Heute vorgestellt und direkt zur Probe gearbeitet - Ärger vorprogrammiert da nicht gemeldet werden konnte im laufe des T (1 Betrachter)

Betrachter - Thema (Registriert: 0, Gäste: 1)

morama

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Mein Sohn hatte Mittwoch ein Telefonat und sollte heute zum Gespräch, wurde direkt zum Probearbeiten dabehalten. Er hat einen ganzen Tag da gearbeitet, das war vorher nicht abzusehen.

Natürlich nicht gemeldet, da wir heute nicht wussten, dass er da heute Arbeiten soll. Er soll morgen wieder kommen und ich hoffe, er kriegt dann einen Vertrag. Was kann denn jetzt passieren?
Ich denke der eine Tag wird wohl nichts machen, wenn ich es gleich noch per Fax melde? Was ist, wenn er keinen Vertrag bekommt morgen? Das gibt doch Ärger und mein Sohn ist sich der Konsequenz nicht bewusst.

Dann noch die Frage, es wurde gesagt, es werde am 15. immer ausgezahlt. Wie wird das denn dann verrechnet? Wird das dann gesplittet auf November und Dezember oder wie? Er würde mit den 450 rausfallen aus Hartz 4.

Mein größte Sorge ist aber, dass es zur Sanktion kommt, da Probearbeit nicht gemeldet, was ja nicht ging. Was schreibe ich denn jetzt schnell noch (Fax mit Sendebericht), da ich ja nicht mal die genauen Modalitäten habe wie viel er genau arbeiten soll und wie viel er bekommt.
 

Kerstin_K

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AW: Heute vorgestellt und direkt zur Probe gearbeitet - Ärger vorprogrammiert da nicht gemeldet werden konnte im laufe d

Wie soll das JC denn erfahren, dass er da heute probegerabeitet hat? Nur mach ihm mal klar, dass er nicht unfallversichert war. Wenn was passiert wäre...

Wenn er da morgen hingeht, soll er erstmal das vertragliche klären. Vorher würde ich keine Handschlag machen.

Mit der Anrechnung des Einkommens kommt es nur auf das Datum des Zuflusses an. Und dann wird eben in genau dem Monat des Zuflusses der Bedarf mit dem Einkommen verrechnet.

Ich denke auch nicht, dass er am 15. das in 2 Monaten eratbeitete Einkommen bekommen wird, sondern immer das vom Vormonat. Aber das muss man dann im Vertrag sehen.
 

morama

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AW: Heute vorgestellt und direkt zur Probe gearbeitet - Ärger vorprogrammiert da nicht gemeldet werden konnte im laufe d

Man hat wohl die Stunden heute aufgeschrieben, vermutlich werden die bezahlt und wird dann, wenn er hoffentlich den Vertrag bekommt, auf der Abrechnung den Tag sehen. Was mach ich denn jetzt, man muss auch Probearbeiten unverzüglich melden. Und würde das gleich noch machen wollen. Nicht das die Sanktionieren?
 

Kerstin_K

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AW: Heute vorgestellt und direkt zur Probe gearbeitet - Ärger vorprogrammiert da nicht gemeldet werden konnte im laufe d

Ich würde jetzt gar nichts machen.

Wenn das heute bezahlt werden soll kann man das auch als vertragsbeginn nehmen, wenn es morgen den Vertrag gib, wird die Arbeitsaufnahme gemeldet und gut ist. Schneller geht es halt nicht, wennn sich das so plötzlich ergibt.

Du bist ein Künstelaerin darin, dir Probleme einzureden, wo noch gar keine sind.
 

morama

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AW: Heute vorgestellt und direkt zur Probe gearbeitet - Ärger vorprogrammiert da nicht gemeldet werden konnte im laufe d

Und dann steht auf der Abrechnung Lohn vom 23.11. und der Vertrag ist vom 24.11. und wurde vorher nicht gemeldet. Wenn es ein böser SB ist, dann kann das schon reichen für Ärger.

Habe so viele Baustellen und brauche nicht noch mehr Ärger.
 

Kerstin_K

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AW: Heute vorgestellt und direkt zur Probe gearbeitet - Ärger vorprogrammiert da nicht gemeldet werden konnte im laufe d

Dann klärt man das dann und macht jetzt nicht iregendwelche hektischen Aktionen.
 

morama

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AW: Heute vorgestellt und direkt zur Probe gearbeitet - Ärger vorprogrammiert da nicht gemeldet werden konnte im laufe d

Du sagst das so salopp. Ich stehe mit denen ständig auf Kriegsfuß..:icon_mrgreen:
 
G

Gelöschtes Mitglied 63650

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AW: Heute vorgestellt und direkt zur Probe gearbeitet - Ärger vorprogrammiert da nicht gemeldet werden konnte im laufe d

Welcher Sanktionstatbestand sollte da vorliegen?

