Heute Übersendung Gesundheitsfragebogen etc. aufgrund einer Einleitung Amtsärztlichen Gutachten, weiteres Vorgehen ? (1 Betrachter)

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Asterix38

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Hallo

Aufgrund meines Thema vom 25.12.2017 (https://www.elo-forum.org/2255646-post1.html), Einladung zum Termin zum 5.1.2018 zwecks Abklärung langer AU und ggf. Einleitung Amtsärztlichen Gutachten,
habe ich heute Unterlagen im Briefkasten vorgefunden, Gesundheitsfragebogen, Infoblatt und Schweigepflichtendbindung.

Doppeloma hat mir am 25.12.2017 behilflich gewesen -
Richtig und genau das würde ich freundlich aber bestimmt (schriftlich und nachweislich !!!) zusammen mit der Entschuldigung auf der Rückseite der Einladung (komme nicht wegen AU wie bekannt seit dem XXX) mitteilen.

Du bist jederzeit bereit den ÄD auf Einladung aufzusuchen, eine persönliche Vorsprache bei XY ist dafür überflüssig, nötige medizinische Unterlagen sendest du gerne vorab an den ÄD (sofern man dir umgehend die DIREKTE Postanschrift mitteilt) ODER nimmst sie DIREKT mit zum Untersuchungstermin.
Und so in etwa habe ich es dem SB mitgeteilt, weil ich ja AU bin.
So habe ich es dem mitgeteilt:
Ich bin jederzeit bereit den Ärztlichen Dienst auf Einladung aufzusuchen, eine persönliche Vorsprache beim
Jobcenter (5.1.2018, Herrn ...) ist dafür überflüssig, nötige medizinische Unterlagen sende ich ggf. gerne vorab direkt an den Ärztlichen Dienst (Postanschrift des Ärztlichen Dienst )
ODER nehme sie DIREKT mit zum Untersuchungstermin mit.
Gesundheitsfragebogen sowie Schweigepflichtsentbindungen sind Freiwillig und werden ggf. direkt dem Ärztlichen Dienst per Post zugeschickt.

Ich bin jetzt ein wenig verwirrend, weil der SB hält eine Einleitung eines neuen Gutachten für erforderlich aufgrund meiner langen AU, aber dafür wie ich in den Unterlagen lese wird unbedingt der ausgefüllten Gesundheitsfragebogen benötigt ? Richtig ?

Weiter lese ich im Infoblatt, das erst wenn ich die Unterlagen dem Ärztlichen Dienst zugeschickt habe, erst dann entschieden wird, ob es ein Termin zur Untersuchung kommt.
Und weiter lese ich, das wenn ich die Unterlagen OHNE Gründe NICHT ausfülle und dem SB diese NICHT mitteile, ich nach $65 SGB 1 wegen fehlender Mitwirkung meine Leistungen versagt werden.
Die frage jetzt: ist das so ???

Bitte nicht verkehrt verstehen, bin ja "eigentlich" bereit, zumindest beim Arzt zu erscheinen, aber wenn schon so was wie Gesundheitsfragebogen und Schweigepflicht freiwillig sind, diese auszufüllen, mir aber die Pistole auf die Brust zu setzten, entweder ich fülle den exkrement aus oder es gibt keine Leistung, das geht mir zu weit.
Oder habe ich da was falsch gelesen ?

Ich bin da immer noch anderer Ansicht, das wenn dieser SB mich beim Arzt sehen will um ein Gutachten zu erstellen, dann soll ER doch mal ein Termin da machen. Oder ist dabei zwingend dieser Gesundheitsbogen erforderlich ??

Was sagt den ihr dazu ?
Einfach den Rotz ausfüllen und dem Ärztlichen Dienst zuschicken oder doch nicht ?

Gruß Asterix
 

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Nele71

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Hallo Asterix38,

auf eine klare Frage

Die frage jetzt: ist das so ???
eine klare Antwort: Ja, das kann durchaus passieren.

Mir hat man wegen fehlender Mitwirkung die Leistungen zum 1. Februar komplett eingestellt. Allgemein betrachtet mag das vielleicht ein bedauerlicher Einzelfall sein. Für mich ist es derzeit aber leider bittere Realität.

