Hilfe, Chefin will Lohn im Krankheitsfall abziehen (1 Betrachter)

Betrachter - Thema (Registriert: 0, Gäste: 1)

ylva82

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Hallo zusammen,ich hoffe mir kann hier einer weiterhelfen!!!!!

Mein Freund arbeitet als Teilzeitkraft und nebenbei als Fahrer im Minijob.Der Nebenjob wurde genehmigt.
Jetzt hat er letzte Woche einen Arbeitsunfall im Nebenjob gehabt.
Nun kommt die Chefin von der Teilzeitbeschäftigung,worüber er ja auch versichert ist etc. und sagt,OBWOHL er ihr eine Krankmeldung gegeben hat,das er entweder die Fehlstd.nacharbeiten soll oder er bekommt den Ausfall vom Lohn abgezogen.Das kann doch nicht rechtens sein?!

Er hat ja eine KM abgegeben und sie müsste es doch von de KK wieder bekommen?!Den Ausfall?!
Bitte dringend um Hilfe,bevor sie es abziehen kann:confused:
 

ylva82

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AW: Hilfe,Chfin will Lohn im Krankheitsfall abziehen

Das ist leider nicht das richtge.Weil die Chefin von der Teilzeitstelle will ja Geld einbehalten,weil sie meint,wer zahlt mir den Ausfall.
 

Anna B.

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AW: Hilfe,Chfin will Lohn im Krankheitsfall abziehen

Hallo,

meine Schwester arbeitet auf 400-Euro-Basis in einem Supermarkt, regionaler Supermarkt, hat ein paar Filialen...

Sie ist dort bereits seit 10 Jahren auf 400 Euro Basis beschäftigt.

Als Sie krank wurde und längere Zeit ausgefallen ist, bat sie den Arbeitgeber um die entsprechende Lohnfortzahlung..
Die Antwort???....wenn du Geld willst, kannst du gleich gehen, hol dir deine Papiere, da stehen genug auf der Straße, die auch arbeiten wollen..

Peng, das saß..

und da sie Mutter eines behinderten Kindes ist, die Arbeitsstelle ungefähr 10 Schritte von der Wohnung entfernt, hat sie sich das gefallen lassen...

ich hab ihr einige Takte dazu erzählt, aber nein, ihr war das wichtig, dass alles so prima weiterläuft, wie bisher und auf die 6 Wochen hat sie dann verzichtet...
nach 10 Wochen krank und Operation, war sie dann wieder ununterbrochen im Dienst...

Sie hatte einfach nur Angst um den Job, was ich verstehen kann, aber eigentlich müßte man sich wehren...mit Händen und Füßen..gegen solche Ausbeuter...

Gruß
Anna
 

ylva82

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AW: Hilfe,Chfin will Lohn im Krankheitsfall abziehen

Hallo,

meine Schwester arbeitet auf 400-Euro-Basis in einem Supermarkt, regionaler Supermarkt, hat ein paar Filialen...

Sie ist dort bereits seit 10 Jahren auf 400 Euro Basis beschäftigt.

Als Sie krank wurde und längere Zeit ausgefallen ist, bat sie den Arbeitgeber um die entsprechende Lohnfortzahlung..
Die Antwort???....wenn du Geld willst, kannst du gleich gehen, hol dir deine Papiere, da stehen genug auf der Straße, die auch arbeiten wollen..

Peng, das saß..

und da sie Mutter eines behinderten Kindes ist, die Arbeitsstelle ungefähr 10 Schritte von der Wohnung entfernt, hat sie sich das gefallen lassen...

ich hab ihr einige Takte dazu erzählt, aber nein, ihr war das wichtig, dass alles so prima weiterläuft, wie bisher und auf die 6 Wochen hat sie dann verzichtet...
nach 10 Wochen krank und Operation, war sie dann wieder ununterbrochen im Dienst...

Sie hatte einfach nur Angst um den Job, was ich verstehen kann, aber eigentlich müßte man sich wehren...mit Händen und Füßen..gegen solche Ausbeuter...

