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Hilfe bei einer Antwort,eines Vermittlungsvorschlag

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praetzer

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Hi leute,

ich habe einen Vermittlungsvorschlag was ich beantworten soll.
Abgabe ist der 12.02
Nur leider weis ich nicht so recht was/wie ich da rein schreiben soll.
Da ich dieses angebot abgelehnt habe.
Zur info

Ich hatte mich bei dieser Firma beworben.
Habe dann ein Vorstellungsgespräch bekommen.

Am anfang lief eigentlich alles perfekt bis zu einen gewissen punk.
Als ich festgestellt habe das ihr inserat von der der stelle beim A-Amt
total falsch ist, was sie eigentlich suchen.(angabe von regionaler arbeit.
Als es raus kam das es nur um Montage geht u keine regionale arbeit,
hat Sie mich regelrecht dazu drängt den Vertrag zu unterschreiben.
Ich wurde dadurch sehr nervois und konnte gar nicht mehr richtig denken.
Auf meine Bitte etwas bedenk zeit zu bekommen.(nacht drüber schlafen)
Hat sie total geblock.Zum schluss hat sie mir gedroht(weis nicht ob sie es war gemacht hat)das sie in ihren bescheid vom A-Amt reinschreibt. Das ich in meiner Bewerbung eben einen Satz drin stehen hatte das ich gern zu reise tätigkeiten bereit wäre.


Ich hoffe ihr könnt mir bei diesen schreiben ans A-Amt helfen.
Das es mir bestimmt nicht möglich ist eine Sperrfrist zu umgehen ist mir klar.
Möchte eigentlich nur das best möglichste aus meiner Situation heraus holen.

LG Praetzer
 

Paolo_Pinkel

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Hi,

also so wie ich das lese bist du deinen Verpflichtungen nachgekommen. Du hast dich auf den besagten Vermittlungsvorschlag hin beworden. Du bist deinen Verpflichtungen nachgekommen.

Das es sich bei dem besagten Angebot um eine ganz andere Tätigkeit handelt kommt dir doch zu gute.

Erfüllst du denn die geforderten Qualifikationen?
Hast du familiäre Bindung? Frau? Frau mit Kind? Pflegebedürftige Familienmitglieder? Kannst du den beruf aus gesundheitlichen Gründen nicht ausüben?

Diese Taktik erinnert doch stark an die sog. Lockvogelangebote bei Zeitarbeitsklitschen die auch immer mit tollen Jobs werben die es aber nicht gibt, sondern die benutzt werden um sich eine Sklavenkartei heran zu züchten.

Die Tatsache, dass du dort etwas an Ort und Stelle unterschreiben solltest untermauert diese Dubiosität.

Rein formal bist du deiner Pflicht nachgekommen. Du hast dich auf den V-Vorschlag beworben. Auf einen Job den es eben nicht gibt.

Sanktionsfähig dürfte das also nicht sein.

Gruss

Paolo
 

praetzer

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also wie du es schreibst klingt es ja gut für mich.
aber wie bekomm ich das in diesen schreiben vom A-Amt hin. was da so alles vorgefallen ist.
bin leider kein ass mit dem schreiben von texten.

Leider hab ich nur zz ne freundin (kein Kind)
Das mit dem Pflegebedürftige Familienmitglieder fällt auch flach.
Mein dad hatte zwar nen unfall, ca vor 3 jahren. kann nur noch 4 std arbeiten.u muss genug tabletten schlucken.
aber sonst direkt nicht.
 

Paolo_Pinkel

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Hi,

also um das mal alles auf einen Punkt runter zu brechen.

"Du bist deiner Verpflichtung nachgekommen, dich auf den Vermittlungsvorschlag für Beruf XY zu bewerben." (Punkt)

Das dahinter ein Beruf YY stand wusstest du nicht. Du hast dich für Beruf XY beworben. Sanktionieren könnte man nur wenn man dir den VV für Beruf YY zugeschickt hätte und du den abgelehnt hast.

Du hast ja nix abgelehnt. Der Beruf auf den du dich bewerben sollst EXISTIERT NICHT.

Das ist so als gehst du in ein Obstgeschäft und willst 2 Birnen kaufen. Wenn der Verkäufer dir dann auf einmal 2x 50 Watt Glühbirnen in die Papiertüte packt passt das auch nicht.

Weiss nicht wie ich es deutlicher machen kann.

Gruss

Paolo
 

praetzer

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also noch kürzer

x bei Ich wurde nicht eingestellt,weil der angegebene Beruf mir nicht angeboten wurde bei der Firma.

Oder kann man das so nicht schreiben?
 

Paolo_Pinkel

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Hi,

ach das meinst du!!! Dachte schon du wolltest einen Roman verfassen. Du meinst dieses Standart Antwortschreiben.

"Ich wurde nicht eingestellt, weil die ausgeschriebene Position nicht (mehr) vakant ist"

So oder so ähnlich. Wirst schon die richtigen Worte finden. Vielleicht findet sich ja noch jemand der etwas dazu beisteuern kann.

Wichtig ist nur, dass du versteht, dass es sich bei deiner Sache um ZWEI PAAR Schuhe handelt.

