Hilfe bei Formulierung - Dienstaufsichtsbeschwerde

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Xivender

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Nabend Miteinander,

Ich habe vor etlichen Monaten euren Antrag auf Löschung aller meiner persönlichen nicht relevanten Daten abgegeben.
Auf diesen Antrag habe ich eine Bestätigung bekommen, dass die Löschung vorgenommen wurde.

Seid ein paar Monaten habe ich nun wieder Arbeit gefunden, stehe aber noch in postalischen Kontakt mit dem JobCenter, da ein paar Anträge, Widersprüche, Bewerbungskosten noch offen sind.

Eines Tages rief mich dann das Job Center früh morgens um 6 Uhr 13 an! (Man mag es kaum glauben....) Ich bin ganz verschlafen ran gegangen und war den rest des Tages stinkig.

Aber ich dachte.... das jetzt ma Ruhe ist.
Gestern von der Spätschicht gekommen, noch ein bisschen was gemacht und hingelegt.
Um 7 Uhr schlag mich tot klingelt dann wieder das Telefon, ich lag so tief in den Träumen, dass ich spät nach den Telefon griff, da war es dann schon aus.
Ich schaute auf das Display, wieder das Job Center Hannover.

Der Tag war heute nicht besonders...

Nun möchte ich doch eine Dienstaufsichtsbeschwerde schreiben, da ich es ja schriftlich habe, dass meine Daten angeblich gelöscht seien.

Bei der Formulierung bräuchte ich etwas kompetente Unterstützung.

Ich dachte da an soetwas:

Sehr geehrte Damen und Herren,

hiermit lege ich Dienstaufsichtsbeschwerde gegen Frau XXX ein.

Begründung:
Am xx.xx.xxxx habe ich einen Antrag auf Löschung meiner nicht relevanten Daten abgegeben.
Dieser wurde mit Ihren Schreiben vom xx.xx.xxxx bestätigt.

Am xx.xx.xxxx (Heute) hat mich Frau XXX zuhause angerufen. (Diesen Satz finde ich net gut, hat da jemand vielleicht eine bessere Formulierung?)

Mfg


Was sagt ihr dazu, kann man das so schreiben?

Und die nächste Frage, WO gebe ich das Schreiben ab, an wem adressiere ich das Schreiben?

Vielen Dank schoneinmal für eure Antworten.
 

Xivender

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Nein, ich stehe nicht im Telefonbuch,
ja die Löschung wurde per Schreiben bestätigt!

[EDIT]

Ich lese grade folgendes:
Ist eine vermeintlich falsche Entscheidung eines Amtsträgers Gegenstand der Auseinandersetzung, so ist nicht die Dienstaufsichtsbeschwerde sondern die einfache Beschwerde der zu wählende Rechtsweg. Eine Dienstaufsichtsbeschwerde richtet sich also gegen eine Person und nicht gegen eine Entscheidung.

Quelle:Dienstaufsichtsbeschwerde

Was soll ich denn in meinen Fall wählen?
>>einfache Beschwerde
>>Dienstaufsichtsbeschwerde
>>Fachaufsichtsbeschwerde
 
E

ExitUser

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Nein, ich stehe nicht im Telefonbuch,
ja die Löschung wurde per Schreiben bestätigt!


Dann sollte das aber auch rein, denn das wäre dann ja ein Beweis.

Eine Beschwerde würde eigentlich auch reichen, aber wie Du willst.

Am xx.xx.xxxx (Heute) rief mich Frau XXX erneut zuhause an, obwohl mir schriftlich bestätigt wurde, das meine nicht relevanten Daten gelöscht wurden und ich auch nicht im örtlichen Telefonbuch gelistet bin. Wie kam also Frau XXXX zu meiner Telefonnummer?
nur ein Vorschlag.
 

Xivender

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Da hat sich mein Edit wohl mit deiner Antwort überschnitten.
Also meinst Du, reicht eine einfache Beschwerde?
 
E

ExitUser

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Da hat sich mein Edit wohl mit deiner Antwort überschnitten.
Also meinst Du, reicht eine einfache Beschwerde?

Bin ich jetzt überfragt.

Wenn die Nummer noch in Deiner Akte steht, ist es ihre Schuld, war sie auf einem Sicherungsband der ARGE ist es die Schuld der ARGE .

Ich kann Dir da nichts raten/empfehlen.


Nachtrag:

Generell verlaufen die meisten Dienstaufsichtsbeschwerden im Sande; sinnvoller ist es in den meisten Fällen, sich unmittelbar bei einem Vorgesetzten zu beschweren.
aus Deinem Link

vielleicht hilft das?
 

Taine

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Hallo, das interessiert mich jetzt auch !!!
Meine Telefonnummer wurde auf Antrag gelöscht. Ich habe dies auch schriftlich erhalten.
Trotzdem ruft die ARGE mich bzgl. eines aktuellen Widerspruchsverfahren morgens telefonisch an!
Ich habe sofort gefragt, woher Sie die Telefonnummer haben!?
Der sagte, steht im Computer bzw. in meinen Akten und es geht doch jetzt im ihren Sinne...usw
Ich stehe nicht im Telefonbuch und die Nummer ist nur wenigen bekannt.

Kann man die jetzt richtig anmachen...:icon_kinn:
Ich halte das für schwierig, trotz grober Verletzung meiner Daten

Grüße Taine
 

Mario Nette

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Dem Antrag auf Datenlöschung folgte ein Bescheid, der behauptet, die gewünschten Daten wurden gelöscht. Tatsächlich ist dem nicht so. -> Der Bescheid ist entweder eine Lüge, das Anliegen wurde nicht umgesetzt oder die Nummer ist aus irgend einem anderen Grund wieder in die Akte gelangt. Die Einbeziehung des zuständigen Datenschutzbeauftragten halte ich für sinnvoll.

Mario Nette
 

Xivender

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Moinsen,

Wie würdest Du denn den Datenschutzbeauftragten mit einbeziehen?
Was würdest DU denn an unserer Stelle machen, nur Datenschutzbeauftragter, oder den Beauftragten informieren und dazu noch eine Beschwerde (wenn JA: Welche Beschwerde?)
 
E

ExitUser

Gast
Moinsen,

Wie würdest Du denn den Datenschutzbeauftragten mit einbeziehen?
Was würdest DU denn an unserer Stelle machen, nur Datenschutzbeauftragter, oder den Beauftragten informieren und dazu noch eine Beschwerde (wenn JA: Welche Beschwerde?)

Ich würde sagen, Datenschutzbeauftragten und Beschwerde, bei nochmaligem Verstoß dann DA.

Wie siehst Du das?
 

Mario Nette

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Na man schreibt dem Datenschutzbeauftragten einfach, dass man in dem geschilderten Probleme um seine Mithilfe bittet. Als Anlagen packt man das Material in Kopie bei, was man eben hat. Also Anträge, Bescheide etc.

edit: Der Datenschutzbeauftragte wird sich dann bei der ARGE erkundigen, ob das denn alles der Wahrheit entspricht und dann ggf. einen hübschen, schriftlichen Vortrag halten.

Mario Nette
 
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