Hilfe beim Antrag ALG I,ich wurde von der Krankenkasse aus dem Krankengeld ausgesteuert, zeitgleich Antrag auf EM-Rente,hat jemand einen Hinweis/Tip zu meinen Fragen?

Besucher und registrierte Nutzer in diesem Thema...

Status

Dieses Thema ist geschlossen.
Geschlossene Themen können, müssen aber nicht, veraltete oder unrichtige Informationen enthalten.
Bitte erkundige dich im Forum bevor du eigenes Handeln auf Information aus geschlossenen Themen aufbaust.

Themenstarter können ihre Themen erneut öffnen lassen indem sie sich hier melden...

Jürgen69

Elo-User*in
Startbeitrag
Mitglied seit
29 Juli 2019
Beiträge
17
Bewertungen
6
Hallo,
vielen dank für die schnelle Aufnahme.

Kurz zu mir:

Mein Name ist Jürgen, ich bin 49 Jahre alt und wohne in Gießen

Nun zu meiner Frage(n):

Ich wurde von der Krankenkasse aus dem Krankengeld ausgesteuert. Zeitgleich habe ich einen Antrag auf Erwerbsminderungsrente gestellt.
War bei der Agentur für Arbeit um ALG I zu beantragen.
Ich komme aber mit 2 Punkten im Antrag nicht klar:

Punkt 2a Ich werde alle zumutbaren..........
Was muss(sollte) ich da ankreuzen? "Ja" oder "Nein"? (siehe Screenshot)

Punkt 2e Ich kann bestimmte Beschäftigungen....
Was muss (sollte) ich da ankreuzen? "Ja" oder "Nein" (siehe Screenshot)

Vielen dank im Voraus für Eure Hilfe.

Viele Grüße Jürgen
 

Anhänge

  • IMG_0244.JPG
    IMG_0244.JPG
    65,3 KB · Aufrufe: 88
  • IMG_0243.JPG
    IMG_0243.JPG
    23,2 KB · Aufrufe: 52

saurbier

StarVIP Nutzer*in
Mitglied seit
7 März 2013
Beiträge
5.754
Bewertungen
9.265
Hallo Jürgen69,

vielleicht wäre es für dich etwas hilfreicher wenn du dir hier mal in die letzten die Beiträge schauen würdest (z.B. Klaus73), da findest du mit Sicherheit die Antworten die du suchst. Das vereinfacht uns und dir zusätzliche Schreibarbeit für immer die gleichen Fragen.


Grüße saurbier
 

Jürgen69

Elo-User*in
Startbeitrag
Mitglied seit
29 Juli 2019
Beiträge
17
Bewertungen
6
Danke für den Hinweis. Hat weitergeholfen.

Mir ist aber noch etwas zu diesem Thema eingefallen.
Ich war vom 27.05.19 mit Diagnose A und B krankgeschrieben.
Am 08.07. habe ich mich bei der Krankenkasse gemeldet um Krankengeld zu beantragen.
Das "Antragsformular der KK traf am 10. oder 11.07. per Briefpost bei mir ein.
Am 11.07. habe ich das "Antragsformular" per Briefpost an die KK zurücksenden wollen, ich habe dann aber gesehen dass man das ganze auch online über die TK-Webseite machen kann.
Was ich dann auch gleich am 11.07. erledigt habe.
Einen Tag später, also am 12.07. kucke ich zufällig in meinen "myTK"-Briefkasten und finde ein schreiben der KK vor indem stand dass mein Krankengeldanspruch am 27.06.19 geendet habe.
Mit Diagnose B habe ich wohl die Anspruchszeit ausgereizt, im Zeitraum von 3 Jahren. Ist ja auch soweit ok, wusste das es irgendwann passieren wird.
Hätte die KK mich nicht früher informieren müssen über den Ablauf des Krankengeldes?
Der Mitarbeiter der KK meinte das wäre kein Problem, die Arbeitsagentur würde rückwirkend zum 27.06. ALG I zahlen.
Die SB in der Arbeitsagentur war sehr "amüsiert" über diese Aussage der KK.
Lt. Aussage SB Arbeitsagentur würde die Zahlung ab dem Tag meiner Meldung (12.07.) geleistet werden und nicht rückwirkend.

Welche Aussage stimmt jetzt?

Die Aussteuerung erfolgte zum 27.06.19,
 
Zuletzt bearbeitet:

saurbier

StarVIP Nutzer*in
Mitglied seit
7 März 2013
Beiträge
5.754
Bewertungen
9.265
Na ja, was soll man dazu jetzt sagen.

Ich wurde von der Krankenkasse aus dem Krankengeld ausgesteuert. Zeitgleich habe ich einen Antrag auf Erwerbsminderungsrente gestellt.

Stur nach dem Gesetz gilt bei der AfA der Tag der Meldung als erster Leistungstag. Wenn du dich da also nicht einige Tage vor der Aussteuerung bei KG gemeldet hast, sondern einige Tage später - was ja zur oberen Aussage irgendwie nicht paßt - könntest du Pech haben.

Da du ja hoffentlich das Aussteuerungsschreiben der KK mit vorgelegt hast, als du dich bei der AfA Arbeitslos im Rahmen von § 145 SGB III gilt dies ja als Nathlosigkeitsfall und da soll die AfA nathlos am KG mit dem ALG-I anknüpfen, was auch im allgemeinen geschieht.

Etwas anders könnte es aussehen, wenn du vom äD-Gutachter der AfA z.B. nicht als Nathlosigkeitsfall nach § 145 SGB III (mehr als 6 Monate mit weniger als 3 Std./tägl. Leistungsfähigkeit) eingestuft wirst. Dann nämlich wärst du ein normaler Arbeitslosengeldfall und da kann man den Tag der Meldung zugrunde legen.

