalausweis oder Reisepass mit.

Seite 2: Rechtsfolgenbelehrung, kleingedruckt, halbe Seite lang, Punkte 1-7, sieht aus wie bei den üblichen Einladungen.

Seite 3: Standardformular: "Der Aufforderung auf Blatt 1 vom .... zur persönlichen Meldung am ... werde ich aus folgenden Gründen nicht nachkommen: (3 Kästchen zum ankreuzen, sieht so aus wie bei den üblichen Einladungen)

Ende des Briefes.

Mir fällt dabei auf, dass die beiden sonst üblichen Standardabsätze fehlen, die sonst immer darin sind: "Dies ist eine Einladung nach §59 und §309." "Wenn Sie ohne wichtigen Grund dieser Einladung nicht Folge leisten...."

Was soll ich jetzt bloß machen? Beistände kann ich leider keine mitnehmen, bitte entschuldigt dieses.

@Ela1953: Das waren und sind ja Geheimdienstmethoden mit dem fremden Mitarbeiter im Hintergrund! Wurdest Du bestraft, als du aufgestanden bist und gingst?
Wenn Du nicht hingehst, kann man Dich deswegen nicht sanktionieren. Deswegen fehlen die Standardsätze.

Ich glaube, ich würde auf eine schriftliche Stellungsnahme bestehen.
Und solange Deine Schreiben nicht beantwortet sind, würde ich keine Stellungsnahme dazu abgeben.

So will man Dich gefügig machen und hinterher können die sagen, das alles mit Dir gütlich besprochen wurde.
 

Svetlana1974

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#38
Danke, hergau.

Wenn ich Dich richtig verstehe, dann sieht das Schreiben nur offiziell aus, es ist es aber nicht, obwohl eine Rechtsfolgenbelehrung und das Antwortformular "Der Aufforderung auf Blatt 1 vom... zur persönlichen Meldung am... werde ich aus folgenden Gründen nicht nachlommen:" enthalten ist? Das Antwortformular und die Rechtsfolgenbelehrung sehen ja so aus wie sonst üblich. Ist das jetzt ein Trick von der Arbeitsagentur? Das lässt ja schlimmes hoffen :-(

Was soll ich jetzt mit dem Antwortformular tun? Einfach nicht absenden, weil ich dann keine Strafe bekomme? Ich finde, Martins Text, den ich bei der Arge abgegeben habe, sagte doch, dass zuerst eine schriftliche Stellungnahme erfolgen muss. Wenn ich jetzt weitermache oder antworte, dann meine ich würde das seinen Text entwerten, und die Leute dort den Text nicht ernst nehmen, oder? Was ist das nur für ein Spiel und was steckt bloß dahinter? Haben die etwa Angst, etwas schriftlich zu äussern?
 

Martin Behrsing

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#39
So dann schau dir mal § 309 SGB III an
§ 309 Allgemeine Meldepflicht

(1) Der Arbeitslose hat sich während der Zeit, für die er Anspruch auf Arbeitslosengeld erhebt, bei der Agentur für Arbeit oder einer sonstigen Dienststelle der Bundesagentur persönlich zu melden oder zu einem ärztlichen oder psychologischen Untersuchungstermin zu erscheinen, wenn die Agentur für Arbeit ihn dazu auffordert (allgemeine Meldepflicht). Der Arbeitslose hat sich bei der in der Aufforderung zur Meldung bezeichneten Stelle zu melden. Die allgemeine Meldepflicht besteht auch in Zeiten, in denen der Anspruch auf Arbeitslosengeld ruht.
(2) Die Aufforderung zur Meldung kann zum Zwecke der 1.Berufsberatung,
2.Vermittlung in Ausbildung oder Arbeit,
3.Vorbereitung aktiver Arbeitsförderungsleistungen,
4.Vorbereitung von Entscheidungen im Leistungsverfahren und
5.Prüfung des Vorliegens der Voraussetzungen für den Leistungsanspruch
erfolgen.
(3) Der Arbeitslose hat sich zu der von der Agentur für Arbeit bestimmten Zeit zu melden. Ist diese nach Tag und Tageszeit bestimmt, so ist er seiner allgemeinen Meldepflicht auch dann nachgekommen, wenn er sich zu einer anderen Zeit am selben Tag meldet und der Zweck der Meldung erreicht wird. Ist der Meldepflichtige am Meldetermin arbeitsunfähig, so wirkt die Meldeaufforderung auf den ersten Tag der Arbeitsfähigkeit fort, wenn die Agentur für Arbeit dies in der Meldeaufforderung bestimmt.
(4) Die notwendigen Reisekosten, die dem Arbeitslosen und der erforderlichen Begleitperson aus Anlaß der Meldung entstehen, können auf Antrag übernommen werden, soweit sie nicht bereits nach anderen Vorschriften oder auf Grund anderer Vorschriften dieses Buches übernommen werden können.
Dem widersprichst du jetzt und weist auf § 309 Abs. 2 Nr. 1-5 hin.
 

Svetlana1974

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#40
Dem widersprichst du jetzt und weist auf § 309 Abs. 2 Nr. 1-5 hin.
Vielen Dank Martin!
Dann trage ich also in dem Antwortformular ganz unten unter sonstigem Grund ein: "Diese Meldeaufforderung genügt nicht dem §309Abs.2 Nr. 1-5"
Genügt das?

