Hilfe bei Begründung des Umzugs in neue Wohnung

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Saugstauber

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Hallo liebes Elo-Forum,

seit einiger Zeit planen meine Mutter und ich einen Umzug in ein neues Zuhause.
Das Zuhause haben wir schon gefunden, dementsprechend Anfang Dezember 2018 einen Antrag samt Kopie der Mietverträge zur Überprüfung der Kosten an das JC gesendet.

Nach 4 Wochen!, also im neuen Jahr, nach vielen hin und her Telefonieren dann die Antwort bekommen, das die Wohnung mit zu teuer sei.
Der Vermieter ist darauf hin netterweise mit der Miete runtergegangen - also wieder neue Mietverträge an das JC gesendet.

Kurz zur Info:

Die neue Wohnung ist ein Haus, Erdgeschoss und 1. Etage.
Pro Person beträgt die Miete 350 € + Nebenkosten von 100 € = 450 € Insgesamt auf 45qm.
Wohnort: Bremen - soweit wie ich gelesen habe ist die Mietobergrenze in Bremen bei 455 €.

Heute haben wir beide, meine Mutter und Ich, ein neues Schreiben erhalten, in dem wir aufgefordert werden: den/die Grund/Gründe mitzuteilen warum wir Umziehen wollen.
Und genau an der Begründung b.z.w. deren Formulierung scheitert es bei uns, wie stehen etwas auf dem Schlauch, sind Nervlich schon an den Grenzen, wissen nicht so recht wie man das am besten Begründen kann.

Meine Mutter ist knapp Ü60, ich Ü30.
Aktuell Wohnen wir seit etwa 9 Jahren in einer Wohnung auf 70qm - Wobei meine Mutter die Hauptmieterin ist b.z.w. den Mietvertrag hält - ich selber bin Untermieter, wohne auf 23qm in denen ich Lebe und Schlafe.
Die aktuelle Wohnung liegt im 2. Stockwerk (Dachwohnung) - meine Mutter ist Herzkrank (in Ärztlicher Behandlung, Atteste liegen vor) und kann daher nur schwer die Stufen bis nach unten bewältigen - da wäre das Erdgeschoss in der potenziellen neuen Wohnung optimal für sie.

Für mich selber, ich meine hier im Forum gelesen zu haben, dass ein Wohnraum unter 35qm für eine Person unzumutbar wäre - wobei ich nicht weiß von wann der Beschluss ist und ob noch Gültig und welche regionalen Bedingungen gelten.

Nebenbei haben wir vier Meter zu den Fenstern raus eine 6 spurige Gleisanlage auf der rund um die Uhr (auch am Wochenende) Nahverkehr und Güterzüge durchdonnern - das wurde erst ausgebaut als wir hier schon wohnten - im Sommer ist das besonders schön, da Dachwohnung (Hitze), offenes Fenster in der Nacht zum Kühlen bei Güterverkehr unmöglich.

Das sind so die Punkte die man begründen könnte - es fehlt nur an der Formulierung, wir möchten jetzt keinen Fehler mehr machen, der Vermieter ist wie schon geschrieben für uns mit der Miete runtergegangen - denke aber das er auch irgendwann seine Geduld verliert und seine Wohnungen so langsam vermieten möchte.


Sorry das der Text etwas in die Länge gezogen ist und nicht zu durcheinander erscheint, hoffe ich habe nichts vergessen - wie gesagt, die Nerven liegen am Boden.



Viele Grüße
 

Seepferdchen 2010

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Saugstauber :welcome:

Nebenbei haben wir vier Meter zu den Fenstern raus eine 6 spurige Gleisanlage auf der rund um die Uhr (auch am Wochenende) Nahverkehr und Güterzüge durchdonnern - das wurde erst ausgebaut als wir hier schon wohnten

Hierzu eine Frage wann wurde diese Gleisanlage gebaut und hast du ggf. dazu noch die schriftliche Mitteilung der DB
für diese Baumaßnahme, mitunter werden Anwohner zu diesen Bauarbeiten informiert, daher meine Frage.

