• Herzlich Willkommen!
    Schön, dass Sie zu uns gefunden haben.

    Wir sind das Erwerbslosen Forum Deutschland und befassen uns vor allem mit den Problemen bei Erwerbslosigkeit, Armut und gesellschaftlicher Benachteiligung.
    Das wichtigste Ziel ist, dass jeder zu seinem Recht kommt und diese nicht von den Behörden vorenthalten werden. Dazu gehört auch, dass Sie Ihre gewonnenen Informationen an andere weiter tragen. Bei den vielen völlig willkürlichen Handlungen von Behörden - und besonders bei Hartz IV - müssen Betroffene wissen, wie sie sich erfolgreich wehren können.
    Was man als Erwerbsloser zur Abwehr von Behördenwillkür alles wissen muss.
    Genauso wichtig ist es, dass Sie mit dazu beitragen, dass dieses unsägliche Gesetz Hartz IV überwunden werden muss. Deshalb brauchen wir auch aktive Unterstützer, die durch zivilen Ungehorsam, bei Demonstrationen etc. sich für diese Ziele einsetzen. Hierzu geben wir regelmäßig Informationen heraus.
    Mit diesen Zielen haben wir hier viele Menschen versammeln können, welche offen über sich diskutieren und ihre eigenen Erfahrungen hilfsbereit anderen mitteilen. Am besten ist es, wenn Sie sich kurz fürs Forum registrieren und Ihre Probleme, Meinungen und Ideen schreiben Das geht ganz schnell, ist kostenlos und bringt Ihnen nur Vorteile. So werden Sie sicherlich auf Gleichgesinnte stoßen, welche gerne versuchen, Ihnen weiter zu helfen, damit Sie den richtigen Weg finden. Ebenso habe Sie damit Zugriff auf unsere Vorlagen zu Widersprüchen, Klagebeispiele etc... Hier können Sie sich registrieren.

    Hoffentlich finden Sie, was Sie suchen.

Hessen, Linkspartei laufen Mitglieder weg

Status
Für weitere Antworten geschlossen.

Arania

Neu hier...
Thematiker*in
Mitglied seit
5 Sep 2005
Beiträge
17.180
Bewertungen
178
Hessische Linkspartei löst sich auf

[SIZE=-1][SIZE=-1]Der frühere Baunataler Linke-Vorsitzende Bernd Heinicke hat seinen zum Jahresende erfolgten Parteiaustritt verteidigt. Er habe sich «nicht weiter einspannen lassen» wollen, um eine «zentralistische, undemokratische Partei» aufzubauen, sagte Heinicke am Samstag der Nachrichtenagentur ddp. Er verwies knapp zweieinhalb Wochen vor der hessischen Landtagswahl auf die ebenfalls aus der Linkspartei ausgetretene Kasseler Kreistagsabgeordnete Christa Pfeil, die dem Kreisvorstand der Partei «Stasi-Machenschaften» vorgeworfen hatte.[/SIZE][/SIZE]
Heinicke verteidigt Austritt aus «undemokratischer» Linkspartei +++ derNewsticker.de +++
 

HajoDF

VIP Nutzer/in
Mitglied seit
19 Jul 2005
Beiträge
2.566
Bewertungen
1.548
Na, das ist ja mal ne Riesenmeldung!

Der drittstärksten Partei (die LINKE, ca 72.000) in Deutschland (nach Mitgliederzahlen) laufen 30 Mitglieder weg!
Ausgerechnet zur Hessenwahl, tolles Timing!

Ganz unbemerkt "schrumpften" sich dagegen CDU um ca 9.000 und SPD um ca. 19.000 im Jahr 2008 "gesund".
Herr Pofalla nimmt das zum Anlass für laute Frohlockung, da die CDU nun mehr Mitglieder hat, als die SPD. Er feiert als historisch, dass beide Parteien auf die Fresse fallen, die CDU aber langsamer. Was für ein Erfolg!:icon_party:

Die beiden "großen" Volksparteien schrumpften in den letzten Jahren kontinuierlich um fast ein Viertel (CDU) und die Hälfte (SPD).
Zu Zeiten von Willy Brand hatte die SPD über 1 MIO Mitglieder und die CDU in 1984 noch über 700.000.
Jetzt haben beide noch rd. 530.000 Mitglieder.
 

Arania

Neu hier...
Thematiker*in
Mitglied seit
5 Sep 2005
Beiträge
17.180
Bewertungen
178
Für SPD und CDU ist das aber kein Unglück, wenn der Linkspartei aber die einzig aktiven Mitglieder weglaufen, dann schon
 

dr.byrd

Neu hier...
Mitglied seit
25 Nov 2007
Beiträge
2.921
Bewertungen
159
Billige Wahlkampf-Propaganda, die aber auch nicht helfen wird. Bei Einigen ist man direkt froh, dass sie den Abgang machen.

Auch von einem »Mitgliederschwund« könne keine Rede sein, sagte der Landesvorsitzende. Die Zahl der Mitglieder im Land sei von 1913 am 1. Januar 2008 auf 2645 am 31. Dezember gestiegen. Allein in den vergangenen drei Monaten habe die Zahl um 230 zugenommen, betonte Wilken. Im Übrigen würden der Partei die Austritte aus Baunatal »noch gar nicht vorliegen.​
 

HajoDF

VIP Nutzer/in
Mitglied seit
19 Jul 2005
Beiträge
2.566
Bewertungen
1.548
Für SPD und CDU ist das aber kein Unglück, wenn der Linkspartei aber die einzig aktiven Mitglieder weglaufen, dann schon
Ich wage nicht, zu beurteilen, wie wichtig Baunatal für die LINKE ist, schon gar nicht wage ich zu beurteilen, ob die Weggelaufenen wichtige Führungskräfte (aktive Mitglieder) sind oder eher nur mit der ersten Welle des Erfolges der LINKEN nach oben gespült wurden.

Erst recht wage ich nicht zu behaupten, dass der CDU und der SPD nur inaktive Mitglieder davon laufen:icon_smile:
 
E

ExitUser

Gast
Aus Enttäuschung

Weitere Parteiaustritte bei der Linken

Die Konflikte in der hessischen Linkspartei spitzen sich zu. Nach hr-Informationen sind in Nordhessen zahlreiche Mitglieder aus Enttäuschung ausgetreten. Parteichef Ulrich Wilken reagierte mit Empörung und Unverständnis

Insgesamt haben 33 Mitglieder des Ortsverbands Baunatal zum 31. Dezember 2008 - und damit zweieinhalb Wochen vor der Landtagswahl - ihren Parteiaustritt erklärt. Darunter befinden sich die zwei Vorstandsmitglieder Bernd Heinike und Stawri Sarbidi. Damit hat sich der Ortsverband praktisch aufgelöst. In der Austrittserklärung, die dem hr-fernsehen vorliegt, werden "fehlende Basisdemokratie", "elitäre Kaderbildung" sowie "Mobbing von Parteimitgliedern" beklagt.

Der Landesvorsitzende der Linkspartei, Ulrich Wilken, bezeichnete die Vorwürfe am Samstag als "ungeheuerlich und völlig ungerechtfertigt". Natürlich gebe es innerhalb der Partei auch Meinungsverschiedenheiten. "Ich habe aber keinerlei Verständnis dafür, wenn diese dazu führen, Parteitagsentscheidungen und Mitgliederentscheide aushebeln zu wollen." Wilken sagte, von einem Mitgliederschwund könne keine Rede sein. Im vergangenen Jahr sei die Partei in Hessen um 732 auf 2.645 Mitglieder gewachsen.


Ex-Mitglied spricht von "kommunistischem Moloch"

Hannes Schmitto, ein Kreisverbandsmitglied aus Baunatal, sagte dem hr nach seinem Austritt: "Im Nachhinein bin ich sehr verärgert, diesem kommunistischen Moloch Zeit, Raum und Finanzen geopfert zu haben. Im Verwandtschafts- und Freundeskreis bin ich durch den Austritt wieder rehabilitiert." Schmitto war im vergangenen November in den Fokus der Öffentlichkeit gerückt, nachdem Bespitzelungsvorwürfe der eigenen Partei gegen ihn bekannt wurden.

Auch Christa Pfeil, damals noch Abgeordnete des Kasseler Kreistags, hatte im November die Fraktion der Linkspartei verlassen und war aus der Partei ausgetreten. Auch sie warf der Linken vor, Mitglieder zu bespitzeln. "Ich erlebe Stasi-Machenschaften, wie ich sie mir nie hätte träumen lassen", sagte Pfeil. Parteimitglieder würden observiert und Protokolle über ihre Aufenthaltsorte angefertigt. Auch Gesprächsinhalte seien schriftlich festgehalten worden, so Pfeil.

Fast zur selben Zeit war der Vorsitzende der Linkspartei im Kreis Darmstadt-Dieburg, Hans-Walter Ortmann, zusammen mit weiteren Linkspolitikern zurückgetreten. Er begründete seinen Austritt damals mit der Zerrissenheit und Politikunfähigkeit der Partei, auch von "unmenschlichem Umgang unter Parteimitgliedern" war die Rede.
Aus Enttäuschung: Weitere Parteiaustritte bei der Linken | Nachrichten | hr

Die anderen Parteien verlieren auch Mitglieder, nur ist das seit Kohl, spätestens seit Schröder schon fast "alltäglich".
 
E

ExitUser

Gast
Tach,

war ja zu erwarten, daß in Hessen immer mehr Leute DIE LINKE verlassen.

Doch das ist bei weitem noch nicht alles.

Wenn die Konservativen nicht so geistig träge wären, wie sie ja sind (was wiederum durchaus gut sein kann für uns Erwerbslose), und sich die Mühe gemacht hätten, die Fusion von PDS und WASG zu DIE LINKE bundesweit zu hinterfragen und zu überprüfen, gäbe es DIE LINKE wahrscheinlich gar nicht mehr...

Grund: illegaler gemäß Parteigesetz und sonstiger rechtlicher Vorschriften konnte die Fusion zweier Parteien zu einer gar nicht sein, denn die Voten dafür kamen nicht etwa durch freie demokratische Wahlen und freie demokratische Abstimmungen auf legal zustande gekommenen Parteitagen innerhalb WASG und PDS zu stande, sondern per ordre de mufti, also auf Anweisung von ganz oben, die in den Gliederungen von willfährigen Kadern, hier in Hessen z.B. durch Jeanine Wissler und Konsorten, umgesetzt wurden, und dabei ging man bzw. frau durchaus auch "über Leichen", d.h. wer Bedenken äußerte, war schneller aus der Partei draussen, als er/sie Luft holen konnte, und genauso schnell war er/sie ersetzt durch eine "willige Stimme", und die für die Abstimmungen nötigen Parteitage auf Landesebene hier in Hessen waren so rechtswidrig, wie sie nur rechtswidrig sein konnten...

So, nun werden sich etliche fragen, warum schreibt der das, will er DIE LINKE schaden?

Antwort: nein.

Aber: es ist nunmal wahr, daß da bei DIE LINKE Leute zugange waren, denen der Zweck jedes, aber auch wirklich jedes Mittel heiligt. Und es sind, zumindest hier in Hessen, zudem Leute, die auf uns Erwerbslose einen dicken warmen Haufen machen (...ich wollt "scheissen" schreiben, aber das wäre sicher gelöscht worden, oder?...).

Angesichts von Leuten wie Wissler, die zwar einen auf erzlinks macht, tatsächlich aber aus reichem Hause kommt und soziale Nachteile nie erlebt hat, oder auch Ernst, der 30 oder mehr Jahre gut bezahlter SPD-ler und Gewerkschafter war und als solcher, wie übrigens nahezu alle Gewerkschafter in DIE LINKE, Erwerbslose ablehnt, ist die Frage durchaus legitim, was werden soll in Sachen DIE LINKE und Erwerbslose, wenn bei DIE LINKE Freaks wie Wissler, Ernst und Co. mitmischen können...

Ich will eine linke Partei für alle aufrechten Linken und eben für Menschen, die links sind und sozial benachteiligt - DIE LINKE ist, zumindest derzeit, diese Partei genauso wenig, wie die DKP.

Also schreibe ich dazu, in der vagen und sicherlich völlig naiven Hoffnung, daß in DIE LINKE und auch in der DKP sich etwas zum besseren ändert.

Denn ich bleibe dabei: wir haben in rund 8 Mio. "Bedarfsgemeinschaften" ca. 14 Millionen Hartz-IV-BezieherInnen in Deutschland. Die könnten durchaus ein geradezu erdrückendes linkes Wählerpotential sein - wenn sie denn Vertrauen in DIE LINKE hätten.

Und eben dieses Vertrauen erwirbt DIE LINKE bisher nicht etwa, nein, sie tritt es mit Füssen und will es nicht haben, weil Erwerbslose dahinter stehen.

Also muß einfach laut und öffentlich gefragt werden: wohin gehst du, DIE LINKE?

(Meiner Meinung nach geht sie in Richtung Analöffnung der SPD...)

N.
 
E

ExitUser

Gast
Ja, warum schreibt der das?
Wenn Du darauf nur die Antwort hast, die sich aus Deiner Frage andeutet, nämlich der Vorwurf, meine Wenigkeit und andere linke (!!!) Kritiker würden DIE LINKE schaden wollen, dann kann man Dir und anderen offenkundig Blinden, die von der Farbe reden wollen, nicht helfen.

Sorry, aber so ist es.