Eigentlich denke ich bräuchte ich doch gar nicht zu antworten, denn ich hatte ja Martins Text dort abgegeben worin ich mitteilte, dass zuerst eine schriftliche Stellungnahme sein soll. Werde ich jetzt nicht unglaubwürdig, wenn ich dieses Antwortformular ausfülle?

Ich kann mir gut vorstellen, dass danach eine Standardeinladung kommt nach Paragraf soundso, über mein Bewerberangebot zu sprechen. Und dann sitzen bestimmt beide Teamleiter mit der Vermittlerin bereits grinsend im Raum, wenn ich den betrete. Das kann ich mir schon jetzt (leider) ausmalen. Ich weiß, vielleicht mache ich mir auch nur zu viele Gedanken. Leider kann ich aber nichts dafür, bitte sntschuldigt, dass ich heir wieder darüber schreibe. Aber ihr seid ja alle so hilfsbereit. Danke! Ich denke, dies ist das beste Forum (das erste, was ich gefunden habe).
 
E

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#41
Vielen Dank Martin!
Dann trage ich also in dem Antwortformular ganz unten unter sonstigem Grund ein: "Diese Meldeaufforderung genügt nicht dem §309Abs.2 Nr. 1-5"
Genügt das?

An für sich ja.

Eigentlich denke ich bräuchte ich doch gar nicht zu antworten, denn ich hatte ja Martins Text dort abgegeben worin ich mitteilte, dass zuerst eine schriftliche Stellungnahme sein soll. Werde ich jetzt nicht unglaubwürdig, wenn ich dieses Antwortformular ausfülle?

Schreibe das nochmals rein das du ausdrücklich auf eine schriftliche Stellungsnahme bestehst wie du es im Schreiben schon vorher angemerkt hast. Einfach das zu ignorieren ist nicht.

Ich kann mir gut vorstellen, dass danach eine Standardeinladung kommt nach Paragraf soundso, über mein Bewerberangebot zu sprechen. Und dann sitzen bestimmt beide Teamleiter mit der Vermittlerin bereits grinsend im Raum, wenn ich den betrete. Das kann ich mir schon jetzt (leider) ausmalen. Ich weiß, vielleicht mache ich mir auch nur zu viele Gedanken. Leider kann ich aber nichts dafür, bitte sntschuldigt, dass ich heir wieder darüber schreibe. Aber ihr seid ja alle so hilfsbereit. Danke! Ich denke, dies ist das beste Forum (das erste, was ich gefunden habe).
Wenn die auf dieses Thema zu sprechen kommen, dann lehnst du mit der Begründung ab das du dich dazu nicht äussern möchtest mündlich, sondern eine schrifliche Stellungsnahme von denen möchtest.

Du wurdest eingeladen für ein Bewerbergespräch um über deine "berufliche" Situation zu sprechen. Darauf hast du dich vorbereitet. Die andere Sache weisste nicht aus dem Kopf und liegt bei dir zuhause in deinen Akten. Fertig.

Zudem würde ich dir empfehlen einen Beistand mitzunehmen. Vielleicht mal gucken ob sich hier einer dazu meldet der aus deiner Nähe kommt.
 

Svetlana1974

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#42
Wenn die auf dieses Thema zu sprechen kommen, dann lehnst du mit der Begründung ab das du dich dazu nicht äussern möchtest mündlich, sondern eine schrifliche Stellungsnahme von denen möchtest.

Du wurdest eingeladen für ein Bewerbergespräch um über deine "berufliche" Situation zu sprechen. Darauf hast du dich vorbereitet. Die andere Sache weisste nicht aus dem Kopf und liegt bei dir zuhause in deinen Akten. Fertig.
Danke Patrik!

Bei der darauffolgenden Einladung werde ich dann bestimmt aufgefordert, meine Akten mitzunehmen. Ich finde es von der Agentur sehr unhöflich, meinen Wunsch nach einer schriftlichen Stellungnahme zu ignorieren.

Wieso meinst Du, es ginge nicht so einfach, diesen Wunsch von mir zu ignorieren? Ich wüßte mal gerne, ob ich überhaupt zu so einem Gespräch verpflichtet bin. Lässt sich doch auch wie auch vor Gericht alles schriftlich klären. Das stellen die dann bestimmt an den Anfang einer normalen Ladung und versuchen so zu sanktionieren, wenn man nicht darauf eingeht und geht, denn das Thema des Bewerberangebots hätte man ja boykottiert.

Ich glaube fast, die haben selbst Angst davor, sich schriftlich zu äußern weil das dann bewiesen ist. Als Reaktion auf eine Beschwerde von mir kam nämlich ein Antwortschreiben, worin alles schöngeredet war und der Fehler läge doch bei mir und sie träfe damit keine Schuld. Als ich daraufhin in diesem Antwortschreiben der Arge Widersprüche und Fehler und Schutzbehauptungen schriftlich aufdeckte, kam jetzt dieses mit dem persönlichen Gespräch und dass eine schriftliche Stellungnahme nicht sachgerecht erscheine.