Gruß
Anna
So einen fall hatte ich auch schon,mein AG meinte er würde nicht zahlen.Aber auch in einem Minijob müssen die AG Lohnfortzahlung leisten.Das Ende vom Lied,GEricht und ich hab mein Geld bekommen
 
E

ExitUser

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AW: Hilfe,Chfin will Lohn im Krankheitsfall abziehen

Ist schon geschehen.Wurde ja alles Polizeilich aufgenommen
Dann das hier:


Der Anspruch auf Entgeltfortzahlung Im Krankheitsfall


Alle Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer haben unabhängig von der vereinbarten Arbeitszeit im Krankheitsfall einen gesetzlichen Anspruch auf Entgeltfortzahlung in Höhe von 100 Prozent des ausgefallenen Arbeitsentgelts für bis zu sechs Wochen. Der Anspruch beginnt mit Eintritt der krankheitsbedingten Arbeitsunfähigkeit.

Voraussetzung für die Entstehung des Anspruchs ist, dass das Arbeitsverhältnis bereits vier Wochen ununterbrochen besteht. Während dieser ersten Zeit des Arbeitsverhältnisses und nach Ablauf der 6-Wochen-Frist haben Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer nur Anspruch auf Krankengeld gegen ihre Krankenkasse.

Der Entgeltfortzahlungsanspruch besteht nicht nur bei unverschuldeter krankheitsbedingter Arbeitsunfähigkeit, sondern auch bei Arbeitsunfähigkeit aufgrund einer nicht rechtswidrigen Sterilisation oder eines nicht rechtswidrigen Schwangerschaftsabbruchs durch einen Arzt. Auch bei Kuren und Rehabilitationsmaßnahmen haben Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer Anspruch auf Entgeltfortzahlung. Für Schonungszeiten nach einer Kur gibt es keine Entgeltfortzahlung, es sei denn, die Beschäftigten sind während der Schonungszeit arbeitsunfähig. Um der Arbeitskraft gleichwohl die Schonzeit zu sichern, ist der Arbeitgeber verpflichtet, ihr auf Verlangen Urlaub zu gewähren.

Bei sehr flexiblen Teilzeitformen (z. B. Abrufarbeit) kann es sinnvoll sein, für Krankheitstage grundsätzlich nach dem Durchschnittsprinzip zu verfahren. Das heißt, jeder Krankheitstag, der auf einen potenziellen Arbeitstag fällt, wird mit der arbeitstäglichen Durchschnittsarbeitszeit auf das Arbeitszeitbudget angerechnet. Die Vergütung wird weitergezahlt. Für die in Heimarbeit Beschäftigten und Gleichgestellte erfolgt die Einkommenssicherung im Krankheitsfall über einen laufenden Zuschlag zum Arbeitsentgelt.
Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber nehmen zum Ausgleich ihrer Aufwendungen für die Entgeltfortzahlung für Arbeiter an einem Umlageverfahren teil, wenn sie nicht mehr als 20 Arbeitnehmer ausschließlich der Auszubildenden beschäftigen. Teilzeitkräfte werden für diesen Grenzwert gestuft entsprechend ihrer Arbeitszeit mitgezählt.

Beschäftigte mit einer wöchentlichen Arbeitszeit von bis zu zehn Stunden bzw. einer Monatsarbeitszeit von bis zu 45 Stunden sowie Schwerbehinderte werden gar nicht angerechnet. Teilzeitbeschäftigte mit einer Wochenarbeitszeit von nicht mehr als 20 Stunden werden mit 0,5, solche mit nicht mehr als 30 Wochenstunden mit 0,75 gezählt. Wer mehr als 30 Stunden arbeitet, wird voll berücksichtigt.
Der Grenzwert der Betriebsgröße durch die das Ausgleichsverfahren durchführenden Kassen von 20 auf 30 Arbeitnehmer heraufgesetzt werden kann. Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, die in der gesetzlichen Krankenversicherung pflichtversichert sind, haben für die Zeit ihrer Arbeitsunfähigkeit gegenüber ihrer Krankenkasse Anspruch auf Krankengeld. Dieser Anspruch ruht, soweit sie vom Arbeitgeber Entgeltfortzahlung bekommen.