Denn: was nützt es, einer Partei DIE LINKE beizustehen und sie zu wählen, deren Zustandekommen höchst fragwürdig ist und die vor allem uns Erwerbslose rigoros ablehnt und Hartz-IV beibehalten will, anstelle es zu vernichten, wie zu den diversen Wahlen noch versprochen?

Was nutzt es, wenn DIE LINKE immer mehr hin will zur SPD, um an die Macht und somit für die Parteiobrigkeit an die Fleischtöpfe zu kommen?

Wer war es denn, der Hartz-IV und damit bittere Armut für Millionen Menschen hierzulande geschaffen hat?

Es war die SPD zusammen mit den Grünen und den C-Parteien - und mit solchen neoliberalen Säcken gehen aufrechte Linke nicht zusammen!

N.
 

dr.byrd

Neu hier...
Mitglied seit
25 Nov 2007
Beiträge
2.921
Bewertungen
159
Denn: was nützt es, einer Partei DIE LINKE beizustehen und sie zu wählen, deren Zustandekommen höchst fragwürdig ist und die vor allem uns Erwerbslose rigoros ablehnt und Hartz-IV beibehalten will, anstelle es zu vernichten, wie zu den diversen Wahlen noch versprochen?
Nun, ich bin erwerbslos, ich bin Mitglied, und ich will Hartz IV abschaffen. - Und mit mir viele andere Parteimitglieder.
 
E

ExitUser

Gast
Nun, ich bin erwerbslos, ich bin Mitglied, und ich will Hartz IV abschaffen. - Und mit mir viele andere Parteimitglieder.
Das glaube ich Dir unbesehen aufs Wort - und bitte, falls der Eindruck erweckt wurde, daß ich dies anders sehen würde, bitte ich das zu entschuldigen.

In DIE LINKE gibt es viele aufrechte linke Leute.

Leider viel zu wenige...

N.
 

dr.byrd

Neu hier...
Mitglied seit
25 Nov 2007
Beiträge
2.921
Bewertungen
159
Das glaube ich Dir unbesehen aufs Wort - und bitte, falls der Eindruck erweckt wurde, daß ich dies anders sehen würde, bitte ich das zu entschuldigen.

In DIE LINKE gibt es viele aufrechte linke Leute.

Leider viel zu wenige...

N.
Genau! Und um deren Einfluss zu stärken, versuchen wir z.Z. alles, um uns zusammenzuschließen und zu organisieren.

Ist doch irgendwie klar, dass die Politprofis aus Gewerkschaften und ehemalige SPD-Seilschaften im Westen und bei uns in Berlin alte PDS-Seilschaften da erstmal einen Vorsprung hatten. Aber das wird sich ändern. Je mehr Erwerbslose und fortschrittliche Kräfte in der Partei sich uns anschließen, umso schneller geht das.

Wir müssen es jedenfalls versuchen, ich bin da Optimist, wenn ich sehe, wieviele Erwerbslose, die bisher in der Partei heimatlos herumirrten, sich uns in kurzer Zeit schon angeschlossen haben.

Insofern: Unterstütz doch unseren Aufruf, verbreite ihn in Hessen. Wir sind auch offen für Nichtparteimitglieder.
 

M.aus.B

Elo-User/in
Mitglied seit
28 Jul 2008
Beiträge
289
Bewertungen
28
Wer war es denn, der Hartz-IV und damit bittere Armut für Millionen Menschen hierzulande geschaffen hat?

Es war die SPD zusammen mit den Grünen und den C-Parteien - und mit solchen neoliberalen Säcken gehen aufrechte Linke nicht zusammen!
Dem stimme ich voll und ganz zu. Leider sehen das aber viele Großkopferten in der Partei anders :-((
 
E

ExitUser

Gast
Austrittswelle

Es zerreißt die hessische Linkspartei

Kurz vor der Neuwahl des hessischen Landtags gärt es in der Partei Die Linke in Hessen. Mitglieder und Funktionsträger haben sie verlassen oder planen dies. "Es geht in der Partei nur um Macht, Geld und Einfluss", monieren viele.


Zum Jahresende kam es bereits zu einem ersten Exodus im Ortsverband Baunatal. Gleich 33 Mitglieder haben den Ortsverein verlassen – ein Aderlass von 39,3 Prozent für den Kreisverband Kassel-Land. Unter den Enttäuschten befinden sich der Vorsitzende Bernd Heinike sowie sein Stellvertreter Stawri Sarbidi. Martina Walter, Mitglied im Landesvorstand der Linkspartei, hat ihr Amt im Ortsverbandsvorstand ebenfalls zur Verfügung gestellt. Heinike ("Wir werden belogen und betrogen") begründete die Austrittswelle in Baunatal am Sonntag gegenüber der Badischen Zeitung mit fehlender Basisdemokratie, geheimen Zirkeln und E-Mail-Verteilern, mangelnder Streitkultur, Mobbing von Mitgliedern, Diskreditierung und Ausgrenzung von Hartz IV- und behinderten Mitgliedern sowie elitärer Kaderbildung.

Weitere Austrittswillige, die für die Linke in kommunalen Parlamenten sitzen, sprechen bereits von einer klaren Spaltung der Partei. Und ein hochrangiges Landesvorstandsmitglied, das nicht genannt werden wollte, betont, dass auch das Führungsgremium total gespalten sei.

Der Riss, der durch die hessische Linke geht, hängt unter anderem auch mit der Unzufriedenheit über die sechs früheren Abgeordneten zusammen, die bisher schon dem Parlament angehörten. Sie alle finden sich erneut auf den ersten sechs Plätzen der Landesliste wieder, was den Unmut stärkt.
Deutschland: Es zerreißt die hessische Linkspartei - Badische-Zeitung.de
 

Rounddancer

Forumnutzer/in

Mitglied seit
30 Aug 2006
Beiträge
7.151
Bewertungen
1.531
Ist doch nur Demagogie.
Denn: Wannimmer eine neue Partei entsteht, dann werden da auch die Mitglied, die mit den anderen Parteien, nicht selten mit allem anderen und oft nicht mal mit sich selbst zufrieden sind.
In den folgenden Monaten oder dem folgenden Jahr ist es ganz normal, daß es da eine gewisse Fluktuation gibt: Die ewigen Grantler, die nicht konsensfähig nur auf den Punt genau ihre eigene (oft extrem verquerte) Ansicht verwirklicht sehen wollen, und das sofort,- sie treten aus.

Und, was macht es denn aus, wenn im hessischen LV 33 Mitglieder austreten, wenn im selben Zeitraum rund 750 Mitglieder, und damit 40 Prozent Mitglieder neu eintreten? Nichts, denn in jeder Partei, in jedem Verein gibt es Ein- und Austritte,- solange die Eintritte die Austritte überwiegen, ist alles in Butter.

Also: Es muß richtig heißen: Hessens Linke nimmt in 2008 um real 40 Prozent an Mitgliedern zu.
 

Dora

Neu hier...
Mitglied seit
12 Feb 2007
Beiträge
873
Bewertungen
9
...
Und, was macht es denn aus, wenn im hessischen LV 33 Mitglieder austreten, wenn im selben Zeitraum rund 750 Mitglieder, und damit 40 Prozent Mitglieder neu eintreten? Nichts, denn in jeder Partei, in jedem Verein gibt es Ein- und Austritte,- solange die Eintritte die Austritte überwiegen, ist alles in Butter.
....
Ja - das ist die weit vebreitete Denke und der übliche Umgang in allen Parteien. Die Ursachen und die Konflikte in der Partei sind egal - die Hauptsache die Eintritte überwiegen die Austritte.

Geht doch eh nur um Macht und Geld.
.
 

Rounddancer

Forumnutzer/in

Mitglied seit
30 Aug 2006
Beiträge
7.151
Bewertungen
1.531
Nein, aber man kann net alle Spinner auf Dauer halten und Sinn machte das auch nicht.
 

Dora

Neu hier...
Mitglied seit
12 Feb 2007
Beiträge
873
Bewertungen
9
Nein, aber man kann net alle Spinner auf Dauer halten und Sinn machte das auch nicht.
Die Konflikte gibt es schon seit mehreren Jahren - bis hinein in den Landesvorstand. Und - im Gegensatz zu vielen Mitgliedern - die Konflikte sind geblieben.

Von Norden bis zum Süden Hessens - alles Spinner?
.
 

dr.byrd

Neu hier...
Mitglied seit
25 Nov 2007
Beiträge
2.921
Bewertungen
159
Gott sei Dank gibt´s nicht die Zwangsmitgliedschaft.
 
E

ExitUser

Gast
@Rounddancer,

kennen Sie etwa die Menschen? um sie als Spinner zu bezeichnen :icon_evil:

noch ne Ergänzung zu Deiner Frage:

Wie naiv muss man eigentlich sein, wenn man sowas auch noch "verteidigt"?

Wer nicht mit den Parteiführung uneingeschränkt mitläuft, ist ein Spinner?

Bin mal gespannt, wann der/die erste auf die Idee kommt und behauptet, das alle Kritiker/Spinner von den anderen PArteien zwecks "Parteischädigung" bezahlt werden?

:icon_wink:
 

dr.byrd

Neu hier...
Mitglied seit
25 Nov 2007
Beiträge
2.921
Bewertungen
159
Bin mal gespannt, wann der/die erste auf die Idee kommt und behauptet, das alle Kritiker/Spinner von den anderen PArteien zwecks "Parteischädigung" bezahlt werden?

:icon_wink:
Nun, das wäre ja nicht das erste mal in der Deutschen Parteiengeschichte.

Man sollte z.B. auch den weiteren Berufsweg der vier Abweichler aus der SPD in den nächsten Jahren mal im Auge behalten.
 
E

ExitUser

Gast
Nun, das wäre ja nicht das erste mal in der Deutschen Parteiengeschichte.

Man sollte z.B. auch den weiteren Berufsweg der vier Abweichler aus der SPD in den nächsten Jahren mal im Auge behalten.
kannst Du das einwandfrei beweisen, oder sind das nur Vermutungen?
 

Rounddancer

Forumnutzer/in

Mitglied seit
30 Aug 2006
Beiträge
7.151
Bewertungen
1.531
Die Konflikte gibt es schon seit mehreren Jahren -
DIE Partei gibt es erst seit gerademal 1 1/2 Jahren.

Und so ein Aufruhr wegen drei Dutzend abtrünniger Hanseln, wo 750 neue Mitglieder da sind? Das brauchts net.
Wetten, daß wir die wiedersehen, in der einen oder anderen neuen Splitterpartei, wie zum Beispiel der WRMM (Meine Website) ?
 

Rounddancer

Forumnutzer/in

Mitglied seit
30 Aug 2006
Beiträge
7.151
Bewertungen
1.531
Man sollte z.B. auch den weiteren Berufsweg der vier Abweichler aus der SPD in den nächsten Jahren mal im Auge behalten.
Mit Sicherheit. Denn in der Regel werden die abgefunden mit Geld oder Positionen, ob in der Wirtschaft oder der Politik, oder beidem.
Nicht selten auf einem Posten, auf dem sie versorgt sind, aber nicht wirklich Einfluß haben. Früher hat man solche Leute "nach Europa" geschickt. Heute macht das wohl fast nur noch die CSU, aber es gibt noch andere warme Plätzchen, Stiftungen, Aufsichtsratsmandate, etc.

Denn noch immer gilt: "Alle lieben den Verrat,- doch niemand den Verräter!"
 

dr.byrd

Neu hier...
Mitglied seit
25 Nov 2007
Beiträge
2.921
Bewertungen
159
kannst Du das einwandfrei beweisen, oder sind das nur Vermutungen?
Es sind weder Vermutungen noch Beweise, es ist nur das, was ich geschrieben habe:

Man sollte z.B. auch den weiteren Berufsweg der vier Abweichler aus der SPD in den nächsten Jahren mal im Auge behalten.
Dann schaun mer mal. Ich schätze Energie oder Fraport.
 

Dora

Neu hier...
Mitglied seit
12 Feb 2007
Beiträge
873
Bewertungen
9
DIE Partei gibt es erst seit gerademal 1 1/2 Jahren.
Formal ja - de facto und von den Personen her gibt es die Fusion bzw. die fusionierte Partei in Hessen (nicht nur dort, aber eben auch) schon deutlich länger. In Hessen gab es z. B. schon lange vor der Fusion eine gemeinsame Wahlkampfkomission. Kreisverbände, die z. B. zu den Kommunalwahlen im März 2006 als WASG antreten wollten, sollten keine Unterstützung für den Wahlkampf erhalten, wurden hintergangen, usw. Es gab nicht einmal ein Hand voll Kreisverbände, die als die Partei antraten zur Wahl, die sie waren: als WASG. Und an der personellen Besetzung hat sich fast gar nichts geändert. Erinnert sei auch an die Vorfälle um den den Landesverband Berlin: Völlig rechtswidrig und absurd.

Und so ein Aufruhr wegen drei Dutzend abtrünniger Hanseln, wo 750 neue Mitglieder da sind? Das brauchts net.
Wie schon geschrieben - das sind mehr und nicht erst seit heute. Aber egal wie viele: Was du hier schreibst ist die weit vebreitete Denke und der übliche Umgang in allen Parteien. Die Ursachen und die Konflikte in der Partei sind egal - die Hauptsache die Eintritte überwiegen die Austritte.

