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Heute Erstantrag für ALG 2 bekommen - was die wissen wollen

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drea683

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#1
Hallo,

komme gerade von der ARGE. Oh Mann was die alles wissen wollen, musste danach gleich noch auf die Stadtverwaltung mir eine Meldebescheinigung holen, für was frage ich mich auch den auf dem Personalausweiss steht doch auch wo man gemeldet ist und wohnt. Oder?

Dann wollen die die Verdienstbescheinigung von meiner Mutter von den letzten 3 Monaten. Einen Nachweis über Grund - und Gebäudesteuern, einen Nachweis über Haus- und Grundbesitz (Grundbuchauszug, Kaufvertrag etc.) weil meine Mutter ein Haus hat und ich bei ihr wohne. Wieso wollen die das noch wissen. Verdienstbescheinigung schön und gut aber wieso das mit dem Haus.

Dachte ich bilde mit 25 eine eigene Bedarfsgemeinschaft oder wollen die da mit ermitteln wegen Hausgemeinschaft ob meine Mutter doch für mich aufkommen kann. Die kann doch schliesslich nicht das Haus verkaufen.
 

Arania

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#2
Weil Du keine Berufsausbildung hast und Deine Mutter dann auch noch über das 25.Lebensjahr hinaus Unterhalt für Dich aufbringen könnte ( wurde aber schon mal angesprochen)
 
E

ExitUser

Gast
#3
weil meine Mutter ein Haus hat und ich bei ihr wohne. Wieso wollen die das noch wissen.
Wenn du Ü25 bist, dann ziehe am besten bei nächster Gelegenheit von zu Hause aus. Dann hat die Arge deine vollen Kosten Regelsatz und KdU + Teile der Nebenkosten zu tragen. Es wird leider nur diese Sprache verstanden und macht dir dann am wenigsten Stress.
 

drea683

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#4
Ich habe 2 abgeschlossene Ausbildungen. Also ist sie dann nicht mehr dazu verpflichtet mich durchzufüttern.

Ja habe mal gefragt wegen der KDU. 40-50qm² für 1 Person und von den Mietpreisen her bis Baujahr 1999 sind es 197 Euro Kaltmiete und ab Baujahr 2000 sind es 207 Euro Kaltmiete. Habe mal geschaut aber gar nichts in der Preisklasse gefunden. Die müssen wohl erst noch erfunden werden.
 

drea683

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#6
Aber das soll der Antrag werden wenn ich 25 bin. Das ich ab dann was bekomme. Ich weiss bin bissel doof. Aber habe denen das auch gesagt, meinten normal müsste dann die Mutter noch ihre Sparbücher dalegen wenn es kein Antrag wäre wenn ich unter 25 wäre.
 

HajoDF

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#8
Hallo Drea,
stelle den Antrag an dem Tag, an dem Du das 25. Lebensjahr vollendest, denn der Antrag gilt als gestellt, wenn Du ihn abgibst.
Solltest Du den Antrag vorher stellen, dann kommt die ganze "Auskunftslawine einschließlich der Unterhaltsvermutung" in Gang.
Das solltest Du Dir und Deiner Mutter ersparen.
 

Kerstin_K

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#9
Ich habe das so verstanden, dass Drea sich jetzt die Vordrucke besorgt hat und den Antrag ausfüllen will, um ihn dann an ihrem Geburtstag abzugeben.
 

drea683

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#10
Habe ja extra gefragt und der meinte das ist kein Problem wenn ich den schon am 02. Juni abgebe sonst hätte er keinen Termin mehr frei. Und wenn die den nicht als Antrag ab 25 ansehen würden, müsste ich noch das Vermögen meiner Mutter angeben und das ist ja nicht der Fall.
 

fffrank

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#11
Leider stimmt das, die geben nicht eher Ruhe, bis man von zuhause auszieht.

Wie viel Einkommen und Vermögen hat deine Mutter denn ?

Eine Haushaltsgemeinschaft wird dir wohl jetzt schon unterstellt.
Das ist besonders fies, deine Mutter hat nicht die Pflicht, dich zu ernähren, jedoch wird das einfach vermutet.

Du kannst es widerlegen, ist aber verdammmmmmt schwerrrrrrr......
 

Mario Nette

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#12
Der erzählt Quatsch. Einen Termin vergeben sie, um den Antrag mit dir durchzusprechen. Den Antrag abgeben kann man ohne Termin. Ist leider eine bekannte Taktik der ARGEN, den Leistungsbezug aufzuschieben. Wenn sie deinen Antrag (den du an deinem 25. Geburtstag stellen solltest) nicht ohne Terminvergabe annehmen wollen, dann gib ihn im Rathaus/Gericht oder bei der Krankenkasse ab und lass dir die Abgabe bestätigen. Zwar kann es sein, dass sie dir dann dennoch einen Termin seitens der ARGE zukommen lassen, aber du bist dir gewiss, dass der Antrag ab dem Tag gilt, an dem du ihn abgegeben hast - und nicht etwa erst ab dem Tag, an dem man gnädigerweise dir einen Termin zuteilt.