Lohnfortzahlung - einfach teilhaben - Bundesministerium für Arbeit und Soziales
 

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AW: Hilfe,Chfin will Lohn im Krankheitsfall abziehen

Hallo

wozu ist wohl die Lohnfortzahlung im Krankheitsfall da?
Oder soll die jetzt nur noch für Arbeitsbedingte Unfälle gelten.
Der Chef Tickt nicht sauber.
Da wäre meine Antwort gewesen .
Ob er es darauf ankommen lassen will.
Da wäre mein Anwalt sehr fix mit einer Klage

Gruß Uwe
 

ylva82

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AW: Hilfe,Chfin will Lohn im Krankheitsfall abziehen

Ja sie meinte halt,na super,jetzt hat er für die andere Firma gearbeitet und macht bei uns krank (oha er war von Dienstag bis Samstag krank geschrieben,mit Schleudertrauma und Prellungen,hätte auch länger dauern können aber da man sich ja bemüht......)
Weil der Unfall läuft ja über die BG,aber eben über den Nebenjob.Sie hat nu Schiss das sie 2 Tage,wo er hätte arbeiten müssen an denen er krank war,Geld fehlt.

Wer ersetzt ihr denn den Ausfall?Weil es ja im Nebenjob passiert ist?

Aber es kann doch net sein,das sie an sein Geld geht,wenn er krank is!?!?! Ich könnt ko.....
 

ylva82

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AW: Hilfe,Chfin will Lohn im Krankheitsfall abziehen

achja und ich hab eine Bitte,wenn einer sicher was weiß,kann er mir bitte direkt nen Link geben wo so eine Reglung drin steht?Damit ich was in der Hand hab
 

gerda52

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AW: Hilfe,Chfin will Lohn im Krankheitsfall abziehen

Ja sie meinte halt,na super,jetzt hat er für die andere Firma gearbeitet und macht bei uns krank (oha er war von Dienstag bis Samstag krank geschrieben,mit Schleudertrauma und Prellungen,hätte auch länger dauern können aber da man sich ja bemüht......)
Weil der Unfall läuft ja über die BG,aber eben über den Nebenjob.Sie hat nu Schiss das sie 2 Tage,wo er hätte arbeiten müssen an denen er krank war,Geld fehlt.

Wer ersetzt ihr denn den Ausfall?Weil es ja im Nebenjob passiert ist?

Aber es kann doch net sein,das sie an sein Geld geht,wenn er krank is!?!?! Ich könnt ko.....
Das siehst Du vollkommen richtig. Wäre der Unfall in der Freizeit passiert, müsste die Chefin ja auch zahlen. Eine Bewertung, warum und wieso und auch wo außerhalb der eigenen Firma ein Unfall passiert ist, steht ihr nicht zu. Sie kanns ja mit einer Schadensersatzforderung gegenüber der zuständigen BG probieren. :icon_kinn: Aber die Entgeltfortzahlung im Krankheitsfall muss sie auf jeden Fall löhnen, da gibts kein Vertun. :icon_pause:
 

ylva82

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AW: Hilfe,Chfin will Lohn im Krankheitsfall abziehen

Das siehst Du vollkommen richtig. Wäre der Unfall in der Freizeit passiert, müsste die Chefin ja auch zahlen. Eine Bewertung, warum und wieso und auch wo außerhalb der eigenen Firma ein Unfall passiert ist, steht ihr nicht zu. Sie kanns ja mit einer Schadensersatzforderung gegenüber der zuständigen BG probieren. :icon_kinn: Aber die Entgeltfortzahlung im Krankheitsfall muss sie auf jeden Fall löhnen, da gibts kein Vertun. :icon_pause:
Das sagte ich ihr auch,und sie meinte nur,ist es aber nicht.Wie gesagt,sie hatten den Nebenjob genehmigt,haben zwar gesagt,was is wenn du mal nen Unfall hast,aber mein Freund ist bis letzte Woche Dienstag 10 Jahre unfallfrei gefahren,sagte er ihr auch und sie haben es genehmigt.
 

ylva82

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AW: Hilfe,Chfin will Lohn im Krankheitsfall abziehen

Hallo

wozu ist wohl die Lohnfortzahlung im Krankheitsfall da?
Oder soll die jetzt nur noch für Arbeitsbedingte Unfälle gelten.