Geht doch eh nur um Macht und Geld.
.
 

athene

Neu hier...
Mitglied seit
25 Dez 2005
Beiträge
647
Bewertungen
0
"Paukenschlag im Wahlkampf der Linkspartei: Ex-Spitzenkandidat Pit Metz ist aus der Partei ausgetreten. .....da er "die innere Verfasstheit der hessischen Linken als unheilbar desolat wahrnehme", erklärte er . Er habe nicht mehr die Kraft, in einem Sumpf vorwärts zu gehen, ...... Die innerparteiliche Situation sei "ein Panorama des Elends". Die anstehenden Wahlkämpfe würden seiner Einschätzung nach nicht dazu beitragen, die Partei zu festigen.
Dem Studio Wiesbaden des hr-fernsehens liegt das Austrittsschreiben von Metz vor. ....."

Linkspartei: Ex-Spitzenkandidat verlässt Partei | Landtagswahl | hr

"Unheilbar desolater" Zustand Hessen-Linke zerbröselt

Eineinhalb Wochen vor der hessischen Landtagswahl kämpft die Linkspartei mit internen Querelen.
Nach Parteiangaben wirft der frühere Spitzenkandidat Pit Metz das Handtuch und erklärt seinen Austritt. Die innere Verfasstheit der hessischen Linken nehme er als "unheilbar desolat" wahr, heißt es in seinem Schreiben an den Kreisvorstand Marburg-Biedenkopf und den Landesvorstand. .........
Metz gehörte dem Landesvorstand der Linken an. ........"

"Unheilbar desolater" Zustand - Hessen-Linke zerbröselt - n-tv.de
 
E

ExitUser

Gast
"Paukenschlag im Wahlkampf der Linkspartei: Ex-Spitzenkandidat Pit Metz ist aus der Partei ausgetreten. .....da er "die innere Verfasstheit der hessischen Linken als unheilbar desolat wahrnehme", erklärte er . Er habe nicht mehr die Kraft, in einem Sumpf vorwärts zu gehen, ...... Die innerparteiliche Situation sei "ein Panorama des Elends". Die anstehenden Wahlkämpfe würden seiner Einschätzung nach nicht dazu beitragen, die Partei zu festigen.
Dem Studio Wiesbaden des hr-fernsehens liegt das Austrittsschreiben von Metz vor. ....."

Linkspartei: Ex-Spitzenkandidat verlässt Partei | Landtagswahl | hr

"Unheilbar desolater" Zustand Hessen-Linke zerbröselt

Eineinhalb Wochen vor der hessischen Landtagswahl kämpft die Linkspartei mit internen Querelen.
Nach Parteiangaben wirft der frühere Spitzenkandidat Pit Metz das Handtuch und erklärt seinen Austritt. Die innere Verfasstheit der hessischen Linken nehme er als "unheilbar desolat" wahr, heißt es in seinem Schreiben an den Kreisvorstand Marburg-Biedenkopf und den Landesvorstand. .........
Metz gehörte dem Landesvorstand der Linken an. ........"

"Unheilbar desolater" Zustand - Hessen-Linke zerbröselt - n-tv.de

Hessen war bestimmt nur der "Anfang vom Ende". Die werden auch weitere herbe Verluste bei den anderen Landtagswahlen bekommen, bis hin zur BTW.

Dank der Führungsriege. :cool:
 
E

ExitUser

Gast
Hessen war bestimmt nur der "Anfang vom Ende". Die werden auch weitere herbe Verluste bei den anderen Landtagswahlen bekommen, bis hin zur BTW.

Dank der Führungsriege. :cool:
Nee, Sancho, die alleine sind es nicht.

Ich z.B. wohn ja in der Nähe von Kassel und kriege die Querelen dort und im benachbarten Baunatal ganz gut mit.

Dort haben Kreisverbandsleute, also nahezu unterste Basis-Ebene, sich getraut, gegen einige Übeltäter in DIE LINKE öffentlich aufzubegehren, und mußten eine wirklich derbe Hetze über sich ergehen lassen - die vormalige hessische Landtagsabgeordnete Marjana Schott (so heisst die Dame, glaub ich) hetzte in der hiesigen Tageszeitung unter anderem, die Aufbegehrer seien "kranke Leute".

Daß nun mit Pit Metz aus Marburg ein weiterer engagierter Linker und Kreisverbandsvorsitzender geht, spricht Bände.

Denn: nicht nur die Obrigkeit bei DIE LINKE ist nicht koscher, es sind auch, ebenso wie bei der SPD zu Zeiten der Hartz-IV-Einführung, an der Basis viel zu viele, die entweder kuschen, oder aber mit Absicht z.B. gegen Erwerbslose sind.

Denn, wie hier gerade auch berichtet wird, sammeln sich in DIE LINKE oben und unten immer mehr Gewerkschafter und wollen offenbar übernehmen - meiner Ansicht nach sind das alles SPD-U-Boote, die eine echte Linke neben der SPD nicht hoch kommen lassen wollen.

Politik ist echt ein mieses, dreckiges Geschäft...

N.
 

dr.byrd

Neu hier...
Mitglied seit
25 Nov 2007
Beiträge
2.921
Bewertungen
159
Erst war die Partei von der DKP unterwandert, jetzt geht mal ein ehemaliges DKP-Mitglied (Pit Metz), auch nicht recht. Dann folgte der Sturm der Trotzkisten und jetzt die Übernahme durch die Gewerkschaft und SPD.

Was kommt noch über uns?

Ich schätze da kann sich die Frankfurter Presse die Finger wund schreiben, die Wähler werden sich davon nicht besonders beeindrucken lassen.
 

Rounddancer

Forumnutzer/in

Mitglied seit
30 Aug 2006
Beiträge
7.151
Bewertungen
1.531
Hoffentlich nicht. Wäre schlimm, wenn es die Hessen nicht wieder in den Landtag schafften.
 

Dora

Neu hier...
Mitglied seit
12 Feb 2007
Beiträge
873
Bewertungen
9
Erst war die Partei von der DKP unterwandert, jetzt geht mal ein ehemaliges DKP-Mitglied (Pit Metz), auch nicht recht. Dann folgte der Sturm der Trotzkisten und jetzt die Übernahme durch die Gewerkschaft und SPD.
Die Mitglieder kommen und gehen......die Probleme bleiben.

Was kommt noch über uns?
Vermutlich die 2-Drittel-Gesellschaft. An der arbeiten ja alle.

Ich schätze da kann sich die Frankfurter Presse die Finger wund schreiben, die Wähler werden sich davon nicht besonders beeindrucken lassen.
Der deutsche Michel und sein (Wahl-) Verhalten gab und gibt in der Tat keinen Anlass zu Optimismus.
.
 
E

ExitUser

Gast
Nee, Sancho, die alleine sind es nicht.

Ich z.B. wohn ja in der Nähe von Kassel und kriege die Querelen dort und im benachbarten Baunatal ganz gut mit.

Dort haben Kreisverbandsleute, also nahezu unterste Basis-Ebene, sich getraut, gegen einige Übeltäter in DIE LINKE öffentlich aufzubegehren, und mußten eine wirklich derbe Hetze über sich ergehen lassen - die vormalige hessische Landtagsabgeordnete Marjana Schott (so heisst die Dame, glaub ich) hetzte in der hiesigen Tageszeitung unter anderem, die Aufbegehrer seien "kranke Leute".

Daß nun mit Pit Metz aus Marburg ein weiterer engagierter Linker und Kreisverbandsvorsitzender geht, spricht Bände.

Denn: nicht nur die Obrigkeit bei DIE LINKE ist nicht koscher, es sind auch, ebenso wie bei der SPD zu Zeiten der Hartz-IV-Einführung, an der Basis viel zu viele, die entweder kuschen, oder aber mit Absicht z.B. gegen Erwerbslose sind.

Denn, wie hier gerade auch berichtet wird, sammeln sich in DIE LINKE oben und unten immer mehr Gewerkschafter und wollen offenbar übernehmen - meiner Ansicht nach sind das alles SPD-U-Boote, die eine echte Linke neben der SPD nicht hoch kommen lassen wollen.

Politik ist echt ein mieses, dreckiges Geschäft...

N.
Ist diese Sozialpädagogentante nicht auch im Landesvorstand?


Gehört also auch zur Führungsriege.
 

Dora

Neu hier...
Mitglied seit
12 Feb 2007
Beiträge
873
Bewertungen
9
Ist diese Sozialpädagogentante nicht auch im Landesvorstand?


Gehört also auch zur Führungsriege.
2005-16.07.2007 stellvertretende Landesvorsitzende der Linkspartei.Hessen
seit 2007 stellvertretende Vorsitzende des Landesverbandes der Partei DIE LINKE. in Hessen
Guckst du HIER
.
 
E

ExitUser

Gast
2005-16.07.2007 stellvertretende Landesvorsitzende der Linkspartei.Hessen
seit 2007 stellvertretende Vorsitzende des Landesverbandes der Partei DIE LINKE. in Hessen
Guckst du HIER
.
kenne ich schon und das viele der Vorstände direkt aus der PDS in den Landesvorstand kamen.

Janine Wissler gehörte mal zu Marx21,

Ullrich Wilken war vorher auch in der PDS.

usw., usf.

Dieser Stefan Liebich, der ja auch in den BT will, war in der PDS, vorher auch in der FDJ und den jungen Pionieren, den Marxistischen Jugendverband "Junge Linke" usw.

Alles keine Alternativen, sondern wie immer Neu-PDS.
 

athene

Neu hier...
Mitglied seit
25 Dez 2005
Beiträge
647
Bewertungen
0
" DIE LINKE.Hessen: "Ein Panorama des Elends prägt die innerparteiliche Situation"

TopNews
 
E

ExitUser

Gast
Ja, in Hessen muss DIE LINKE auch noch mit der einseitigen Presse fertig werden. Das muss sonst keine Partei. Aber wenn ich mir überlege welche Wirtschaftsinteressen dahinter stehen, verwundert mich das eigentlich auch gar nicht.

Grüße
Zid
 
E

ExitUser

Gast

Rounddancer

Forumnutzer/in

Mitglied seit
30 Aug 2006
Beiträge
7.151
Bewertungen
1.531
Na komm, ohne die hessische Fraktion von Die Linke müßten z.B. die hessischen Studenten noch immer Studiengebühren bezahlen.
 
E

ExitUser

Gast
Na komm, ohne die hessische Fraktion von Die Linke müßten z.B. die hessischen Studenten noch immer Studiengebühren bezahlen.
toll, trotzdem ist es eine Kaspertruppe.

Die sollen erstmal lernen, was politische Verantwortung heißt, besonders wenn es um ein Programm geht, das sich angeblich "für die Schwächsten der Gesellschaft" einsetzen will, oder meinten die eher die Geistesschwäche ihrer eigenen Vorstände?
 
E

ExitUser

Gast
Hi,

ja, es ist richtig, wie Heinz schreibt, daß dank DIE LINKE in Hessen die Studiengebühren passé sind.

Aber es ist auch richtig, daß der Großteil des Landesverbandes und die Landtagskandidaten von DIE LINKE Hessen Leute sind, die, sieht man mal von Willy van Ooyen ab, absolut null Fachkompetenz mitbringen - und, wie z.B. Janine Wissler oder Marjana Schott, zudem ausgesprochene Erwerbslosen-Hasser aus wohlhabenden Häusern sind.

Deshalb wundert es uns nicht, daß z.B. unser Chefchen, der Thomas, heute wieder per eMail einen Newsletter von DIE LINKE erhielt (den er schon ewig ab bestellt hat...), in dem wortwörtlich drinsteht, daß die Hartz-IV-Regelsätze angehoben werden müssen - von "Hartz-IV muss weg" steht da nichts mehr...

Diese Sprechen mit gespaltener Zunge und eben die Tatsache, daß der Großteil derer, die landesverbandsbezogen und im Landtag als DIE LINKE Politik machen wollen, nix drauf haben, ja durch die Bank weg inkompetent sind, merken auch die Wähler, und ich prophezeihe hier, daß es DIE LINKE in Hessen am 18. Januar 2009 nicht mehr in den Landtag schafft.

Das ist traurig, denn wir brauchen DIE LINKE - aber diese DIE-LINKE-Leute hier in Hessen (LaVo und Landtag, wie gesagt) sind auch das beste Beispiel dafür, wie ausgesprochen dumm es doch ist, den ohnehin dürren Ast abzusägen, auf dem sie sitzen...

Naja, und wie man hergehen und die KollegInnen aus Baunatal, die ausgetreten sind, als "10% Irre" bezeichnen kann, bloß weil sie mehrheitlich Erwerbslose sind und von der arroganten Marjana Schott und ihrem wenig sozialen Denken die Schnauze voll hatten, ist eine üble Frechheit und auch daran merkt man, welcher kranker Geist bei DIE LINKE in Hessen (LaVo und Landtag) vorherrscht.

N.
 
E

ExitUser

Gast
@NormanX

Das die Studiengebühren abgeschafft wurden, war nicht (nur) ein "Erfolg" der Linken, sie haben es mit den Stimmen der SPD und der Grünen geschafft.

------------------------------


Pit Metz im Interview
"Das gehört sich einfach nicht"


Interview mit Pit Metz, ehemaliger Spitzenkandidat und ehemaliges Mitglied des Landesvorstandes der Linkspartei.

Herr Metz, Sie sind aus der Linken ausgetreten, was ist im Moment mit der Partei los?
Wir haben in Hessen Erfolg gehabt. Das beflügelt natürlich. Dann kam mit der Duldung der rot-grünen Koalition auch Verantwortung auf uns zu. Mit dem parlamentarischen Erfolg kam auch die Konkurrenz um Platzierungen auf Listen – davon hängen ja auch Jobs ab.

