Hilfe! ALG I: Maßnahmenzuweisung ohne neue und unterschriebene EGV

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Pixeline

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Moin zusammen,

bin ein "Frischling" hier und stehe momentan ziemlich unter Druck wegen folgendem Sachverhalt:

Ich beziehe seit September letzten Jahres ALG I , dies endet somit in etwa drei Monaten.
Am 24. Mai (Datum des Briefes: 18. Mai (!)) erhielt ich vom Aa eine Maßnahmenzuweisung mit Beginn am 07. Juni, enden soll das Ganze genau an meinem letzten Tag des ALG I - Geld - Bezuges.
Es handelt sich hierbei um einen der üblichen vielen Träger, bei denen man Bewerbungen schreiben soll, an seinem Profil arbeiten, etc. - all das ist mir mehr als bekannt und lt. Personalern up to date.

Ich erhielt lediglich die Maßnahmenzuweisung mit dem üblichen Sanktionsandrohungen, jedoch keine neue EGV .
In meiner alten, ürsprünglichen EGV steht nichts von der Teilnahmepflicht an diesen oder ähnlichen Maßnahmen.
Lediglich etwas zu Eigenbemühungen, Weiterbildungsgutschein, etc.

(Zu AL Beginn konnte ich eine Weiterbildung machen.
Ich habe mich freudig auf die Suche gemacht und mich für einen Fachwirt in 5 Monaten entschieden (die Weiterbildung sollte zusammenhängend und bei einem Träger erfolgen).
Leider hat man dies abgelehnt und mir nur drei Monate bewilligt (mein Fehler, ich hatte anscheinend nicht richtig zugehört), somit war der Fachwirt gestorben. Ich habe mich dann für lediglich einen Monat Weiterbildung entschieden, da bekanntermaßen diese Trägerzertifikate einen schlechten Ruf haben und nur als schlechte Lückenfüller angesehen werden.)

Meine dringende Frage ist nun:
Wie kann bzw. muss ich nun vorgehen, um diese Zwangsmaßnahme nicht machen zu müssen?


Vielen Dank für Euren Support und liebe Grüße
Pixeline
 

Slavonia

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Hallo
Was steht denn in der Rechtsfolgebelehrung? Wenn Sie zu Beispiel beim Maßnehmeträger nichts unterschreiben, ist die Maßnahme auch gescheitert. Sie haben ja mit der RGV schon einen Vertrag unterschrieben. Scheinbar möchte man zur Wahl, möglichst viele arbeitssuchende verstecken. Derzeit werden im SGB II vermehrt Maßnahmen mittels Zuweisung in eine Arbeitsgelegenheit, zwangsvermittelt.
https://www.myheimat.de/de--schwerin--74/politik/zuweisung-in-eine-arbeitsgelegenheit-d2814349.html
 

Pixeline

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@Slavonia: Danke für die schnelle Rückmeldung! Ich habe mal die RFB mit angehängt.
 

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Slavonia

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Also aus der Tatsache das es eine Rechtsfolgebelehrung gibt, folgere ich das auch ein Widerspruch möglich ist. Im SGB II haben Widersprüche keine aufschiebene Wirkung, vermutlich auch in ihrem Fall. Im Klartext müssten Sie zur Maßnahme auch beim Widerspruch .
Ich würde entweder zur Maßnahme gehen und nichts unterschreiben, aber auch wirklich nichts oder die Variante Krankschreibung nehmen. Wenn Sie beim Maßnahmeträger nichts unterschreiben muss oder wird er sie wieder nach Hause schicken, weil er dann kein Geld von Arbeitsagentur bekommt. Lassen Sie sich Krank schreiben, das einzige Übel wird sein, das dann zum ÄD müssen, aber da reisst Ihnen keiner ein Bein aus. Im Gottvertrauen finden sie einen ehrlichen Arzt der ihnen eine Freistellung für ein paar Monate attestiert. Den einzigen Fehler den Sie jetzt nochmachen könnten, wäre nichts zu machen.Viel Glück und vor allem Gesundheit.
 

sheryO

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Einfach beim Maßnahmenträger NICHTS unterschreiben und das Problem ist sperrzeitfrei gelöst? Klingt irgendwie zu einfach, um wahr zu sein...
Was ist z.B. mit der Einwilligung, dass der Maßnahmeträger die eigene Anwesenheit an die AfA übermitteln soll? Sollte man da auch einfach die Unterschrift verweigern?