Und bezieht deine Mutter noch ALG II oder EM Rente?
 
Zuletzt bearbeitet:

romeo1222

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Sehe es genauso wie Georg1975, die Begründung liegt ja sehr nahe, dieses zu verwenden. Wenn aus den Attesten herausgeht, dass sie z.B. nicht mehr viele Stufen steigen soll, und nicht irgendwelche Sachen drinnen stehen, die die nichts angehen, würde ich das Attest noch beilegen. Ansonsten noch ein Termin beim Arzt machen und um ein kurzes Attest bitten, wo nur die relevanten Dinge drinnen stehen.

Seid ihr denn auch wegen der Bahngleise schonmal bei Ärzten vorstellig geworden? Von wegen Depressionen / Schlafentzug usw.? Dann wäre es auch wichtig, hierüber ein Attest zu bekommen und die Begründung zusätzlich damit auch füttern.

Es kann sein, dass das Jobcenter es dennoch ablehnt. Dann würde ich (wenn es finanziell möglich ist) dennoch umziehen und alles im Widerspruch oder über Gericht mit einem Anwalt erstreiten. Wichtig ist dennoch, vorher alles zu beantragen, wie z.B. Umzugskosten usw. Auch wenn abgelehnt wurde. Ansonsten könntet ihr schlechte Karten haben.
 

Saugstauber

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Saugstauber :welcome:



Hierzu eine Frage wann wurde diese Gleisanlage gebaut und hast du ggf. dazu noch die schriftliche Mitteilung der DB
für diese Baumaßnahme, mitunter werden Anwohner zu diesen Bauarbeiten informiert, daher meine Frage.

Nein, die Anwohner wurde nicht informiert - die DB hat da ein paar Wochen an den Gleisen gewerkelt und schon war eine weitere Spur für den Güterverkehr da ...

Und bezieht deine Mutter noch ALG II oder EM Rente?

Wir beziehen beide ALG2 - wobei meine Mutter noch einen Mini-Job hat.


...würde ich das Attest noch beilegen. Ansonsten noch ein Termin beim Arzt machen und um ein kurzes Attest bitten, wo nur die relevanten Dinge drinnen stehen.

Die Atteste liegen auch dem JC vor, eine Kopie werden wir nochmal mit beilegen.

Seid ihr denn auch wegen der Bahngleise schonmal bei Ärzten vorstellig geworden? Von wegen Depressionen / Schlafentzug usw.? Dann wäre es auch wichtig, hierüber ein Attest zu bekommen und die Begründung zusätzlich damit auch füttern.

Bisher waren wir diesbezüglich noch nicht beim Arzt.

________________________________
Anmerkung:
Seit wir in der aktuellen Wohnung wohnen, bin ich nur Untermieter, ich stehe also nicht im Mietvertrag.
Damals war ich noch U25 als wir eingezogen sind, dementsprechend bekomme ich vom JC auch nur meine ~24qm (1 Zimmer) bezahlt (inkl. Nebenkosten).
Würde die neue Wohnung für meine Mutter genehmigt werden, aber jedoch nicht für mich, dann wäre ich so gesehen Obdachlos.
_______________________________

Schon mal vielen Dank für die tolle Hilfe (y)
 

Seepferdchen 2010

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Das sind so die Punkte die man begründen könnte - es fehlt nur an der Formulierung, wir möchten jetzt keinen Fehler mehr machen,

Nun wenn du noch zusätzlich ein Attest vom Arzt bekommst, das dieser Umzug für die Gesundheit wichtig ist um
bedingt durch die peramente Lärmbelästigung (Güterverkehr im Nahbereich vom Haus) eine Verschlechterung zu vermeiden.

und kann daher nur schwer die Stufen bis nach unten bewältigen - da wäre das Erdgeschoss in der potenziellen neuen Wohnung optimal für sie.