Was kritisieren Sie an der Wahl der Kandidaten für die Landesliste?
Bei der Platzierung ging es nicht gerade zu, da hat sich etwas eingeschlichen. Ich habe mir mehr Offenheit erwartet, mehr Diskussion über Pro und Contra.

Was hat ihnen denn konkret missfallen?
Da wird vorher schon gekuckt, wie knappe Entscheidungen im Vorfeld beeinflusst werden können. Verschiedene Gruppen der Partei standen wie Feinde gegeneinander. Diese Feindschaft, die da geschürt wird, damit kann ich nicht umgehen.

Aber dass um Listenplätze gekämpft wird, ist doch normal in Parteien...
Natürlich gehört es zur innerparteilichen Demokratie, dass um Plätze gefochten wird. Aber das müsste in offener und transparenter Weise geschehen und nicht mit Ränkeschmieden.

Gibt es das nicht auch in anderen Parteien?
Mancher Parlamentarier wird vielleicht sagen: das ist doch überall so. Aber ich wundere mich, dass es bei der Linken genau so sein soll.

Hat die Parteiführung aus Berlin denn Einfluss genommen?
Das kann ich nicht beurteilen. Gespräche mit Gregor Gysi und Oskar Lafontaine habe ich immer sehr solidarisch erlebt.

Was meinen sie mit einem "Panorama des Elends"?
Wenn einem Mitglied ein Fragekatalog vorgelegt wird und er beantworten soll, was er vor zwei Jahren in Gelsenkirchen gemacht hat. Das gehört sich einfach nicht. Ein Mitglied sollte sich rechtfertigen, für sein früheres politisches Engagement. Das kann man doch nicht mit schriftlichen Fragen machen! Das finde ich unmöglich. Es ging in Richtung Gesinnungsprüfung, nach dem Motto: Jetzt wollen wir mal wissen, was Dich damals angetrieben hat.
Pit Metz im Interview: "Das gehört sich einfach nicht" | Frankfurter Rundschau - Top-News

mal was an die "Linken Blinden", selbst wenn Ihr es noch so schön redet, diese Partei ist genauso unglaubwürdig wie alle anderen auch, deshalb auch keine "Alternative" und das gilt für alle Landesverbände.
 

dr.byrd

Neu hier...
Mitglied seit
25 Nov 2007
Beiträge
2.921
Bewertungen
159
Pit Metz Im Interview:

Sind sie jetzt voller Groll auf die Linke?
Nein, ich wünsche mir trotz meines Austritts, dass die Linke wieder in den Landtag kommt. Das Landesparlament wurde durch die Linke reicher. Auch die arbeit der Fraktion war unterm Strich betrachtet gut: Was soll man mit 5,1 Prozent denn mehr reißen? Ich habe keinen Anlass, zu massiver Kritik an der Fraktion.
 
E

ExitUser

Gast
Pit Metz Im Interview:

Was fehlt der Linkspartei?
In der Euphorie der Wechselstimmung ist der Parteiaufbau hinten runter gefallen. Man hat sich zu sehr auf den parlamentarischen Erfolg konzentriert. Der Parteiaufbau und die Bildungsarbeit wurden vernachlässigt. Auch das zusammenwachsen mit einem sozialen Milieu. So stolpern wir von einem Wahlkampf zum nächsten. Ich freue mich auch, dass viele eintreten, aber das ist doch noch kein Erfolg. Man muss doch die Mitglieder auch einbinden in die Parteiarbeit. Sie nur zu registrieren ist eine Formalität. Man muss ein Parteileben entwickeln und die Mitglieder nicht nur als Wahlkämpfer sehen.
Fehlt der Partei auch Kompetenz in Sachfragen?
Natürlich. Nur immer Nein sagen reicht auf Dauer nicht. Man muss sich inhaltlich mit den Dingen auseinandersetzen, das habe ich im Stadtparlament in Marburg gelernt. Sachkompetenz fällt nicht vom Himmel. Da geht es wie bei der Solarsatzung in Marburg am Ende um Details, um die Umsetzung, um die Finanzierung. Dafür braucht man Kompetenz und wenn man sie nicht hat, muss man sie erwerben. Die Linkspartei braucht eine organisierte Form des Kompetenzerwerbs.

mit "selektiver Wahrnehmung" wird es auch nicht besser.
 

Dora

Neu hier...
Mitglied seit
12 Feb 2007
Beiträge
873
Bewertungen
9
Aber es ist auch richtig, daß der Großteil des Landesverbandes und die Landtagskandidaten von DIE LINKE Hessen Leute sind, die, sieht man mal von Willy van Ooyen ab, absolut null Fachkompetenz mitbringen - und, wie z.B. Janine Wissler oder Marjana Schott, zudem ausgesprochene Erwerbslosen-Hasser aus wohlhabenden Häusern sind.
Also da fallen mir ganz spontan noch ein paar Namen von Landtagskandidaten ein, wie Schaus, Wilken (alt) oder neu auf Platz 9 der Landesliste: Eisenträger-Tomcuk. Null Sachkompetenz.

Deshalb wundert es uns nicht, daß z.B. unser Chefchen, der Thomas, heute wieder per eMail einen Newsletter von DIE LINKE erhielt (den er schon ewig ab bestellt hat...), in dem wortwörtlich drinsteht, daß die Hartz-IV-Regelsätze angehoben werden müssen - von "Hartz-IV muss weg" steht da nichts mehr...
Also ich habe mal den Link im Newsletter: Botschaft des Vorsitzenden der Partei DIE LINKE, Oskar Lafontaine bemüht und die Videos angeschaut. Oskar redet nur von Erhöhung der Regelsätze und Renten. Kein Wort von der Verfassungswidrigkeit der Hartz-Gesetze. Und wieder benutzt er den Terminus "soziale Gerechtigkeit", obwohl er die Kritik daran kennt oder kennen müsste.
Katja Kipping fungiert als Aushängeschild für die Partei und verweist auf ihre Erfolge als solches. Für sie ist Die LINKE die Partei des "Demokratischen Sozialismus".

Bemerkenswert van Oyen in dem Video: Wortwörtlich: "Ja. Die Kandidaten sind gewählt. Die Linke ist aufgestellt" Also nicht: "Die LINKE ist gut aufgestellt." Er spricht abgehackt und wirkt unsicher. "Wir wollen tatsächlich (!!) einen sozialen Wechsel in diesem Land erreichen."
Warum sagt er "tatsächlich"??
Und was meint er mit "sozialen Wechsel"?
"Dazu brauchen wir die Unterstützung von Initiativen, Gewerkschaften, mit denen wir für ein anderes (?), besseres, ein sozial gerechteres Hessen kämpfen."

Na, so wie die sich in Hessen aufführen, wird das mit der Unterstützung der Elo-Initiativen nichts und auch andere Sozial-Inis sind ja recht zurückhaltend gegenüber van Oyen und seiner Truppe..

Baunatal ist kein Einzelfall in Hessen, aber da steht immerhin das VW-Werk.
.
 

dr.byrd

Neu hier...
Mitglied seit
25 Nov 2007
Beiträge
2.921
Bewertungen
159
In 60 Sekunden sollen sich Politikerinnen und Politiker zu einem wichtigen Thema der Woche vor der Kamera äußern.
Da kann man nicht ein Grundsatzprogramm erwarten.
 

Arania

Neu hier...
Thematiker*in
Mitglied seit
5 Sep 2005
Beiträge
17.180
Bewertungen
178
Nun zur Ehrenrettung muss ich sagen das man bei solchen Sachen wirklich kaum Gelegenheit hat viel zu sagen und dann auch noch einiges geschnitten wird, ich habe meine Interviews manchmal kaum wiedererkannt

Die TV-Anstalten suchen auch nur nach bestimmten Sätzen die sie gebrauchen können, die anderen fallen einfach unter den Tisch
 

Dora

Neu hier...
Mitglied seit
12 Feb 2007
Beiträge
873
Bewertungen
9
Nun zur Ehrenrettung muss ich sagen das man bei solchen Sachen wirklich kaum Gelegenheit hat viel zu sagen und dann auch noch einiges geschnitten wird, ich habe meine Interviews manchmal kaum wiedererkannt

Die TV-Anstalten suchen auch nur nach bestimmten Sätzen die sie gebrauchen können, die anderen fallen einfach unter den Tisch
Ich war davon ausgegangen, dass es sich um von der Partei selbst erstellte Video-Clips handelt. Und es ist auch kein Fernsehsender erkennbar angegeben - oder habe ich das übersehen?
.
 

Arania

Neu hier...
Thematiker*in
Mitglied seit
5 Sep 2005
Beiträge
17.180
Bewertungen
178
Das konnte ich jetzt aus den Aussagen nicht erkennen
 
E

ExitUser

Gast
@Dora "so ähnlich ?"
aus kandidatenwatch: lesenswert..
Statt Hartz IV-Aufstockung für gering Entlohnte wollen wir gemeinsam mit den Gewerkschaften für vernünftige Arbeitsbedingungen kämpfen und Hartz IV, weil es Armut per Gesetz ist, abschaffen. Wir fordern stattdessen eine Grundsicherung in Höhe von wenigstens 435 Euro


Grüße
Zid
 

Dora

Neu hier...
Mitglied seit
12 Feb 2007
Beiträge
873
Bewertungen
9
Das konnte ich jetzt aus den Aussagen nicht erkennen
Die Aussagen lassen das nicht erkennen, das ist klar. Aber es kein Fernsehsender / Anstalt wie ARD oder ZDF oder ähnliches angegeben, der dann ja die Rechte an dem Clip hätte und entsprechend auch signiert, wenn er den Clip erstellt hätte. Deswegen vermute ich, wird es wohl die Partei selbst gemacht haben oder eine Werbefirma damit beauftragt haben.
.
 

Paolo_Pinkel

Super-Moderator/in
Mitglied seit
2 Jul 2008
Beiträge
12.851
Bewertungen
6.299
VdK-Chef Walter Ofer verlässt
nach 25 Jahren die SPD


Frankfurt am Main (LiZ). Walter Ofer, der Kreisvorsitzende des Sozialverbands VdK, der in Frankfurt am Main 12.500 Mitglieder hat, tritt in die Partei DIE LINKE ein. "Hier finde ich mich mit meinen Vorstellungen einer sozialen Gesellschaft wieder“, begründet Ofer seinen Schritt. Die SPD, in der er 25 Jahre lang Mitglied war, habe sich schon lange von ihren ursprünglichen Werten verabschiedet. In Zeiten wie diesen, wo Minijobs und Niedriglohnarbeit herhalten müssten, um die Arbeitslosen- zahlen zu senken, wo das Rentenalter auf 67 erhöht werde und Renten weiter gekürzt würden sei es zwingend nötig, gegenzuhalten...

Linkszeitung - Hessen: Prominentes Neumitglied bei der LINKEN

Gruss

Paolo
 
E

ExitUser

Gast
Toll, das es immer noch ein paar Du.. äh Treue gibt, die denken das man ein sinkendes Schiff durch Schönreden und "Aktionen" am sinken hindern kann.
 
E

ExitUser

Gast
Tach!

Wir hier in Hessen, vor allem Nordhessen, beeumeln uns eh schon seit einiger Zeit über Marjana Schott und hier speziell über einen Mitarbeiter von ihr, der im nordhessischen Landkreis Werra-Meißner in der Kleinstadt Sontra der Bevölkerung vor allem als "Hexenmagier" (die meinsten sagen aber: "Spinner"...) bekannt ist.

Siehe FR-Online:
http://www.fr-online.de/in_und_ausland/politik/aktuell/1655951_Auch-ein-Hexenmagier-kandidiert.html

DIE LINKE begreift einfach nicht, daß man nicht jeden, der von der Straße kommend mit einem Mitgliedantrag wedelt, auch aufnehmen und sogleich mit irgendeinem Parteiamt betrauen kann.

Im Werra-Meißner-Kreis soll angeblich ein DIE LINKE-Kreisverband existieren, dessen "Verantwortliche" den Nachweis dafür (Gründungsprotokoll o.ä.) selbst eingetragenen Parteimitgliedern gegenüber aber nie erbringen konnten.

Was sie aber fertig gebracht haben, war, daß sie im Laden ihres "Hexenmagiers" ein "Kreisverbandsbüro" einrichteten - links wird also politisiert, rechts wird gehext.

Lächerlicher gehts nimmer... :icon_biggrin:

Doch mal im Ernst: wie sollen ganz normale BürgerInnen sich für linke Politik interessieren, geschweige denn der Partei DIE LINKE vertrauen und ihr beitreten, geschweige denn sie wählen, wenn DIE LINKE auch an der Basis leider viel zu oft totale Tölpel agieren lässt?

Mein Kumpel Thomas und seine Frau waren Mitglieder in DIE LINKE und haben diesen Klopper mit dem "Hexenmagier" und viele andere große Mängel in der Parteiarbeit auch nach Berlin mitgeteilt und gefragt, wie lange der Schwachsinn noch weiter gehen soll. Antwort war, daß man Thomas aus der Partei werfen wollte - und die Antragsschrift dazu war vom Niveau her noch niedriger, als das ganze Geplänkel um den angeblichen DIE LINKE-Kreisverband im nordhess. Werra-Meißner-Kreis...

Auch nach meinem Dafürhalten gibt es in DIE LINKE auch ganz oben niemanden, der oder die von sich sagen kann, "den Laden im Griff zu haben" - wäre es anders, dürfte es solche Dummheiten wie im nordhessischen Werra-Meißner-Kreis und eben in der Person solcher Leute wie Marjana Schott und Konsorten gar nicht geben.