Aber ich finde es unverschämt, meinem Wunsch nicht zu folgen. Ich fühle mich so wie als wäre man jemand 2ter Klasse.
 

haef

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#43
hallo Svetlana,

ich fürchte fast Du kommst so nicht weiter. Letztlich ist doch wichtig was DU erreichen möchtest, der Weg dorthin ist m.E. nebensächlich.

Selbstverständlich wird die ARGE Deinem Wunsch! nach schriftlicher Stellungnahme nicht nachkommen, da sie, wie Du richtig vermutest, Angst davor hat Fehler schriftlich zuzugeben. Das hat aber nichts mit 2.Klasse zu tun, das ist "normal".
Wenn Deine Beweise stichhaltig sind kannst Du ja 3-6 Monate warten und dann eine Untätigkeitsklage einreichen. Ob Du damit aber etwas erreichst ist fraglich, denn die ARGE wird nachweisen, dass sie Dir Gesprächsangebote gemacht hat.

Ein Gespräch schließt aber nicht zwangsläufig den von Dir geforderten schriftlichen Abschluss aus.

Ich gehe auch davon aus, dass, wenn Du den formalistischen Weg weiter gehst, Du irgendwann eine formale Einladung nach "309 blabla" bekommen wirst, und dann mit den jetzigen Inhalten konfrontiert wirst.
Dazu musst Du selbstverständlich nichts sagen und kannst auch bei Hartnäckigkeit das Gespräch abbrechen.

Es bleibt aber bei der Eingangsfrage, was willst DU?

Mein Tip, teile der ARGE mit, dass Du zu dem fraglichen Gespräch nur mit Beistand bereit bist und Dich unaufgefordert meldest sobald du einen Beistand gefunden hast. Damit das nicht zu einer Mitgliederversammlung der ARGE ausartet, könntest Du auch darauf bestehen, nur mit max. 2 Personen zu reden, dann reicht 1 Beistand. (von mir aus auch 2, bevor Proteste kommen :biggrin:)

Du hast, wie gesagt, völlig recht, die ARGE hat Angst/Fracksausen. Aber der Grund dieser Angst, Deine Beschwerden, ist genau Deine Stärke.

fG
Horst

Danke Patrik!

Bei der darauffolgenden Einladung werde ich dann bestimmt aufgefordert, meine Akten mitzunehmen. Ich finde es von der Agentur sehr unhöflich, meinen Wunsch nach einer schriftlichen Stellungnahme zu ignorieren.

Wieso meinst Du, es ginge nicht so einfach, diesen Wunsch von mir zu ignorieren? Ich wüßte mal gerne, ob ich überhaupt zu so einem Gespräch verpflichtet bin. Lässt sich doch auch wie auch vor Gericht alles schriftlich klären. Das stellen die dann bestimmt an den Anfang einer normalen Ladung und versuchen so zu sanktionieren, wenn man nicht darauf eingeht und geht, denn das Thema des Bewerberangebots hätte man ja boykottiert.

Ich glaube fast, die haben selbst Angst davor, sich schriftlich zu äußern weil das dann bewiesen ist. Als Reaktion auf eine Beschwerde von mir kam nämlich ein Antwortschreiben, worin alles schöngeredet war und der Fehler läge doch bei mir und sie träfe damit keine Schuld. Als ich daraufhin in diesem Antwortschreiben der Arge Widersprüche und Fehler und Schutzbehauptungen schriftlich aufdeckte, kam jetzt dieses mit dem persönlichen Gespräch und dass eine schriftliche Stellungnahme nicht sachgerecht erscheine.

Aber ich finde es unverschämt, meinem Wunsch nicht zu folgen. Ich fühle mich so wie als wäre man jemand 2ter Klasse.
 

Svetlana1974

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#44
hallo Svetlana,

ich fürchte fast Du kommst so nicht weiter. Letztlich ist doch wichtig was DU erreichen möchtest, der Weg dorthin ist m.E. nebensächlich.

Selbstverständlich wird die ARGE Deinem Wunsch! nach schriftlicher Stellungnahme nicht nachkommen, da sie, wie Du richtig vermutest, Angst davor hat Fehler schriftlich zuzugeben.
Du hast, wie gesagt, völlig recht, die ARGE hat Angst/Fracksausen. Aber der Grund dieser Angst, Deine Beschwerden, ist genau Deine Stärke.
fG
Horst
Hallo Horst,
ja ich habe praktisch eine Beschwerde darüber geschrieben, wie über in der Antwort der Arge auf meine ursprüngliche Beschwerde umgegangen wurde mit erheblichen Misständen, verdrehung von Tatsachen usw. in der Art, dass ich direkt nachvollziehbare Beweise geliefert habe, teilweise in Widersprüchen der Schilderungen der Arge selbst und seitens deren schriftlichen Unterlagen. und zwar derart, dass es auch ein Richter nachvollziehen könnte.

Daraufhin wurden die Leistungen gewährt, sodass von meiner Seite aus eigentlich sogar keine weitere Klärung auf meine Beschwerde über den Umgang mit meiner Beschwerde erforderlich ist. Ich kann mir allerdings vorstellen, dass das sogenannte Reklamationsmanagement trotzdem eine Antwort darauf geben will, ob sie nun notwendig ist oder nicht. Und das Ergebnis einer solchen Antwort oder Gespräches usw. dürfte bestimmten Zielvorgaben genügen müssen. So is das eben. Der Geist, den sich die Arge erschuf, der seztz sie jetzt in Zugzwang, ob es sinnvoll ist oder nicht.

