Hessen,Zeichen für die Auszehrung demokratischer Verhältnisse

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wolliohne

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Betrifft den Kampf um Hessen
Man muss neidlos anerkennen: Der versammelten konservativen Rechten aus Union, Wirtschaft und Medien ist es im Falle Hessens wieder einmal gelungen, den Durchbruch einer alternativen Machtkonstellation auf der linken Seite des politischen Spektrums zu verhindern.

Jetzt wird auch noch daran gestrickt, die Ursachen dieser die Demokratie bedrohenden Alternativlosigkeit und die Ursachen der Beschädigung der SPD zu vernebeln.
Albrecht Müller.
Quelle: NachDenkSeiten
 

Woodruff

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Dazu passt auch das hier über Dagmar Metzger:

Der Name Metzger hat in der SPD einen besonderen Klang. Schwiegervater Günther Metzger war 13 Jahre lang Oberbürgermeister von Darmstadt – und in den 70er Jahren stellvertretender Vorsitzender der SPD-Bundestagsfraktion. Aus dieser Zeit stammt auch noch das Wort vom „Metzger-Kreis“. Das war ein Vorläufer des heutigen, konservativen „Seeheimer Kreises“ in der SPD. Der „Metzger-Kreis“ war gegründet worden, um den Einfluss der SPD-Linken zurückzudrängen.[...]

Wegen dieses Hintergrunds zählen viele in der SPD Dagmar Metzger zum rechten Parteiflügel. Sie selbst sagt dagegen, sie rechne sich nicht unbedingt zu den erzkonservativen Sozialdemokraten. In der Hessen-SPD vermutet man trotzdem, dass der Seeheimer Kreis auf Dagmar Metzger eingewirkt hat.

Eine Genossin gegen Ypsilanti
 

a f a

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Bäuerinnenopfer

Die hessische SPD-Vorsitzende ist die wahre Verliererin des gegenwärtigen Streits um das Verhältnis zur Linkspartei

Selten wurde eine Erkrankung so intensiv von den Medien begleitet, wie die Grippe des SPD-Vorsitzenden Kurt Beck. Als er halbwegs genesend am letzten Dienstag vor die Presse trat, wurde nicht mit Häme gespart, dass der politische Gewichtsverlust ihm mehr zu schaffen machen wird, als die Pfunde, die er krankheitsbedingt verloren hat. Tatsächlich wird die Diskussion um das Verhalten zur Linkspartei und mehr noch die Politikfähigkeit von Beck nicht verstummen. Dass er weiterhin SPD-Chef bleibt, war erwartet worden.


Der Posten ist also gar nicht so begehrt. Ob Beck Kanzlerkandidat bleibt, hängt davon ab, ob sich seine zahlreichen Konkurrenten auf einen Kandidaten einigen und ob sie die Wahl 2009 für die SPD schon für verloren geben. Dann dürfte er die Verantwortung für die Niederlage übernehmen und den Platz für einen Kandidaten der jüngeren Koalition frei machen. Dessen Name stünde auch für die künftige Ausrichtung. Klaus Wowereit würde für eine Öffnung und Domestizierung der Linkspartei stehen. Dafür könnte er entsprechende Erfahrungen aus Berlin mitbringen. Bis zum Jahr 2013 dürfte es nicht nur in Berlin eine solche Zusammenarbeit geben. Im Saarland oder gar Nordrhein-Westfalen, aber auch in Brandenburg und Thüringen werden solche Bündnisse keineswegs ausgeschlossen.

TP: Bäuerinnenopfer

Gruß
Norbert

Freiheit statt Kapitalismus
 
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