Und wie begründet man gegenüber SB , dass man nicht unterschrieben hat? Einen angebotenen, zumutbaren Arbeitsvertrag muss man (nach einer angemessenen Bedenkzeit) ja z.B. auch unterschreiben.
 
E

ExUser 2606

Gast
MAn sagt ja nicht, dass man den Massnahmevertrag nicht unterschreibt, man nimmt ihn zur Prüfung mit.

Ichhabe hier noch keinen Massnahmevertrag gesehen, der unterschriftsfähig gewesen wäre.

Im Unterschied zu Arbeitsverträgen sind Massnahmeverträge auch schlicht überlüssig, weil alles, was erforder lich ist bereits gesetzlich geregelt ist oder in der Vereinbarung zwischen Träger und BA bzw. JC . Diese Massnahmeverträge haben einzig und alleine den Zweck, die Rechte der Teilnehmer zu beschneiden. SOwas muss man nicht auch noch mit sener Unterschrift besiegeln.
 

Pixelschieberin

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[...] Einfach beim Maßnahmenträger NICHTS unterschreiben und das Problem ist sperrzeitfrei gelöst? Klingt irgendwie zu einfach, um wahr zu sein... [...]
Diese Methode baut auf die Hoffnung, daß der Zwangszugeführte wie eine quer im Hals sitzende Kröte ausgespien wird.
Es gibt ein paar Träger, die schlucken sie runter und nehmen den HE auch ohne extra unterzeichneten Vertrag maß.
Deshalb ist's so wichtig, keine einzige stillschweigende Vereinbarung zu treffen, aus der ein mündlicher Vertrag geschnitzt werden kann.
[...] Was ist z.B. mit der Einwilligung, dass der Maßnahmeträger die eigene Anwesenheit an die AfA übermitteln soll? Sollte man da auch einfach die Unterschrift verweigern?[...]
Mit deiner VertragsFREIHEIT.

Gegenfrage/n:
- Bist du freiwillig dort?
- Hast du dir diese Maßnahme aus freien Stücken gesucht und erachtest du sie als sinnvoll für dich?
- Wozu solltest du Genehmigungen erteilen, die offenkundig über den vom Gesetzgeber (GG ) gesteckten Rahmen hinaus gehen?
Täten sie das nicht, wäre keine Unterschrift von DIR vonnöten.
[...] Und wie begründet man gegenüber SB , dass man nicht unterschrieben hat? [...]
Der Vertrag beschneidet die mir vom Gesetzgeber zugebilligten Rechte.
Rechte werden am einfachsten gewahrt, indem Dritten der geplanten Beschnitt NICHT zugestanden wird.

Wir erinnern uns:
Der Dritte ist mir FREMDBESTIMMT zugeteilt worden.
Klären SIE gefälligst selbst mit ihrem Einkäufer, weshalb deren Amigo auf Sondervereinbarungen besteht, die den Willen des Gesetzgeber untergraben.
Das ist IHR Job. Ich habe da keine Handhabe.
PUNKT.
ENDE der Debatte.


Sollte SB insistieren: Ab jetzt die "Schallplatte mit Sprung" auflegen.