Ich kann mir vorstellen, dass die Arge wie du geschrieben hast erkannt hat, dass sie angreifbar ist wenn sie schriftlich kommuniziert und dadurch alles nachvollziehbar ist, auch mit Datum, Fristen, Personen, Führungsverhalten von Vorgesetzten usw. Diese Kommunikation erspart sogar Protokollführen, Beistände (bitte liebe Beistände seid mir jetzt nicht böse, es ist nicht böse gemeint) usw und entspricht eher der Vorgehensweise der Gerichte usw. Außerdem hat man genug Überblick, um das ganze zu bewerten und zu entwiren, was in einem "Gespräch" natürlich derart nicht möglich ist.

Ich bedanke mich übrigens ganz herzlich für Dein Kompliment meiner Stärke (ich glaube fest, ich wusste das bisher selbst nicht einmal). Wie könnte ich die denn weiter entwickeln? Entschuldigt bitte, das war mir jetzt so herausgerutscht. Natürlich liegt es mir fern, dieses kompetente Forum hier mit Persönlichkeitsbildung zu beschweren.
 

Svetlana1974

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#45
Hallo zusammen,

ich habe mir noch einmal die Absagebegründung meiner Ladung vorgenommen:
in dem Feld "sonstige Gründe" trage ich dann also ein, warum ich der Ladung nicht folgen kann: "Diese Meldeaufforderung genügt nicht dem §309Abs.2 Nr. 1-5 und gemäß meinem Schreiben vom (...) muß zuvor eine schriftliche Stellungnahme erfolgen".

Oder wäre es besser, wenn ich die Paragrafen weglasse und statt dessen nur die schriftliche Stellungnahme als Grund anführe? Ich könnte schließlich auch gar nicht antworten und dann abwarten, was kommt. Was wäre denn wohl die beste Lösung?

Grüße
 

haef

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#46
...meiner Stärke (ich glaube fest, ich wusste das bisher selbst nicht einmal). Wie könnte ich die denn weiter entwickeln?...
indem Du Dich der Situation, zu Deinen Bedingungen, stellst, aber das willst Du nicht.
"Des Menschen Wille ist seine Hölle, oh pardon - Himmelreich".
Viel Erfolg auf Deinem Weg

fG
Horst
 

Bambi_69

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#48
Viele Wege führen nach Rom, heisst es so schön.
In Deinem Fall sehe folgende Möglichkeiten zu Deiner Vorgehensweise:

Möglichkeit A:
Du schriebst:
(...)
Daraufhin wurden die Leistungen gewährt, sodass von meiner Seite aus eigentlich sogar keine weitere Klärung auf meine Beschwerde über den Umgang mit meiner Beschwerde erforderlich ist. (...)
In dem Fall, also wenn kein weiterer Grund zur Beschwerde offen ist, kannst Du meiner Meinung nach stur bleiben und auf den schriftlichen Klärungsweg pochen. Also so vorgehen, wie Martin vorschlug.

Möglichkeit B:
Kommt es daraufhin zu einer Einladung zu einem Termin, der die richtige Form hat (Einladung gemäß §... Gespräch über berufliche Situation) und da dann nicht (nur) über Deine berufliche Situation gesprochen wird,
dann kannst Du den hier schon gegebenen Tipps von Patrik und meiner Wenigkeit folgen.

Möglichkeit C (unabhängig von Möglichkeitsvoraussetzung A oder B):
Wenn Du aber selber a) neugierig bist, was denn in so einem Gespräch erläutert werden soll (wie Deine "Gegner" agieren und argumentieren etc. - DAS kann sehr interessant sein!)
und/oder
b) Du ein offenbar freundlicher Mensch bist, der nach außen Bereitschaft zeigt auf die Wünsche ArGe in gewissem Maß einzugehen und bei einem Gespräch teilzunehmen - allerdings nur mit Beiständen und zu DEINEN Konditionen! - dann gehe zum Gespräch und folge den Tipps von Horst.


Alle Möglichkeiten und das Danachrichten der hier einzelnen vorgeschlagenen Tipps erfordern nur ein wenig Mut. Abnehmen kann Dir die Entscheidung was Du nun machen möchtest bzw über das Ausführen der Tipps natürlich keiner. Aber z.B. einfach Nichtreagieren und die Sache aussitzen - das solltest Du, meiner Meinung nach, nicht tun. Das würde sicherlich nachteilig enden auch im Punkt auf Deine bisher schon gezeigten Stärke. Bleibe dabei und ran an den Feind, Du schaffst das :icon_wink:

Liebe Grüße
Bambi_69
 

Svetlana1974

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#49
Vielen Dank, Bmabi_69!
Es ist ja richtig toll, dass ich hier eine komplette H andlungsanleitung samt Alternativen von euch erhalte! Ich bin ganz platt :))
Mehrfach habt ihr hier geschrieben, falls ein Gespräch kommt, so sollte es nach meinen Konditionen ablaufen. Mitunter weiß ich selbst nicht einmal, was diese meine Konditionen in einem Gespräch sind. Sorry, dass ich das hier so zugeben muss.