Auch ist es wichtig sicher zu stellen, die sozialen Kontakte sowie Arztbesuch bzw. Behandlungen barrierefrei alleine bewältigen zu können.

Untermauert durch das zweite Attest, kannst du kurz eine Begründung schreiben ggf. schreibe mal dann dein Vorschlag, ein paar Anregungen habe ich dir schon geschrieben, dann kann man mal kurz rüber schauen.
 

Saugstauber

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Hi,

werde das alles mal schreiben und dann posten - Montag zum Arzt und die Atteste wegen permanenter Lärmbelästigung besorgen, nebenbei noch ein Attest für meine Mutter was explizit darauf hinweißt, dass Stufen im Haus kaum zu bewältigen sind und ein gesundheitliches Risiko darstellen.


Vielen Dank erstmal.
 

gizmo

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Für mich selber, ich meine hier im Forum gelesen zu haben, dass ein Wohnraum unter 35qm für eine Person unzumutbar wäre - wobei ich nicht weiß von wann der Beschluss ist und ob noch Gültig und welche regionalen Bedingungen gelten.

Hy, mit den Links hier ist es nicht mehr so aktuell nach der Umstellung.

https://www.google.com/url?sa=t&rct...-pdf.103183/&usg=AOvVaw1Hv3JUVdtTCNlk2Ah4Sd5s

Denke du solltest mal zur AGAB in Walle gehen, wenn deine Mutter gesundheitliche Einschränkungen hat, kann es mit einen ebenerdigen Wohnraum vielleicht klappen oder ein Fahrstuhl sollte auf jeden Fall drin sein. Hier kann es dann einen Aufschlag auf die kalten Nebenkosten geben, bzw. es werden deiner Mutter vielleicht so gar 10m" mehr zugesprochen.

Info:
agab - Aktionsgemeinschaft arbeitsloser Bürger in Bremen
 

ela1953

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Ich, Mutter ü 60 beantrage die Genehmigung für einen Umzug. Grund:
Zurzeit wohne ich im 2. OG in einer Dachwohnung ohne Fahrstuhl auf 70 m2. Aufgrund meiner (schweren) Herzerkrankung wird mir von den Ärzten zu einem Umzug in eine Erdgeschosswohnung geraten. Siehe Attest.
Nach langem Suchen habe ich eine gefunden, die den Richtlinien entspricht.
Ein zweiter Grund ist mein Kind, ü 30. Das wohnt zur Untermiete im Kinderzimmer auf ca. 20m2.
Dieses Kind möchte sich jetzt ein eigenes Leben aufbauen.
Wenn es auszieht, ist die Wohnung für mich alleine zu groß.
Für meine Krankheit sind auch die klimatischen Bedingungen der Dachgeschosswohnung sehr schädlich.

Ich, Kind ü 30, beantrage die Genehmigung für einen Umzug in die xxxStraße im 1. OG.
Die Miete entspricht den Richtlinien. Siehe Bescheinigung.
Mit ü 30 wird es Zeit, dass ich mir eine eigene Wohnung suche. Mir ist es nicht mehr zuzumuten nur in meinem Kinderzimmer auf wenigen Quadratmetern zu leben.

2. Grund: Meine Mutter ü 60 muss aus gesundheitlichen Gründen in eine Erdgeschosswohnung ziehen. Dann wird die jetzige Wohnung für mich zu groß und zu teuer. Oder/Und: Da ich nur zur Untermiete wohne, wird mir dann kurzfristig gekündigt.
 

Saugstauber

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Vielen lieben Dank für den Text, ela1953

So werde ich das aufschreiben und Morgen gleich am JC abgeben.


Nochmals: Vielen Dank an dich und alle anderen die hier so toll bei Problemen helfen und geholfen haben !
 
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