Das ist das, was sich (sicherlich nicht nur) in Nordhessen die Leute auf der Straße sagen, und fragen, warum sie dann DIE LINKE wählen sollen, wenn die so desolat aufgestellt und "organisiert" sind und ihre Mitglieder so beschissen behandeln...

N.
 

Dora

Neu hier...
Mitglied seit
12 Feb 2007
Beiträge
873
Bewertungen
9
@Dora "so ähnlich ?"
aus kandidatenwatch: lesenswert..
Statt Hartz IV-Aufstockung für gering Entlohnte wollen wir gemeinsam mit den Gewerkschaften für vernünftige Arbeitsbedingungen kämpfen und Hartz IV, weil es Armut per Gesetz ist, abschaffen. Wir fordern stattdessen eine Grundsicherung in Höhe von wenigstens 435 Euro


Grüße
Zid
Meine Frage war ja, warum van Oyen das nicht in dem Videoclip auf der Seite seiner Partei sagt.

Habe aber deinen Link zu kandidatenwatch angeklickt: Die Fragestellerin schreibt, dass sie nur 25-30 Stunden die Woche arbeiten kann und 7,17 € brutto die Stunde verdient und als "Sahnehäubchen" Hartz IV dazu bekommt und fragt, wie sie sich das ohne Hartz IV vorstellen kann.

Jetzt hat sie leider nicht geschrieben, was sie an Wohnkosten und absetzbaren Kosten jeden Monat hat bzw. wie viel Hartz IV sie bekommt. Aber das muss so um die 440 € liegen. Jedenfalls frage ich mich, ob sie mit dem Mindestlohn von 8,71 € bei 435 € RS wirklich aus Hartz IV kommen würde bzw. deutlich mehr hätte.
.
 

dr.byrd

Neu hier...
Mitglied seit
25 Nov 2007
Beiträge
2.921
Bewertungen
159
@norman x

11. Januar 2009, 18:30 Uhr, Stadthalle Eschwege

Gregor Gysi kommt


P.S. Vor ein paar Wochen wollte "Chefchen" Thomas Kallay (Thomas_ARCA) hier deinen Account löschen lassen. Du hättest ihn darum gebeten?

N'Abend,

nach alledem hier muß ich feststellen, daß es keinen Zweck hat, mit Euch zu diskutieren.

Ein Teil von Euch versteht tatsächlich nicht, worum es geht, und der andere Teil will es nicht verstehen, sondern will nur madig machen.

Sinnlos also, hier weiter zu diskutieren und dann auch noch Zeit mit Leuten zu verschwenden, die von Berufs wegen hier sind, und nicht etwa, weil sie erwerbslos wären.

Daher bin ich ab sofort aus diesem Forum weg und darf die Redaktion hiermit bitten, den Account Thomas_ARCA zu sperren bzw. zu löschen.

Gleiches gilt für den User Norman_X, der hier aus privaten Gründen nicht mehr postet und mich gebeten hat, seinen Account ebenfalls sperren bzw. löschen zu lassen.

Schriftliche Bestätigung an meine hier hinterlassene eMail-Adresse wird erbeten.

T.
 

dr.byrd

Neu hier...
Mitglied seit
25 Nov 2007
Beiträge
2.921
Bewertungen
159
Meine Frage war ja, warum van Oyen das nicht in dem Videoclip auf der Seite seiner Partei sagt.
Nun, das wissen wir nicht, und da müsstest du van Ooyen selbst fragen, warum er das nicht wörtlich in den 60 Sekunden untergebracht hat. Aber eigentlich ist die Aussage "Hartz IV muss weg" auch in Hessen deutlich überall zu sehen. Vielleicht nicht an jeder Ecke, aber das liegt wohl nur an den begrenzten finanziellen Möglichkeiten.
 

Anhänge

E

ExitUser

Gast
Doch mal im Ernst: wie sollen ganz normale BürgerInnen sich für linke Politik interessieren, geschweige denn der Partei DIE LINKE vertrauen und ihr beitreten, geschweige denn sie wählen, wenn DIE LINKE auch an der Basis leider viel zu oft totale Tölpel agieren lässt?
tausch die Parteinamen aus und ersetze sie durch beliebige andere, kommt man auf das gleiche Ergebnis. :icon_twisted:

:icon_party:
 

Dora

Neu hier...
Mitglied seit
12 Feb 2007
Beiträge
873
Bewertungen
9
Nun, das wissen wir nicht, und da müsstest du van Ooyen selbst fragen, warum er das nicht wörtlich in den 60 Sekunden untergebracht hat. Aber eigentlich ist die Aussage "Hartz IV muss weg" auch in Hessen deutlich überall zu sehen. Vielleicht nicht an jeder Ecke, aber das liegt wohl nur an den begrenzten finanziellen Möglichkeiten.
Ja, hab so ein Plakat im Fernsehen gesehen. Aber meine eigenen Erfahrungen lassen mich zweifeln und selbst Katja Katja Kipping hat ja offensichtlich Zweifel an der Ernsthaftigkeit der Aussage.
.
 

dr.byrd

Neu hier...
Mitglied seit
25 Nov 2007
Beiträge
2.921
Bewertungen
159
Ja, hab so ein Plakat im Fernsehen gesehen. Aber meine eigenen Erfahrungen lassen mich zweifeln und selbst Katja Katja Kipping hat ja offensichtlich Zweifel an der Ernsthaftigkeit der Aussage.
.
Ja, was denn nun? Wenn man es nicht sagt, ist man verdächtig. Wenn man es sagt, unglaubwürdig. Wahrscheinlich wird uns als nächstes vorgeworfen, dass wir es noch nicht abgeschafft haben. Sorry, I do my very best.
 
E

ExitUser

Gast
@norman x

11. Januar 2009, 18:30 Uhr, Stadthalle Eschwege

Gregor Gysi kommt
Danke für den Hinweis, ich gebs weiter, aber ich selber geh nicht hin, das pack ich gesundheitlich noch nicht, zumal da ja mächtig Wooling sein wird, das ist noch nischt für meine marode Physis.

P.S. Vor ein paar Wochen wollte "Chefchen" Thomas Kallay (Thomas_ARCA) hier deinen Account löschen lassen. Du hättest ihn darum gebeten?
Nee, hatte ich an sich nicht, wir hatten erstmal nur drüber gesprochen. Thomas war über einige Mitteilungen hier dann aber so dermaßen stinksauer, daß er das eben mal in meinem Namen mitgeschrieben hat.

Nur: ich bin ich und wenn ich irgendwo aufhören will, dann sag ich das doch lieber schön selber. Wir haben uns drüber unterhalten und das wars dann, denn wir sind gute und vor allem langjährige Freunde. Der olle Thomas ist nicht verkehrt, nur hat er eben viel, viel zu viel mitgemacht und fährt deshalb öfter mal aus seiner roten Haut, als eigentlich gut wäre. Sein Engagement und seine soziale Arbeit wiegen das aber auf, und das kann ich trotz Freundschaft ganz objektiv sagen.

Aber wichtiger ist doch folgendes: angesprochen wurde es hier schonmal, vielleicht sogar von Thomas, daß das mit DIE LINKE so nicht bleiben kann, und man sich schon fragen muß, warum zum Deibel DIE LINKE so derartig die Zügel schleifen lässt, daß landauf, landab die WählerInnen anfangen, Fragen zu stellen, auf die die Basis von DIE LINKE keine Antworten mehr hat.

Wie gesagt: hier im Landkreis Werra-Meißner nimmt die keiner mehr ernst, und kaum jemand wird sie wählen, die Leute lachen über sie und ihren "Hexenmagier"...

Das ist für die Konservativen und die neoliberalen Medien das gefundene Fressen schlechthin.

Und das merken die bei DIE LINKE nicht?

Wenn die das so weiter laufen lassen in dieser Partei, dann dauerts net mehr lang, und dann ist aus die Maus. Schade, sicherlich, aber wenn die da oben bei DIE LINKE, aber auch die unteren Leitungsebenen nicht begreifen, daß sie mit ihrem innerparteilichen Zirkus Maximus sich außerparteilich heftigst schaden, tja, dann kann man ihnen nicht mehr helfen.

Wobei: das Ganze könnte auch eine konzertierte, von langer Hand geplante Aktion u.a. der SPD sein, DIE LINKE eben solange zu unterlaufen und dabei fortwährend und breitflächig Zirkus Maximus machen, bis diese Partei in Grund und Boden blamiert ist...

Paranoia ist manchmal die richtige Antwort... :icon_hmm:

N.
 
E

ExitUser

Gast
Aber eigentlich ist die Aussage "Hartz IV muss weg" auch in Hessen deutlich überall zu sehen. Vielleicht nicht an jeder Ecke, aber das liegt wohl nur an den begrenzten finanziellen Möglichkeiten.
Na aber, entweder will man Wahlen gewinnen und stellt dafür ausreichende Wahlmittel zur Verfügung, oder man lässt es.

"Hartz-IV muss weg" steht hier nirgends. Ist auch kein Wunder, denn hier jibbets ja niemanden mehr, der für DIE LINKE Plakate aufhängt...

Jedoch ist das mit dem Wahlkampfmaterial ein altbekanntes Problem bei DIE LINKE, war vorher bei WASG und PDS schon so. Und wenn ich dann allein nur hier aus Hessen höre, daß die LaVo-Leute (also Landesverband) ständig in den teuersten Hotels nächtigen und gut essen und trinken, dann frage ich mich, was erst bundesweit alles läuft im Umgang mit den Mitgliedsbeiträgen und Spenden, so daß dann für Wahlkampfplakate nicht mehr viel übrig sein dürfte...

Wie schon woanders geschrieben hier im Forum, läuft bei DIE LINKE einfach viel zu viel schief, und sie haben niemanden, der oder die aufräumt...

Schade drum. Echt schade drum. Ich hatte so auf links gehofft.

N.
 
E

ExitUser

Gast
Ja, was denn nun? Wenn man es nicht sagt, ist man verdächtig. Wenn man es sagt, unglaubwürdig. Wahrscheinlich wird uns als nächstes vorgeworfen, dass wir es noch nicht abgeschafft haben. Sorry, I do my very best.
Hey, nimm das mal nicht so persönlich. Dora scheint ja auch schlechte Erfahrungen gemacht zu haben, die sie nun extrem zweifeln lassen an DIE LINKE.

Du persönlich und andere Aufrechte in dieser Partei seid damit sicherlich nicht gemeint.

Aber Doras Zweifel sind auch die Zweifel, die man überall hört, wenns um DIE LINKE geht - wie ich schon schrieb, traut denen kaum jemand, weil jeden Tag eine neue Sau über die durchs Dorf gehetzt wird.

Okok, das machen die neoliberalen Medien mit Extrafleiss - aber DIE LINKE und die vielen Blödel und U-Boote, die sie in ihren Reihen haben, geben den Medien ja auch ständig neue und immer wieder neue Munition, um gegen die Partei zu hetzen...

Da das bei DIE LINKE aber nicht begriffen wird - wäre es anders, gäbe es z.B. Freaks wie Schott und Konsorten längst nicht mehr der Partei - scheint es doch so zu sein, wie viele meinen, daß man dort von bestimmten Dingen, zu denen Öffentlichkeitsarbeit gehört, nicht die Bohne Ahnung hat.

Thomas sagt das z.B. dauernd, und ist davon nicht abzubringen - und die Ereignisse zeigen, daß er da so arg falsch nicht liegt...

Leider.

N.
 

athene

Neu hier...
Mitglied seit
25 Dez 2005
Beiträge
647
Bewertungen
0
Zitat:

"Willi van Ooyen: Natürlich können wir nicht jeden früheren SPD-Wähler für die Linke begeistern, da werden keine Wählermassen zu uns wandern. Ich habe jedoch nach wie vor die Hoffnung, dass sich eine Mehrheit in der Gesellschaft für Inhalte gewinnen lässt, .....und dass die SPD sich wieder erholt. ...........ist es zwar bedauerlich, andererseits aber auch verständlich, dass Leute austreten. Manche sind über den Austritt der Mitglieder in Baunatal nicht wirklich traurig. Da waren schon ein paar Dauerquertreiber drunter........."


Van Ooyen will erneut „hessische Verhältnisse“
 

dr.byrd

Neu hier...
Mitglied seit
25 Nov 2007
Beiträge
2.921
Bewertungen
159
"Hartz-IV muss weg" steht hier nirgends. Ist auch kein Wunder, denn hier jibbets ja niemanden mehr, der für DIE LINKE Plakate aufhängt...
Es kommen jetzt Wahlkampfhelfer aus Berlin. Leider hat uns bisher noch niemand die von dir angesprochenen "Luxusunterkünfte" zur Verfügung gestellt. Wie ich überhaupt feststellen muss, dass in deinen Postings viel "Vom Hörensagen" berichtet wird. Du mußt aufpassen, hier nicht zum Gerüchteverbreiter der neoliberalen Propaganda zu werden.
 

Dora

Neu hier...
Mitglied seit
12 Feb 2007
Beiträge
873
Bewertungen
9
Ja, was denn nun? Wenn man es nicht sagt, ist man verdächtig. Wenn man es sagt, unglaubwürdig. Wahrscheinlich wird uns als nächstes vorgeworfen, dass wir es noch nicht abgeschafft haben. Sorry, I do my very best.
Da ist was dran. Blöde Situation!
Nur: Nicht ich habe die Situation herbeigeführt - ich schau jetzt halt ganz genau hin.
Und auch du wirst nicht dafür können, dass es so ist. Als überzeugter und aufrechter Aktivist, der du offensichtlich bist, drück ich dir die Daumen.
.
 