Ich werde also unter "sonstiger Grund" eintragen: "Diese Meldeaufforderung genügt nicht den Anforderungen des §309 Abs.2 Nr.1-5 SGBII. Auf mein Schreiben vom (...Martins Text) wird verwiesen."

Oder fällt euch vielleicht eine Verbesserung dazu ein?
 

Bambi_69

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#50
Vielen Dank, Bmabi_69!
Mitunter weiß ich selbst nicht einmal, was diese meine Konditionen in einem Gespräch sind. Sorry, dass ich das hier so zugeben muss.

Das ein oder mehrere Beistände dabei sind und mitprotokollieren.

Ich werde also unter "sonstiger Grund" eintragen: "Diese Meldeaufforderung genügt nicht den Anforderungen des §309 Abs.2 Nr.1-5 SGBII. Auf mein Schreiben vom (...Martins Text) wird verwiesen."

Oder fällt euch vielleicht eine Verbesserung dazu ein?
Ja hört sich doch gut an. Kurz prägnant einfach. Eine Verbesserung fällt mir zumindest nicht ein.

Viele Grüße
Bambi_69
 

haef

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#51
Vielen Dank, Bmabi_69!
Es ist ja richtig toll, dass ich hier eine komplette H andlungsanleitung samt Alternativen von euch erhalte! Ich bin ganz platt :))
Mehrfach habt ihr hier geschrieben, falls ein Gespräch kommt, so sollte es nach meinen Konditionen ablaufen. Mitunter weiß ich selbst nicht einmal, was diese meine Konditionen in einem Gespräch sind. Sorry, dass ich das hier so zugeben muss.

Ich werde also unter "sonstiger Grund" eintragen: "Diese Meldeaufforderung genügt nicht den Anforderungen des §309 Abs.2 Nr.1-5 SGBII. Auf mein Schreiben vom (...Martins Text) wird verwiesen."

Oder fällt euch vielleicht eine Verbesserung dazu ein?
liebe Svetlana,
zumindest meine Hinweise möchte ich nicht als "Handlungsanweisung" missverstanden wissen, sondern als Skizze eines möglichen Weges, für den Du Dich selbst entscheiden und den Du selbst gehen musst. :icon_klatsch:

Noch ein letzter Hinweis. Wie Bambi_69 sehr schön aufgezeichnet hat, gibt es mehrere Möglichkeiten.
Diese aber zu vermengen, d.h. sowohl formalistisch abzusagen als auch selbstbewußt-kämpferisch das Gespräch zu suchen/akzeptieren, halte ich für nicht vereinbar.

Aber Du hast die Wahl :icon_knutsch:

lG
Horst

EOF (end of file) :icon_smile:

ein, wie ich meine, wertvoller thread, da alle, über die reine Sachvermittlung hinaus, behutsam miteinander umgegangen sind, wo verdammt finde ich den Stern :biggrin:
 

Bambi_69

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#52
ein, wie ich meine, wertvoller thread, da alle, über die reine Sachvermittlung hinaus, behutsam miteinander umgegangen sind, wo verdammt finde ich den Stern :biggrin:
Ja ein wirklich guter Thread. Und da isser, der Stern: :icon_stern:
:biggrin:

Liebe Grüße
Bambi_69
 

Svetlana1974

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#53
liebe Svetlana,
zumindest meine Hinweise möchte ich nicht als "Handlungsanweisung" missverstanden wissen, sondern als
Danke Horst für deine unterschiedliche Sichtweise. Schon wieder hast du mir zu Denken gegeben natürlich in wertvoller Art. Die Handlungsanweisung bezog sich natürlich auf die verschiedenen Wege nach Bambi_69, was auch sehr nett von ihr war. Verbesserung: sehr nett von allen hier.

Jetzt habe ich mal geschaut: Da sind ja soviele Sterne! Das ist einerseits interessant, andererseits glaube ich, dass ich damit jetzt bestimmt mit einem Blaulicht auf dem Kopf zur ARGe kann. Denn jetzt ist jeder hierauf aufmerksam geworden. Und vielleicht lesen die Beschäftigten dort auch hier mit. Und ich habe ja noch deren Schreiben hier veröffentlicht. Da müssen sie sich ja wiedererkennen. Wenn das mal kein Spiessrutenlauf gibt. Aber ihr meint eas ja alle so gut mit euren wertvollen Ratschlägen, da gehören die Sterne bestimmt automatisch dazu. Und ich bin davon überzeugt davon, dass es trotzdem besser ist, mich an das führende Forum hier zu wenden. Könnt ihr die Sterne wenigstens für eine Zeitlang entfernen?
 