Nicht den Erklärbären geben wollen! Da verzetteln sich die meisten.
SBs beherrschen diverse Manipulationstechniken und sind darauf geschult, daß sich der HE um Kopf und Kragen plappern möge.
Die werden am sichersten mit genau so hohlen Phrasen geerdet, die sie dem HE präsentieren.
Z. B.:
- Ist das nicht IHR Vertragspartner!? Dann sollten SIE sich die Verträge zukommen und prüfen lassen.
PUNKT.
- MEIN Rechtsbeistand hat dringend abgeraten, DAS zu unterschreiben.
PUNKT.
- Die Tragweite sei nicht überschaubar.
PUNKT.
- Und JA dem vertraue ich mehr als einem, der lohnabhängig beschäftigt und daran interessiert ist, daß Steuergelder in deren Portemonnaies geschaufelt werden.
PUNKT.
[...] Einen angebotenen, zumutbaren Arbeitsvertrag muss man (nach einer angemessenen Bedenkzeit) ja z.B. auch unterschreiben.
Der kleine aber feine Unterschied ist, daß Maßnahmen beim Träger keine sozialversicherungspflichtige ARBEIT sind.

******
Weils so schön ist, werfe ich wieder die tibetanische Gebetsmühle an:

Da im Zusammenhang mit sinnbefreiten=unerwünschten Maßnahmen stets die selben Fragen hochgewühlt werden, kopiere ich aus einem Post mit passenden Querverweisen.

Es gibt zu tun.
Sobald die Schularbeiten gemacht sind, können eigene Strippen gezogen und kluge Fragen an JC -SBs gestellt werden.

Such dir die für dich passenden Highlights aus dem Pfeilköcher:
Verfasser AnonNemo:
- Verhalten beim Träger - Maßnahmeabwehr
- Erklärung, warum kein Vertrag beim Träger unterschrieben wurde - es sei bereits alles geregelt - :icon_wink:
- Vermittlungsgutschein und das Bewerben bei privaten Dienstleister - ZAF
- Bewerbungsbemühungen, Jobbörse, anonymes Profil, Referenznr, ZAF abwehren
- Vermittlungsvorschlag (VV), Jobbörse, anonymes Profil, Referenznr, ZAF abwehren

Verfasser Ozymandias:
- Keine Sanktion bei Arbeitsangeboten eines Maßnahmeträgers
- VA mit AGH-Zwang - Antwortschreiben
- VA, Datenfreigabezwang an MT macht VA rechtswidrig
- Maßnahmenverweigerung lt SG Berlin nicht sanktionierbar
- Maßnahme länger als EGVA - nicht zulässig
- Argumente gegen Maßnahme in VA

Hier ein Faden des Users "Simor", der sich dem Thema sehr gewitzt stellte.
Einer seiner smart-ass-Schachzüge:
SOFORT sämtliche FREIWILLIG erteilten "Einverständniserklärungen" bezüglich seiner Datenverwurstung zurückzunehmen. (Widerruf)

Wer (noch) nichts zurückzunehmen=zu widerrufen hat, VERBIETET vorsorglich.
Konkrete Verbote hinsichtlich Datenverwurstung durch Dritte können ebenfalls vorsorglich gegenüber JC UND Trägern ausgesprochen werden.
Wem die Datenverwurstung via VA aufs Auge gedrückt wurde, widerspricht zeitnah.
Vorlagen findest du im Forum.

Alles schriftlich und nachweisbar auf den Weg bringen.
Versteht sich.
 

Pixeline

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Hm, ok. Ich kann mich jedoch weder mit der Variante zum MT hinzugehen und der zum Arzt zu gehen anfreunden.
Bin momentan psychisch etwas angeschlagen und stünde diese Kämpfe gerade nicht durch.
Es läuft auf eine Sanktionierung hinaus, aber damit kann ich mich zur Zeit am besten "anfreunden".

Gibt es denn irgendwas, was ich jetzt trotzdem beachten kann?
Soll ich schriftlich auf die Zuweisung reagieren oder nicht antworten und auf diesen sog. VA warten?