Gruss

Paolo
 

praetzer

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^^ ja dieses schreiben meinte ich.

Nur stellt ich mir die frage, ob diese firma es so rein schreibt. wie ich es im ersten post geschrieben hatte. u ob sich dadurch folgen auf mich zu kommen.
 

avalon

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Ne, so gehts nicht! Das die ausgeschrieben Position nicht mehr vakant ist, müsste der AG bestätigen, wird er aber nicht. Und was "regional" heisst, ist auslegungsfähig, zumal Du ja offenbar Deine Reisebereitschaft bekundet hast.

Ich habe überhaupt nicht kapiert, warum Du diesen Job nicht wolltest! Wenns nur die Reisetätigkeit war, ist das kein aureichender Grund.

Die Argumentation, sich ja beworben zu haben, reicht sicherlich nicht aus. Sanktionierbar sind auch Verstösse gegen die Grundpflichten, un da steht ganz oben, dass man zumutbare Arbeit annehmen muss und sich auch darum eigeninitiativ bemühen muss.
Was war an der Arbeit nicht zumutbar? Das musst Du darlegen, inhaltliche Diskrepanzen zum Vermittlungsvorschlag reichen da nicht aus. Dann wirst Du halt nicht wegen einer Nichtbewerbung auf den Vermiitllungsvorschlag sanktioniert, sondern wegen der Ablehnung zumutbarer Arbeit. Das macht es nicht besser!

Was heisst "hat sie total geblockt". Den Vertrag mitnehmen und nicht sofort unterschreiben darfst Du natürlich! Hat sie das verweigert? Im Klartext: wer hat am Ende abgesagt, Du oder sie?
 

boschtix

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moin..!

"Zum schluss hat sie mir gedroht(weis nicht ob sie es war gemacht hat)das sie in ihren bescheid vom A-Amt reinschreibt. Das ich in meiner Bewerbung eben einen Satz drin stehen hatte das ich gern zu reise tätigkeiten bereit wäre."

..hattest Du dich nun bereit erklärt - oder wollte sie dir so einen in die Bewerbungsunterlagen hineindonnern..:)?

.. kein Wunder, daß Du nervös geworden bist ..

Drohungen beim Vorstellungsgespräch - Vorgeschmack auf kommendes Arbeistverhältnis

grüß

b.
 

praetzer

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zum vorstellungsgespräch hatte ich mich dazu nicht bereit erklärt.Oder besser gesagt in einer angemessenen Umkreis.(keine 300-500km)
Sie hatte mich dann in die enge getrieben,entweder zu unter schreiben(sofort) oder sie schreibt es rein.
was gäbe es den für folgen für mich?
 

avalon

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Wenn's so war, garkeine!
Niemand darf Dich drängen, einen vertrag sofort zu unterschreiben!
Wenn Du also garnicht abgesagt hast, sondern nur den vertrag zur Prüfung mitnehmen wolltest, bist Du auf der sicheren Seite!
 

praetzer

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u da liegt das problem.
da sie mich soweit hatte ,entweder zu unterschreiben oder abzusagen.
 

avalon

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Weniger schön! Da wird dann einiges davon abhängen, wir der AG den Vorgang darstellt.

Aber warte erstmal ab, was der AG der Arbeitsagentur genau meldet! Vielleicht löst sich ja alles von ganz alleine!
 
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ExitUser

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Ja, ggf. wird dir dann die Agentur ein Anhörungsschreiben schicken, dann weißt du auch, was der AG denen gemeldet hat.
 

boschtix

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.. wie auch immer - "bundesweit" ist nicht "regional" :icon_evil: .
Wird aber wahrscheinlich nichts kommen wenn Du die Rückseite vernünftig
bearbeitest.

und wenn etwas kommt - unbedingt "das mit den Bewerbungsunterlagen" hineinschreiben ...

oder gleich vorbeugen; die Arge anrufen - verhalten der Mitarbeiter schildern - Unstimmigkeiten in der Stellenbeschreibung anzeigen - besser als dann hinterherlaufen.

Hinterm Geld meine ich ..

grüß

b.
 

Rambow

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u da liegt das problem.
da sie mich soweit hatte ,entweder zu unterschreiben oder abzusagen.
Hi praetzer, du hast nichts zu befürchten, weil nach der Ansicht nach eine Unterschrift nur zu stande kam-oder Aussage - weil du genötigt und erpresst wurdest. Du kannst die Anzeigen. Soetwas hat die Arge mit mir versucht und mein Anwalt hat mal kurz erklärt das bei nötigung und Erpressung eine Unterschrift nichtig ist und somit auch kein Vertrag. Im gegenteil unter diesem Tatbestand würde das Strafgesetzb. in kraft treten und das könnte eine Freiheitsstrafe bis 5 Jahre ergeben.:icon_twisted:
 
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ExitUser

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Schafende Hunde sollte man nicht wecken, vielleiczht meldet der AG ja auch nichts.

Das Schreiben auf der Rückseite ausfüllen: Vorgestellt am "Datum", "Arbeitsvertrag kam nicht zustande". Das sollte erst mal reichen.
 
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