Mario Nette
 

fffrank

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#13
Guter Tipp Mario.

Ich sehe das Problem darin, dass man wegen der Vermutung einer Haushaltsgemeinschaft mit Ü25 eigentlich kaum besser dasteht, als wenn man unter 25 ist.

meine erfahrung ist sogar, dass lange bestehende Untermietverträge mit den Eltern nicht anerkannt bzw. als Scheinverträge abgelehnt werden.

Schaut man sich Gerichtsurteile, etwa Sozialgericht Düsseldorf an, deutet sich auch kaum gerichtliche Hilfe an.

Der sauberste Weg scheint aus meiner Erfahrung nur der Auszug.
Besser ist es, wenn eine Einliegerwohnung vorhanden ist.

ein besonders krasses Beispiel war bei einem ehemaligen Mitschüler von mir:

Sein Vater ist fränkischer Luxsküchenhersteller und er wohnt in der völlig abgetrennten Wohnung seiner Eltern.

Der hatte kein Problem, da keine Haushaltsgemeinschaft vorliegt.
Nach nur wenigen Monaten ist er aber trotzdem in die große Stadt gezogen, wo sich die Nutten die Füße platt stehen .... klar, nach München.
Leider hat er beruflich dort auch nur prekäre Jobs bekommen.
Tja, wer die Hilfe seiner Eltern nicht will, sieht wie weit man heute ohne Vit B kommt, nämlich zu gar nichts, aber auch gar nicht.

Denn halbwegs ordentlichen Jobs werden nur noch über Kontakte Verwandte usw vergeben.

Es sei denn, ja es sei denn, du bist olympiareif ...

Klar, wer alles sehr gut in der Schule hat, kriegt seine Lehrstelle bei der Bank.
Klar, wer das hat braucht auch diese Seite nicht zu lesen.

Es ist einfach alles scheißßßßßßßßßee
 

hellucifer

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#14
Leider stimmt das, die geben nicht eher Ruhe, bis man von zuhause auszieht.

Wie viel Einkommen und Vermögen hat deine Mutter denn ?

Eine Haushaltsgemeinschaft wird dir wohl jetzt schon unterstellt.
Das ist besonders fies, deine Mutter hat nicht die Pflicht, dich zu ernähren, jedoch wird das einfach vermutet.

Du kannst es widerlegen, ist aber verdammmmmmt schwerrrrrrr......
Ist so schwer gar nicht. - Du legst einfach deine Kontoauszüge vor, dass du keine Zahlungen von deiner Mutter erhältst und eine schriftliche Aufforderung der Mutter, dass du dich gefälligst an den Kosten der Unterkunft beteiligst. Dazu noch eine eidesstattliche Erklärung der Mutter, dass sie nicht bzw. nicht mehr bereit ist, für deinen Unterhalt aufzukommen.
 

drea683

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#15
Ja Kontoauszüge von meiner Mutter wollen die ja nicht haben, nur von mir von den letzten 3 Monaten da sehen sie das kein Geld mehr von meiner Mutter gekommen ist. Die hat ja jeden Monat die 140€ für die Krankenkasse von ihrem Konto bezahlt.

Weiss gar nicht wieviel Vermögen meine Mutter hat, aber dazu zählt ja das Haus auch.

Habe wie gesagt mal geschaut wegen einer Wohnung, aber die zu bekommen in der Umgebung ist wirklich schwer für die Preise wo die einem bezahlen.
 

hellucifer

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#16
Ja Kontoauszüge von meiner Mutter wollen die ja nicht haben, nur von mir von den letzten 3 Monaten da sehen sie das kein Geld mehr von meiner Mutter gekommen ist. Die hat ja jeden Monat die 140€ für die Krankenkasse von ihrem Konto bezahlt.

Weiss gar nicht wieviel Vermögen meine Mutter hat, aber dazu zählt ja das Haus auch.

Habe wie gesagt mal geschaut wegen einer Wohnung, aber die zu bekommen in der Umgebung ist wirklich schwer für die Preise wo die einem bezahlen.
Das Vermögen und das Einkommen deiner Mutter ist uninteressant, wenn deine Mutter erklärt, dass sie für deinen Unterhalt nicht aufkommt. - Im Gesetzestext heißt es ungefähr so: Der Lebensunterhalt durch Angehörige wird vermutet, wenn es nach deren Vermögen und Einkommen erwartet werden kann.

Die Vermutung kann durch eidesstattliche Erklärung deiner Mutter und durch deine Kontoauszüge widerlegt werden.
 
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