Wenn Du mehr wissen möchtest, kann ich gerne berichten. Ich möchte aber keinesfalls Deinen Thread mit meinen Befindlichkeiten vollmüllen.

Mir ist auch durchaus bewusst, dass das Thema, ob seiner Häufigkeit, langweilt. Dennoch hoffe ich, dass sich doch noch Helfer hier einfinden.
 

Asterix38

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Wenn Du mehr wissen möchtest, kann ich gerne berichten. Ich möchte aber keinesfalls Deinen Thread mit meinen Befindlichkeiten vollmüllen.
Wäre nett wenn du aus deiner Sicht, ein paar Punkte zu deinen Fall mir hier berichten würdest. Eventuell kann es mir nur helfen.

Es ist eigentlich "nur" ein Infoblatt, aber es wäre ja ein Ding, etwas, was ja auf Freiwilliger Basis ist, einen noch zu Drohen mit Leistungskürzungen, wenn man es nicht macht.
Und dazu noch speziell die "Schweigepflichtentbindserklärung", ich müsse doch wichtige Gründe angeben, wenn ich diese NICHT ausfülle, sonst drohen die mit Geldkürzungen. Die haben doch nicht alle Latten am Zaun :icon_kotz:

Ich hatte die letzten 3 Jahre bereits mehrfach diese Fragebögen zwecks Gutachten, einmal war auch so ein Infoblatt dabei, habe dieses damals irgendwie vergessen zu lesen, und nicht zurückgeschickt, hatte aber gehofft das doch noch irgendwann mal ein Termin kommt. Leider vergeblich. Bis heute ist mir "noch" keine Leistung gekürzt worden.

Aber diesmal macht mir dieses Infoblatt Kopfschmerzen.
 

humble

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Aber diesmal macht mir dieses Infoblatt Kopfschmerzen.
Ganz sachte, Kollege. Habe den Sch... hier auch gerade vorliegen.

Als Antwort ging zurück:

„Um meiner Mitwirkungspflicht nachkommen zu können, brauche ich die notwendigen Daten zum begutachtenden Arzt/Ärztin bzw. Begutachtungsstelle und dem Begutachtungstermin, damit ich dann dort alle notwendigen Befunde und Unterlagen sowie den Fragebogen direkt übergeben kann, ggf. wenn notwendig die behandelnden Ärzte direkt gegenüber der Begutachtungstelle von der Schweigepflicht entbinden kann.
Auf Ihre Unterstützung beim Ausfüllen des Fragebogens und der Übermittlung dieses sowie der Befunde an den ärztlichen Dienst verzichte ich dankend.“

Und nicht vergessen:
„Wie in Ihrem Informationsblatt (letzter Absatz) angeführt, widerspreche ich der Übermittlung meiner medizinischen Daten an andere Sozialleistungsträger. Bitte beachten Sie diesen Widerspruch in Zukunft.“

Im Falle einer Kürzung gibt es Rechtsmittel im Eilverfahren. Deine Befunde oder andere Unterlagen zu Deinem Gesundheitszustand haben beim jobcenter nichts zu suchen. Auch nicht in einem „verschlossenen Umschlag“.
 

Nele71

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Wäre nett wenn du aus deiner Sicht, ein paar Punkte zu deinen Fall mir hier berichten würdest. Eventuell kann es mir nur helfen.
Ich bin seit längerer Zeit durchgehend AU, dass also irgendwann die Erwerbsfähigkeit geprüft werden muss, ist klar. ALG II ist nun mal nur für Erwerbsfähige.

Allerdings hatte ich Bedenken, dass man bei einem Gutachten nach Aktenlage allzu schnell in die Sozialhilfe abgeschoben wird. Deshalb wollte ich einen Termin beim Ärztlichen Dienst.

Somit habe ich mich zuerst einfach darauf berufen, dass das Ausfüllen der Unterlagen freiwillig ist und lediglich der Termin beim Ärztlichen Dienst unter die Mitwirkungspflichten fällt. Gleichzeitig habe ich aber angeboten, dass ich zum Termin beim Ärztlichen Dienst sowohl den ausgefüllten Fragebogen als auch Befundberichte mitbringe.