Svetlana1974

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#56
Ich werde also unter "sonstiger Grund" eintragen: "Diese Meldeaufforderung genügt nicht den Anforderungen des §309 Abs.2 Nr.1-5 SGBII. Auf mein Schreiben vom (...Martins Text) wird verwiesen."
Hi, wie gesagt, halte ich euch auf dem Laufenden.
Auf mein Antwortformular bekam ich jetzt folgenden Brief:

Ihre Kundenreaktion vom....
Grußformel

Ihre Beschwerde vom... (vor den Einladungen) liegt mir zur Beantwortung vor. Die hierin enthaltenen Vorwürfe sind schwerwiegend und werden hier sehr ernst genommen. Aus diesem Grund wurden Sie durch den zuständigen Teamleiter... zweimal eingeladen. [Bemerkung: die zweite Einladung kam am gleichen Tag dieses Schreibens, datiert vor 3 Tagen und auch mit dem Einladungstermin vor 3 Tagen, also in der Vergangenheit]

Erfahrungsgemäß lassen sich Probleme in persönlichen Gesprächen am besten erörtern und Lösungsvorschläge erarbeiten. Gleichzeitig dienen persönliche Gespräche zur Beseitigung vorhandener bzw. Vermeidung eventuell möglicher Missverständnisse. Ihr Schreiben vom [Martins Text] , mit dem Sie eine vorherige schriftliche Beantwortung Ihrer Beschwerde und Festlegung der strittigen Punkte fordern, ist daher ebensowenig nachvollziehbar wie Ihre Ablehnung eines solchen Gespräches.

Ich gehe davon aus, dass Sie Ihre Beschwerdegründe nicht aufrechterhalten und werde den Vorgang abschließen. Ich weise Sie jedoch nochmals darauf hin, dass die zuständigen Teamleiter (...) zu klärenden Gesprächen jederzeit bereit sind. Im Bedarfsfall wollen Sie hier bitte einen Termin vereinbaren.

Grußformel
xy
Berater Führungskräfteunterstützung
------------

Das ist ja eine Reaktion, finde ich. Ich fühle mich jetzt wirklich als Mensch zweiter Klasse und mit einem üblen Trick (siehe die zweite Einladung, die am gleichen Tag stattfinden sollte als sie abgesendet wurde) verarscht. So wird man Beschwerden einfach los ohne sich schriftlich und damit nachweisbar äußern zu müssen und mein Wunsch nach einer schriftlichen Stellungnahme (Martins Text) wird einfach so abgetan. Na ja, was nicht sein darf kann einfach nicht sein, oder wie das Sprichwort auch heißt.

Was ist denn eigentlich ein Berater Führungskräfteunterstützung und was würdet ihr mir jetzt empfehlen zu schreiben oder zu tun? Soll man so etwas durchgehen lassen? Ist so etwas die Regel und kommt so was häufig vor?
 
E

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#57
Hi, wie gesagt, halte ich euch auf dem Laufenden.
Auf mein Antwortformular bekam ich jetzt folgenden Brief:

Ihre Kundenreaktion vom....
Grußformel

Ihre Beschwerde vom... (vor den Einladungen) liegt mir zur Beantwortung vor. Die hierin enthaltenen Vorwürfe sind schwerwiegend und werden hier sehr ernst genommen. Aus diesem Grund wurden Sie durch den zuständigen Teamleiter... zweimal eingeladen. [Bemerkung: die zweite Einladung kam am gleichen Tag dieses Schreibens, datiert vor 3 Tagen und auch mit dem Einladungstermin vor 3 Tagen, also in der Vergangenheit]

Erfahrungsgemäß lassen sich Probleme in persönlichen Gesprächen am besten erörtern und Lösungsvorschläge erarbeiten. Gleichzeitig dienen persönliche Gespräche zur Beseitigung vorhandener bzw. Vermeidung eventuell möglicher Missverständnisse. Ihr Schreiben vom [Martins Text] , mit dem Sie eine vorherige schriftliche Beantwortung Ihrer Beschwerde und Festlegung der strittigen Punkte fordern, ist daher ebensowenig nachvollziehbar wie Ihre Ablehnung eines solchen Gespräches.

Ich gehe davon aus, dass Sie Ihre Beschwerdegründe nicht aufrechterhalten und werde den Vorgang abschließen. Ich weise Sie jedoch nochmals darauf hin, dass die zuständigen Teamleiter (...) zu klärenden Gesprächen jederzeit bereit sind. Im Bedarfsfall wollen Sie hier bitte einen Termin vereinbaren.

Grußformel
xy
Berater Führungskräfteunterstützung
------------

Das ist ja eine Reaktion, finde ich. Ich fühle mich jetzt wirklich als Mensch zweiter Klasse und mit einem üblen Trick (siehe die zweite Einladung, die am gleichen Tag stattfinden sollte als sie abgesendet wurde) verarscht. So wird man Beschwerden einfach los ohne sich schriftlich und damit nachweisbar äußern zu müssen und mein Wunsch nach einer schriftlichen Stellungnahme (Martins Text) wird einfach so abgetan. Na ja, was nicht sein darf kann einfach nicht sein, oder wie das Sprichwort auch heißt.

Was ist denn eigentlich ein Berater Führungskräfteunterstützung und was würdet ihr mir jetzt empfehlen zu schreiben oder zu tun? Soll man so etwas durchgehen lassen? Ist so etwas die Regel und kommt so was häufig vor?

Wenn Du bei Deinen Beschwerden bleiben willst, dann schreibe zurück, das Du zu keiner Zeit beabsichtigt hast, diese zurück zu ziehen.