Rounddancer

Forumnutzer/in

Mitglied seit
30 Aug 2006
Beiträge
7.151
Bewertungen
1.531
Es kommen jetzt Wahlkampfhelfer aus Berlin.
Ja. Zudem scheint diesmal zu klappen, was beim Hessen-Wahlkampf vor einem Jahr vergessen, und beim Bayern-Wahlkampf angekündigt, aber dann, jedenfalls hier im LV B-W, doch nicht wirklich gemacht wurde:
Der Aufruf an die anderen LV, einen Kreis, eine Region im jeweiligen Wahlkampfgebiet zu unterstützen (samt Gebietseinteilung).
Für den Bayern-Wahlkampf war das auch angekündigt, aber im LV B-W wußte keiner, welche bayrische REgion wir hätten unterstützen sollen.

Diesmal, im neuen Hessen-Wahlkampf, kam da eine klare Info, welche Region wir aus B-W. in Hessen unterstützen sollen.

Ein Fortschritt.
 

Dora

Neu hier...
Mitglied seit
12 Feb 2007
Beiträge
873
Bewertungen
9
Ja. Zudem scheint diesmal zu klappen, was beim Hessen-Wahlkampf vor einem Jahr vergessen, und beim Bayern-Wahlkampf angekündigt, aber dann, jedenfalls hier im LV B-W, doch nicht wirklich gemacht wurde:
Der Aufruf an die anderen LV, einen Kreis, eine Region im jeweiligen Wahlkampfgebiet zu unterstützen (samt Gebietseinteilung).
Für den Bayern-Wahlkampf war das auch angekündigt, aber im LV B-W wußte keiner, welche bayrische REgion wir hätten unterstützen sollen.

Diesmal, im neuen Hessen-Wahlkampf, kam da eine klare Info, welche Region wir aus B-W. in Hessen unterstützen sollen.

Ein Fortschritt.
Schon komisch, da treten den offiziellen Verlautbarungen nach mehr neue Mitglieder ein als aus, aber zum Plakate aufhängen braucht es Helfer von anderswo?
.
 
E

ExitUser

Gast
noch komischer. Da treten Einige aus und die Austritserklärung liegt zuerst den Medien danach erst der ehemaligen Partei vor. Sonderbare Sachen gehen dort vor.

Grüße
Zid
 

Dora

Neu hier...
Mitglied seit
12 Feb 2007
Beiträge
873
Bewertungen
9
noch komischer. Da treten Einige aus und die Austritserklärung liegt zuerst den Medien danach erst der ehemaligen Partei vor. Sonderbare Sachen gehen dort vor.

Grüße
Zid
Vorweg: Also spektakuläre Austritte hat es schon in allen Parteien gegeben, auch bei der DiLi in anderen Bundesländern. Das ist keine rein hessische Erscheinung.

Das eine hat mit dem anderen nicht zu tun, dachte ich erst. Aber wenn die Mitgliederzahl in 2008 so stark zugenommen hat und dennoch Unterstützung aus etlichen anderen Bundesländern gebraucht wird, frage ich mich, warum nicht genügend Mitglieder für das Aufhängen der Plakate zur Verfügung stehen. Und dann könnte es doch etwas mit den Austritten zu tun haben: Mangelnde Bereitschaft zu aktiver Parteiarbeit (Plakate für eine wichtige Wahl aufhängen) kommt ja oft von Unzufriedenheit. Und Unzufriedenheit über lange Zeit führt zu Austritten aus der Partei.

Und sehr starke Unzufriedenheit und maßlose Enttäuschung führen, wenn dem lange in der Partei keine Beachtung geschenkt wurde, wohl dazu, den Austritt spektakulär zu gestalten um wenigstens mit dem Verlassen der Partei Aufmerksamkeit zu erhalten. Vermutlich also kurz vor einer Wahl, wenn die Medien solchen Dauer-Frustrierten auch die gewünschte Aufmerksamkeit schenken.

Persönlich habe ich das nicht so gemacht, als ich aus der WASG ausgetreten bin und würde damit auch nicht bis zu irgendeiner Wahl warten. Verstehen kann ich das aber.

Um 19:30 in der Hessenschau gab es erneut Berichte um Austritte aus der DiLi.
.
 
E

ExitUser

Gast
aus deinem link
Alle wollen ihre Mandate nun als Parteilose ausüben.

Und wenn DIE LINKE genauso antwortet wie die Presse in Hessen schreibt? So in etwa:
http://www.die-linke-hessen.de/lv15/wahl-2009/presse/397-die-linkefrankfurt-masseneintritt-von-kurdinnen-und-kurden
DIE LINKE, Frankfurt Masseneintritt von Kurdinnen und Kurden

Über Jahre befassten sich in Hessen lebende Kurdinnen und Kurden mit dem Programm und der politischen Praxis der LINKEN. Jetzt war es soweit: 19 Kurdinnen und Kurden aus Frankfurt und Umgebung sind der Partei DIE LINKE beigetreten. Unter ihnen Gewerkschafter, Betriebsräte, Unternehmensberater, Journalisten, Studierende, Schülerinnen und Schüler. Weitere Eintritte sind für die nächsten Tage angekündigt.

Volkhard Mosler vom Kreisvorstand Frankfurt: „Wenn ich in der Türkei leben würde, wäre ich nicht nur einer deutschen linken Vereinigung, sondern würde mich ebenfalls in die Linke der Türkei einbringen.“
Wolfgang Gehrcke, Bundestagsabgeordneter: „Seid herzlich willkommen in der Partei DIE LINKE. Ich wünsche mir, dass in der LINKEN Menschen unterschiedlichen Alters und nationaler Herkunft gemeinsam für soziale Gerechtigkeit kämpfen. Migrantinnen und Migranten brauchen wie alle Arbeitsplätze und bessere Bildung. Dafür wollen gemeinsam kämpfen und besten Dank, dass Ihr mitten im Wahlkampf Koch eine solche Antwort gegeben habt.“
Die neu eingetretenen kurdischen Mitglieder erklärten: „Wir haben eure Parteivereinigung und euren Weg seit längeren verfolgt und kritisch begleitet. Jetzt haben wir den Entschluss gefasst einzutreten. Wir wollen in allen Bereichen mitarbeiten – in der Sozialpolitik, in Betrieb und Gewerkschaft ebenso wie im Kampf um demokratische Rechte. Wir leben seit langem in Deutschland und sind Teil der linken Bewegung in unserem gemeinsamen Land.“




wie klingt das für dich? Genau so "seriös" wie die Presse in Hessen? Oder unglaubwürdig. Oder hältst du die hessische Presse für unseriös?
 

dr.byrd

Neu hier...
Mitglied seit
25 Nov 2007
Beiträge
2.921
Bewertungen
159
Wir waren auch in Bayern, Niedersachsen, Hamburg und Bremen. Und auch schon im letzten Jahr in Hessen. Das ist ganz normal und auch bei anderen Parteien so.
 

Dora

Neu hier...
Mitglied seit
12 Feb 2007
Beiträge
873
Bewertungen
9
aus deinem link
Unter ihnen Gewerkschafter, Betriebsräte, Unternehmensberater, Journalisten, Studierende, Schülerinnen und Schüler. Weitere Eintritte sind für die nächsten Tage angekündigt.
...
wie klingt das für dich? Genau so "seriös" wie die Presse in Hessen? Oder unglaubwürdig. Oder hältst du die hessische Presse für unseriös?
Klingt gut und ist für mich genauso glaubwürdig und seriös. Wenn gleich mir auffällt, dass keine Erwerbslosen in der Aufzählung genannt werden.

Vielleicht verstehst du mich nicht richtig. An anderer Stelle habe ich es schon mal geschrieben: Die Mitglieder kommen und gehen - die Probleme bleiben.
Und die Probleme gibt es schon aus WASG-Zeiten und anscheinend besonders mit Erwerbslosen.
.
 

Dora

Neu hier...
Mitglied seit
12 Feb 2007
Beiträge
873
Bewertungen
9
Wir waren auch in Bayern, Niedersachsen, Hamburg und Bremen. Und auch schon im letzten Jahr in Hessen. Das ist ganz normal und auch bei anderen Parteien so.
Wer ist "wir"?
Dass die Spitzenpolitiker Wahlkampfhilfe leisten und z. B. Gysi, Merkel, Westerwelle usw. in Hessen unterwegs sind, mag normal sein. Aber Plakate hängen hier z. B. alle Parteien alleine mit ihren Mitgliedern vor Ort auf oder bezahlen Firmen dafür.
.
 

isabel

VIP Nutzer/in
Mitglied seit
17 Okt 2006
Beiträge
1.350
Bewertungen
58
Ganz normale Parteimitglieder, z.B. Hauswurfsendungen. Diese Aufrufe gibt es auch in anderen Parteien. Das ist im Wahlkampf (meist Endphase) ganz normal.
Dem stimme ich vollkomm zu. Es ist auch sehr erfreulich, dass man sich gegenseitig hilft.


Ein- und Aus-tritte sind bei jeder Partei normal.
Was ich nicht mehr normal finde, ist die Fokussierung der Presse ausschließlich auf Austritte aus Der Linkspartei.
Ich lese mit Bestürzung, wie sich die Situation entwickelt. Die verschiedene Presse berichtet unter verschiedenen Titeln eigentlich zwei Sachen: Die Linke in Hessen und Klaus Ernst – an Objektivität glaube ich nicht besonders. Kann nicht mehr lesen – nur Wiederholungen, nichts neues.

Wo war die Presse bei Massenaustritten aus CDU und SPD?

Jedes falsche Wort von einem Linke-Mitglied wird auf die große Glocke gehängt, richtige Worte werden so lange umgedreht, bis sie ganz andere Bedeutung haben.
Deshalb lese ich auch die Gespräche mit den Betroffenen mit gemischten Gefühlen.

Mediale HetzePropaganda – das hat doch der Koch versprochen. Zumindest dabei hält er sein Wort.
Ein paar U-Boote noch dazu und Die Linke im Hessen verliert.

Auf die Presseschlacht war ich vorbereitet, nur nicht darauf, dass die so viel Erfolg haben könnte. Woher kommt der Glaube an die offizielle Presse?

Warum werden hier reihenweise fleißig Artikel gestellt, die eigentlich gar nichts Neues zu berichten haben? Hat jemand nach Wahrheitgemessen Inhalt gefragt?

Warum haben sich ausgerechnet im ELO-Forum ein paar User gesammelt, die vehement gegen Die Linke agieren? Wenn gegen DL, dann: für wen?

In welchem Interesse liegt es, dass DL unbedingt verlieren sollte?
Bei allen internen Unstimmigkeiten, die auch bei kleinsten Vereinen vorkommen, ist DieL. doch die einzige Partei, die für uns steht.

Ich behaupte jetzt ganz einfach: alleine, dass die Partei existiert und immer mehr Stimmen bekommt, sind schon schlimmere Sachen verhindert worden.
Beweise dafür liegen einfach in der Logik: warum redet man über „Linksrutsch“ von SPD, ja, sogar von CDU? Wäre das ohne eine Partei links von SPD möglich?
Ich behaupte: nein!

Zum Nachdenken.

Mit freundlichen Grüßen
Isabell
 

dr.byrd

Neu hier...
Mitglied seit
25 Nov 2007
Beiträge
2.921
Bewertungen
159
Es ist halt Wahlkampf. Und es geht um viel. Da wird mit allen Methoden gearbeitet.

Um DIE LINKE braucht man sich keine Sorgen in Hessen machen, wenn alle Anhänger und Sympathisanten zur Wahl gehen.

Die anderen Parteien werden es schwer haben, zu mobilisieren. Es wird eine sehr, sehr niedrige Wahlbeteiligung geben (historisches Tief). :icon_twisted:
 

isabel

VIP Nutzer/in
Mitglied seit
17 Okt 2006
Beiträge
1.350
Bewertungen
58
Es ist halt Wahlkampf. Und es geht um viel. Da wird mit allen Methoden gearbeitet.

Um DIE LINKE braucht man sich keine Sorgen in Hessen machen, wenn alle Anhänger und Sympathisanten zur Wahl gehen.

Die anderen Parteien werden es schwer haben, zu mobilisieren. Es wird eine sehr, sehr niedrige Wahlbeteiligung geben (historisches Tief). :icon_twisted:
Ich hoffe, Du hast Recht.

Trotztdem finde ich, dass dieses Forum keine Plattform bieten sollte, Wahlkämpfe auszutragen. Und wenn schon, dann nicht einseitig gegen Die Linke.
Berichterstattung und Diskissionen - ja, propagandische Hetzte-nein.

Warum ausgerechnet gegen Die Linke?

Ich werde es nie verstehen.

MfG
Isabell
 

isabel

VIP Nutzer/in
Mitglied seit
17 Okt 2006
Beiträge
1.350
Bewertungen
58
Mal was anders (Neues Deutschland):

»Die Medien sind nicht objektiv und biegen die Fakten zurecht, wie sie es brauchen«, kommentierte Lafontaine die gehäufte Berichterstattung über Konflikte in der hessischen LINKEN in den letzten Tagen. Entgegen solcher Stimmungsmache habe sein saarländischer Landesverband die Mitgliederzahl jüngst allein in einem Monat von 3000 auf 3180, also um sechs Prozent, steigern können.


