Hessischer Stromanbieter kassiert mittels dubioser Gebührenpraktiken! (1 Betrachter)

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Nick

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Vorsicht beim bedenkenlosen Wechsel zu einem vermeintlich günstigeren Stromversorger!!!

Seit 01.03.2010 bin ich Kunde bei dem Neu Isenburger Stromversorger epr..o. Nachdem ich von Rattenfall(e) zu epr..o gewechselt bin, erlebe ich immer mehr Fallen, die durch den Wechsel zu epr..o auftreten.

Hier folgende Fallen und Probleme (wäre super, wenn mir jemand zu meinen Fragen weiterhelfen könnte):

1.) Um bei epr..o einen Vertrag zu erhalten, muss man bei Vertragsabschluss seine Bankverbindung wegen der Einzugsermächtigung angeben. epr..o hatte jedoch den ersten Abschlag bei mir zu früh getätigt, wonach ich die Abbuchung storniert habe. Daraufhin erhielt ich neben einer Mahngebühr in Höhe von 5,00€, zusätzlich noch 11,00€ Rückbuchungsgebühren auferlegt. In den AGBs sind keine Mahngebühren und schon gar keine Rückbuchungsgebühren in Höhe von 11,00 € angegeben. In den AGBs stehen überhaupt keine Zahlen zu Gebühren.
Sind diese Gebühren, insbesondere die 11,00€ Rückbuchungsgebühren rechtens oder ist das als Wucher zu bezeichnen?


2.) In dem oben beschiebenen Mahnschreiben wurde mir gleich mitgeteilt, dass zukünftig keine weiteren Abbuchungen vorgenommen werden und ich somit die Abschläge überweisen soll. In der neuen AGB von epr..o, die uns im April mit Wirkung ab 01.05.2010, zugesandt wurden, steht, dass epr..o am Ende des Jahres pro Überweisung 2,00 Euro als Bearbeitungspauschale in der Jahresabrechnung berechnet. Das wären bei 12 Monate somit 24,00€ die epr..o kassiert.
Darf so ein Unternehmen für Überweisungen auf ihr Konto überhaupt Bearbeitungsgebühren verlangen? Ist das nicht rechtswiedrig?


3.) Bei den neuen AGBs, die uns per Post mitgeteilt wurden, lag eine Antwortpostkarte bei, mit der man epr..o mitteilen kann, dass man sich mit den neuen AGBs ab 01.05.2010 einverstanden erklärt.
Was passiert, wenn man aber den neuen AGBs widerspricht, oder diese Karte nicht zurückschickt? Kann epr..o den Vertrag dann mit uns kündigen? Oder bleiben die alten AGBs dann einfach nur bis Vertragsende gültig?


4.) Was besonders perfide ist, ist die Tatsache, dass epr..o bei Mahnung nach 14 Tagen den Kunden anruft. Dieser Anruf wird dann auf dem Kundenkonto mit einer Telefoninkasso- Gebühr in Höhe von 19,00 € belastet.
Ist sowas erlaubt? Darf eprimo Mahnungen per Telefonanrufe tätigen und diese mit 19,00€ dem Kunden belasten?


5.) Ich habe umgehend epr..o ein Schreiben zugesandt, wonach ich denen mitteilte, dass meine Telefonnummern, die ich zu Vertragsbeginn angeben musste, kein Gültigkeit mehr haben.
Habe ich hier richtig gehandelt? Kann epr..o verlangen. dass ich eine Telefonnummer als Kontakt angebe? Oder habe ich so die Machenschaft des dreisten Telefoninkasso ausgeschaltet?


Ich wäre dankbar, wenn mir jemand diese Fragen beantworten könnte.
 
G

gast_

Gast
Ich kann mir nicht vorstellen, daß das rechtens ist. Ich würde mir schnellstens einen anderen Anbieter suchen!
 
E

ExitUser

Gast
Ich kann mir nicht vorstellen, daß das rechtens ist. Ich würde mir schnellstens einen anderen Anbieter suchen!
:icon_daumen:

Insbesondere die Gebühren halte ich nicht für gerechtfertigt!

Kannst Du nicht z.B. zur Mainova wechseln? :icon_kinn: Mit denen komme ich gut klar.

.
 

hartz5

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Hallo, nimm mal den ganzen Papierkram und geh damit zur Verbraucherzentrale. Die sind da sehr firm und werden Dir sicher genau sagen können, was rechtens ist und was nicht.
 

redfly

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Das ist der Preis wenn man wechselt. Keiner hat etwas zu verschenken, schon gar nicht die Stromanbieter. Ein Bekannter von mir ist auch in ständig am wechseln. Obwohl der Strom vom neuen Anbieter günstiger ist, muss er höhere Abschläge zahlen. Das ist immer ein schönes Polster für den Anbieter. Mir wurde auch berichtet, dass Guthaben zum Jahresende erst verspätet ausbezahlt wurden.

Ich bin und bleibe beim RWE Standart-Tarif. Der ist zwar etwas teurer, aber bei 2 Personen und 2.000 kwh pro Jahr gibt es sowieso nicht viel einzusparen.
 