Falls Du bisher schlechte Erfahrungen gemacht hast, kannst Du es auch (wieder) reinschreiben und das Du deswegen lieber "die Sache" schriftlich machst. Dir ist bewusst, das es damit länger dauert, aber schriftliches ist eben rechtssicherer als mündliches.

Nur so ein Vorschlag.
 

Svetlana1974

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#58
Wenn Du bei Deinen Beschwerden bleiben willst, dann schreibe zurück, das Du zu keiner Zeit beabsichtigt hast, diese zurück zu ziehen.
Falls Du bisher schlechte Erfahrungen gemacht hast, kannst Du es auch (wieder) reinschreiben und das Du deswegen lieber "die Sache" schriftlich machst. Dir ist bewusst, das es damit länger dauert, aber schriftliches ist eben rechtssicherer als mündliches.
Nur so ein Vorschlag.
Vielen Dank, Sancho, für deinen Vorschlag.

Ja, ich finde, ich sollte auf jeden Fall etwas antworten. Denn so einfach annehmen, die Beschwerden wären von mir zurückgenommen, das geht einfach nicht. Immerhin hatte ich mir mit der Beweisführung recht viel Mühe gemacht. Jetzt ahne ich auch, wie das "Gespräch" gelaufen wäre. Zu Anfang hatte ein netter Nutzer es auf den Punkt gebracht, dass ich zunächst mit netten Worten, dann mit mehr Druck dazu gebracht werden sollte, etwas zu tun oder zu unterlassen.

Wie meintest Du denn den von mir im Zitat bei dir unterstrichenen Satz?

Grundsätzlich fehlt mir irgendwie das Formulierungsgeschick, wie ich jetzt antworten sollte. Auf jeden Fall werde ich meine Vorwürfe nicht zurücknehmen, denn dann hätte ich die Beschwerden ja nicht geschrieben. Und ich glaube, dass die Arge sie auch nicht entkräften kann, sonst hätte sie das getan.

Bisher schon mal wieder einen lieben Dank an alle.
 

Svetlana1974

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#59
Wie ich es vermutet, die wollen wohl zuerst mit freundlichen Worten, dann mit etwas mehr Druck, dich zu etwas bringen. Martin Vorlage ist das beste was du machen kannst.
Volker
Jetzt habe ich den Beitrag gefunden. Er war von Volker auf der ersten Seite. Danke nochmals, Volker.
 
E

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#60
Vielen Dank, Sancho, für deinen Vorschlag.

Ja, ich finde, ich sollte auf jeden Fall etwas antworten. Denn so einfach annehmen, die Beschwerden wären von mir zurückgenommen, das geht einfach nicht. Immerhin hatte ich mir mit der Beweisführung recht viel Mühe gemacht. Jetzt ahne ich auch, wie das "Gespräch" gelaufen wäre. Zu Anfang hatte ein netter Nutzer es auf den Punkt gebracht, dass ich zunächst mit netten Worten, dann mit mehr Druck dazu gebracht werden sollte, etwas zu unterlassen.

Wie meintest Du denn den von mir im Zitat bei dir unterstrichenen Satz?

Grundsätzlich fehlt mir irgendwie das Formulierungsgeschick, wie ich jetzt antworten sollte. Auf jeden Fall werde ich meine Vorwürfe nicht zurücknehmen, denn dann hätte ich die Beschwerden ja nicht geschrieben. Und ich glaube, dass die Arge sie auch nicht entkräften kann, sonst hätte sie das getan.

Bisher schon mal wieder einen lieben Dank an alle.
Ich gehe davon aus, dass Sie Ihre Beschwerdegründe nicht aufrechterhalten und werde den Vorgang abschließen.
die denken, das Du wegen dem Absagen des "persönlichen Gespräches" nicht mehr "daran interessiert" bist und deswegen einen Rückzieher gemacht hast, weil Du anscheinend keine Beweise hast.

Kann man zumindest so verstehen.
 

Svetlana1974

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#61
Danke, Sancho, dass Du mir den Blickwinkel öffnest.

Ich dachte bisher, die wollten mit dieser Methode nur alles schnell unter den Tisch kehren. Die Beweise waren in den Beschwerdeschreiben.

Wie darf ich denn eigentlich den Satz der Arge verstehen, "dass die hierin (in der Beschwerde) enthaltenen Vorwürfe hier sehr ernst genommen werden"? Auf ein Nachtragen und spätere "Abrechnung"? Denn sonst hätte man ja jetzt schriftlich antworten können. Ich glaube schon, ich habe ein Wahrnehmungsproblem. Was würde ich ohne euch bloß machen?

Euch allen wünsche ich eine geruhsame Nacht :)
 
E

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#62
Danke, Sancho, dass Du mir den Blickwinkel öffnest.

Ich dachte bisher, die wollten mit dieser Methode nur alles schnell unter den Tisch kehren. Die Beweise waren in den Beschwerdeschreiben.

Wie darf ich denn eigentlich den Satz der Arge verstehen, "dass die hierin (in der Beschwerde) enthaltenen Vorwürfe hier sehr ernst genommen werden"?

Floskel

Auf ein Nachtragen und spätere "Abrechnung"? Denn sonst hätte man ja jetzt schriftlich antworten können. Ich glaube schon, ich habe ein Wahrnehmungsproblem.