Daraufhin keinerlei Reaktion, sondern nach ein paar Monaten der nächste Brief mit den Unterlagen. Da habe ich dann darum gebeten, dass man mir wenigstens den Namen des zuständigen Arztes mitteilt. Auch das ist nicht geschehen. Es gab lediglich die Adresse der Arbeitsagentur der nächst größeren Stadt. Dorthin hätte ich die Unterlagen schicken sollen. Ohne zu wissen, wer den Brief letztendlich aufmacht und ob derjenige überhaupt an die Schweigepflicht gebunden ist.

Da ich nicht reagiert habe, kam ein paar Monate wieder ein Brief. Dieses Mal mit Fristsetzung und Ankündigung, dass die Leistungen ansonsten komplett eingestellt werden.

Und das ist auch passiert. Ich bin seit 1. Februar ohne Geld und ohne Beitrag zur Krankenversicherung. Da ich natürlich auch keine Lebensmittelgutscheine beantragen kann, bin ich schlechter gestellt als jemand mit einer 100 %igen Sanktion.

Tja, und nun wird es richtig peinlich für mich. Da ich Angst hatte, dass das Gericht gegen mich entscheidet, habe ich die Mitwirkung nachgeholt, wie es so schön heißt. Gegen sämtliche Überzeugungen und mit einem ganz schlechten Gefühl. Ich weiß, das war kein Heldenstück. Aber ohne zuviel preiszugeben, gehören Angst und Panik eben zu meinem Krankheitsbild. Somit bin ich leider nicht immer so stark, wie ich gerne wäre. Und das, obwohl ich schon einen Prozess gewonnen habe. Damals ging es mir allerdings noch besser.

Lange Rede, kurzer Sinn: Geld habe ich trotzdem (noch?) keines. Also doch Gericht.

To be continued...

Falls das nicht okay ist, dass ich in einem anderen Thread so viel über mich schreibe, dann meinen Beitrag bitte wieder löschen.

Werde darüber nachdenken, einen eigenen Thread zu eröffnen.

An @Asterix38 und @humble die Bitte, weiter zu berichten.
 

Atze Knorke

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Hallo Asterix,

ich ergänze, wenn z. T. mit Wiederholungen:

Seit wann bist du AU, ich hoffe durchgängig? Die SB/JC wirft den Penetranz-Ball immer wieder an dich zurück.

Es kommt stets im 'Einzelfall' darauf an:
- welche Rechtsgrundlagen angegeben sind;
- handelt es sich um eine offizielle Einladung nach § 309 SGB III, darin sind übrigens auch die Fahr-/Reisekosten-Erstattungen geregelt, denn ohne Moos nix los. :icon_neutral:

§ 62 SGB I Untersuchungen - dejure.org

Die rechtliche Möglichkeit, nach § 62 SGB I, einen Leistungsberechtigten/Antragsteller begutachten zu können. Dazu bedarf es NICHT der Einreichung von Gesundheitsfragebögen und Befundberichten.

Grundsätzlich ist davon abzuraten, irgendeinen Arzt gegenüber dem Jobcenter von der Schweigepflicht zu entbinden. Ob du behandelnde Ärzte gegenüber dem Amtsarzt von der Schweigepflicht entbinden solltest - wenn du das willst - hängt von den individuellen Umständen und den von dir mit dieser Untersuchung verfolgten Ziele ab.