G

gast_

Gast
Das ist der Preis wenn man wechselt. Blödsinn!
Bin zu Lichtblick gewechselt... kann überweisen, kann die Abschläge hoch und runter setzen und jederzeit eine Abrechnung bekommen!
Bin nach dem Wechsel sehr zufrieden!

Das hängt immer vom jeweiligen Anbieter ab, ob ein Wechsel klappt und man ihn nicht bereut...

man sollte eben nur nicht alleine auf den Preis schauen!
 

haef

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Vorsicht beim bedenkenlosen Wechsel zu einem vermeintlich günstigeren Stromversorger!!!

Seit 01.03.2010 bin ich Kunde bei dem Neu Isenburger Stromversorger epr..o. Nachdem ich von Rattenfall(e) zu epr..o gewechselt bin, erlebe ich immer mehr Fallen, die durch den Wechsel zu epr..o auftreten.

Hier folgende Fallen und Probleme (wäre super, wenn mir jemand zu meinen Fragen weiterhelfen könnte):

1.) Um bei epr..o einen Vertrag zu erhalten, muss man bei Vertragsabschluss seine Bankverbindung wegen der Einzugsermächtigung angeben. epr..o hatte jedoch den ersten Abschlag bei mir zu früh getätigt, wonach ich die Abbuchung storniert habe. Daraufhin erhielt ich neben einer Mahngebühr in Höhe von 5,00€, zusätzlich noch 11,00€ Rückbuchungsgebühren auferlegt. In den AGBs sind keine Mahngebühren und schon gar keine Rückbuchungsgebühren in Höhe von 11,00 € angegeben. In den AGBs stehen überhaupt keine Zahlen zu Gebühren.
Sind diese Gebühren, insbesondere die 11,00€ Rückbuchungsgebühren rechtens oder ist das als Wucher zu bezeichnen?


2.) In dem oben beschiebenen Mahnschreiben wurde mir gleich mitgeteilt, dass zukünftig keine weiteren Abbuchungen vorgenommen werden und ich somit die Abschläge überweisen soll. In der neuen AGB von epr..o, die uns im April mit Wirkung ab 01.05.2010, zugesandt wurden, steht, dass epr..o am Ende des Jahres pro Überweisung 2,00 Euro als Bearbeitungspauschale in der Jahresabrechnung berechnet. Das wären bei 12 Monate somit 24,00€ die epr..o kassiert.
Darf so ein Unternehmen für Überweisungen auf ihr Konto überhaupt Bearbeitungsgebühren verlangen? Ist das nicht rechtswiedrig?


3.) Bei den neuen AGBs, die uns per Post mitgeteilt wurden, lag eine Antwortpostkarte bei, mit der man epr..o mitteilen kann, dass man sich mit den neuen AGBs ab 01.05.2010 einverstanden erklärt.
Was passiert, wenn man aber den neuen AGBs widerspricht, oder diese Karte nicht zurückschickt? Kann epr..o den Vertrag dann mit uns kündigen? Oder bleiben die alten AGBs dann einfach nur bis Vertragsende gültig?


4.) Was besonders perfide ist, ist die Tatsache, dass epr..o bei Mahnung nach 14 Tagen den Kunden anruft. Dieser Anruf wird dann auf dem Kundenkonto mit einer Telefoninkasso- Gebühr in Höhe von 19,00 € belastet.
Ist sowas erlaubt? Darf eprimo Mahnungen per Telefonanrufe tätigen und diese mit 19,00€ dem Kunden belasten?


5.) Ich habe umgehend epr..o ein Schreiben zugesandt, wonach ich denen mitteilte, dass meine Telefonnummern, die ich zu Vertragsbeginn angeben musste, kein Gültigkeit mehr haben.
Habe ich hier richtig gehandelt? Kann epr..o verlangen. dass ich eine Telefonnummer als Kontakt angebe? Oder habe ich so die Machenschaft des dreisten Telefoninkasso ausgeschaltet?


Ich wäre dankbar, wenn mir jemand diese Fragen beantworten könnte.
man darf folgendes nicht vergessen, wir haben hier die Vertragsfreiheit und Du hast einen Vertrag als mündiger Bürger unterschrieben. So weit so schlecht.

Da sind natürlich üble Sachen dabei, bevor wir uns aber darüber zwar zu recht aber völlig nutzlos aufregen, solltest Du dir das Schreiben mit den geänderten AGB mal genauer ansehen, ansehen lassen. Häufig gibt es bei solchen Aktionen Sonderkündigungsrechte, wahrnehmen und gut ist :biggrin:.

fG
Horst
 
E

ExitUser

Gast
Hallo,

zu Deinem Problem kann ich Dir folgende Seite und das Forum dort empfehlen - da findest Du Leidensgenossen und sicherlich gute und hilfreiche Informationen:

Energieverbraucher Informationen zu Heizöl, Erdgas, Strom, Flüssiggas, Fernwärme, Erneuerbare, Energiesparen, Heizen, Bauen, Renovieren und Hausgeräten, Preisprotest und Energiepreise

Ich habe dort auch schon viele hilfreiche Infos bekommen, meinen Stromversorger gewechselt und zahle für Gas aufgrund meines Widerspruchs die Preise von 2004.

Grüße
Arbeitssuchend
 
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