Was willst du denn jetzt melden, wenn du noch gar nichts Schriftliches vorliegen hast?

Verspätete Meldung der Arbeitsaufnahme kann ein Problem werden, wenn es dadurch zu einer ungerechtfertigten Überzahlung kommt, aber selbst dann wäre das kein Sanktions-, sondern ein Bußgeldverfahren.

Beruhigt?
 

morama

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AW: Heute vorgestellt und direkt zur Probe gearbeitet - Ärger vorprogrammiert da nicht gemeldet werden konnte im laufe d

Irgendwo las ich, das auch Probearbeit dem JC gemeldet werden muss. Ich habe meinem Sohn das mit der Unfallversicherung erklärt und bevor er morgen zum Arbeiten geht, anrufen und um Vertrag bitten. Man weiß ja nie, ob er nicht auch einfach umsonst arbeitet (Reifenwechseln in einer Werkstatt) und wenn er nicht mehr gebraucht wird, weg mit ihm.

Sanktioniert werden könnte dann, fehlende Mitwirkung. Schon angefangen zu arbeiten, ohne zu melden.
 

Badener

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AW: Heute vorgestellt und direkt zur Probe gearbeitet - Ärger vorprogrammiert da nicht gemeldet werden konnte im laufe d

Irgendwo las ich, das auch Probearbeit dem JC gemeldet werden muss.
Hallo,
jetzt mach doch nicht so nen Stress:wink: Natürlich kann man heute noch ein Fax schicken. Aber was soll das denn??? Wenn der AG das so kurzfristig anberaumt hat (fühlt sich für mich übrigens seltsam an) dann ist das doch nicht euer Problem! Auf jeden Fall würde ich morgen darauf bestehen (notfalls mitgehen?) das erst der Vertrag unterschrieben wird (nicht das wirklich nachdem alle Reifen gewechselt sind der "Job" wieder weg ist). Und sobald der Vertrag unterschrieben ist ... ganz brav melden.
LG
 

morama

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AW: Heute vorgestellt und direkt zur Probe gearbeitet - Ärger vorprogrammiert da nicht gemeldet werden konnte im laufe d

Mir kam es auch komisch vor, dass er morgen wieder kommen soll mit Arbeitshose (wer zahlt die) und dann vermutlich wieder keinen Vertrag. Wie ich schrieb, Sohn ruft morgen an, erklärt nicht unfallversichert und erst wenn Vertrag, dann arbeit.
 
G

Gelöschtes Mitglied 63650

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AW: Heute vorgestellt und direkt zur Probe gearbeitet - Ärger vorprogrammiert da nicht gemeldet werden konnte im laufe d

Sanktioniert werden könnte dann, fehlende Mitwirkung. Schon angefangen zu arbeiten, ohne zu melden.
Fehlende Mitwirkung gehört nicht zu den Sanktionstatbeständen. :wink: Sehe ich hier aber auch nicht.

Ich denke, ihr habt da vornehmlich Klärungsbedarf mit dem AN, schon aus versicherungsrechtlichen Gründen.

Sobald ihr etwas Schriftliches habt, könnt ihr dann eine Änderungsmitteilung einreichen.
 

Matt45

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AW: Heute vorgestellt und direkt zur Probe gearbeitet - Ärger vorprogrammiert da nicht gemeldet werden konnte im laufe d

Ich stelle mir bei diesen Fällen immer wieder die Frage:
Warum?
Warum arbeiten immer wieder Leute kostenlos und ohne Versicherungsschutz?

Erst wird "einfach" gearbeitet und danach sind immer wieder diverse Probleme hier zu lesen.

Wer bezahlt die Arbeitshose.....und wie nun melden.
Warum macht man sich keine Gedanken im Vorfeld?

Es gibt eine Probezeit und diese kann(oder muss) für beide Seiten zum Testen ausreichend sein. Der AG braucht keine Gründe für eine Kündigung. Der AN braucht Versicherungsschutz, hat Anrecht auf Bezahlung, Arbeitskleidung.......
Dies muss vertraglich fixiert werden.

Ich bin leider kein "Freund" von diesen schnellen und kostenlosen Praktikums, deshalb kann ich es auch nicht anders schreiben.