13.01.2009: »Nutzt die letzte Woche« (Tageszeitung Neues Deutschland)

Mit freundlichen Grüßen
Isabell
 

Rounddancer

Forumnutzer/in

Mitglied seit
30 Aug 2006
Beiträge
7.151
Bewertungen
1.531
I


Warum ausgerechnet gegen Die Linke?

Ich werde es nie verstehen.
Nun, es gibt Menschen, die immer alles kaputtmachen wollen, was andere haben oder tun.
Kann Neid dahinterstecken,- aber:
Nicht selten haben diese Menschen unbehandeltes AHDS.

Und bei Die Linke können sie eben derzeit am Meisten stören und kaputtmachen. Mit der größten Öffentlichkeitswirksamkeit.

Sich mit diesen Leuten auseinanderzusetzen, hat in der Regel keinen Sinn, es kostet nur Zeit, Zeit, die wir besser dafür verwenden, gegenüber Wählern und uns nicht bösartig, sondern offen gesinnten Menschen positiv zu argumentieren, und diese davon zu überzeugen, daß wir die richtigen Argumente haben.
Offene Ohren, offene Türen, die machen Sinn, laden ein.

Deswegen macht es auch Sinn, daß, so wird vom Gründer der Kirche, der ich auf dem Papier angehöre, Josef Smith, überliefert, dieser, wenn er wo in ein Lokal kam, fragte, ob er hier unter Christen sei. Und wenn ja, dann trat er ein,- denn dann war er in etwa bei Gleichgesinnten.

Auch verständlich in dem Rahmen ist so die Weisung, die schon herauskam, als ich noch aktives CDU-Mitglied war: Da wurde geraten, in Wahlkämpfen die Veranstaltungen nicht zu besuchen, in denen einseitige, konträre Darstellungen zu erwarten sind, sei es wegen der Zusammensetzung des Podiums, den Intensionen des Veranstalters, oder der Zusammensetzung der Veranstaltungsteilnehmer. Und die haben Recht: Statt Zeit so zu verbringen, tut man besser, als alleiniger Kandidat z.B. einen Altennachmittag eines regulären Seniorenheims o.ä. zu besuchen,- in freundlicher Stimmung einen guten Eindruck hinterlassen, macht immer Sinn.

Eigentlich sollten wir gar nicht auf die bohrende, bewußt auf Zerstörung angesetzte Kritik, die ewige Moserei eingehen,- sondern positiv argumentieren, schließlich lesen immer viele mit, die schweigen, weil sie selbst nicht von den ewigen Streithammeln geschlachtet und zerlegt werden wollen, aber offen für gute, positive Argumente sind.

Wir sollten auch nicht vergessen, daß die Erfahrung der Wahlforscher auch für uns gilt:

Wahlen können nur in der Mitte gewonnen werden.

Zudem kann und soll man maximale Forderungen stellen,- aber dann auch bereit sein, auch mal kleine Fortschritte zu akzeptieren, als Anfang, dann zu akzeptieren, wenn sie in die richtige, angestrebte Richtung gehen.
Das ist dann schon mal ein Stück weiter, als wenn, weil man nur "Ganz oder garnicht" weiter dauerhaft nichts bewegen könnte. Denn wenn es etwas ins Rollen gekommen ist, in die richtige Richtung, dann geht es auch leichter, kontinuierlich weiter in diese Richtung zu schubsen.
 

Volker

Elo-User/in

Mitglied seit
4 Jun 2006
Beiträge
1.571
Bewertungen
39
Hall Isabel
...
>Auf die Presseschlacht war ich vorbereitet, nur nicht darauf, dass die so >viel Erfolg haben könnte. Woher kommt der Glaube an die offizielle Presse?

Ja ne, sonst wird ueber die Bmedien geschimpft, passt es aber im Kram, ist
die Kritik an den medien wie weggewischt.

>Warum werden hier reihenweise fleißig Artikel gestellt, die eigentlich gar >nichts Neues zu berichten haben? Hat jemand nach Wahrheitgemessen >Inhalt gefragt?

In den seltesten Faellen, wird nachgeforscht. Einfach uebernommen.
Kommt ein Passus aus der Ecke, gegen die sich gestellt wird, WIrd rumrecherchiert, bis der Arzt kommt.

>Warum haben sich ausgerechnet im ELO-Forum ein paar User gesammelt, >die vehement gegen Die Linke agieren? Wenn gegen DL, dann: für wen?

Weil hier viele für DL sind, oder wenigstens die herrchende Politik
schwer kritisieren und Gegenvorschlage machen.

>In welchem Interesse liegt es, dass DL unbedingt verlieren sollte?
>Bei allen internen Unstimmigkeiten, die auch bei kleinsten Vereinen >vorkommen, ist DieL. doch die einzige Partei, die für uns steht.

Zumindest fuer soziale Gerechtigkeit.

>Ich behaupte jetzt ganz einfach: alleine, dass die Partei existiert und
>immer mehr Stimmen bekommt, sind schon schlimmere Sachen verhindert >worden.

>Beweise dafür liegen einfach in der Logik: warum redet man über >„Linksrutsch“ von SPD, ja, sogar von CDU? Wäre das ohne eine Partei links >von SPD möglich?
>Ich behaupte: nein!

Ich behaupte du hast völlig recht.

>Zum Nachdenken.
Besser wäre andere denken mal nach... ;-)

Davon ab, Warum mancher Veraenderungen, bekaempft ist die Angst,
die jetzige Situation koennte schlimmer werden...

Davon ab, als Allheilmittel ist die Linke sicher nicht zu verstehen,
ein Schritt in die Richtige Richtung allemal. Zumal sie die einzige ist, die in eine andere Richtung sieht, die anderen spitzeln was sich dort tut.

Volker
 
E

ExitUser

Gast
Hall Isabel
...
>Auf die Presseschlacht war ich vorbereitet, nur nicht darauf, dass die so >viel Erfolg haben könnte. Woher kommt der Glaube an die offizielle Presse?

Ja ne, sonst wird ueber die Bmedien geschimpft, passt es aber im Kram, ist
die Kritik an den medien wie weggewischt.

>Warum werden hier reihenweise fleißig Artikel gestellt, die eigentlich gar >nichts Neues zu berichten haben? Hat jemand nach Wahrheitgemessen >Inhalt gefragt?

In den seltesten Faellen, wird nachgeforscht. Einfach uebernommen.
Kommt ein Passus aus der Ecke, gegen die sich gestellt wird, WIrd rumrecherchiert, bis der Arzt kommt.

>Warum haben sich ausgerechnet im ELO-Forum ein paar User gesammelt, >die vehement gegen Die Linke agieren? Wenn gegen DL, dann: für wen?

Weil hier viele für DL sind, oder wenigstens die herrchende Politik
schwer kritisieren und Gegenvorschlage machen.

>In welchem Interesse liegt es, dass DL unbedingt verlieren sollte?
>Bei allen internen Unstimmigkeiten, die auch bei kleinsten Vereinen >vorkommen, ist DieL. doch die einzige Partei, die für uns steht.

Zumindest fuer soziale Gerechtigkeit.

>Ich behaupte jetzt ganz einfach: alleine, dass die Partei existiert und
>immer mehr Stimmen bekommt, sind schon schlimmere Sachen verhindert >worden.

>Beweise dafür liegen einfach in der Logik: warum redet man über >„Linksrutsch“ von SPD, ja, sogar von CDU? Wäre das ohne eine Partei links >von SPD möglich?
>Ich behaupte: nein!

Ich behaupte du hast völlig recht.

>Zum Nachdenken.
Besser wäre andere denken mal nach... ;-)

Davon ab, Warum mancher Veraenderungen, bekaempft ist die Angst,
die jetzige Situation koennte schlimmer werden...

Davon ab, als Allheilmittel ist die Linke sicher nicht zu verstehen,
ein Schritt in die Richtige Richtung allemal. Zumal sie die einzige ist, die in eine andere Richtung sieht, die anderen spitzeln was sich dort tut.

Volker

und ich frage mich immer öfter, wie naiv man sein muss, um "Parteitauglich" zu sein.

:icon_kinn:
 

Volker

Elo-User/in

Mitglied seit
4 Jun 2006
Beiträge
1.571
Bewertungen
39
und ich frage mich immer öfter, wie naiv man sein muss, um "Parteitauglich" zu sein.
:icon_kinn:
Es ist doch völlig egal wie naiv ein Mensch ist.
Hauptsache Mensch verarscht nicht andere Menschen,
oder das er sowas wie die Verarsche anderer organisiert.

mir ist gerade zum :eek:
Volker
 

Dora

Neu hier...
Mitglied seit
12 Feb 2007
Beiträge
873
Bewertungen
9
Ganz normale Parteimitglieder, z.B. Hauswurfsendungen. Diese Aufrufe gibt es auch in anderen Parteien. Das ist im Wahlkampf (meist Endphase) ganz normal.
Wenn du das schreibst....mir ist das neu. Wir haben das immer selbst gemacht und keine Hilfe von auswärts gebraucht. Zwar waren es vorwiegend aber keineswegs nur wir Erwerbslosen. Jedenfalls waren wir genug Leute für Info-Stände, Hauswurfsendungen, Plaktieren usw.
.
 

Dora

Neu hier...
Mitglied seit
12 Feb 2007
Beiträge
873
Bewertungen
9
Nun, es gibt Menschen, die immer alles kaputtmachen wollen, was andere haben oder tun.
Kann Neid dahinterstecken,- aber:
Nicht selten haben diese Menschen unbehandeltes AHDS.
Ja - das war ja auch z. B. von Frau Schott von der DiLi in Hessen zu hören. Die Kritiker hielt sie für "kranke" Menschen.

Offene Ohren, offene Türen, die machen Sinn, laden ein.
Gilt aber nicht für erwerbslose und schon gar nicht für "kranke" Parteimitglieder?

Auch verständlich in dem Rahmen ist so die Weisung, die schon herauskam, als ich noch aktives CDU-Mitglied war: Da wurde geraten, in Wahlkämpfen die Veranstaltungen nicht zu besuchen, in denen einseitige, konträre Darstellungen zu erwarten sind, sei es wegen der Zusammensetzung des Podiums, den Intensionen des Veranstalters, oder der Zusammensetzung der Veranstaltungsteilnehmer. Und die haben Recht: Statt Zeit so zu verbringen, tut man besser, als alleiniger Kandidat z.B. einen Altennachmittag eines regulären Seniorenheims o.ä. zu besuchen,- in freundlicher Stimmung einen guten Eindruck hinterlassen, macht immer Sinn.
Von der CDU lernen heißt siegen lernen? ! :cool:

Wahlen können nur in der Mitte gewonnen werden.
Wird ganz schön eng da in der Mitte werden, wo sich alle drängeln. :icon_smile:
.
 
E

ExitUser

Gast
@Dora:

Diskutieren mit Heinz bringt nichts. Erst war er stammer CDU-ler, also ganz weit rechts (rechter ist nur noch die NPD) und nun isser, weil er in der CDU nix geworden ist, auf einmal geläuterter Linker und DIE LINKE-Mitglied...

Genau das ist das Kernproblem, was DIE LINKE hat - Politleichen aus anderen Parteien versuchen nun, bei Links was zu werden, und unter diesen Politleichen können sich U-Boote nur zu gut verstecken...

Deshalb gibts auch überall bei DIE LINKE solche Probleme wie in Hessen...

Da muß man schon fast grinsen bei der Vorstellung, daß man in DIE LINKE zwar abgehalfterte Grüne, SPD-ler und auch CDU-ler zuhauf vorfindet und diese sogar machen lässt, auch wenns nur zum Nachteil der Partei ist (U-Boote) - während gleichzeitig in DIE LINKE bis auf ein paar wenige Ausnahmen Erwerbslose, und hier vor allem organisierte, selbstbewusste und wehrhafte Erwerbslose unerwünscht sind, und, wenn und weil sie den Mund aufmachen, als "10% Irre" oder als "krank" bezeichnet werden...

Da kann man ob der Blindheit der DIE-LINKE-Parteiobrigkeit nur den Kopf schütteln...

---

So, am 11. Januar 2009 war Gregor Gysi im nordhessischen Eschwege. Mir wars zu weit bei dem Wetter, aber ich dachte, die hiesigen Medien würden schon berichten.

Was aber geschah?

Zwei SPD-Leute, die Nahles und noch jemand, waren auch in Eschwege. Beide füllten selbst kleine Kneipensäle noch nicht mal zu einem Drittel, pro SPD-Politiker waren ca. 20-30 Leute da.

DIE LINKE und Gregor Gysi waren in der Eschweger Stadthalle - und es kamen rund 350 Besucher!!!!

Noch interessanter aber ist, daß die hiesigen Medien, SPD/FDP/CDU-gesteuert, zwar über die lächerlich kleinen Wahlveranstaltungen der SPD berichteten, aber die wirklich große Wahlveranstaltung von DIE LINKE mit immerhin über dreihundert Besuchern mit keine Silbe erwähnten.

Mag man als parteiloser Linker wie ich DIE LINKE gegenüber kritisch sein, so ist es trotzdem ein absolutes Armutszeugnis, was sich die Tageszeitungen HNA (Hessisch-Niedersächsische Allgemeine, gehört zum Ippen-Konzern) und die Eschweger Werra-Rundschau (nur kleine örtliche Redaktion und örtlicher Mantel, ansonsten HNA), herausnehmen, in dem sie einer immerhin demokratisch gewählten Partei wie DIE LINKE die Berichterstattung verweigern über eine der bestens besuchten Wahlveranstaltungen der letzten Jahre in dieser Gegend...

So wird die Bevölkerung verarscht.