Der Chef Tickt nicht sauber.
Da wäre meine Antwort gewesen .
Ob er es darauf ankommen lassen will.
Da wäre mein Anwalt sehr fix mit einer Klage

Gruß Uwe
Sie meinte ja,er wäre versichert wenn an der Arbeit bei dene oder privat was passiert,aber nicht für Unfälle im Nebenjob
 

gerda52

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AW: Hilfe,Chfin will Lohn im Krankheitsfall abziehen

Sie meinte ja,er wäre versichert wenn an der Arbeit bei dene oder privat was passiert,aber nicht für Unfälle im Nebenjob
Das hat aber lediglich Relevanz hinsichtlich der Unfallanzeige, die Chefin des Teilzeitjobs braucht hier keine loszuschicken. :cool:
 

ylva82

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Sie bekommt also wenn sie bei der steuerberaterin den gelben Schein abgibt,ganz normal wie bei jedem anderen Unfall auch,den Ausfall ersetzt?
 

gerda52

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Sie bekommt also wenn sie bei der steuerberaterin den gelben Schein abgibt,ganz normal wie bei jedem anderen Unfall auch,den Ausfall ersetzt?
Sorry, aber den Satz verstehe ich jetzt nicht so ganz.

Sie wird 70 oder 80 % der Entgeltfortzahlungskosten von der Krankenkasse erstattet bekommen, den AG-Anteil zur Sozialversicherung sowie den Rest der Kosten buttert die Chefin natürlich dazu. Das sollte Euch aber nicht stören.
 

ylva82

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Sorry,war viell.kompliziert geschildert.Manchmal schreibe ich was ich denke und das is manchmal wirr.

Aaaalso:Ich habe sie eben angerufen,natürlich raffen WIR es nicht und auf einmal würde es ja nichtmehr um das Geld gehn,sondern das sie für die 2 Tage wo er nicht da war,ihre Tochter (die auch dort arbeitet)einsetzten musste.
Sie meinte sie müsste die Krankmeldung eh morgen zur Steuerberaterin geben und die würde ihr dann mehr sagen.Bzw.ob sie das Geld von der KK wieder bekommen oder nicht.

Aber genau das ist doch der Fall.SIE hat die Krankmeldung bekommen,da er sich bei dem Nebenjob nicht wirklich krank melden musste,er wurde einfach für die paar Tage nicht eingesetzt,wobei er eh nie das gleiche bekommt,sondern je nach dem wie er eingesetzt wird.
SIE gibt die Krankmeldung an ihre Steuerberaterin und bekommt,egal wie,Ersatz/Ausfall von der KK??
 

Martin Behrsing

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AW: Hilfe,Chfin will Lohn im Krankheitsfall abziehen

Das ist leider nicht das richtge.Weil die Chefin von der Teilzeitstelle will ja Geld einbehalten,weil sie meint,wer zahlt mir den Ausfall.
Äh, die Arbeitgeber bekommen doch über die Umlagen das Geld der Lohnfortzahlung wieder. Also das geht so nicht. Krank ist Krank
 

ylva82

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AW: Hilfe,Chfin will Lohn im Krankheitsfall abziehen

Äh, die Arbeitgeber bekommen doch über die Umlagen das Geld der Lohnfortzahlung wieder. Also das geht so nicht. Krank ist Krank

Also bekommen sie quasi Geld was sie ihm bezahlen obwohl er krank war,von der KK wieder?
 

ylva82

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Achja,und ist es da auch wichtig,ob sie was wieder bekommt,ob er evtl.ne Teilschuld hat?
 
E

ExitUser

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Teilschuld ist für die Teilzeitchefin völlig egal, sie bekommt das Geld auf alle Fälle.
Bei einem Arbeitsunfall tragen die Kosten der Arbeitgeber am Ende
sog. Berufsgenossenschaften im gewerblichen Bereich. Da Mitglied zu sein und jährliche Beiträge zu zahlen ist Pflicht, auch für Kleinunternehmer die nur oder viele Teilzeit oder 400€ Kräfte haben.

Teilschuld bei den Schäden an Sachen zahlen die KFZ Versicherungen,
Haftpflichtversicherungen z.B., das hat mit der Krankmeldung nix mehr zu tun.
 
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