Die ärztlichen Befunde werden zum benannten Termin/Untersuchung dem Ärztlichen Dienst vorlegt, damit sind die Mitwirkungspflichten erfüllt. Der "verschlossene Umschlag" ist völliger Unsinn. Was soll das bringen, vertrauliche Arztberichte gehen NICHT über den Tisch des SB und das Öffnen erübrigt sich. Wo ist hier eine Kontrolle gegeben? :icon_evil:

§ 44a SGB II - Rechtsgrundlage ist die 'Feststellung der Erwerbsfähigkeit:
https://con.arbeitsagentur.de/prod/apok/ct/dam/download/documents/dok_ba015879.pdf

Praxisleit(d)fäden:
https://con.arbeitsagentur.de/prod/apok/ct/dam/download/documents/Weisung201701023_ba014544.pdf

aus 2015 - Deutscher Bundestag -:
https://www.bundestag.de/blob/405666/b838f41a2e95d295e93233b0c6b43066/wd-6-073-15-pdf-data.pdf

:icon_arrow: Unterschied -Folgen fehlender Mitwirkung- ZU -Grenzen der Mitwirkung-

§ 66 SGB I Folgen fehlender Mitwirkung - dejure.org

https://dejure.org/gesetze/SGB_I/65.html
 

Asterix38

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Hallo Asterix,
Seit wann bist du AU, ich hoffe durchgängig? Die SB/JC wirft den Penetranz-Ball immer wieder an dich zurück.
AU bin ich schon seit 2013, immer im 4 wochen Rhythmus als Folgebescheinigung. Mein Gesundheitsproblem besteht aber schon seit 30 Jahren.

Es kommt stets im 'Einzelfall' darauf an:
- welche Rechtsgrundlagen angegeben sind;
- handelt es sich um eine offizielle Einladung nach § 309 SGB III, darin sind übrigens auch die Fahr-/Reisekosten-Erstattungen geregelt, denn ohne Moos nix los. :icon_neutral:
Hä, wenn es um den Termin vom 25.12.2017 geht, der ist soweit abgeklärt.

Die rechtliche Möglichkeit, nach § 62 SGB I, einen Leistungsberechtigten/Antragsteller begutachten zu können. Dazu bedarf es NICHT der Einreichung von Gesundheitsfragebögen und Befundberichten.
Genau um das geht es. Das habe ich mir auch so gedacht aber hast du das Infoblatt gelesen ? Da steht:
Grundsätzlich bin ich NICHT verpflichtet zur Abgabe der "Schweigepflichtentbindung" aber gleichzeitig, wenn ich es eben NICHT mache, Gründe dafür zu nennen. Sofern ich keine Gründe angebe, bzw. ich mich weigere, kann mir die Leistungen verweigert werden.
Und da mir bereits die letzten Jahren schon mehrfach von unterschiedlichen SBs, entweder bei einen Besuch zum Termin oder einfach nur per Post die Begutachtung zum ÄD aufgedrückt wurde und mir die Unterlagen von "Gesundheitsfragebogen und etliche Blaääter der Schweigepflichtendbindungen" übersandt bzw. ausgehändigt wurden, aber ich bis heute "KEINEN" Termin erhalten habe.

Mir geht es auch nur um den Inhalt des Infoblattes. Und ich glaube das "humble" seine Antwort doch schon recht Ok wäre.

Ich habe ja noch bis 16.3. Zeit. Eventuell gibt es noch weitere hilfreiche Antworten.

Und danke für deine PDFs und div. Seiten, werde da mal rein schauen.
 

Atze Knorke

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... (at) Asterix38, du kannst auf deine eigene Weise "mitwirken", solange du nicht das Zustandekommen der Prüfung der Leistungsfähigkeit verhinderst. Die 'vorbeugende Drohkulisse' ist nur der Zeit- und Arbeitsersparnis der JC/SB geschuldet.

... du kannst die im Gesundheitsfragebogen enthaltenen Fragen auch während der Untersuchung dem ÄD-Arzt persönlich beantworten.

... ich denke, falls du Ü50 bist, wird ein EMR-Antrag vermutlich die Folge sein; dabei ist die seit 2013 mit dauerhafter AU 'fehlende Erwerbsfähigkeit' der Knacktus Knusus.

... m. E. das Info-Blatt (Inhalt) ist nicht mehr oder weniger, die betroffenen 'Kunden' einzuschüchtern und unter Druck zu setzen.
 

