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hib-Meldung - Regierung: Unterhaltsvorschuss senkt Hilfebedürftigkeit

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Gast
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#1
hib-Meldung
172/2009

Datum: 04.06.2009
heute im Bundestag - 04.06.2009
Regierung: Unterhaltsvorschuss senkt Hilfebedürftigkeit


Familie/Antwort


Berlin: (hib/SKE) Eine alleinerziehende Mutter mit einer vierjährigen Tochter muss ein Bruttomonatseinkommen in Höhe von 1.516 Euro haben, um einschließlich Kindergeld, Wohngeld, Unterhaltsvorschuss und Kinderzuschlag nicht auf "Hartz IV" angewiesen zu sein. Das geht aus einer Antwort der Bundesregierung (16/12643) auf eine Kleine Anfrage der Fraktion Die Linke (16/12331) hervor. Das verfügbare Einkommen von Mutter und Tochter würde demnach 1.412 Euro betragen.
Ohne Unterhaltsvorschuss könnte die Mutter laut Regierung eine entsprechende Hilfebedürftigkeit bei einem Bruttoverdienst in Höhe von 1.769 Euro vermeiden. Die Linksfraktion hatte ihrer Anfrage eine Berechnung der Arbeitnehmerkammer Bremen zugrunde gelegt, derzufolge insbesondere Alleinerziehende Schwierigkeiten haben, ohne den Bezug von Arbeitslosengeld II auszukommen.

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Deutscher Bundestag: Regierung: Unterhaltsvorschuss senkt Hilfebedürftigkeit
 

biddy

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#2

nine82

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#3
Wieso darf eine Alleinerziehende Mutter soviel habn und ne 3köpfige Familie nicht?
 
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#4
Wie meinst du das?

Eine alleinerziehende Mutter mit einer vierjährigen Tochter muss ein Bruttomonatseinkommen in Höhe von 1.516 Euro haben, um einschließlich Kindergeld, Wohngeld, Unterhaltsvorschuss und Kinderzuschlag nicht auf "Hartz IV" angewiesen zu sein.
Hier ist davon die Rede, dass sie dieses BRUTTO-Einkommen (Steuerklasse 2-Netto also 1105) haben müsste, um mit Kindergeld (164), Wohngeld (?), UVG (117) und Kinderzuschlag (23) EBEN NICHT von ALG2 abhängig zu sein.

Falls dir das viel vorkommt, liegt das daran, dass es einen Freibetrag beim Einkommen gibt und weil die Alleinerziehende bei der Bedarfsrechnung ALG2 auch einen Alleinerziehendenzuschlag von 126€ (befristet) bekommt und falls da jetzt Neid aufkommt. Ich wäre dennoch lieber verheiratet.
 
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