Danke Danke Danke euch für den Support;-)
 

BerndB

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Hallo,

Fachwirt: Bei einer Qualifizierung zum Fachwirt handelt es sich um eine Aufstiegsqualifizierung. Diese wird von der AfA nicht finanziert oder nur dann, wenn sie anstatt einer (bisher fehlenden) Ausbildung gemacht wird.
Trägerzertifikate: Es werden grundsätzlich nur Kurse (Weiterbildung oder Bewerbertraining) gefördert, die zertifiziert sind.
 

Pixelschieberin

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Zuweisung und VA sind zwei Paar Schuhe.

Selbst ohne EGV oder VA kann dir eine Maßnahme-Zuweisung ins Haus schneien.
Die "gilt" dann trotzdem.

Lies noch mal die Verlinkungen, damit du entscheiden kannst, welchen Weg du einzuschlagen gedenkst.
 

sheryO

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Bin momentan psychisch etwas angeschlagen und stünde diese Kämpfe gerade nicht durch.
Es läuft auf eine Sanktionierung hinaus, aber damit kann ich mich zur Zeit am besten "anfreunden".

Gibt es denn irgendwas, was ich jetzt trotzdem beachten kann?
Geh zum Arzt, und schildere ihm deine psychische Notlage. Dann schreibt er Dich krank.

Dass Du eine Sanktionierung (genau genommen: Sperrzeit) hinnehmen möchtest, um dem psychischen "Stress" zu entgehen, deutet darauf hin, dass es Dir derzeit wirklich schlecht geht. Nehm Dir eine AUszeit durch die vom Arzt verordnete AU (AU --> AUszeit - welch Wortspiel! :bigsmile:), und dann wehr Dich gegen die Maßnahme.
 

Doppeloma

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Hallo Pixeline, :welcome:

gehe noch mal auf deinen ersten Beitrag ein, denn hier ist schon Einiges durcheinander gekommen, weil nicht beachtet wurde, dass es NICHT um ALGII / SGB II und das JobCenter geht, sondern aktuell noch um die AfA und ALGI .

Ich beziehe seit September letzten Jahres ALG I , dies endet somit in etwa drei Monaten.
Am 24. Mai (Datum des Briefes: 18. Mai (!)) erhielt ich vom Aa eine Maßnahmenzuweisung mit Beginn am 07. Juni, enden soll das Ganze genau an meinem letzten Tag des ALG I - Geld - Bezuges.

Und WANN wurde die Notwendigkeit / Sinnhaftigkeit einer solchen Maßnahme für dich mit dir besprochen, offenbar ja gar nicht, wann war denn ein letzter Gesprächstermin ???

Ob dafür unbedingt eine EGV notwendig wäre ist schwer einzuschätzen, es wäre besser wenn du die Zuweisung mal einstellst, damit man sehen kann, ob und welche Begründung deine SB dafür angegeben hat, dass du dort unbedingt hin musst ...
Die RFB helfen uns da nicht wirklich weiter. :icon_evil:

Es handelt sich hierbei um einen der üblichen vielen Träger, bei denen man Bewerbungen schreiben soll, an seinem Profil arbeiten, etc. - all das ist mir mehr als bekannt und lt. Personalern up to date.

Es ist dir aber ganz offensichtlich nicht aus Erklärungen und Begründungen deines Arbeitsvermitters bekannt, Maßnahmen sollen ja kein "Überraschungsei" sein, damit die ALO-Statistik vor den Wahlen noch etwas "bereinigt" wird. :bigsmile:

Dieser Aussage kann ich mich leider nur anschließen, denn es scheint wieder massig "freie Plätze" in allen erdenklichen Sinnlos-Maßnahmen zu geben, nur um die Arbeitslosihkeit kaschieren zu können.

Ich erhielt lediglich die Maßnahmenzuweisung mit dem üblichen Sanktionsandrohungen, jedoch keine neue EGV .
In meiner alten, ürsprünglichen EGV steht nichts von der Teilnahmepflicht an diesen oder ähnlichen Maßnahmen.

Du hast also eine aktuelle EGV (von dir unterschrieben?), wie lange ist die denn noch gültig ???