Doppeloma

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Hallo Asterix38,

Genau um das geht es. Das habe ich mir auch so gedacht aber hast du das Infoblatt gelesen ? Da steht:
Da steht vor Allem drauf, dass es ein reines "Info-Blatt" ist also KEIN Bescheid der dir ernsthaft irgendwas vorschreiben oder androhen kann ... :icon_evil:

Grundsätzlich bin ich NICHT verpflichtet zur Abgabe der "Schweigepflichtentbindung" aber gleichzeitig, wenn ich es eben NICHT mache, Gründe dafür zu nennen.
Welche Rechtsgrundlage (Gesetz / §§) steht dabei die dich verpflichtet zu begründen, was du nicht machen möchtest weil es FREIWILLIG ist ???

Das ist Grund genug, weil es DEINE alleinige Entscheidung ist und davon gibt es auch keine Ausnahmen lt. "Info-Blatt" ... das ist ein "Papier-WISCH" ohne rechliche Bedeutung und kein Gesetz.

Sofern ich keine Gründe angebe, bzw. ich mich weigere, kann mir die Leistungen verweigert werden.
Rechtsgrundlage = Fehlanzeige (Mitwirkungs-Pflicht gibt es NICHT für Freiwilliges, dann wäre es ja nicht mehr Freiwillig) ???

Dass es trotzdem mal gemacht wird ist nicht zu bestreiten aber es gibt dafür KEINE Rechtsgrundlage (steht ja auch keine dabei) und auf diesem Info-WISCH" auch KEINE echten Rechtsfolgenbelehrungen ... :icon_neutral:

Und da mir bereits die letzten Jahren schon mehrfach von unterschiedlichen SBs, entweder bei einen Besuch zum Termin oder einfach nur per Post die Begutachtung zum ÄD aufgedrückt wurde und mir die Unterlagen von "Gesundheitsfragebogen und etliche Blaääter der Schweigepflichtendbindungen" übersandt bzw. ausgehändigt wurden, aber ich bis heute "KEINEN" Termin erhalten habe.
Ist das ein JC der BA (dein Geld kommt lt. Konto-Auszug von der BA ?), dann könntest du ja mal beim KRM in Nürnberg nachfragen warum man dich trotz langer Krankheit noch nie dem ÄD vorgestellt hat und dir immer nur mal "sporadisch" Unterlagen dafür schickt, die du unter Androhung von Leistungsentzug ausfüllen und unterschreiben sollst.

Du bietest immer wieder (nachweislich / schriftlich) an, dem ÄD notwendige medizinische Unterlagen DIREKT zukommen zu lassen und kannst NICHT verstehen warum du dort noch nie wirklich mal untersucht wurdest.

Immer wenn du das vorschlägst (und die Anschrift des ÄD verlangst) kehrt wieder unerklärliche "Ruhe" ein und irgendwann beginnt dieses "makabre Spiel" dann von vorne, du möchtest deine Unterlagen NUR dem ÄD direkt zur Verfügung stellen und dazu bist du auch berechtigt, dazu brauchst du keine besonderen Erklärungen abgeben denn diese Unterlagen sind ALLE freiwillig.

Eine Einladung zum ÄD hast du noch nie erhalten und wo deine bisherigen Unterlagen dafür geblieben sind weißt du auch nicht.
Das letzte gilt natürlich nur wenn du schon mal was (nachweislich) eingereicht hattest für den ÄD.

Mir geht es auch nur um den Inhalt des Infoblattes. Und ich glaube das "humble" seine Antwort doch schon recht Ok wäre.
Das sehe ich genauso, die Untersuchung (nach § 62 SGB I) wird nicht verweigert und nötige Unterlagen kann man auch noch zum Arzt-Termin mitnehmen, Schweigepflicht-Entbindungen sind in der Regel völlig überflüssig, wenn man dem ÄD bereits medizinische Unterlagen zur Verfügung stellen kann, hat das zu genügen.

Ich habe ja noch bis 16.3. Zeit. Eventuell gibt es noch weitere hilfreiche Antworten.
Das Info-Blatt ist zur Information und MEHR NICHT, dabei sind manche dieser Informationen rechtlich falsch (man muss NICHTS begründen) oder gar nicht in der Art zulässig (Androhung von Leistungsentzug), weil es dafür (ohne Rechtsfolgenbelehrung) gar keine Grundlagen gibt auf einem "Informations-Blatt" ...

