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Hilfe AMT boykottiert alles bei mir EILT

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berlinerelfe

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#1
Jetzt weiß ich nicht mehr ein noch aus,

1.
ich habe mittlerweile eine Dienstaufsichtsbeschwerde/Befangenheitsantrag gegen meine Fallmanagerin gestellt

2.
eine vorsorgliche Widerspruchserhebung gegen eine Untersuchung zur Feststellung meiner Erwerbsfähigkeit bei einer Betriebsärztlichen Untersuchungsstelle (angeordnet d.d.Jobcenter) gestellt

3.
einen Antrag auf eine Genehmigung zum Umzug gestellt aus gesundheitlichen Gründen unter Vorlage eines ärztl. Attests

In allen 3 Punkten "ruht still der See" :icon_sleep: vom Jobcenter habe ich hierzu lediglich ein Eingangsschreiben vom -Kundenraktionsmanagement- erhalten (zu Eingang meiner Dienstaufsichtsbeschwerde) ...ach ja , wußte bis dato garnicht das es sowas wie KUNDENRAKTIONSMANAGEMENT gibt.....:confused:

Am allerwichtigsten wäre endlich mal eine Entscheidung in Sachen Umzugsgenehmigung für mich, da die neue Wohnungsgesellschaft nämlich nicht bis auf weiteres mir die Wohnung reservieren wird.---VERSTÄNDLICH----

Hierzu habe ich meine Leistungssachbearbeiterin tel. befragt und sie meinte ihr fehlen lediglich nur noch 2 Unterlagen von der Wohnungsges. dann stünde der Umzugsgenehmigung nichts mehr im Wege, die Unterlagen sind ihr aber mittlerweile schon zugegangen, nämlich direkt per Fax v.d. Wohnungsges. und nem Anschreiben diesbezüglich von mir.

und siehe da: NIX IS PASSIERT

Mittlerweile weiß ich letztendlich nicht mehr was ich machen soll, da ich auch noch durch diesen ganzen Ärger krankgeschrieben bin,also auch nicht persönlich da vorsprechen kann :icon_neutral: und wenn ich jetzt auch noch ne Dienstaufsichtsbeschwerde gegen die Leistungssachbearbeiterin machen würde, käme ich auch nicht SCHNELLER zu meiner Genehmigung.

Wer kann mir raten ,was ich da am besten machen kann,weil es EILT

habe zwar schon einen Rechtsanwalt hinzugezogen, aber so schnell is der nu auch nicht, vor allem wars ja nur auf Beratungskostenschein, also erstmal nur mündliche Auskunft erhalten. Nach dem Motto Abwarten und :icon_pause:
 

Demosthenes

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#2
Nimm dir jemanden mit und verlange mal den oder die Vorgesetzte(n) deiner SB zu sprechen und lege das genau so dar wie hier, das kann u.U. schon helfen... daß die SB trotz Dienstaufsichtsbeschwerde immer noch "lahm" ist wundert mich schon... entweder ist die sehr abgebrüht oder einfach struntzdoof.
 

Sunday

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#3
Was sagt denn der Anwalt ???

Also - so würde ICH das machen, wenn ich mich im Recht sähe - mal den Anwalt nach der Möglichkeit einer einsweiligen Verfügung fragen. Der Dringlichkeit wegen ! Beraten ist eine Sache, aber verklagen eine andere. Da wirst du dann einen Prozeßkostenhilfeantrag ausfüllen, das Mandat für den Anwalt unterschreiben und schon kann der loslegen.

Im übrigen auch mal alle rechtlichen Schritte prüfen lassen, wie man gegen dies Person vorgehen kann. Habe bei dir den selben Eindruck den ich immer habe:

Bei der Arge sitzen keine Leute, die darauf bedacht sind, dir zu deinem Recht zu verhelfen, sondern solche, die danach trachten, die Sozialausgaben auf ein Minimum zu reduzieren; am besten auf "Null". Im übrigen lehrt die Erfahrung, dass sich Klagen droht - beschweren alleine reicht da wohl nicht. Ich schlage mich mit diesen *zensiert* :icon_wink: in einer Sache seit fast 2 Jahren herum... :icon_dampf:

Gutes Gelingen und

NEVER SURRENDER
Sunday
 
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#6
Hallo Berlinerelfe!
Ich hatte da mal ein ähnliches Problem und fand Hilfe durch GEBEWO, Gesellschaft zur Betreuung Wohnungsloser und sozial Schwacher,
Ambulante Dienste.
Da auch ich kein Anwalt oder ähnliches bin und auch hier nur freundlichen Rat geben kann, der keinerlei kommerziellen Zwecken dient schlage ich vor mal an mich eine Mail zu schicken!
Werde weitere Informationen vergeben können.
freundliche Grüße
Christian (48) [Neuzugang]
 