Euch allen wünsche ich eine geruhsame Nacht :)
Vergiss aber in der Antwort nicht, das die zweite Einladung am gleichen Tag kam, wie das Schreiben

Aus diesem Grund wurden Sie durch den zuständigen Teamleiter... zweimal eingeladen. [Bemerkung: die zweite Einladung kam am gleichen Tag dieses Schreibens, datiert vor 3 Tagen und auch mit dem Einladungstermin vor 3 Tagen, also in der Vergangenheit]
Ob das Absicht war oder nicht, weis ich nicht, aber das alleine kann man schon fast als "Trick" sehen.

Wenn der Poststempel es beweist, das es erst mit dem anderen Brief kam, sollten die das erst erklären (und lässt evtlle Rückschlüsse auf das "Gespräch" zu) :icon_wink:
 

Svetlana1974

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#63
Oh je, dummerweise habe ich den Briefumschlag nicht mehr. Aber zu dem Gesprächstermin hätte ich eh nicht können, denn auf der Einladung stand das gleiche Datum wie der gewünschte Gesprächstag, der Brief kam dann nach 2 Tagen.
 
E

ExitUser

Gast
#64
Oh je, dummerweise habe ich den Briefumschlag nicht mehr. Aber zu dem Gesprächstermin hätte ich eh nicht können, denn auf der Einladung stand das gleiche Datum wie der gewünschte Gesprächstag, der Brief kam dann nach 2 Tagen.
Die ARGE hat ein Postausgangsverzeichnis in dem drin steht, wann der Brief raus ist. Falls die Post "geschludert" hat, ist es auch nicht Deine Schuld. Notfalls kann man noch eine "Erklärung" abgeben, das es so war, wie Du es beschrieben hast.
 

Svetlana1974

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#65
Danke dir, Sancho.
Die Postlaufzeit war mit 2 Tagen normal, die 2te Einladung war halt genau am gleichen Tag geschrieben, als auch der Gesprächstermin sein sollte. Und dann ging der Brief erst zur Post. Also gut gelaufen für die Führungskräfteberatung, da man ja jetzt von gleich 2 Einladungen sprechen kann, obwohl es wirklich nur eine war, auf die man reagieren konnte.
 
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ExitUser

Gast
#66
Danke dir, Sancho.
Die Postlaufzeit war mit 2 Tagen normal, die 2te Einladung war halt genau am gleichen Tag geschrieben, als auch der Gesprächstermin sein sollte. Und dann ging der Brief erst zur Post. Also gut gelaufen für die Führungskräfteberatung, da man ja jetzt von gleich 2 Einladungen sprechen kann, obwohl es wirklich nur eine war, auf die man reagieren konnte.
Da hast Du doch einen Anhaltspunkt, das hier etwas nicht "rund" gelaufen ist und Du das auch bemängeln kannst.

Also hattest Du nur eine Einladung, denn die Zweite kann man nicht zählen.
 

Svetlana1974

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#67
Ja, daran hatte ich gar nicht gedacht! Ich werde also mitteilen, dass ich meine Inhalte der Schreiben aufrechterhalte und man nicht davon ausgehen darf, dass ich davon Abstand nähme nur weil ich aus Gründen der Rechtssicherheit schriftlich korrespondieren werde. Im übrigen wäre tatsächlich nur eine Einladung eingegangen, weil.... Daran könne man bereits erkennen, wie das "Gespräch" gelaufen wäre. Man möge mir doch bitte wie in anderen Punkten auch - schriftlich - erklären, wie das mit der sogenannten 2 Einladung so gekommen wäre.

Ist so ein Berater Führungskräfteunterstützung eigentlich was wichtiges? Hat denn jemand schon mit diesen Leuten zu tun gehabt? Ich könnte mir vorstellen, dass sie die Beschwerderechtfertigungen für die Führungskräfte schreiben damit alles glatt abläuft?
 
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ExitUser

Gast
#68
Ja, daran hatte ich gar nicht gedacht! Ich werde also mitteilen, dass ich meine Inhalte der Schreiben aufrechterhalte und man nicht davon ausgehen darf, dass ich davon Abstand nähme nur weil ich aus Gründen der Beweissicherheit schriftlich korrespondieren werde. Im übrigen wäre tatsächlich nur eine Einladung eingegangen, weil.... Daran könne man bereits erkennen, wie das "Gespräch" gelaufen wäre. Man möge mir doch bitte wie in anderen Punkten auch - schriftlich - erklären, wie das mit der sogenannten 2 Einladung so gekommen wäre.
jo, passt.

:icon_smile:
 

Svetlana1974

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#69
Entschuldige bitte Sancho, ich hatte meine Antwort noch geändert und eine Frage ergänzt.
 
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ExitUser

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#70
Entschuldige bitte, ich hatte meine Antwort noch geändert und eine Frage ergänzt.
Ist so ein Berater Führungskräfteunterstützung was wichtiges?
Er nimmt sich vielleicht wichtig :biggrin:

Entscheidungsgewalt wird er aber, denke ich, nicht haben.

Berater sind meistens Extern und "helfen" auch meistens nur bei Abläufen usw.
 
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