MfG Doppeloma
 

humble

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Auch interessant der zweite Satz des Infoblattes:

"Ihre Beratungs- / Vermittlungsfachkraft möchte daher, wie mit Ihnen besprochen, Ihre gesundheitliche Leistungsfähigkeit durch den ä.D. Abklären lassen.“

Also mit mir hat keiner irgendetwas besprochen :icon_evil:
 

Asterix38

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AW: Heute eine Schriftliche Erinnerung zum Schreiben vom 20.2. plus wiederholt Infoblatt,Gesundheitsfragebogen etc.

Hallo

Da ich mich NICHT weiter beim Jobcenter und somit auch nicht bei dem SB schriftlich gemeldet hatte, bekam ich heute ein großen Brief zugeschickt. Dachte erst oh endlich ein Termin vom ÄD :biggrin: aber leider zu früh gefreut :icon_evil:

"Nur" Zitat: Erinnerung an mein (SB) Schreiben vom 20.2.
Sehr geehrter Herr ...
bisher haben Sie nach meinem Kenntnisstand den Gesundheitsfragebogen nicht beim ÄD der Agentur für Arbeit eingereicht.
Ich erinnere daher an mein Schreiben vom 20.2. und bitte Sie erneut, den beiliegenden Gesundheitsfragebogen beim ÄD der Agentur für Arbeit (plus Anschrift) bis zum 20.4. einzureichen.

Für Rückfragen stehe ich gerne zur Verfügung
Zitat ende.

Plus wiederholt nochmal alle Unterlagen wie "Infoblatt, Gesundheitsfragebogen und Schweigepflichtblätter.

Und was würde passieren wenn ich mich wiederholt die unterlagen NICHT zum ÄD schicke ???

Bekomme ich jetzt immer wieder von diesen SB Erinnerungs-Briefe ?? :peace:

Ich wünsche allen ein frohes Osterfest

Gruß Asterix38
 

Atze Knorke

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Guten Morgen Asterix38,

Hallo
Da ich mich NICHT weiter beim Jobcenter und somit auch nicht bei dem SB schriftlich gemeldet hatte, bekam ich heute ein großen Brief zugeschickt.

Und was würde passieren wenn ich mich wiederholt die unterlagen NICHT zum ÄD schicke ???

Bekomme ich jetzt immer wieder von diesen SB Erinnerungs-Briefe ?? :peace:
schiess dich bitte nicht selbst ins Knie oder willst du uns veräppeln? Warum hast du bis 16.03.2018 nicht 'mitwirkungspflichtig' schriftlich geantwortet?

Die Benennung des ÄD-Termins wäre hilfreich, dann kannst du sämtliche Unterlagen vor Ort vorlegen, aber so drehen wir uns im Kreise, wenn du NICHT den Schriftverkehr zu Ende führst und auf Zeit spielst, das kannst du dir leider nicht leisten, das JC allerdings schon.

Ich verweise daher gern nochmal auf meine Beiträge #6 und 8; durcharbeiten musst du das schon selbst.

Schöne bunte Ostern!
 

Asterix38

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schiess dich bitte nicht selbst ins Knie oder willst du uns veräppeln?
Wer will hier wem veräppeln ? Habe ich was verpasst?

Warum hast du bis 16.03.2018 nicht 'mitwirkungspflichtig' schriftlich geantwortet?
Warum sollte ich ? Und seit wann ist es auf ein Infoblatt ohne Rechtefolgebelehrung eine Mitwirkungspflicht von mir aus zu Antworten ?