Will aber hier keinen "angreifen", aber vielleicht etwas sensibilisieren.

Man darf nicht so einfach arbeiten "ohne Papiere", für mich sogar Sozialbetrug auf beiden Seiten.

Nur ein Beispiel:
Eine Bekannte hat bei einer großen Kette auch so ein Praktikum gemacht vor Jahren im November. > Stelle war hinterher weg > Anschließend hat man erfahren es gab 40 Praktikanten!!! > Bedeutet: Weihnachtsgeschäft bequem für die große Modekette.

Vielleicht ändert dieser Fall auch die Sichtweise.

Wie geschrieben: Ich möchte nur zum Denken anstoßen und nicht anecken.
 

Badener

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AW: Heute vorgestellt und direkt zur Probe gearbeitet - Ärger vorprogrammiert da nicht gemeldet werden konnte im laufe d

Warum arbeiten immer wieder Leute kostenlos und ohne Versicherungsschutz?
Hallo,
ganz einfach ... weil man auf eine Stelle hofft und es (logischerweise) für beide Seiten einfacher ist (ich spreche von 1 bis max 2 Tagen und einem "ungefährlichen" Arbeitsplatz z.B. Büro nicht Baustelle o.ä.) ohne schriftlichen Vertrag sich wieder voneinander zu trennen.
Und theoretisch hat man ja einen Vertrag ! Auch ohne etwas schriftliches ... es gibt auch mündliche Verabredungen die bindend sind! :icon_mrgreen: Und sicher ist es klug dies vorher beim JC oder AA nachweisbar zu melden.
LG
 

morama

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AW: Heute vorgestellt und direkt zur Probe gearbeitet - Ärger vorprogrammiert da nicht gemeldet werden konnte im laufe d

cibernauter, ok, dann lag ich einem Irrtum auf.

Sohn hat heute früh angerufen und erzählt, dass er nicht versichert sei und wir Hartz4 beziehen und er es umgehend melden muss, wenn er arbeitet. Kriegt heute (Glück gehabt) einen Vertrag und sei es nur bis Ende Dezember.

Da gestern auch nicht die Rede von Probearbeiten war, sondern es erstmal nur um ein Gespräch ging und Sohn den Job haben wollte, sollte er auf Probe arbeiten. Finde das für einen 450,- Job auch bescheuert. Es war ja leider auch mehr als kurzfristig alles, aber er wird nachher mit Vertrag kommen und dann melde ich es dem Mobbingcenter. Er wird wohl den Tag gestern bezahlt bekommen, das steht dann auf der Abrechnung.

Nun eine andere Frage dazu, will nicht extra Faden aufmachen. Wie viel bleibt Ihm denn davon, durch die ganzen Einkommen blicke ich da nicht mehr durch.

Er bekommt Bafög 451,- Kindergeld 194,- und jetzt 450,-.
Sein Bedarf 676,- Euro.
Meiner 762,-

Bekommen tun wir momentan meinen Regelsatz plus Miete + 130,- für Sohn noch vom Jobcenter (auf Bafög sind ja 100,- Freibetrag). Also 892,- kriege ich überwiesen vom JC.
Der Freibetrag auf Bafög fällt ja dann weg. Zieht man mir nur die 130,- ab für Sohn, da er rausfällt, oder wird dann von den 450,- ausgegangen Freibetrag 100 + 20% und mir das Kindergeld komplett abgezogen (194-30,- Pauschale), also mir 164 abgezogen? Oder wie rechnet man nun? Danke..
 

Gaestin

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AW: Heute vorgestellt und direkt zur Probe gearbeitet - Ärger vorprogrammiert da nicht gemeldet werden konnte im laufe d

ich hatte es in einem anderen Thread erzählt:
jemand, den ich kenne, hat nach dem Studium
sechs Wochen lang ALGII bekommen und war
sehr unglücklich darüber. Bei einer Bewerbung fragte
man ihn, ob es ihm möglich sei, drei Tage probezuarbeiten.
Er sagte zu. Nach den drei Tagen bekam er einen Vertrag
für zwei Jahre (öffentlicher Dienst, halbe Stelle, ausbaufähig)
und er ist glücklich. Das halbe Gehalt reicht für ein
bescheidenes Leben und vor allem, es ist genau das, was
er machen wollte. Er ist froh, dass er die drei Tage gemacht hat.
Sie wollten sehen, ob er ins Team passt. Tut er.
Aber man kann jedem nur beipflichten, wenn er/sie antwortet, dafür ist die Probezeit da.
 
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