berlinerelfe

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#7
Rechtsanwalt

@ Sunday,habe heute mal RAin. gefragt wegen einstweiliger Anordnung, "hmm ---das würde Wochen in Anspruch nehmen und mir bei der Kosten- Übernahme des Wohnungsumzugs auch nicht schneller helfen " ( ihr Wortlaut ) :icon_laber:und weiterhin " solle ich mal noch bis Montag abwarten (warte mittlerweile schon 3 Wochen ,nur mal so nebenbei erwähnt ) dann würde sie mal bei der SB von der Leistungsabtl. anrufen und nachfragen wegen der Kostenzusage für die neue Wohnung" ......grrr......bald is Weihnachten und Prost Neujahr und ich denke mal der neue Vermieter wird auch nicht ewig die Wohnung für mich reservieren (ich weiß nicht warum, aber irgendwie werde ich doch den Verdacht nicht los, das die genau darauf hinsteuern tztztztz):icon_cry:.............könnte nur noch :icon_kotz2:

Aber man siehe und staune wegen meiner Dienstaufsichtsbeschwerde erhielt ich heute Post von der Vorgesetzten meiner Fallmanagerin, sie teilt mir mit, das sie sehr gerne mit mir das Gespräch alleine führen würde und ich soll auf jeden Fall der Einladung Folge leisten, ausserdem , wenn ICH es wünschen würde, (als ob sich das wirklich jemand wünschen würde ) wäre meine FM auch im Gespräch dabei!!!!
Seit wann ist das JOBCENTER denn jetzt das WUNSCHKONZERT ...:icon_party:

....dabei wurde aber nichts mehr von meinem bereits beantragten Befangenheitsantrags gegen meine FM erwähnt.

.......SELTSAM......SELTSAM........
 

Sunday

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#8
Sehr seltsam !

Wie sich das "anhört" hat deine Anwältin wohl nicht so richtig Lust, die ARGE spielt auf Zeit (womit sich das Problem von alleine erledigt...) und du stehst am Ende mit nichts da.

Also mit den einstweiligen Verfügungen wegen der Dringlichkeit bin ich es gewohnt: Morgens rein ins Gericht, Mittags wieder draussen und am nächsten Tag nicht zum Fallmanager, sondern gleich zum Teamleiter, oder zum "Kundenreaktionsmanagement". Es ist klar, dass man dann schon zur Öffnungszeit parat steht, da kann man nämlich so gegen halb elf noch gemütlich zum Gericht gehen und sagen, dass die ARGE richterlichen Weisungen keine Folge leistet ! So bin ich das gewohnt...

Solltest du tatsächlich zu diesem tollen Gespräch gehen, nimm dir auf jeden Fall eine Person deines Vertrauens mit. Jemand von der Arbeitsloseninitiative wäre ideal, um den Gesprächsablauf zu dokumentieren und auch bezeugen zu können; ansonsten steht es von vornherein 1:2 gegen dich und du wirst garantiert verlieren.

Das das Internet voll ist mit Leuten, die ausschließlich Probleme mit der ARGE haben kommt doch nicht von ungefähr. Darüber, das die ARGE Gelder wie Rechte vorenthält kann wohl jeder Erwerbslose berichten - darüber, das die ARGE voll umfassend aufklärt, dir zu deinem Recht verhilft, oder dich gar in Arbeit vermittelt, darüber können nur die wenigsten berichten. Ob das wohl Methode hat ???

Also weiter kämpfen,
drück dir die Daumen

Lieben Gruß
Sunday
 

hellucifer

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#9
Setze dem Leistungsträger eine ultimative Frist zur Zusage.

Teile der Wohnungsgesellschaft mit, dass du nach Verstreichen der Frist mit der Wohnungsgesellschaft einen Vertrag ohne die Zusage des Leistungsträgers abschließt.

Nach dem Gesetz kann man von dem Erfordernis der Zustimmung abgesehen werden, wenn es ansonsten zu keinem Mietverhältnis kommt. Ansonsten wäre auch dein Recht auf Freizügigkeit eingeschränkt, da der Leistungsträger mit seiner Bummelei das Zustandekommen eines Vertrages verhindert. (Voraussetzung ist, dass der Wohnungswechsel bzw. die Anmietung der Wohnung erforderlich ist und die Kosten wie auch die Größe der neuen Unterkunft angemessen sind.)
 

berlinerelfe

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#10
...nach langem Warten und nochmaligen Telf. mit der Leistungssachbearbeiterin,habe ich die Umzugsgenehmigung zwischenzeitig erhalten.
Jetzt geht der K(r)ampf weiter, warte auf die Angebote der Speditionen und dann stelle ich Antrag auf Übernahme der Umzugsdurchführung kpl. aus ges. Gründen, da ich ja keine Selbsthilfe bieten kann.
Mal sehen , wie lange diese Bearbeitung dann wieder dauert, zumal ja Weihnachten v.d. Tür steht.....das is spannender als nen Krimi hier in Berliner Jobcenter m.d. Bearbeitern:icon_kotz2:
 
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