Die Benennung des ÄD-Termins wäre hilfreich, dann kannst du sämtliche Unterlagen vor Ort vorlegen, aber so drehen wir uns im Kreise, wenn du NICHT den Schriftverkehr zu Ende führst und auf Zeit spielst, das kannst du dir leider nicht leisten, das JC allerdings schon.
Eine Benennung eines ÄD-Termins, da warte ich jetzt schon seit 3 Jahre darauf. Ich habe entweder bereits persönlich bei einen Termin darum gebeten und auch mal Schriftlich. Es kommen immer wieder die gleichen Antworten: Ohne "Gesundheitsfragebogen" KEIN Termin und so steht es ja auch im Infoblatt. Und auf das Infoblatt brauche ich nicht Antworten, siehe Doppeloma:
Das Info-Blatt ist zur Information und MEHR NICHT, dabei sind manche dieser Informationen rechtlich falsch (man muss NICHTS begründen) oder gar nicht in der Art zulässig (Androhung von Leistungsentzug), weil es dafür (ohne Rechtsfolgenbelehrung) gar keine Grundlagen gibt auf einem "Informations-Blatt" ...
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Ich verweise daher gern nochmal auf meine Beiträge #6 und 8; durcharbeiten musst du das schon selbst.
Was soll ich den da durcharbeiten ?

Nochmal: Ich bekomme von KEINEN SB einen Termin genannt für eine Untersuchung des ÄD, "OHNE" den "Gesundheitsfragebogen" ausgefüllt zum ÄD geschickt zu haben.
Das geht jetzt schon 3 Jahre. Wer spiel hier wohl auf Zeit ?

Ich habe jetzt "humble" sein Vorschlag ausgedruckt und geht per Post zum JC. Ich versichere dir, das ich auch damit KEINEN Termin bekomme.
 

Hyena

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Und am Ende läuft es wie bei mir:

- Befund nach Aktenlage
- nur 2 von 3 Schweigepflichtsentbindungen genutzt

Ergebnis:
- voll einsatzfähig 6+
- 8 Wochen später wegen meiner seelischen Probleme nächste Kündigung erhalten

:popcorn:
 

Atze Knorke

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Hallo Asterix38,
Wer will hier wem veräppeln ? Habe ich was verpasst?
... na dann frag' Obelix :bigsmile: ... du hast genügend Rüstzeug erhalten, :sorry: deshalb verstehe ich deinen aufgeregten Beitrag #12 nicht. Die Entscheidungen dazu, die du triffst, sind rein individueller Natur.

Warum sollte ich ? Und seit wann ist es auf ein Infoblatt ohne Rechtefolgebelehrung eine Mitwirkungspflicht von mir aus zu Antworten ?
Warum ist die Banane krumm, fühl' dich mal bitte nicht auf den Schlips getreten, nur weil ich vlt. nicht wunschgemäß geantwortet habe.

Eine Benennung eines ÄD-Termins, da warte ich jetzt schon seit 3 Jahre darauf. Ich habe entweder bereits persönlich bei einen Termin darum gebeten und auch mal Schriftlich. Es kommen immer wieder die gleichen Antworten: Ohne "Gesundheitsfragebogen" KEIN Termin und so steht es ja auch im Infoblatt. Und auf das Infoblatt brauche ich nicht Antworten, siehe Doppeloma:
An dem "mal Schriftlich" wirds vermutlich liegen. Nun dann, ist ja alles bestens & verlässlich, wenn das (at)Doppeloma hinweislich sachgerecht so meint.

------------------------------------------------------------------------

Was soll ich den da durcharbeiten ?

Nochmal: Ich bekomme von KEINEN SB einen Termin genannt für eine Untersuchung des ÄD, "OHNE" den "Gesundheitsfragebogen" ausgefüllt zum ÄD geschickt zu haben.
Das geht jetzt schon 3 Jahre. Wer spiel hier wohl auf Zeit ?

Ich habe jetzt "humble" sein Vorschlag ausgedruckt und geht per Post zum JC. Ich versichere dir, das ich auch damit KEINEN Termin bekomme.
In drei Jahre Ping-Pong-Spiel müßtest du dann bereits die Ruhe weg haben, es nimmt dir keiner die Sachproblematik ab, die solltest du schon selbst mit dem JC einvernehmlich lösen, es sei denn, es hakt dann seit 2013 noch woanders und (at)humble's Vorschlag wäre dann, wenn du diesen verwendest und da beißt die Maus keinen Faden ab, bis zum 16.03.2018 schon "mal" erledigt gewesen.

Nichts für ungut, schöne bunte Ostern!
 
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