Lediglich etwas zu Eigenbemühungen, Weiterbildungsgutschein, etc.
(Zu AL Beginn konnte ich eine Weiterbildung machen.

Wirklich machen konntest du eine Weiterbildung ja dann doch nicht, man hat dir den "Mund wässrig gemacht" und dich dann hängen lassen.

Ich habe mich freudig auf die Suche gemacht und mich für einen Fachwirt in 5 Monaten entschieden (die Weiterbildung sollte zusammenhängend und bei einem Träger erfolgen).
Leider hat man dies abgelehnt und mir nur drei Monate bewilligt (mein Fehler, ich hatte anscheinend nicht richtig zugehört), somit war der Fachwirt gestorben.

Du hast dich vor Allem nicht mit einem Widerspruch gewehrt gegen diese Ablehnung, hast du dazu noch was schriftlich (deinen Antrag / die Ablehnung ?), konntest du Angaben zu den besseren Aussichten am Arbeitsmarkt machen bei der Antragstellung ???

Wie viele (sinnvolle / passende) VV hast du denn seit Beginn deiner Arbeitslosigkeit bekommen, die Arbeitsvermittlung soll ja keine "Einbahnstraße" sein, wie viele Bewerbungen hast du selbst geschrieben, hättest du mit der angestrebten Ausbildung eine Chance gehabt bei diesen AG ???

An deiner Stelle würde ich das mal kompakt zusammenfassen und als Beschwerde (per Mail) nach Nürnberg schicken, dass man dich bisher NICHT sinnvoll gefördert hat und dich nun bis zum Ablauf deines Anspruches in einer Bewerbungs-Maßnahme "parken" möchte, die dich auch nicht in Arbeit bringen wird, denn wie Bewerbungen geschrieben werden, das weißt du bereits ...

Hast es bereits X Mal bewiesen und Vorstellungsgespräche scheiterten letztlich an der fehlenden Qualifizierung ... das nur als Beispiel, es ist ja nicht bekannt, ob das etwa den Tatsachen entspricht.

Diese Maßnahme wurde jedenfalls nie mit dir besprochen und dazu steht auch nichts in deiner (gültigen) EGV ...
ALLE vorhandenen Unterlagen dazu einscannen und im Anhang mitschicken, dass dich das Alles bereits psychisch belastet solltest du besser für dich behalten.

Nuernberg.Kundenreaktionsmanagement@arbeitsagentur.de

Die reagieren in der Regel sehr schnell auf Beschwerden und vielleicht klappt ja noch was mit echter Förderung für dich über die AfA ...

Wenn du gesundheitlich / psychisch schon zu angeschlagen bist, solltest du wirklich zum Arzt gehen und dich AU schreiben lassen, damit ist nicht "zu spaßen" und das wird nicht besser durch weiteren Stress mit der AfA und/ oder Maßnahmeträgern. :icon_evil:

Nach 6 Wochen AU (durchgehend) wirst du an die KK abgegeben und dann hat sich JEDE Maßnahme für dich ohnehin erst mal erledigt, denn die KK wird Krankengeld zahlen.

Dein Rest-Anspruch auf ALGI bleibt erhalten und vielleicht solltest du wirklich ernsthaft darüber nachdenken erst mal psychisch wieder stabil genug für diese Welt zu werden ... so was kann dauern, das Krankengeld wäre in der gleichen Höhe wie dein aktuelles ALGI .

Eine med. Reha wäre vielleicht sogar angebracht, damit du dich mal erholen kannst und dann mit frischen Kräften einen neuen Anlauf am Arbeitsmarkt nehmen kannst ...

Ansonsten bleibt dir wohl nach Ablauf der Maßnahme und deines ALGI -Anspruches nur noch der Weg zum nächsten JobCenter um Hartz 4 zu beantragen ... dort wird man noch weniger Interesse daran zeigen dich ernsthaft beruflich zu fördern.

MfG Doppeloma
 
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