Nun könnte jemand auf die Idee kommen, und bemängeln, daß ich mich ja über diese eine mediale Verarsche aufrege, aber nix dagegen hätte, daß jene, die aus DIE LINKE in Hessen ausgetreten sind, gleich auch zu den Medien gerannt waren, welche natürlich dann mit Feuereifer darüber berichteten.

Es stimmt, ich hab nix dagegen.

Denn Sauereien jedweder Art können nur dann aufgedeckt und bekämpft werden, wenn sie öffentlich werden.

Jene, die kürzlich in Hessen aus DIE LINKE austraten und den Medien darüber berichteten, was alles dort ablief, und wer dort von den Strippenziehern (Schott, Wissler und Konsorten) krumme Touren ritt, taten gut daran, an die Öffentlichkeit zu gehen.

Denn nur so wird man irgendwann auch oben in DIE LINKE begreifen, daß es besser ist, anständige aufrechte linke Leute (darunter übrigens auch viele Erwerbslose) aufzunehmen und in Parteiämter kommen zu lassen, als solche zerstörerischen Freaks wie eben Schott und Co - oder rechte Typen, die sich bei der CDU jahrelang wohl fühlten und nun plötzlich ihre linke Ader entdeckt zu haben glauben...

N.
 
E

ExitUser

Gast
@Dora:

Diskutieren mit Heinz bringt nichts. Erst war er stammer CDU-ler, also ganz weit rechts (rechter ist nur noch die NPD) und nun isser, weil er in der CDU nix geworden ist, auf einmal geläuterter Linker und DIE LINKE-Mitglied...

Genau das ist das Kernproblem, was DIE LINKE hat - Politleichen aus anderen Parteien versuchen nun, bei Links was zu werden, und unter diesen Politleichen können sich U-Boote nur zu gut verstecken...

Deshalb gibts auch überall bei DIE LINKE solche Probleme wie in Hessen...

Da muß man schon fast grinsen bei der Vorstellung, daß man in DIE LINKE zwar abgehalfterte Grüne, SPD-ler und auch CDU-ler zuhauf vorfindet und diese sogar machen lässt, auch wenns nur zum Nachteil der Partei ist (U-Boote) - während gleichzeitig in DIE LINKE bis auf ein paar wenige Ausnahmen Erwerbslose, und hier vor allem organisierte, selbstbewusste und wehrhafte Erwerbslose unerwünscht sind, und, wenn und weil sie den Mund aufmachen, als "10% Irre" oder als "krank" bezeichnet werden...

Da kann man ob der Blindheit der DIE-LINKE-Parteiobrigkeit nur den Kopf schütteln...

---

So, am 11. Januar 2009 war Gregor Gysi im nordhessischen Eschwege. Mir wars zu weit bei dem Wetter, aber ich dachte, die hiesigen Medien würden schon berichten.

Was aber geschah?

Zwei SPD-Leute, die Nahles und noch jemand, waren auch in Eschwege. Beide füllten selbst kleine Kneipensäle noch nicht mal zu einem Drittel, pro SPD-Politiker waren ca. 20-30 Leute da.

DIE LINKE und Gregor Gysi waren in der Eschweger Stadthalle - und es kamen rund 350 Besucher!!!!

Noch interessanter aber ist, daß die hiesigen Medien, SPD/FDP/CDU-gesteuert, zwar über die lächerlich kleinen Wahlveranstaltungen der SPD berichteten, aber die wirklich große Wahlveranstaltung von DIE LINKE mit immerhin über dreihundert Besuchern mit keine Silbe erwähnten.

Mag man als parteiloser Linker wie ich DIE LINKE gegenüber kritisch sein, so ist es trotzdem ein absolutes Armutszeugnis, was sich die Tageszeitungen HNA (Hessisch-Niedersächsische Allgemeine, gehört zum Ippen-Konzern) und die Eschweger Werra-Rundschau (nur kleine örtliche Redaktion und örtlicher Mantel, ansonsten HNA), herausnehmen, in dem sie einer immerhin demokratisch gewählten Partei wie DIE LINKE die Berichterstattung verweigern über eine der bestens besuchten Wahlveranstaltungen der letzten Jahre in dieser Gegend...

So wird die Bevölkerung verarscht.

Nun könnte jemand auf die Idee kommen, und bemängeln, daß ich mich ja über diese eine mediale Verarsche aufrege, aber nix dagegen hätte, daß jene, die aus DIE LINKE in Hessen ausgetreten sind, gleich auch zu den Medien gerannt waren, welche natürlich dann mit Feuereifer darüber berichteten.

Es stimmt, ich hab nix dagegen.

Denn Sauereien jedweder Art können nur dann aufgedeckt und bekämpft werden, wenn sie öffentlich werden.

Jene, die kürzlich in Hessen aus DIE LINKE austraten und den Medien darüber berichteten, was alles dort ablief, und wer dort von den Strippenziehern (Schott, Wissler und Konsorten) krumme Touren ritt, taten gut daran, an die Öffentlichkeit zu gehen.

Denn nur so wird man irgendwann auch oben in DIE LINKE begreifen, daß es besser ist, anständige aufrechte linke Leute (darunter übrigens auch viele Erwerbslose) aufzunehmen und in Parteiämter kommen zu lassen, als solche zerstörerischen Freaks wie eben Schott und Co - oder rechte Typen, die sich bei der CDU jahrelang wohl fühlten und nun plötzlich ihre linke Ader entdeckt zu haben glauben...

N.
wäre ich in dieser Partei, dann wäre ich vielleicht noch mit Stolz "irre krank". :icon_twisted:
 

Rounddancer

Forumnutzer/in

Mitglied seit
30 Aug 2006
Beiträge
7.151
Bewertungen
1.531
Erst war er stammer CDU-ler, also ganz weit rechts (rechter ist nur noch die NPD) und nun isser, weil er in der CDU nix geworden ist, auf einmal geläuterter Linker und DIE LINKE-Mitglied...
so nun auch wieder nicht.

Im Gegenteil.
Ich begann meine politische Laufbahn in der EUROPA-Partei, und in der JEF, den Jungen Europäischen Föderalisten, die bei uns jedenfalls in Personalunion mit der SDAJ (Sozialistische Deutsche Arbeiterjugend). Damals war ich über einige Jahre hinweg Abonnent der UZ (Unsere Zeit, Zeitung der DKP (damals wöchentlich)). Aus der EUROPA-Partei wurde dann die EFP, die Europäische Föderalistische Partei. Zudem war ich Mitglied der Europa-Union. Gewerkschaftlich war ich in der DAG und der DAG-Jugend aktiv.

Dann kam meine Zeit als W15 in der Bundeswehr (Zeugnis war ziemlich schlecht). Ich wurde Anhänger von Franz Josef Strauß,- und da es die CSU nicht bundesweit gab, wurde ich Mitglied in der CDU,- und in der DVU (die damals noch keine Partei, sondern nur der Verein war). In der DVU spielte ich Mäuschen, - und bemerkte an deren Stammtischen (die meisten Stammtischteilnehmer waren ehemalige Kriegsteilnehmer, etliche mit schweren Verletzungen vom Krieg her) recht schnell, daß der Verein eigentlich nur dazu diente, dem DVU-Vorsitzenden Dr. Gerhard Frey, hörig zu sein, und die Produkte seines Verlages abzukaufen. Die Altvorderen dort trauten den Jüngeren, also all denen, die, wie ich, den Krieg (zum Glück) nicht mitgemacht haten, überhaupt nicht übern weg. Die dachten, wir Jungen wären alle von der linken Rotfront geschickte U-Boote. Denkste.
Recht bald war mit das zu blöd.

Na gut. Als Geschäftsführer im mittelständischen, familieneigenen Betrieb
kam ich natürlich bei den Veranstaltungen mit der Mittelstandsvereinigung der CDU zusammen. Die dachten, ich wäre einer von ihnen. Doch wohler fühlte ich mich immer bei den Sozialausschüssen, deren Mitglied ich dann auch wurde. Aktiv war ich an der Basis, ich machte Canvassing im Wahlkampf,- Mayer-Vorfelder, dem ich von seinem persönlichen Referenten (der Kunde in unserem Geschäft war) vorgestellt wurde, mochte mich sehr. Ich lernte z.B. auch die spätere baden-württembergische Kultusministerin, Dr. Marianne Schultz-Hector, in der Basisarbeit ein. Wenn ich in dieser Zeit "ja" gesagt hätte, dann wäre ich über Stadtrat und evtl. Landtag heute im Bundestag oder im Europa-Parlament. Doch wir erwarteten unser drittes Kind,- und da war mir meine Familie wichtiger.

Nach > elf Jahren CDU-Mitgliedschaft, wegen der Amigo-Affäre des baden-württembergischen MP Lothar Späth, trat ich aus der CDU aus.

Einige Jahr später, als Jutta Dittfurth ging, trat ich bei den Grünen ein.

Und einige Jahre später wieder aus. Davor, vor dem leisen Austritt, hatte ich noch 1996 zum Stuttgarter OB kandidiert,- aber meine grüne Parteimitgliedschaft und meinen ganzen Wahlkampf auf zu kleiner Flamme gefahren,- da ich unserem offiziellen, grünen Bewerber Rezzo Schlauch nicht schaden wollte, sondern nur meine Message rüberbringen wollte.

Dann war ich einige weitere Jahre parteilos.
Zum Ende 2003 wurde ich dann erwerbslos,- in 2004 hatte ich als Erwerbsloser und einziger Teilnehmer der 0.Stuttgarter Montagsdemo (wirklich, denn ich war eine Woche vor der 1. Stuttgarter Montagsdemo schon zum Demonstrieren auf dem Stuttgarter Schloßplatz) die Alternative, entweder in die WASG einzutreten (zwei, oder 2,50 EUR/Monat Mindestbeitrag), oder in die PDS (1,50 EUR Mindestbeitrag). So trat ich am 26.5.04 in die PDS ein, - und als diese in Die Linke aufging, bekam ich das Die Linke. Parteibuch. Da es leider die DAG nicht mehr gibt, wurde ich Mitglied von ver.di (2,50 EUR Mindestbeitrag).

Um anderen Erwerbslosen und vielleicht auch mal mir wieder zu einem bezahlten Arbeitsplatz zu verhelfen, arbeite ich ehrenamtlich für das Seniorenportal Feier@bend.de - Der Webtreff für Menschen in den besten Jahren, die Stiftung Stiftung & Arbeit (Intro), die genossenschaftliche Zeitarbeitsvermittlung Arbeit zuerst (http://www.arbeitzuerst.de), bin Mitglied bei myself e.V., (http://www.myself_ev.de), und mehr.

Das bedeutet auch: Ich bin ein ganz normaler Erwerbsloser in Die Linke.

Und nachdem ich heute Nacht, wegen der Beatmungsmaschine zum ersten Mal seit Jahrzehnten wieder ausschlafen konnte, hoffe ich, daß es mir gesundheitlich bald besser geht und ich die nächsten Jahre noch etwas werde bewegen können.
 

Dora

Neu hier...
Mitglied seit
12 Feb 2007
Beiträge
873
Bewertungen
9
@Dora:
Diskutieren mit Heinz bringt nichts.
Meine 4 kurzen Anmerkungen würde ich nicht als "diskutieren" bezeichnen. :icon_smile:

Mag man als parteiloser Linker wie ich DIE LINKE gegenüber kritisch sein, so ist es trotzdem ein absolutes Armutszeugnis, was sich die Tageszeitungen HNA (Hessisch-Niedersächsische Allgemeine, gehört zum Ippen-Konzern) und die Eschweger Werra-Rundschau (nur kleine örtliche Redaktion und örtlicher Mantel, ansonsten HNA), herausnehmen, in dem sie einer immerhin demokratisch gewählten Partei wie DIE LINKE die Berichterstattung verweigern über eine der bestens besuchten Wahlveranstaltungen der letzten Jahre in dieser Gegend...
Aus deinem Landkreis bekam ich eingescannt als pdf einen Bericht aus der gestrigen HNA über die Veranstaltung mit Gysi in der Stadthalle Eschwege. Wenn du willst, schick ich ihn dir zu.
Grundsätzlich stimme ich dir aber zu, was den Verleger Ippen angeht. Der Lokalredakteur für euren Landkreis ist zudem ein strammer SPD-ler und soll nur deswegen schon vor vielen Jahren, als die HNA noch nicht von Ippen übernommen war, aus der SPD ausgetreten sein, weil es Ärger wegen seiner einseitigen Berichterstattung gegeben haben soll.

Bezeichnend finde ich auch, dass der Bericht nur in der Print-Ausgabe ist, aber nicht in der Online-Ausgabe der HNA, die ich deswegen mehrfach besucht hatte.
.
 

Dora

Neu hier...
Mitglied seit
12 Feb 2007
Beiträge
873
Bewertungen
9
Das Thema hier ist ja "Hessen, Linkspartei laufen Mitglieder weg"

Deshalb mal was, was Die LINKE in Hessen, aber z. B. auch MdB Klaus Ernst und andere sich gut merken und künftig befolgen sollten - ganz unabhängig von Wahlen und deren Ausgang:

"Wir wollen mehr Demokratie wagen. Richtungsentscheidungen müssen bei der Linken von den Mitgliedern getroffen werden. Das ist eine deutliche Absage an eine Bevormundung durch Vorstände oder Parteitage.
Wir fordern mehr Volksabstimmungen in Deutschland."



Oskar Lafontaine im Interview mit WELT-ONLINE
.
 
Status
Für weitere Antworten geschlossen.
Oben Unten