Aber wie gesagt da sollte man mal abwarten, das scheinen nicht alle AfA´s gleich zu handhaben.

Hätte die KK mich nicht früher informieren müssen über den Ablauf des Krankengeldes?

Nun ja, die KK wird dich bestimmt rechtzeitig darüber schriftlich informiert haben, daß du an welchem Tag aus dem KG ausgesteuert wirst und dich deshalb rechtzeitig bei der AfA bzw. JC um ein nathloses ALG-I bzw. ALG-II bemühen sollst, alleine weil nach der 1. monatigen Nachversicherungsfrist keinen Krankenversicherungsschutz mehr hast. Ich kenne das so das die KK da bis zu 3 Monate vorher schriftlich darauf hinweist.


Grüße saurbier
 

Jürgen69

Elo-User*in
Startbeitrag
Mitglied seit
29 Juli 2019
Beiträge
17
Bewertungen
6
Stur nach dem Gesetz gilt bei der AfA der Tag der Meldung als erster Leistungstag. Wenn du dich da also nicht einige Tage vor der Aussteuerung bei KG gemeldet hast, sondern einige Tage später - was ja zur oberen Aussage irgendwie nicht paßt - könntest du Pech haben.
Na ja, was soll man dazu jetzt sagen.



Stur nach dem Gesetz gilt bei der AfA der Tag der Meldung als erster Leistungstag. Wenn du dich da also nicht einige Tage vor der Aussteuerung bei KG gemeldet hast, sondern einige Tage später - was ja zur oberen Aussage irgendwie nicht paßt - könntest du Pech haben.

Da du ja hoffentlich das Aussteuerungsschreiben der KK mit vorgelegt hast, als du dich bei der AfA Arbeitslos im Rahmen von § 145 SGB III gilt dies ja als Nathlosigkeitsfall und da soll die AfA nathlos am KG mit dem ALG-I anknüpfen, was auch im allgemeinen geschieht.

Etwas anders könnte es aussehen, wenn du vom äD-Gutachter der AfA z.B. nicht als Nathlosigkeitsfall nach § 145 SGB III (mehr als 6 Monate mit weniger als 3 Std./tägl. Leistungsfähigkeit) eingestuft wirst. Dann nämlich wärst du ein normaler Arbeitslosengeldfall und da kann man den Tag der Meldung zugrunde legen.

Aber wie gesagt da sollte man mal abwarten, das scheinen nicht alle AfA´s gleich zu handhaben.



Nun ja, die KK wird dich bestimmt rechtzeitig darüber schriftlich informiert haben, daß du an welchem Tag aus dem KG ausgesteuert wirst und dich deshalb rechtzeitig bei der AfA bzw. JC um ein nathloses ALG-I bzw. ALG-II bemühen sollst, alleine weil nach der 1. monatigen Nachversicherungsfrist keinen Krankenversicherungsschutz mehr hast. Ich kenne das so das die KK da bis zu 3 Monate vorher schriftlich darauf hinweist.


Grüße saurbier

Ja natürlich habe ich das Austeuerungsschreiben der AfA vorgelegt als ich noch am selben tag (12.07) dort war.
Na ja, was soll man dazu jetzt sagen.



Stur nach dem Gesetz gilt bei der AfA der Tag der Meldung als erster Leistungstag. Wenn du dich da also nicht einige Tage vor der Aussteuerung bei KG gemeldet hast, sondern einige Tage später - was ja zur oberen Aussage irgendwie nicht paßt - könntest du Pech haben.

Da du ja hoffentlich das Aussteuerungsschreiben der KK mit vorgelegt hast, als du dich bei der AfA Arbeitslos im Rahmen von § 145 SGB III gilt dies ja als Nathlosigkeitsfall und da soll die AfA nathlos am KG mit dem ALG-I anknüpfen, was auch im allgemeinen geschieht.

Etwas anders könnte es aussehen, wenn du vom äD-Gutachter der AfA z.B. nicht als Nathlosigkeitsfall nach § 145 SGB III (mehr als 6 Monate mit weniger als 3 Std./tägl. Leistungsfähigkeit) eingestuft wirst. Dann nämlich wärst du ein normaler Arbeitslosengeldfall und da kann man den Tag der Meldung zugrunde legen.

Aber wie gesagt da sollte man mal abwarten, das scheinen nicht alle AfA´s gleich zu handhaben.



Nun ja, die KK wird dich bestimmt rechtzeitig darüber schriftlich informiert haben, daß du an welchem Tag aus dem KG ausgesteuert wirst und dich deshalb rechtzeitig bei der AfA bzw. JC um ein nathloses ALG-I bzw. ALG-II bemühen sollst, alleine weil nach der 1. monatigen Nachversicherungsfrist keinen Krankenversicherungsschutz mehr hast. Ich kenne das so das die KK da bis zu 3 Monate vorher schriftlich darauf hinweist.


Grüße saurbier
Ehrlich gesagt, ich weiß es nicht mehr ob die KK mich über die Aussteuerung informiert hat. Ich denke aber eher nicht. Bei so ein Schreiben hätten alle Alarmglocken bei mir geklingelt und ich wäre aktiv geworden zwecks ALG I usw.
 
Status

Dieses Thema ist geschlossen.
Geschlossene Themen können, müssen aber nicht, veraltete oder unrichtige Informationen enthalten.
Bitte erkundige dich im Forum bevor du eigenes Handeln auf Information aus geschlossenen Themen aufbaust.

Themenstarter können ihre Themen erneut öffnen lassen indem sie sich hier melden...
Oben Unten